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TROTZ GROSSSER HITZE: “Nicht sehr zufrieden, aber zufriedene Wirte und Schausteller auf der Bartlmä-Dult”

TROTZ GROSSER HITZE: Nicht sehr zufrieden, aber zufriedene Wirte und Schausteller auf der Bartlmä-Dult

In der Hausbox des Festzeltes von Franz Widmann jun. fand letzten Sonntag die traditionelle Abschlussbesprechung über die Bartlmädult 2018 statt.

 

Bürgermeister Erwin Schneck in Vertretung von Oberbürgermeister Putz, traf sich mit den Vertretern der Stadt, wie dem Leiter des Sachgebietes Marktwesen im Amt für öffentliche Ordnung und Umwelt Benedikt Neumeier, seinem Stellvertreter Stefan Wimmer, dem ersten Vorsitzenden des Bayerischen Landesverbandes der Marktkaufleute und der Schausteller, Bezirksstelle Landshut, Christian Buchner, Schausteller Horst Heppenheimer, den Festzeltbetreibern Franz Widmann jun., Christian Krämmer sowie Alexander Tremmel, von der Brauerei Wittmann Frau Barbara Kell, seitens des Brauhauses Landshut Florian Eller sowie Polizeihauptkommissar Stefan Scheibenzuber, Vertreter der Polizeiinspektion Landshut, des Sicherheitsdienstes Bavaria, Eugen Hahn, dem Platzmeister Florian Kräh, der Freiwilligen Feuerwehr mit Stadtbrandrat Gerhard Nemela, Volker Andorfer vom Bayerischen Roten Kreuz im Widmann-Festzelt, um ein Resümee zu ziehen über die Bartlmädult 2018.

 

Dultchef Benedikt Neumeier bilanzierte die zu Ende gehende Bartlmädult mit den Worten: „Nicht sehr zufrieden, aber zufrieden!“ Alle Beteiligten der Presseveranstaltung teilten diese positive Beurteilung der Landshuter Dult. Trotz der hohen Temperaturen bis zum Donnerstag, war es mit ca. 220.000 Besuchern eine durchaus „sehr normale Bartlmädult.“ Die Besucherzahl konnte in den letzten drei Tagen wieder ziemlich kompensiert werden. Neumeier bedankte sich für die gute Zusammenarbeit seitens der Wirte und Schausteller mit dem Sachgebiet Marktwesen und bat um Applaus für diese. Die anwesenden diversen Vertreter kamen dieser Aufforderung sehr gerne nach.

 

Bezirksvorsitzender der Marktkaufleute Christian Buchner bemerkte, dass die Dult eine schöne und die Besucher zufrieden waren. Was ihm sehr aufstieß war, das „Nichtmehrstattfinden“ des Boxens im Krämmer-Festzelt. Er hofft auf eine Wiederaufnahme dieser Veranstaltung im nächsten Jahr. „Es gehören Gespräche geführt,“ um das Boxen auf der Dult wieder zu etablieren.

Die Brauerei Wittmann war mit der Dult ebenfalls sehr zufrieden. Dass man keine Unwetter hinnehmen musste, sah man als einen sehr positiven Aspekt.

Eugen Hahn, der Vertreter des Sicherheitsdienstes Bavaria berichtete, dass der Sicherheitsdienst am ersten Wochenende der Dult sehr viel zu tun hatte. Danach sei es wesentlich ruhiger geworden. Eine Neuerung half den beiden Sicherheitsdiensten im Krämmer- und Widmannzelt. Die Sicherheitsdienste waren über Funk miteinander verbunden, so dass man schnell bei irgendwelchen Vorkommnissen reagieren und deeskalierend einwirken konnte.

 

Stellvertretender Bezirks- und Kreisbereitschaftsleiter Volker Andorfer vom Bayerischen Roten Kreuz wies auf 157 Einsätze hin. Außerdem mussten 14 Personentransporte auf Grund von Alkoholisierung durchgeführt werden.

Das erste Wochenende der Dult war von viel Arbeit für die Polizei gekennzeichnet, so Polizeihauptkommissar Stefan Scheibenzuber. Mit Hilfe des Sicherheitsdienstes konnten ein sexueller Übergriff, eine Gruppe randalierender Syrer sowie eine schwere Körperverletzung in den Griff bekommen werden.

Scheibenzuber betonte und lobte die Betretungsverbote, die inzwischen von Gerichten ausgesprochen wurden. Jugendliche Intensivtäter können dadurch abgehalten werden, die Dult weiter zu besuchen.

Die Diebstähle sind Gottlob weiter zurückgegangen. Ganze drei Vorfälle seien angezeigt worden, im Gegensatz zum letzten Jahr mit zwölf. „Zwei Schnapsnasen“, wie sie Scheibenzuber bezeichnete, die über die Isar geschwommen waren, mussten mit einer Platzsperre belegt worden.

Bürgermeister Schneck bezeichnete es als sehr traurig, gäbe es die Marktkaufleute nicht mehr. Bei den Platzgebühren wird die Stadt den Kaufleuten sicher entgegenkommen um die Verkaufsdult zu erhalten. Er selber kaufe sich bei jeder Dult ein Paar Socken um den Umsatz der Verkaufsleute zu heben. „Wir können alles, nur nicht das Wetter,“ war sein Resümee!

 

Da war man sich einig zwischen Brauerei-Chefin Barbara Kell, , Festzeltwirt Franz Widmann jun. und dem Stellvertreter des Sachgebietes Marktwesen Stefan Wimmer: ” Nächstes Jahr gibt`s bestimmt wieder ein richtiges Dultwetter!”

 

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

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