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Wohnungsbrand in der Landshuter Ludmillastraße

Wohnung im Vollbrand – Hausbewohner gerettet

Ein ausgedehnter Wohnungsbrand in einem Mehrparteienhaus an der Ludmillastraße – „der als Wohnungsbrand mit mehreren eingeschlossenen Personen gemeldet wurde“ – hat in der Nacht von Freitag auf Samstag vier Löschzüge der Landshuter Feuerwehr sowie zahlreiche Einheiten von Rettungsdiensten und Polizei gefordert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte gegen 04:20 Uhr drang dichter schwarzer Qualm aus dem Fenster der Brandwohnung im 2. OG sowie aus dem Treppenhaus. Dadurch war auch der Fluchtweg für die zum Brandzeitpunkt im Gebäude befindlichen Personen versperrt. Die Einsatzkräfte gingen deshalb sofort mit mehreren Atemschutzstrupps sowie über die Drehleiter zur Menschenrettung und zur Brandbekämpfung vor. Eine Person über der Brandwohnung konnte zusammen mit ihrer Katze über die Drehleiter der Feuerwehr gerettet werden.

Der Inhaber der Brandwohnung konnte sich in eine von zwei Personen bewohnte Nachbarwohnung retten. Da für diese Personen dort keine unmittelbare Gefahr bestand wurden die Drei in Absprache mit dem Rettungsdienst von einem Atemschutztrupp betreut, bis das Treppenhaus rauchfrei und gefahrlos zu betreten war. Die drei Bewohner wurden dann dem Rettungsdienst übergeben.

Durch den ausgedehnten Brand in der Wohnung hatten die Atemschutztrupps anfangs mit enormer Hitzeentwicklung zu kämpfen. Diese war so groß, dass bereits im Treppenhaus diverse Schäden durch Hitze (z. B. abplatzender Lack vom Metallgeländer) festgestellt werden konnten. Durch rasches und gezieltes Vorgehen, durch das auch ein Übergreifen auf die benachbarten Wohnungen verhindert wurde, konnten sich die Trupps schließlich in die Brandwohnung vorarbeiten und das Feuer mit mehreren Strahlrohren löschen. Eine parallel erfolgte Absuche nach weiteren Personen im Objekt verlief negativ. Nach Kenntnis der Feuerwehr wurden alle geretteten Personen lediglich vor Ort vom Rettungsdienst versorgt, mussten aber nicht mit in die Klinik fahren.

Auf Grund des enormen Brandfortschritts konnte die betroffene Wohnung selbst nicht mehr gerettet werden. Brandursache und Sachschaden sind der Feuerwehr nicht bekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Landshuter Feuerwehr war mit rund 70 Einsatzkräften, zwei Drehleitern und rund einem dutzend weiterer Fahrzeuge vor Ort. Die Einsatzleitung lag bei Stadtbrandrat Erich Gahr und Stadtbrandinspektor Martin Dax. Beide wurden von der Unterstützungsgruppe örtliche Einsatzleitung (UGÖEL) unterstützt. Der Einsatz der Feuerwehr endete gegen 6:30 Uhr. Ebenfalls mit vor Ort waren diverse Einheiten der Rettungsdienste, Notärzte und mehrere Streifen der Polizei.

 




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