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VERKEHRSVERBUND NIMMT NÄCHSTEN SCHRITT — Abgeordneter Radlmeier und MdB Oßner tauschen sich über regionale Zusammenarbeit aus

Verkehrsverbund nimmt nächsten Schritt

Abgeordneter Radlmeier tauscht sich mit Oßner über regionale Zusammenarbeit aus Stadt und Landkreis Landshut planen einen einheitlichen ÖPNV-Tarif.

Dafür soll ein gemeinsamer Zweckverband „Gemeinschaftstarif Stadt und Landkreis Landshut“ gegründet werden. Über die Ausgestaltung des Projekts tauschte sich nun Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier mit Bundestagsabgeordneten Florian Oßner aus.

 

Erst am Freitag hatte der Stadtrat der Stadt Landshut die Bildung einer Arbeitsgruppe zur Vorbereitung des neuen ÖPNV-Zweckverbands beschlossen. Vier Stadträte sollen in die neue Arbeitsgruppe entsandt werden. Gleiches gilt für den Landkreis: „Im Dezember haben wir im Kreistag eine Gruppe von vier Kreisräten aus dem Wirtschaftsausschuss benannt. Diese Runde wird den Landkreis in der gemeinsamen Arbeitsgruppe vertreten“, berichtete Kreisrat Oßner.

 

Stadtrat Radlmeier war sich mit seinem Kollegen Oßner aus dem Kreistag einig: „Kooperationen wie der Verkehrsverbund sind die Zukunft“, so die Abgeordneten. Im nächsten Schritt wolle man den Schienenverkehr in den Tarif einbinden. Dadurch könne man die Attraktivität noch weiter steigern, erläuterte Verkehrspolitiker Oßner. „Denn wir sollten uns nicht als zwei Gebietskörperschaften verstehen, sondern als eine gemeinsame Region – nur so lassen sich die Mobilitätsfragen der Zukunft beantworten“, so Oßner und fügte an, dass der Bund in der Region insgesamt knapp eine halbe Milliarde Euro in den nächsten Jahren für Verkehrswege investieren wolle.

 

Für Landtagsabgeordneten Radlmeier ist in diesem Zusammenhang wichtig, dass der geplante Flughafen-Express dann auch in Ergoldsbach hält. Sowohl Oßner als auch Radlmeier wiesen auf den klaren Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger in der ganzen Region hin: Durch ein verbessertes ÖPNV-Angebot kommt man bequemer von A nach B. Positiver Nebeneffekt: Je mehr der öffentliche Personennahverkehr genutzt werde, desto weniger Individualverkehr sei auf den Straßen, so Bundestagsabgeordneter Oßner. „Ich kann nur wiederholen, was ich seit langem betone: Wenn Stadt und Landkreis zusammenarbeiten, profitieren beide Seite. Nur gemeinsam ist die Region Landshut äußerst attraktiv. Deshalb werde ich mich für weitere regionale Projekte einsetzen“, ergänzte Radlmeier. Eine weitere Option sei für ihn etwa die Einführung von Anruf-Sammel-Taxis.

 

Bildunterschrift: Bundestagsabgeordneter Florian Oßner und Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (l.) wollen die regionale Zusammenarbeit weiter vorantreiben.