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Weng an das überörtliche Radwegenetz anbinden

Die CSU Weng will die Radwege in der Gemeinde ausbauen. Die Gemeinderäte Thomas Bauer (l.)  und Martin Huber (r.) zeigten dem Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (CSU) den möglichen Verlauf eines Radweges nach Niederviehbach. MdB Oßner sicherte seine Unterstützung bei der Realisierung zu.

CSU startet Initiative im neuen Gemeinderat für einen neuen Radweg

Weng. “Beim Radwegenetz ist Weng abgehängt”, findet CSU-Gemeinderat Thomas Bauer. Um das zu ändern, hat die CSU Weng nun eine Initiative gestartet und sich die Unterstützung des Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (CSU) gesichert.

Vor der Kommunalwahl hatte die CSU, sich für eine Anbindung Wengs an das überörtliche Radwegenetz ausgesprochen. Nun macht sie sich an die Umsetzung. “Sowohl nach Niederviehbach als auch nach Postau können wir uns gut einen Radweg vorstellen”, erläuterten Thomas Bauer und Martin Huber, Vorsitzender der CSU Weng, dem CSU-Bundestagsabgeordneter Florian Oßner. Im Vorfeld der Kommunalwahl hatten die beiden dem Infrastrukturpolitiker bereits ihr Anliegen geschildert. Und dass die Gemeinderäte es nicht nur im Wahlkampf ankündigen, sondern es auch ernst meinen, zeigten die Vertreter des CSU-Ortsverbandes dem Bundestagsabgeordneten vor Ort ihre Überlegungen: So könnte entlang der Kreisstraße LA 2 Richtung Niederviehbach ihren Vorstellungen nach ein Radweg direkt an der Kreisstraße verlaufen. Von Weng aus auf der rechten Straßenseite befindet sich ein Graben mit zugehörigem Räumstreifen, weshalb dort ausreichend Platz wäre. “Der Radweg würde dann idealerweise in Rothhaus an den dortigen Radweg münden”, so Thomas Bauer. Auch ins benachbarte Postau wünscht die CSU sich einen Radweg entlang der Staatsstraße 2141, fügte Martin Huber hinzu. Auch hier könnte man die Verbindung zu einem bestehenden Radweg herstellen. “Damit wäre die Gemeinde Weng endlich an das überörtliche Radwegenetz angebunden und eine große Lücke geschlossen”, so Huber.

Oßner, Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags, sicherte seine Unterstützung zu: “Der Ausbau unseres Radwegenetzes boomt, den Radeln liegt richtig im Trend. Gerne helfe ich mit, Lücken im Netz unserer Heimatregion zu schließen”, so der Abgeordnete. Dabei hat der Bund gerade in den letzten Jahren massiv in die Radwege investiert, was ein durchdachtes Mobilitätskonzept verkehrsträgerüberreifend ausmacht. “Unsere Region konnte davon bereits stark profitieren – und wir wollen das auch fortsetzen”, bekräftigt Oßner. Als nächstes will die CSU Weng mit dem örtlichen Bürgermeister über die beiden Projekte sprechen und im Gemeinderat für die Unterstützung des Vorhabens werben.

Bildrechte: Florian Oßner