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Wohnhausbrand in Kemoden fordert ein Todesopfer

Ein ausgedehnter Wohnhausbrand im Vilsheimer Ortsteil Kemoden hat in der Nacht auf Mittwoch ein Todesopfer gefordert. Als die ersten Kräfte der Feuerwehren kurz vor vier Uhr morgens am Brandort eintrafen, stand das ältere Wohngebäude bereits komplett in Flammen. Atemschutzträger der Feuerwehren Vilsheim und Buch am Erlbach gelang es zwar noch, eine Person im Innenangriff aus dem brennenden Haus zu retten, für sie kam jedoch leider jede Hilfe zu spät. Auch der anschließende Löschangriff im Inneren des Hauses musste wegen des immensen Brandfortschrittes und einer zunehmenden Gefährdung für die eingesetzten Atemschutzträger abgebrochen werden. Da am Gebäude ohnehin bereits ein Totalschaden entstanden war, entschloss man sich dazu, den Dachstuhl kontrolliert abbrennen zu lassen. Erst nachdem der Dachstuhl offen durchbrannte und teilweise eingestürzt war, wurden die Löschmaßnahmen von Außen und über die Drehleiter fortgesetzt. Die Löscharbeiten zogen sich anschließend bis in den Vormittag hin. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Vilsheim, Buch am Erlbach, Gundihausen, Münchsdorf, Tiefenbach mit der UGÖEL des Landkreises Landshut, Ast, Altfraunhofen, Ahrain und Landshut-Achdorf mit rund 100 Einsatzkräften. Ebenfalls vor Ort waren die Kreisbandmeister Thomas Schmid und Manfred Rieder sowie Kreisbrandinspektor Karl Hahn. Zu Brandursache und Sachschaden kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Beamte der Polizei haben noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen.

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