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“WARUM DIE TOMATE DIE HUMMEL BRAUCHT” – Projekt „Die fleißige Brumsel“ – Fortbildung der Umweltstation für pädagogische Fachkräfte

Bildunterschrift: „Die fleißige Brumsel – Warum die Tomate die Hummel braucht“ heißt das neue Projekt der Umweltstation, das am 14. März stattfindet. Ab sofort können sich Kindereinrichtungen zu dieser eintägigen Fortbildung für pädagogische Fachkräfte anmelden.

 

„Warum die Tomate die Hummel braucht”

Projekt „Die fleißige Brumsel“ – Fortbildung der Umweltstation für pädagogische Fachkräfte am 14.03.2019

 

Im Projekt der Umweltstation Landshut „Die fleißige Brumsel – Warum die Tomate die Hummel braucht“ geht es um die Vielfalt, die Lebensweise und den Schutz von Hummeln sowie um die vielen unterschiedlichen heimischen Tomatensorten. Das Projekt, das sich an pädagogische Fachkräfte richtet, findet am Donnerstag, den 14. März 2019, von 9.00 bis 16.00 Uhr statt. Ab sofort können sich interessierte Fachkräfte anmelden.

Der Projekttag findet in diesem Jahr bereits zum 3. Mal statt und hat zum Ziel, Naturwissen rund um Tomaten und Hummeln zu vermitteln – das ganz gewiss nicht nur theoretisch, sondern mit vielen praktischen Anwendungsmöglichkeiten, das von den Teilnehmern direkt an die Kinder in den Einrichtungen weitergegeben werden kann. So wird Naturwissen spannend und mit Freude erfahrbar und erlebbar. Der Projekttag findet am 14. März 2019 im Kinderhort Edelstein in Kronwinkl in Eching statt (Hofmark 32, 84174 Eching).

Es gibt viel mehr heimische Hummelarten, als zumeist vermutet wird. Diese bunte Vielfalt wird anschaulich vorgestellt, damit die Erzieher wichtige Arten kindgerecht kennen und bestimmen lernen. Mit einem Blick in den Garten des Kinderhortes Edelstein werden unterschiedliche Faktoren ausfindig gemacht, die für einen wildbienen- und hummelfreundlichen Garten notwendig sind. Die Erzieherinnen erfahren, wie man mit Nisthilfen, die einfach herzustellen und zu installieren sind, ein gemütliches Hummelzuhause einrichten kann. Weitere Nisthilfen, die den Kindern einen gefahrlosen und direkten Blick in ein Bienenzuhause ermöglichen, werden demonstriert.

Die Frage „Warum die Tomate die Hummel braucht?“ wird selbstverständlich auch aufgelöst. Nur so viel sei an dieser Stelle verraten: Hummelvölker werden häufig in Tomatengewächshäusern eingesetzt, um einen hohen Ertrag zu erzielen.

Der Bogen zum zweiten Thema des Tages ist geschlagen: die Vielfalt der heimischen Tomatensorten. Zuerst bereitet die Gruppe ein gemeinsames Mittagessen zu, indem kindgerechte Rezepte vorgestellt und auch probiert werden. Zusammen wird ergründet, warum es in vielerlei Hinsicht nachhaltig ist, Tomaten aus regionalem und ökologischem Anbau für die Küche zu verwenden. Unter fachkundiger Anleitung lernen die pädagogischen Fachkräfte Methoden kennen, wie man das Geschmacksempfinden von Kindern schulen kann. Einige besondere heimische Tomatensorten werden vorgestellt und mit allen Sinnen kennengelernt.   Da es gerade bei alten und seltenen Tomatensorten nicht immer einfach ist, an Saat gut zu kommen, werden Methoden aufgezeigt, um dieses selbst zu gewinnen und zu lagern.

Die Fortbildung findet in diesem Jahr im März statt, damit die Erzieher gleich loslegen können und den Garten der Einrichtung durch das eine oder andere Hummel- oder Tomatenzuhause gestalten können.

Das Projekt wird seit Beginn in Zusammenarbeit mit den Fachstellen für Kindertagesstätten von Stadt und Landkreis Landshut durchgeführt. Die Teilnahme ist für pädagogische Fachkräfte aus Stadt und Landkreis möglich und kostet 15 € (inklusive Tomaten-Menü).

Für weitere Informationen steht Ihnen die Leiterin der Umweltstation unter verena.eissfeller@landshut.de und die Fachstellen für Kindertagesstätten der Stadt oder des Landkreises unter margarethe.painter@landshut.de oder monika.zieglmayer@landkreis-landshut.de zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über die Homepage der Umweltstation: www.umweltstation-landshut.de/anmeldung/ oder telefonisch unter 0871/88-1690. Weitere Informationen und den Flyer zum Projekt finden Sie auf der Homepage der Umweltstation Landshut.

 

Zeichnung: Melanie Dittbern

 

 

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