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Wie man früher Hygiene pflegte

Foto: Waschtag auf dem Bauernhof, Foto von Wilhelm Nortz, um 1935 – Bezirk Oberbayern, Archiv Freilandmuseum Glentleiten

Neustart im Freilichtmuseum Massing am 27.06.2020: Reinlichkeit und Infektionsschutz waren schon früher ein Thema

 

Massing. Wie betrieben die Menschen früher Körperpflege? Wie reinigten sie ihre Wäsche? Wie machten sie Lebensmittel haltbar? Und was hatte es auf sich mit dem Hühnerloch auf der Gred? Diesen Fragen geht das Freilichtmuseum Massing auf den Grund. Ab sofort dürfen dort wieder Führungen angeboten werden. Bei dieser dreht sich alles um das Thema Hygiene.

„Durch die Corona-Krise erscheint hygienisches Verhalten aktuell besonders wichtig. Dabei ist die Hygiene keine neue Erfindung. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass die Menschen auch früher ihre Methoden hatten, Infektionen vorzubeugen, im Haushalt für Reinlichkeit zu sorgen und Nahrungsmittel so aufzubewahren, dass sie nicht verderben“, erklärt Museumspädagogin Roswitha Klingshirn.

 

Der Inhalt der Themen-Führung könnte zur „äußeren Form“ nicht besser passen, denn: Den aktuellen Gegebenheiten entsprechend werden sich die Teilnehmer vorrangig im Freigelände und wenig in den Höfen und Innenräumen bewegen. Außerdem werden die Besucher gebeten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und den Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten.

 

Einzelbesucher können sich für Samstag, 27. Juni, 14 Uhr, zur „Hygieneführung“ anmelden. Auch für Familien und Gruppen ist es möglich, eine Tour zu buchen (E-Mail: buchungen.massing@freilichtmuseum.de oder telefonisch unter 08724 9603-0). Die Führung dauert etwa eine Stunde und kostet zuzüglich zum Eintritt 2 Euro pro Person. Da sich die Teilnehmer größtenteils unter freiem Himmel aufhalten, sollten sie ihre Kleidung der jeweiligen Witterung anpassen.

 

Weitere Informationen: Freilichtmuseum Massing, Steinbüchl 1, 84323 Massing, www.freilichtmuseum.de