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Vorsicht mit Energiesparlampen!

Energiesparlampen enthalten hochgiftiges Quecksilber

Mithilfe von technischen Entwicklungen Energie zu sparen ist eine gute Idee. Bloß ist sie schlecht umgesetzt, wenn das neue Produkt einen der giftigsten Stoffe verwendet, den wir kennen: Quecksilber. Dass Energiesparlampen dieses Gift enthalten wissen noch immer viele Menschen nicht. Gemeint sind dabei speziell die „Kompaktleuchtstofflampen“, für die sich der allgemeine Begriff „Energiesparlampen“ eingebürgert hat.

Verteidigt wird der Quecksilbergehalt oft mit dem Argument, dass es während des normalen Betriebs nicht freigesetzt werde, sondern nur wenn die Lampe zerbreche. Und auch wenn das geschehe, sei die akute Gesundheitsgefahr aufgrund der enthaltenen Menge Quecksilber nicht hoch. Aber: Selbst geringe Mengen können langfristig schaden. Denn sie werden in Geweben und Organen eingelagert und bewirken hier eine schleichende Vergiftung.Darum ist unbedingt ein Maßnahmenkatalog einzuhalten, wenn eine Energiesparlampe zerbricht. Die Scherben dürfen beispielsweise auf keinen Fall mit einem Staubsauger aufgenommen werden, ansonsten verteilt sich das Quecksilber im Raum, versickert und bildet für lange Zeit giftige Dämpfe. Leider wissen viele Leute auch von diesem Maßnahmenkatalog nichts.

LED-Lampen enthalten ebenfalls problematische Stoffe, aber eben nicht so giftig wie Quecksilber. Auch sind sie bauweisebedingt stabiler als Kompaktleuchtstofflampen.

Energiesparlampen gehören in den Sondermüll

Nach Schätzung der Deutschen Umwelthilfe landen 80 Prozent aller ausgedienten Energiesparlampen aus Privathaushalten im Hausmüll. Das Quecksilber aus diesen Lampen gelangt daher unkontrolliert in die Umwelt.Darum müssen Energiesparlampen getrennt entsorgt werden, zum Beispiel bei Wertstoffhöfen oder in Drogerie-  und Supermärkten, die eigene Sammelstellen anbieten. Dann und nur dann können auch wertvolle Rohstoffe wie Aluminium und Glas recycelt werden – im Hausmüll gehen sie verloren.

Gleiches gilt für LED-Lampen, auch sie dürfen nicht mit in den Restmüll, damit sie samt ihrer elektronischen Bauteile fachgerecht recycelt werden können. Doch LEDs enthalten wenigstens kein Quecksilber

lesen Sie weiter: http://www.utopia.de/magazin/5-argumente-gegen-energiesparlampen

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