Home Allgemein „Wasserschutzbrot“: Ein Beitrag der konventionellen Landwirtschaft zum Grundwasserschutz

„Wasserschutzbrot“: Ein Beitrag der konventionellen Landwirtschaft zum Grundwasserschutz


Die Junge Liste – Kreisräte Elisabeth Fuß (2. v. l.) und Martin Giftthaler (l.) haben sich bei Franz Strixner (r.) über das Projekt “Wasserschutzbrot” informiert und sehen in diesem Projekt viel Zukunftspotential für den Grundwasserschutz in der konventionellen Landwirtschaft. Als erster Landwirt in Niederbayern greift Landwirt Strixner die aus Franken stammende Initiative auf, die sich an den konventionellen Weizenanbau richtet und bewirtschaftet ein Feld entsprechend. Dabei wird die Stickstoffdüngung des Weizens auf 160 kg/ha beschränkt und mithin auf die späte, dritte Stickstoffgabe verzichtet. Der Wasserschutzweizen erreicht dann nicht den erforderlichen Eiweißgehalt, den die großen Mühlen für die Verarbeitung des Rohstoffs auf ihren industriellen Produktionsstraßen eigentlich benötigen. Die mittelständische Mühle Sagberger beteiligt sich aber auf Anfrage Strixners an dem Programm und wird das Getreide mahlen. Auch vier regionale Bäckereien haben sich bereit erklärt, mit dem nitratreduziert gewonnenen Mehl “Wasserschutzbrot” zu backen. Strixner ist gespannt, wie die Ernte auf dem Versuchsfeld ausfallen und wie das Produkt in den Bäckereien ankommen wird.

“Dieses Projekt zeigt, dass wir im Landkreis mit kleinen Mitteln richtig viel bewirken können. Es liegt jetzt an uns Verbraucherinnen und Verbrauchern, diese regionale und umweltbewusste Wertschöpfungskette mit dem Kauf des Produkts abzuschließen”, resümiert Elisabeth Fuß, Mitglied im Wirtschaftsausschuss. Die Regierung von Niederbayern unterstützt das Projekt. “Wir würden es begrüßen, wenn nächstes Jahr weitere Landwirte in das Programm einsteigen. Die Junge Liste wird sich dafür einsetzen, dass auf offiziellen Anlässen und in den vielen Einrichtungen des Landkreises Wasserschutzbrot angeboten und dieser von der Basis ausgehende Beitrag zum Grundwasserschutz unterstützt wird”, so Martin Giftthaler, Mitglied im Umweltausschuss. Einen entsprechenden Antrag wird die Junge Liste demnächst im Kreistag stellen.

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Foto: Franz Strixner