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“VERNETZTE MOBILITÄT – MEHR ALS MOBILE NETZE” — Bayerische Präsenz auf dem “Deutschen Mobilitätskongress 2017” der DVWG in Frankfurt

Bayerische Präsenz auf dem „Deutschen Mobilitätskongress 2017“ der DVWG in Frankfurt

 

Unter dem Motto „Vernetzte Mobilität – mehr als mobile Netze“ fand in Frankfurt in der letzten Woche der Deutsche Mobilitätskongress der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft  DVWG statt.

 

Vor dem Hintergrund, dass sich das Mobilitätsverhalten stark verändert hat und rasant weiterhin verändert, nutzen die Menschen nicht mehr nur einzelne Verkehrsmittel sondern wählen das für ihre Erfordernisse bestmögliche aus. Neben der „klassischen“ Vernetzung von Bahn- und Busverkehren werden zunehmend andere Verkehrsarten abgebildet. So muss durch Vernetzung zum Beispiel auch der Zugang zum CarSharing oder Fahrradleihsystemen geschaffen werden. Dabei bietet die Digitalisierung große Chancen, um die Anforderungen, die von den Nutzern an ein modernes Verkehrssystem gestellt werden, erfüllen zu können. Wir müssen uns vernetzen – über alle Verkehrsträger hinweg und auf unterschiedlichen Ebenen – ganz nach dem Motto des Kongresses.

In einem dreitägigen Kongress mit 200 Teilnehmern aus allen Brachen der Wirtschaft, Politik und Gesellschaft wurden unter anderem in hochkarätigen wissenschaftlichen Vorträgen im Plenum, in Keynotes von Fachleuten zu Vorträgen und in einzelnen Sessions zu Spezialthemen Wissen und Anregungen zu Intermodalität und Digitalisierung vermittelt.

Netze, Drehkreuze, Knoten im Verkehr, Mobilitätsverhalten der Gesellschaft, Intelligente Infrastrukturen und Technologien, Fahradmobilität, Vernetzung der öffentlichen Verkehre waren spannende Hauptthemen unter dem Aspekt Visionen, Perspektiven, Chancen – Wie sind wir morgen mobil?

Aber auch „Sicherheit im Verkehr“ in einer Special-Veranstaltung über Cyberangriffe auf IT-Systeme von Verkehrsunternehmen, terroristische Anschläge auf Infrastrukturen -leider traurige Gewissheit geworden- und deren besonderer Schutz, erörterten Wissenschaftler und Sicherheitsexperten aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik. Darunter namhafte Experten wie Hans-Hilmar Rischke, Leiter Konzernsicherheit Deutsche Bahn AG, Jörg Ziercke, Präsident Bundeskriminalamt a.D. und Prof. Dr. Stefan Pickl, RISK Center an der Universität der BW München.

 

Als Wettbewerbssiegerin der DVWG durfte die junge Wissenschaftlerin von der Technischen Hochschule Ingolstadt, Nicole Biedermann Master in Automotive & Mobility Management ihre wissenschaftliche Arbeit eines Mobilitätskonzeptes – als strategischer Handlungsrahmen für kommunale Entscheidungsträger – den interessierten Kongressteilnehmern vortragen.

 

 

Gedankenaustausch mit BKA-Präsident Jörg Ziercke und GF Dresdner Verkehrstechnik GmbH Henri Zedier in einer Kongresspause.

 

Titelbildunterschrift:

In einem bemerkenswerten Vortrag stellte Dipl.Wirt.Ing. Wolfgang Inniger, Leiter Projektzentrum Prien Fraunhofer IML, zum Thema „Immer mobil“ die Mobilitätsplattform für den Landkreis Passau vor. Ein bereits laufendes Projekt aus dem Nachbarlandkreis, beachtenswert auch für den Landkreis Landshut.

Auf dem Bild: Wolfgang Inniger im Gespräch mit DVWG Beirat und Stadtrat Bernd O. Friedrich