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Warum wir endlich das “E-“-Kennzeichen brauchen

Bundesverband eMobilität

Warum wir endlich das Kennzeichen ‘E’ brauchen

Eine gemeinsame Initiative des Bundesverbands eMobilität (BEM) und des Bundesverbands Solare Mobilität (BSM)

Berlin. 09. April 2014. Im Rahmen des geplanten Elektromobilitätsgesetzes der Bundesregierung

sollen die Nutzer von Elektrofahrzeugen künftig von einer Reihe nicht-monetärer Anreize

profitieren. Der Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) und der Bundesverband Solare Mobilität e.V.

(BSM) begrüssen diese Entwicklung und drängen nun auf eine rasche Verabschiedung des Gesetzesentwurfs,

um Elektromobilität auf Basis Erneuerbarer Energien tatsächlich langfristig als realistische

Mobilitätsalternative auf die Straße zu bringen.

“Die einheitliche Kennzeichnung elektrischer Fahrzeuge bildet die Grundvoraussetzung für die

Umsetzung der angekündigten Nutzervorteile wie kostenreduziertes Parken, Mitbenutzung von

Sonderspuren oder die zeitweise exklusive Zufahrt zu Wohngebieten oder Lieferzonen. Anders als

eine ‘Null-Emissions-Plakette’ ist ein ergänzendes ‘E’ auf dem polizeilichen Kennzeichen von vorne

und hinten erkennbar, auch im fahrenden Verkehr. Wie schon bei historischen Fahrzeugen, die ein

‘H’ hinter der amtlichen Kennung tragen, erlaubt das Kennzeichen ‘E’ erst die Prüfung, ob etwaige

Nutzervorteile zurecht in Anspruch genommen werden”, betonen der BEM-Präsident Kurt

Sigl und BSM-Vorsitzende Thomic Ruschmeyer.

Die beiden großen Verbände für Elektromobilität in Deutschland sind sich sicher, dass

das Kennzeichen ‘E’ mit dazu beitragen wird, die Neue Mobilität entscheidend voran zu bringen.

Und das aus mehreren Gründen:

• Die Sichtbarkeit der Elektromobilität innerhalb der Gesellschaft wird erhöht.

• Sofortige Erkennbarkeit von Elektrofahrzeugen in Werkstätten und bei Unfällen. Denn hier

sind zusätzliche Qualifikationen für Hochvolttechnik erforderlich.

• Die gesetzliche Anerkennung erhöht die Akzeptanz.

• Von einer staatliche Unterstützung für umweltfreundliches Verhalten profitiert die

Allgemeinheit, in dem der Ausstoß von CO2 und die Abhängigkeit von importierten Rohstoffen

verringert wird.

• Die steuerliche und versicherungsrechtliche Einordung elektrischer Fahrzeuge folgt nicht

den herkömmlichen Grundsätzen. Daher braucht es auch hier Bestimmungen, die den

Besonderheiten gerecht werden.

Um diese Effekte zu gewährleisten, darf das Kennzeichen ‘E’ nur für lokal emissionsfreie Fahrzeuge

– d.h. rein elektrische Fahrzeuge, Plug-In-Hybride und Elektrofahrzeuge mit Range Extender

– Verwendung finden, um die gewährten Nutzervorteile zu rechtfertigen. Wünschenswert wäre

zudem die Koppelung der Kennzeichnung an den nachweislichen Verbrauch von Strom aus regenerativen

Energien.

Bundesverband eMobilität

Über den Bundesverband eMobilität e.V. (BEM)

Der Bundesverband eMobilität setzt sich dafür ein, die Mobilität in Deutschland auf Basis

Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen. Um dieses Ziel zu erreichen, vernetzt der

BEM die Akteure aus Wirtschaft, Politik und Medien miteinander, fördert die öffentliche

Wahrnehmung für eine Neue Mobilität und setzt sich für die nötigen infrastrukturellen Veränderungen

ein.

Pressekontakt

Juliane Girke, PR-Referentin, Bundesverband eMobilität e.V, Fon 030 3464 950 92,

juliane.girke@bem-ev.de. www.bem-ev.de

Über den Bundesverband solare Mobilität e.V. (BSM)

Der Bundesverband Solare Mobilität engagiert sich seit 1989 für nachhaltige Verkehrskonzepte

wie die Nutzung der Elektromobilität mit Strom aus regenerativen Energiequellen. Die langjährigen

Erfahrungen seiner Mitglieder verwendet der BSM als Vertreter der Zivilgesellschaft in der Nationalen

Plattform Elektromobilität (NPE) und anderen Gremien.

Pressekontakt

Matthias Breust, Öffentlichkeitsarbeit, Bundesverband Solare Mobilität e.V.

Tel. 030 32 66 29 98, m.breust@bsm-ev.de, www.bsm-ev.de




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