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WÄCHTER DER NATUR – BEWAHRER DER HEIMAT

Bildtext: Ehrung für 25 Jahre hoch engagierte Arbeit als Naturschutzwächter des Landkreises Landshut, im Bild von links: Landrat Peter Dreier, die Naturschutzwächter Hans Maier, Gerhard Gruber und Reinhard Köllner, die Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde Carolin Seethaler und ihre Mitarbeiterinnen Christina Mirlach und Brigitte Obermeier.

 

Wächter der Natur, Bewahrer der Heimat

Landrat Dreier ehrte drei Naturschutzwächter für 25 Jahre hoch engagierter Arbeit

 

Der Schutz der Natur kann nur erfolgreich sein, wenn ebenso fachkundige wie engagierte Menschen vor Ort sind, sehen und melden, wenn Hecken oder Bäume abgeholzt, Biotope zugeschüttet, Müll abgeladen oder Gewässer verseucht werden. Seit 25 Jahren leisten mittlerweile Gerhard Gruber, Reinhold Köllner und Hans Maier ihren Dienst als Naturschutzwächter. Dafür sind sie von Landrat Peter Dreier ausgezeichnet worden im Beisein der Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde, Carolin Seethaler, und ihrer Mitarbeiterinnen Christina Mirlach und Brigitte Obermeier.

Im Jahr 1994 haben die drei Männer in der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege in Laufen eine zweigegliederte Ausbildung zum Naturschutzwächter erfolgreich absolviert. Seither sind sie im Einsatz, das heißt: sie sind im Monat rund 20 Stunden in ihren zugewiesenen Gebieten als ehrenamtliche Naturschutzwächter unterwegs in Feld, Wald und Flur.

Alle drei Jubilare auch als Biberberater tätig

Gerhard Gruber ist in den Gebieten der Gemeinden Geisenhausen, Kröning, Gerzen und Aham tätig, Reinhold Köllner betreut die Gemeinden Neufahrn, Ergoldsbach und Bayerbach bei Ergoldsbach und Hans Maier ist zuständig für die Gemeinden Vilsheim, Alfraunhofen, Baierbach, Neufraunhofen, Velden und Vilsbiburg. Die drei Naturschutzwächter sind seit 2008 zusätzlich als ehrenamtliche Biberberater tätig.

Sie arbeiten seit nunmehr einem Vierteljahrhundert eng und vertrauensvoll mit der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Landshut zusammen, dafür sage er ihnen Dank im Namen des Landkreises und seiner Bürgerschaft, betonte Landrat Peter Dreier bei der Ehrung der drei Naturschützer zu ihrem 25-jährigen Dienstjubiläum. „Sie sind unseren Mitarbeiter eine große Stütze: Ohne die Unterstützung durch Sie und die anderen Naturschutzwächter in allen Teilen unseres flächenmäßig sehr großen Landkreises wäre ein schnelles und bürgernahes Handeln oft nicht möglich“, führte Landrat Dreier aus.

Bürgern die Augen für Schönheit der Heimat öffnen

Wenn sich besorgte Bürger an die Untere Naturschutzbehörde wenden, um einen Verstoß gegen die Naturschutzgesetze zu melden, werden die Naturschutzwächter gebeten, sich der Angelegenheit vor Ort anzunehmen. Sie stellen fest, was geschehen ist oder noch geschieht, erstellen eine Dokumentation darüber und teilen die Ergebnisse den zuständigen Mitarbeitern im Landratsamt mit.

Zu den Aufgaben der Naturschutzwächter gehören vor allem auch die Information der Bürger über den richtigen und schonenden Umgang mit der Natur. Den Bürgern die Augen zu öffnen für die Schönheiten der heimischen Landschaft, der Fauna und Flora, und sie anschaulich ins Bild zu setzen über den Wert, den diese Naturschätze insbesondere auch für den Menschen haben, ist einer der großen Schwerpunkte der Arbeit der ehrenamtlichen Naturschutzwächter.

Als „Bindeglied zwischen Landkreisverwaltung und Bevölkerung“ tragen die Naturschutzwächter auch mit Führungen von Gruppen zur Information der Bürger bei sowie dazu, die Bereitschaft vieler Menschen zu heben, für den Schutz von Umwelt und Natur einzutreten. Auch das ist eine ausgesprochen wichtige Aufgabe, machte Landrat Dreier deutlich: „Denn wir wollen doch alle, dass wir unseren Kindern und Enkeln eine gesunde Natur und eine lebens- und liebenswerte Heimat hinterlassen.“

 

Bildquelle: Landkreis Landshut