Home Allgemein Wolfgang Mürdter, eine Interessengemeinschaft und die SPD

Wolfgang Mürdter, eine Interessengemeinschaft und die SPD

Oder: “Die Geister die er rief wird er nicht mehr los!”

Monatelang hat er sich dafür eingesetzt, dass ein Bebauungsplan für das gesamte bebaute Mitterwöhr aufgestellt wird. Dabei hat er auch vor härteren Formulierungen und Forderungen nicht halt gemacht. Nach dem seinem Drängen und den von ihm gesammelten Unterschriften zahlreicher Mitterwöhrer Bürger im Stadtratsplenum nachgegeben wurde, stellte er fest, dass sein persönliches Bauvorhaben (Garagenhof mit acht Garagen) mit seinen erwünschten Kriterien “maßvolle Verdichtung” nicht übereinstimmt. Deswegen drängte er zuletzt darauf dieses Grundstück aus dem in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan herauszunehmen.

Der von sieben Privatpersonen getragene Bauantrag wurde gegenüber dem Stadtrat mit dem Briefkopf der Interessengemeinschaft Mitterwöhr begründet:

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Stadtrat Rudolf Schnur, der sich im Stadtratsplenum ausdrücklich für die Einhaltung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aussprach, wird  in einem in der Landshuter Zeitung vom 5. Nov. 2016 veröffentlichten Leserbrief von Herrn Mürdter angegangen. Dabei unterstellt ihm Wolfgang Mürdter persönliche Motive. Dabei ist niemand mehr persönlich in die Sache einbezogen als Herr Mürdter selbst. Stadtrat Schnur hat im Gegensatz zu ihm kein Grundstück in Mitterwöhr erworben oder einen Kauf in die Wege geleitet. Ebenso ist er nicht Mitglied der IG Mitterwöhr. Er wohnt nicht einmal in dem Gebiet und daher ist die von Herrn Mürdter geäußerte Unterstellung infam und für sich selbst sprechend. Im Gegenteil: In einem früheren Stadtratsplenum plädierte er für die von den Bürgern durch die Unterschriften geforderte Überplanung des gesamten Wohngebietes, obwohl er selbst bei nachträglicher Erstellung von Bebauungsplänen erhebliche Probleme sieht. Diese Sorge hat sich nun durch das Agieren der sieben Bauantragsteller bestätigt.

Fakt ist, dass auf Nachfrage von Stadtrat Schnur in der letzten öffentlichen Plenarsitzung der Leiter des Baureferates eindeutig und unmißverständlich aussagte, dass mit oder ohne Bebauungsplan nur sechs Garagen genehmigungsfähig wären. Ausser “man würde alle Augen zudrücken…”, wofür sich auch Oberbürgermeister Hans Rampf in der Sitzung erwärmen konnte und damit bei dem Fraktionsvorsitzenden der CSU auf keine Gegenliebe stieß, der wie immer auf die Einhaltung von Recht und Gesetz pochte, allein um Bezugsfälle zu vermeiden.

Stadtrat Rudolf Schnur hatte nach dem Ältestenrat und vor dem Stadtratsplenum noch bei Herrn Mürdter angerufen und ihn auf die Situation aufmerksam gemacht. Der Mitterwöhrer Mürdter beharrte auch wenige Stunden vor der Plenarsitzung auf die Aufstellung eines Bebauungsplanes für die gesamte Siedlung und forderte gleichzeitig auf die acht Garagen “durchzuhauen”.

Die Behauptung Verursacher des Abstimmergebnisses von 34 : 4 für die Billigung des Bebauungsplanes und 33 : 5 gegen den Neubau von acht Garagen zu sein entbehrt bei dieser überragenden Mehrheitsentscheidung jeder Grundlage, weil fast alle übrigen Fraktionen gegen das Begehren von Herrn Mürdter gestimmt haben. Lediglich seine Genossen von der SPD im Stadtrat stimmten für ihn und seine persönliche Anliegen. Damit gibt es für Klientenpolitik und Gefälligkeitspolitik erneut ein Beispiel und das Ansehen der Volksvertreter erhält einen weiteren Abwärtstrend.

Die Frage ist erlaubt, wie Herr Mürdter zu der Sprecherfunktion gekommen ist? Durch eine demokratische Wahl oder durch Selbsternennung?
Für den Stadtrat halten ihn die Landshuter Bürger jedenfalls nicht für kompetent, da er bei drei Anläufen (2002, 2008 und 2014) jedes Mal nicht gewählt wurde.

Der Hochwasserschutz, der eigentliche Zweck der IG Mitterwöhr, bei dem gerade Stadtrat Schnur die Bürger immer unterstützt hat, ist durch den geforderten Bau des baurechtlich überdimensionierten Garagenhofes völlig in den Hintergrund getreten. Es wird Zeit, dass Leute an die Spitze der IG gewählt werden, die das Allgemeinwohl im Auge haben.

 

Die Landshuter Zeitung hat die Thematik heute in einem Bericht und einem Kommentar sehr sachlich und professionell aufgearbeitet:

LZ 08 11 16 Garagentraum geplatzt

LZ 05 11 2016 Leserbrief Mürdter Nicht sachlich diskutiert

Kommentar der LZ 08 11 16 Mitterwöhr Chance vertan

 

Nachstehend sein Eintrag auf der Homepage der SPD-Landshut:

Sie erreichen mich unter folgender e-mail Adresse: wolfgang.muerdter(at)spd-stadtverband-landshut.de

Verheiratet,. 2 erwachsene Kinder, 2 Enkelkinder

Beruf: Sozialversicherungsangestellter, zuletzt Personalratsvorsitzender bei BKK futur ( jetzt BKK VBU ),
seit Dezember 2008 im Ruhestand

Jetzt noch ehrenamtliche Tätigkeiten: Kassier beim SPD-Stadtverband Landshut ( SPD-Mitglied seit 1971 ), Vorsitzender Sportverein TV 64 Landshut seit 1996, Sprecher der Interessengemeinschaft Mitterwöhr seit Juni 2013

Mitgliedschaft in Interessenverbänden: IG Metall seit über 50 Jahren ( Eintritt 1963 ), Mitglied der AWO Kreisverband Landshut

Meine Themenschwerpunkte: Sport, Jugend, Stadtentwicklung ( Verkehr, Hochwasserschutz )
Wofür stehe ich: Stärkung der Sportvereine z.B. durch mehr Kooperationen, Jugendförderung,
Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, Maßnahmen für verbesserten Hochwasserschutz.