Home Allgemein “WIR SIND JETZT OB-PARTEI” — EUPHORIE und HARMONIE in der Landshuter FDP

“WIR SIND JETZT OB-PARTEI” — EUPHORIE und HARMONIE in der Landshuter FDP

 

EUPHORIE UND HARMONIE IN DER LANDSHUTER FDP – „WIR SIND JETZT OB-PARTEI“

Norbert Hoffmann zum Kreisvorstand gewählt – Designierter OB Alexander Putz verzichtet auf Parteiämter.

Noch-Kreisvorsitzender Alexander Putz eröffnete die Kreishauptversammlung der Freien Demokraten im “Landshuter Hof” mit den Worten: „Das Land schaut auf Landshut“! In seinem Rechenschaftsbericht ließ er die letzten vier Jahre, die Zeit in der er Kreisvorsitzender war, Revue passieren. Putz hat Herrn Professor Zeitler im April 2012 auf einem Obi-Parkplatz angesprochen, er würde gerne Mitglied bei der FDP werden. Nachdem Alexander Putz ein ungeduldiger Mensch sei, sei er innerhalb kurzer Zeit auch Mitglied der Partei geworden. Ein Jahr später ist aber dann Herr Zeitler aus der Partei ausgetreten. Im Kreisvorstand entstand gleichzeitig der Gedanke, ihn für den Kreisvorstand vorzuschlagen. In einer außertourlichen Nachwahl  wurde er zum Kreisvorsitzenden gewählt. Er wusste damals  nicht, was auf ihn  zukommt, denn er hatte bisweilen kein solches Amt inne. In einer schwierigen Zeit für die FDP, musste Putz mit seinen Vorstandsmitgliedern die Wahl 2013 stemmen. Im Bundeswahlkampf hat man sich mit  5½ Prozent tapfer geschlagen. Das Ausscheiden der FDP eine Woche vor der Bundestagswahl aus dem Bayerischen Landtag war eine bittere Stunde für die Partei. Putz glaubt, dass man auch 2014 einen guten Kommunalwahlkampf geführt habe, dennoch war die Enttäuschung  groß über eine Prozentzahl von nur 3 Prozent. Hier aber, meinte Putz, wurde bereits die Grundlage gelegt für einen Aufstieg und für bessere Zeiten der FDP. Alexander Putz wurde sehr schnell in den Bezirksvorstand gewählt.

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“Alter Kreisvorsitzender” – Alexander Putz bei seinem Rechenschaftsbericht

 

Es war sicher nicht immer einfach die Motivation hochzuhalten, denn es war auch ein gewisser Mitgliederschwund zu verzeichnen. Es gab dafür zwei Gründe. Man war nur mehr APO und machte eine radikale Mitglieder-Bereinigung. Christian Knödel als Schatzmeister, hat sich hierfür sehr verdienstvoll eingesetzt und ausgezeichnet. Im Jahre 2014 kam so der Gedanke auf, einen Kandidaten für die anstehende Oberbürgermeisterwahl aufzustellen. Bei einigen Leuten im Saal musste sich Putz für die Hilfe in seinem Wahlkampf herzlich bedanken. Mit großem Einsatz wurde erreicht, dass diese Sensation bei der OB-Wahl in Landshut möglich war. Drei Personen hob Putz besonders hervor, das waren sein Freund und Stadtrat Norbert Hoffmann, Bernd Einmeier, der ihm täglich auf die Pelle gerückt sei und ihn immer wieder angetrieben habe, auch wenn er schon nicht mehr konnte, und Gunthard Goresch. Christian Knödel hatte vor einiger Zeit sein Schatzmeisteramt zurückgelegt, dann hatte er sich doch noch einmal bis zur OB-Wahl bereit erklärt diese Funktion weiter auszuführen.  Dafür bedankte sich Alexander Putz ganz besonders. Er hatte nämlich die Kasse in einer ganz schwierigen Phase übernommen. Mit unheimlicher Akribie hat Knödel die Probleme aufgearbeitet und die Kasse in Ordnung gebracht. Das gab einen besonderen Applaus von  den Mitgliedern. Putz ging nochmals auf die Kosten des Wahlkampfes ein. Der Vorstandsbeschluss wurde mit 4000 Euro festgelegt. Weitere 4000 Euro steuerte Putz selber bei. Der Kreisverband hatte also lediglich 4000 Euro zu bezahlen. Insgesamt wurden ca. 50.000 Euro für den OB-Wahlkampf ausgegeben. Spenden, die nach und nach eingegangen sind, dann speziell vor der Stichwahl, halfen die Kosten zu bewältigen. Alles in allem, so Putz, haben wir mit minimalen Geldern, das Maximale erreicht.

Alexander Putz freut sich sehr auf die großen Herausforderungen, die auf ihn in dem neuen Amt als Oberbürgermeisters zukommen werden. Darum erklärte er, er könne kein Parteiamt mehr annehmen. Es lässt sich auch nicht vereinbaren mit der Verantwortung, die man als Oberbürgermeister trägt. Deshalb tritt er für das Amt eines Kreisvorsitzenden nicht mehr an. Im Rückblick war es eine interessante und auch schöne Zeit in diesem Amt. Der Erfolg, den man in den letzten Monaten erzielte, ist beeindrucken und niemand wusste, wohin das führt. „Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht“, zum einen und zum anderen, wenn sich Chancen ergeben, muss man sie beim Schopfe packen. Er wünschte dem Kreisverband weiterhin erfolgreiche Zeiten, denn es stehen Schicksals-Wahlen für die Partei bevor. Freie Demokraten müssen wieder in den Parlamenten vertreten sein.

 

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Die Wahl- und Zählkommission

Die alte Vorstandschaft war einstimmig entlastet worden, so dass eine Wahl- und Zählkommission installiert worden ist. Nicole Bauer, Maria Raum und Bezirksrat Toni Deller befleißigten sich in dieser Funktion.

 

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Der alte (links – Alexander Putz) und neue (rechts – Norbert Hoffmann)

 

Zum neuen Kreisvorsitzenden wurde der FDP-Stadtrat Norbert Hoffmann gewählt. Sein Stellvertreter ist Jürgen Wachter. Schatzmeister wurde Gunthard Goresch, Schriftführer Michael Marx.

Die Beisitzer sind: Alexander Putz, Albrecht Schöllhorn Gaar, Bernd Einmeier, Karl-Heinz Nuber, Alexandra Straßberger, Anita Westphal, Frank Schräder und Markus Wahle.

Kassenprüfer sind Alois Rohrsetzer und Reinhilde Nuber.

Stellvertretende Kassenprüfer: Phillip Dama und Rene Grawe

Delegierte des Landesparteitages: Alexander Putz, Norbert Hoffmann, Alois Rohrsetzer.

Ersatzdelegierte: Karl-Heinz Nuber, Albrecht Schöllhorn-Gaar, Alexandra Straßberger.

Delegierte Bezirksparteitag: Alexander Putz, Norbert Hoffmann, Alois Rohrsetzer.

Ersatzdelegierte: Karl-Heinz Nuber, Alexandra Straßberger, Albrecht Schöllhorn-Gaar.

 

Der neue Kreisvorsitzende Norbert Hoffmann gab in seiner Antrittsrede die Devise aus: „Konsequent den Dialog mit der Landshuter Bürgerschaft aufzunehmen und dem Landshuter Bürger aufmerksam zuzuhören“!

 

h.j.lodermeier