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WAS HAT DAS MIT DER NEBENSCHILDDRÜSE ZU TUN – Großer Schilddrüsentag im Klinikum Landshut

 

Pressemitteilung

 

Großer Schilddrüsentag im Klinikum Landshut Depressive Verstimmung, Nierensteine – Was hat das mit der Nebenschilddrüse zu tun?

Zum 3. Schilddrüsentag lädt das Klinikum Landshut am 14. November 2015 ein. Von 10 bis 13.15 Uhr informieren Ärzte aus dem Landshuter Schilddrüsenzentrum rund um Schilddrüsenerkrankungen. Neu ist in diesem Jahr das Thema Nebenschilddrüse. Oberärztin Dr. Anna Eder erläutert in ihrem Vortrag, welche Symptome bei kranken Nebenschilddrüsen auftreten können. Die Nebenschilddrüsen sind kaum größer als eine Linse: Sind sie zu schwach, äußert sich das z. B. in Muskelkrämpfen. Bei Überaktivität, drohen Müdigkeit, Depressionen und Bluthochdruck. Dann kann oft nur eine Operation helfen. Wann eine solche Operation sinnvoll ist und wann nicht, wird Eder aufzeigen. Anschließend informiert der niedergelassene Radiologie und Nuklearmediziner Dr. Thomas Görg über die Schilddrüsenüberfunktion und deren Therapie. Dabei wird er auf typische Beschwerden und Laborbefunde eingehen und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten erläutern. Der Endokrinologe Privatdozent Dr. Harald Schneider wird die Auswirkungen auf anderen Organe bei Hashimoto Thyreoiditis darstellen. In Verbindung mit dieser Schilddrüsen-Erkrankung können bei etwa 25 Prozent weitere Erkrankungen hinzukommen oder bestehen schon. Das sind z. B. Magen-Darm-Erkrankungen, Diabetes mellitus oder rheumatische Erkrankungen. Außerdem wird Schneider die Diagnostik der Hashymoto Thyreoiditis via Ultraschall demonstrieren. Welche Behandlungsoptionen bei Schilddrüsenkrebs die Nuklearmedizin bietet, wird der leitender Oberarzt Dr. Ali Namazian in seinem Vortrag erklären. Seit Kurzem verfügt das Klinikum über ein sogenanntes SPECT/CT, eines der modernsten Geräte zur Diagnostik von Schilddrüsenerkrankungen. Der Umfang des Schilddrüsenkrebses einschließlich Metastasen kann mit dieser speziellen Gamma-Kamera exakt bestimmt werden. Außerdem wird er die Behandlung mit radioaktivem Jod (Radiojodtherapie) vorstellen, die das Ziel hat, nach einer Schilddrüsenoperation verbliebene Reste von krankem Schilddrüsengewebe zu beseitigen. Den letzten Vortrag am Schilddrüsentag hält Chefarzt Dr. Hans-Joachim Wypior zum Thema „Wann muss die Schilddrüse bestrahlt werden?“ Im Anschluss stehen der Leiter des Landshuter Schilddrüsenzentrums, Dr. Bernhard Scher, Dr. Anna Eder, Dr. Alia Namazian und Dr. Hans-Joachim Wypior für Fragen gerne zur Verfügung. Privatdozent Dr. Harald Schneider wird von 12.15 bis 13 Uhr die Ultraschalluntersuchung bei der Schilddrüse demonstrieren. Die Veranstaltung findet in der Glasdachhalle des Klinikums statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das gesamte Programm des Schilddrüsentags ist unter www.klinikum-landshut.de zu finden.

 

 

-hjl-

 

 




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