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Vera Lengsfeld kommt nach Landshut

Der gemeinnützige Verein aktiv.bayern e. V. hat die bekannte ehemalige DDR – Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld

eingeladen, in Landshut einen Vortrag zu halten. Frau Lengsfeld hat zugesagt.

Das Thema des Vortrags mit anschließender Diskussion:

BRD 2016 = DDR 2.0?

Ende der Demokratie und des Rechtsstaates?

Es gibt nicht wenige Bürger, die mittlerweile in den derzeitigen politischen und medialen Verhältnissen Deutschlands erschreckende Parallelen zu den Zuständen in der DDR vor der Wende entdecken. Besonders bei den Themen Flüchtlingskrise und Ukraine Konflikt herrscht vielerorts Misstrauen gegenüber den Aussagen von Politikern und Journalisten. Auch fühlen sich nicht wenige einem großen Druck ausgesetzt, wenn sie eine bestimmte, nicht regierungskonforme Meinung vertreten.

Grund genug, jemanden kompetenten zu fragen, ob sich in unserem Land in dieser Richtung etwas verändert hat.

Die Referentin weiß, wovon sie spricht, denn sie kennt beide Staaten:
Im Jahr 1988 wurde sie auf dem Weg zu einer Demonstration festgenommen und vom Stadtbezirksgericht Lichtenberg wegen „versuchter Zusammenrottung“ zu sechs Monaten Haft verurteilt. Ihr  zweiter Ehemann hatte sie im Auftrag der Stasi bespitzelt. Später war Vera Lengsfeld Abgeordnete der ersten und letzten frei gewählten Volkskammer der DDR und ab 1990 für die CDU Mitglied im Deutschen Bundestag. Gegenüber dem Handelsblatt verglich die Trägerin des Bundesverdienstkreuzes im Jahr 2012 den Bundestag in Bezug auf die Abstimmungen zu Rettungsschirm und Fiskalpakt mit der DDR-Volkskammer.

Die Veranstaltung mit Frau Lengsfeld findet am Mittwoch, dem

12. Oktober 2016 um 19 Uhr

in der Taverna Olympia, dem Vereinslokal des TV 64 in der Breslauer Straße 123, in 84028 Landshut statt.

Der Eintritt ist frei.messenger_code_aktiv.bayern