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Von Brunn kritisiert Aiwanger – Streibl: Weltfremde Kritik aus dem SPD-Nirvana hilft uns nicht weiter

Zur Meldung „Von Brunn (SPD) kritisiert Aiwanger für ‚dubiose Corona-Einkaufstour‘“ übersenden wir Ihnen Statements von Florian Streibl, Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, und Dr. Fabian Mehring, Parlamentarischer Geschäftsführer:

Florian Streibl:
Von Brunn wäre gut beraten, den Mund nicht so voll zu nehmen, denn die Corona-Pandemie ist noch lange nicht überstanden. Wir können froh sein, in Bayern einen Wirtschaftsminister zu haben, der in der Stunde der Not vorausschauend, mutig und beherzt gehandelt hat. Hubert Aiwanger gelang es, dringend notwendiges Material zur Bekämpfung der Pandemie zu besorgen, als Andere dazu nicht imstande waren. Dafür sollten wir dankbar sein, zumal die Corona-Gefahr noch nicht gebannt ist. Gerade auch in der jetzigen Phase, in der viele Menschen aus dem Urlaub zurück nach Bayern kehren, sind die Beschaffungen gut investiertes Geld. Die absurde und weltfremde Kritik des Herrn von Brunn offenbart die Kurzsichtigkeit und Ignoranz der SPD gegenüber einer lebensbedrohlichen Situation, unter der die ganze Welt momentan leidet.“

Dr. Fabian Mehring:
Bayern ist auch deshalb zur Benchmark der Corona-Krisenbewältigung geworden, weil Hubert Aiwanger die Ärmel hochgekrempelt und pragmatisch zugepackt hat. In der Stunde größter Not saß er nicht in Talkshows, sondern sauste Tag und Nacht durch Bayern, um das Gesundheitsministerium bei der Beschaffung von dringend benötigten Schutzartikeln zu unterstützen, die wegen Exportverboten auf dem Weltmarkt nicht mehr zu bekommen waren. Zum Zeitpunkt dieser regierungsinternen Amtshilfe wussten wir nichts über Corona – abgesehen von den Bildern aus Italien. Das LGL ging damals von Millionen Infizierter binnen weniger Wochen aus. Wäre es so gekommen, hätten die von Aiwanger bestellten Artikel – unter denen bis heute übrigens in Wahrheit kein einziger Wischmopp war – nicht einmal eine Woche ausgereicht. Anders kam es nur, weil unsere Bayernkoalition beherzt gehandelt hat. Schon Mamming zeigt aber, dass sich das täglich wieder ändern kann – wir stecken noch knietief in der Krise und können schon morgen dringend auf die beschafften Hilfsgüter angewiesen sein. Die SPD benimmt sich wie ein Passagier, der nach einer schwierigen Passage den Kapitän dafür kritisiert, Schwimmwesten mitgenommen zu haben, obwohl das Schiff gar nicht gesunken ist. Derlei Kampagnen sind in der aktuellen Lage ebenso einfältig wie schäbig – die SPD hat sich gründlich vergaloppiert und wäre wohlberaten, sich für ihre haltlosen Diffamierungsversuche aus dem politischen Abseits öffentlich zu entschuldigen.“

Foto: Freie Wähler Landtagsfraktion