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VG ALTFRAUNHOFEN UND BAIERBACH FREUEN SICH ÜBER 2,3 MIO BUNDESZUSCHUSS — Breitbauausbau für die Gemeinden

Die Verwaltungsgemeinschaft Altfraunhofen und Baierbach darf sich über rund 2,3 Millionen Euro Bundeszuschuss für den Breitband-Ausbau freuen.

Wie Bundestagsabgeordneter Florian Oßner mitteilt, hat Bundesminister Alexander Dobrindt den Förderbescheid im Bundesverkehrsministerium in Berlin an Altfraunhofens Bürgermeisterin Katharina Rottenwallner, Baierbachs Bürgermeisterin Luise Hausberger und Geschäftsstellenleiter Jakob Schref überreicht. Damit sollen die Gemeinden komplett mit Glasfaser erschlossen werden.

„Das Bundesförderprogramm für schnelles Internet ist ein Riesenerfolg“, hält Oßner fest, der Mitglied im dafür zuständigen Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur ist. Der Bund biete allen Kommunen und Landkreisen an, dieses Angebot zu nutzen, damit es bis zum Jahr 2018 keine weißen Flecken mehr in der Region Landshut und darüber hinaus gibt. Dafür stehen insgesamt vier Milliarden Euro bundesweit zur Verfügung. Oßner lobt das Engagement der Bürgermeisterinnen Rottenwallner und Hausberger, des Geschäftsstellenleiters Schref sowie der Gemeinderäte im Rahmen des Förderprogramms: „Ihr Vorgehen in Sachen schnelles Internet ist vorbildlich.“

Das gemeindeeigene Glasfasernetz kann kommen „Wir haben eine Riesenfreude mit dem Zuschuss und können es kaum erwarten, die weiteren Schritte einzuleiten und unseren Bürgern den schnellen Internetzugang zu ermöglichen – zumal die östlichen Teile der Gemeinde Altfraunhofen sehr schlechten Empfang hatten und die Gemeinde Baierbach insgesamt schlecht versorgt war“, sagt Rottenwallner. Ihre Kollegin Hausberger ergänzt: „Es freut mich persönlich sehr, dass ich in Baierbach, der kleinsten Gemeinde des Landkreises Landshut, mit diesen Fördermitteln die Möglichkeit bekomme, jeden Mitbürger in den Genuss eines eigenen Glasfaseranschlusses kommen zu lassen. Es wird keiner benachteiligt sein. Egal, ob er im Ort oder in einer Einöde wohnt.“ Die Verwaltungsgemeinschaft wird mit Hilfe der Fördermittel von Bund und Land sowie Eigenkapital ein hundertprozentiges Glasfasernetz erstellt, das im Eigentum der Gemeinden Altfraunhofen und Baierbach steht.

„Wir wollen, dass möglichst alle Menschen und Unternehmen in unserer Heimat von den Chancen des digitalen Wandelsprofitieren können“, betont Oßner. Voraussetzung dafür sei eine flächendeckende und hochleistungsfähige digitale Infrastruktur. Bis Ende 2018 sollten alle Haushalte in Deutschland mit schnellem Internet ausgestattet sein, das Downloadraten von mindestens 50 Mbit/s garantiert.

Der Infrastrukturpolitiker weiß aber auch, dass der Breitbandausbau dort ins Stocken gerät, wo die Wirtschaftlichkeit nicht mehr gegeben ist. Dies ist insbesondere in ländlichen und dünn besiedelten Regionen der Fall. „Hier greifen sowohl der Bund als auch der Freistaat Bayern mit Fördermaßnahmen ein, um diese Lücke zu schließen.“

Kommunen in der Region sollten die Chance nutzen. Das Breitbandförderprogramm des Bundes ist im November 2015 an den Start gegangen und erfährt seither einen großen Zuspruch bei den Kommunen. Bei den Ausbaubescheiden beträgt der Fördersatz 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Da das Bundesprogramm mit dem Förderprogramm in Bayern kombinierbar ist, kann der Förderanteil auf bis zu 90 Prozent gesteigert werden. Mittlerweile ist bereits der vierte Förderaufruf für die Ausbauprojekte erfolgt. „Ich ermutige alle Kommunen in der Region, sich weiterhin an dem Förderprogramm des Bundes zu beteiligen“, sagt Oßner. „Diese Chance für dieWeiterentwicklung des Kommunikationsnetzes unter sehr einfachen Voraussetzungen sollte sich keiner entgehen lassen. Hier geht es um die Zukunftsfähigkeit unserer Heimat und die Attraktivität des ländlichen Raumes als Lebensmittelpunkt und Wirtschaftsstandort.“

Bildtext:

Bundesminister Alexander Dobrindt (links) übergibt mitInfrastrukturpolitiker Florian Oßner MdB (rechts) an Altfraunhofens Bürgermeisterin Katharina Rottenwallner, Baierbachs Bürgermeisterin Luise Hausberger und Geschäftsstellenleiter Jakob Schref (von links) den Förderbescheid.