Home Allgemein „WELTMACHT CHINA – EINE GEFAHR FÜR DEN WELTFRIEDEN?“

„WELTMACHT CHINA – EINE GEFAHR FÜR DEN WELTFRIEDEN?“

Der Bezirksverband Niederbayern der Vereinigten Landsmannschaften und Landesverbände des BDV (Bund d. Vertriebenen) hatte zu einem Vortragsabend in das Offiziersheim der Gäubodenkaserne in Feldkirchen – Mitterharthausen eigeladen.

Thema des Abends war „Weltmacht China – eine Gefahr für den Frieden“?

Als Referent konnte der Generalkonsul der Volksrepublik China, Wanjin Zhu, gewonnen werden. Bezirksvorsitzender Horst-Falko Billek begrüßte die regionalen Vertreter der Politik, sowie die zahlreichen Besucher der Veranstaltung und gab eine detaillierte historische Einführung zu dem angeführten Thema.

Herr Wanjin Zhu führte aus, dass China heute eine Wirtschaftsgroßmacht sei dennoch auch als Entwicklungsland bezeichnet werden muss. Das Land sucht nach einem neuen Weg in die Marktwirtschaft, vor allem soll der Inlandkonsum gefördert werden um nicht nur vom Export abhängig zu sein. Dabei erwähnte er, dass ein Chinese auf dem Land nur ein Drittel des Verdienstes eines Stadtchinesen erwirtschaftet. Die Wirtschaft soll weiter geöffnet werden und innovative Aspekte werden weiter eine große Rolle spielen. Der Traum eine neue „Seidenstraße“ die sich von China bis Europa erstreckt, könnte sich eines Tages erfüllen. Das Problem der Umweltverschmutzung wird vermehrt wahrgenommen und auch zielstrebig angegangen, Umweltsanierung hat oberste Priorität.

China ist umgeben von vierzehn Ländern, dennoch behauptet Herr Wanjin Zhu, sei China ein friedvolles Volk, das kein anderes Land jemals angreifen wird. Die Einflusssphären im Südostpazifik möchten natürlich gewahrt und gesichert sein.

Die ausführliche Diskussion, die sich an das Referat anschloss, wurde von Herrn Billek geleitet. Kritische Fragen über das Thema Tibet, Landaufkäufe, nicht nur in Afrika,usw., versuchte der Generalkonsul soweit wie möglich zu erklären. Er wies diesbezüglich darauf hin, dass die Zuhörer versuchen sollten, sich über diese Thematik besser zu informieren und nicht alles glauben, was man aus den Medien über China erfährt. Herr Billek bedankte sich bei Wanjin Zhu mit einem Geschenk sowie bei den Besuchern für ihre aktive Teilnahme an der Diskussion.