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Vernetzung der Angebote für Menschen mit Behinderungen

Vereinbarten eine Kooperation bei der Hilfe für Menschen mit Behinderungen, von links: Carmen Pana (Peer-Beraterin), die Behinderten-Beauftrage des Landkreises Landshut Linda Pilz, Birgit Hadersbeck (EUTB-Beraterin) und Peer-Berater Hans-Peter Brunnhuber. (Foto: Landratsamt Landshut)

Medieninformation

Landshut, 16. September 2020

Linda Pilz, Beauftragte des Landkreises Landshut, für Menschen mit Behinderungen besuchte EUTB-Beratungsstelle in der Marktgemeinde Altdorf

Landkreis Landshut. Vernetzung und Erfahrungsaustausch mit vorhandenen Angeboten der Behindertenarbeit ist eine Kernaufgabe von Linda Pilz, die seit März die wichtige Aufgabe der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen im Landkreis Landshut übernommen hat: Das ist der Hintergrund eines Treffens von Linda Pilz mit Vertretern der EUTB, der „Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatungsstelle“ in Altdorf.

Nur im engen Zusammenwirken mit allen Stellen, Vereinen, Zusammenschlüssen und Organisationen sowie interessierten Personen kann das gemeinsame Ziel erreicht werden – nämlich der Abbau von bestehenden Barrieren und die Erhöhung der Teilhabe-Chancen und die Verbesserung der Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderungen, sind sich Pilz und ihre Gesprächspartner von EUTB einig. Die Vertreter der Organisation vermittelten der Behinderten-Beauftragten des Landkreises einen guten Überblick über die umfassenden Angebote ihrer Beratungsstelle.

Der Trägerverein der EUTB-Beratungsstelle, der „Verein für ergänzende unabhängige Teilhabeberatung in den Bezirken Oberpfalz und Niederbayern e.V.“, bietet Betroffenen zudem eine Beratungsstelle in Straubing sowie verschiedene Außensprechstunden an. Die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Beratungsstelle unterstützt und berät alle Menschen mit Behinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen sowie deren Angehörige in allen Fragen der Rehabilitation und Teilhabe.

„Die Besonderheit unserer Beratungsstelle ist, dass die Beratung nicht nur durch Fachkräfte erfolgt, sondern auch durch sogenannte Peer-Berater“, erläuterte EUTB-Mitarbeiterin Birgit Hadersbeck: „Bei uns arbeiten mehrere Berater, die selbst mit einer Behinderung leben und oftmals gleiche oder ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie die zu Beratenden.“

Ganz wichtig sei es, auf die individuellen Bedürfnisse des Ratsuchenden einzugehen und diesen mit Informationen dazu zu befähigen, selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen. Das Beratungsangebot der EUTB sei „Träger-unabhängig, das heißt, unabhängig von Leistungserbringern und Trägern, die Leistungen zahlen“. Es ergänze die bereits vorhandene Beratungslandschaft für Menschen mit Behinderungen.

Die Behinderten-Beauftragte Linda Pilz sowie die Mitarbeiter der EUTB-Beratungsstelle vereinbarten, künftig miteinander zu kooperieren: Man freue sich auf eine gute Zusammenarbeit im Sinne der Belange und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen in der Region Landshut.