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VON DER AOK LANDSHUT TIPPS FÜR DAS PERFEKTE OSTEREI – Die wichtigsten Tipps und Fakten rund ums Ei

AOK Landshut: Tipps für das perfekte Osterei

Die wichtigsten Tipps und Fakten rund ums Ei zusammengestellt von Andrea Götz

 

Zu Ostern ist der Eierkonsum traditionell besonders hoch. Aber worauf sollte man beim Kaufen, Kochen und Lagern achten? Und wie lange halten sich meine Ostereier noch nach dem Fest? Andrea Götz, Ernährungsfachkraft bei der AOK in Landshut, hat die wichtigsten Tipps und Fakten rund ums Ei zusammengestellt.

 

Einkauf & Lagerung

Mit weißen Eiern erzielt man bessere Farbergebnisse, denn sie nehmen die Farbe besser an als braune. Das gilt vor allem für Naturfarben, die nicht immer kräftige Farbtöne ergeben. Optimal für Ostereier sind kleinere Eier mit einer möglichst festen, glatten Schale. Die Eier sollten nach dem Kauf wie üblich im Kühlschrank gelagert werden. Das ist auch der beste Ort, um die fertig gefärbten Exemplare aufzuheben. Eier mit beschädigter Schale sollten zuerst gegessen werden. Für unbeschädigte Ostereier gilt: Sie sollten spätestens nach zwei Wochen verzehrt werden.

 

Richtig kochen

Damit die Schale beim Kochen nicht platzt, empfiehlt es sich, das Ei etwa eine Stunde vor dem Kochen aus dem Kühlschrank zu holen und anzustechen. Ein Schuss Essig ins Wasser lässt eventuell doch austretendes Eiweiß schneller gerinnen und verhindert so das Schlimmste. Das Wasser sollte nicht zu stark sprudeln, sonst stoßen die Eier unsanft aneinander und werden beschädigt. Aus demselben Grund sollte der Topf auch nicht zu groß sein. Je weniger die Eier hin und her rollen können, desto besser. Es reicht, wenn die Eier etwa einen Zentimeter mit Wasser bedeckt sind. Ostereier sollten unbedingt hartgekocht werden, um jegliche Gefahr von Salmonellen zu bannen. Acht bis zehn Minuten sollten es schon sein. Längeres Kochen schadet zwar nicht, verfärbt aber den Rand des Eidotters blaugrün. Durch die längere Kochzeit reagiert das Eisen aus dem Dotter mit freigesetztem Schwefel aus den Aminosäuren des Eiweiß – und wird zu Eisensulfid. Gesundheitlich ist das kein Nachteil, sieht aber einfach nicht schön aus.

 

Abschrecken oder nicht?

Hart gekochte Eier, die wie Ostereier einige Tage gelagert werden müssen, sollte man besser nicht abschrecken. Durch das kalte Wasser zieht sich das Innere des Eis zusammen und lässt so Wasser eindringen. So könnten auch Keime ins Ei gelangen und die Haltbarkeit beeinträchtigen.

 

Wenn Ostereier übrigbleiben

Mit übriggebliebenen Ostereiern lassen sich leckere kleine Gerichte zaubern – wie etwa ein pikanter Brotaufstrich: Dazu 4 hartgekochte Eier fein würfeln (geht am schnellsten mit dem Eierschneider), 4 Gewürzgurken und eine Schalotte fein würfeln. Mit 2 Esslöffel (EL) fettarmer Mayonnaise und 1 EL Jogurt verrühren, mit Senf, Jodsalz und Pfeffer abschmecken und mit 2 bis 3 EL fein geschnittenem Schnittlauch abschmecken. Passt sehr gut zu deftigem Vollkornbrot. Oder wie wäre es mit einer Soße zu Pellkartoffeln: 2 hartgekochte Eier erst würfeln, dann mit der Gabel fein zerdrücken, mit 4 EL Sauerrahm oder Jogurt verrühren, mit Jodsalz und Pfeffer abschmecken und einen halben Bund fein geschnittenen Bärlauch unterheben.

 

Foto: AOK

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