Home Allgemein Weniger Krankenstand in den Pflegeberufen = 16.000 Pfleger zusätzlich zur Verfügung…

Weniger Krankenstand in den Pflegeberufen = 16.000 Pfleger zusätzlich zur Verfügung…

Pfleglicher Umgang mit den Pflegenden!

Am gestrigen Abend diskutierte Bernhard Seidenath, MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit und Pflege und Gesundheits-und pflegepolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion, mit den Teilnehmern der gesundheitspolitischen Gesprächsrunde in Straubing über Pflegeberufe und den Mangel an Pflegepersonal.

Dabei machte Seidenath darauf aufmerksam, dass in den Pflegeberufen der Krankenstand sehr hoch ist. Durchschnittlich, so Seidenath, sind Menschen in den Pflegeberufen 24 Tage pro Jahr krank. Dies ist eine eklatant höhere Zahl als beim Rest der Arbeitnehmer, die im Schnitt 16 Tage krank sind. Wenn wir nur den Krankenstand in den Pflegeberufen auf das Niveau der Arbeitnehmer mit 16 Tagen Krankenstand bekommen würden, hätten wir 16.000 Pfleger zusätzlich zur Verfügung, die ihre Kollegen entlasten können.

Daher, so die Ansicht von Seidenath, müssen wir noch mehr für die Gesundheit in den Pflegeberufen tun. Die Pflege der Pflegenden ist ein Thema, was schnellstens angegangen werden muss. Hier kann auch jeder Arbeitgeber der Pflege aktiv werden.

  Monika Voland-Kleemann, Stellvertretende Bezirksvorsitzende des GPAs Niederbayern

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