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Verkehrsbelastung im Großraum Landshut

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Verkehrsbelastung im Großraum Landshut

Nachdem sich in den vergangenen Wochen Politiker der verschiedensten Couleur zum Thema Verkehrsbelastung in Landshut, insbesondere zur B15n bzw. einer Ostumgehung zu Wort gemeldet haben, erscheint es mir an der Zeit, jenseits jeglichen Wahlkampfgetöses die Meinung betroffener Bürger zu äußern. Eine andere Motivation, als die des Wahlkampfes kann ich mir aus so seltsamen Ansichten, wie die des Herrn Dr. Gambke und anderer grüner Politiker auch nicht vorstellen, wenn er sich einerseits vehement gegen die B15n als Nord-Süd-Umfahrung von Landshut, andererseits aber für eine Osttangente ausspricht, die von der Gemeinde Ergolding in ignoranter Weise abgelehnt wurde. Hier ist die Frage erlaubt, wo denn Herr Dr. Gambke war, als die Bürger sich für dieses Vorhaben engagiert haben? Auch die Vertreter der anderen Parteien haben sich bei diesem Thema nicht gerade mit Ruhm bekleckert und haben – mit Ausnahme des Stadtrates Rudolf Schnur – durch Abwesenheit geglänzt. Ebenfalls erwähnt werden muss der glorreiche Vorschlag der FDP, der zur Entlastung der Konrad-Adenauer-Straße einen Brückenschlag der B15n über die Isar mit vorläufigem Endpunkt an der LA14 und Weiterführung zum Kaserneneck vorsieht. Bravo, dann rollt der Durchgangsverkehr eben vorbei an Auloh und über die Niedermayerstraße bzw. durch Schweinbach. Die betroffenen Bürger werden es sicherlich danken!

Vielleicht sollten einfach alle einmal innehalten und sich fragen um was es eigentlich geht. Es geht um die Entlastung des gesamten Großraumes Landshut (LA-Ergolding-Altdorf-Kumhausen) vom Schwerlast- und Durchgangsverkehr sowie eine sinnvolle Verkehrsführung des Ziel- und Quellverkehrs, u.a. durch weitere Isarübergänge im Stadtbereich, damit die Nadelöhre K.-A-Straße und Luitpoldstraße sowie die Witt- und Veldenerstraße endlich entlastet werden. Und wir sprechen hier nicht nur davon, dass Autos schneller vorankommen, sondern in der Hauptsache von den Belastungen der Anwohner, die tagtäglich mit diesem Irrsinn konfrontiert sind. Dazu ist sicher ein Gesamtkonzept, auch unter Berücksichtigung des ÖPNV, notwendig.

Es sollten sich endlich alle an einen Tisch setzen, Politiker aller Parteien, Vertreter aller Kommunen des Großraums Landshut, echte Experten und Betroffene, denen das Wohl dieser schönen Stadt und ihrer anliegenden Gemeinden am Herzen liegt, ohne Vorurteile, Besitzstandsdenken, Ideologien und Parteibuch, nur den gesunden Menschenverstand und das Wohl der Bürger im Sinn!

 

Harald Böhm

BI LA-Ost-staufrei

 




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