Home Allgemein Treffen zum Thema Stadtpolitik traf auf große Resonanz

Treffen zum Thema Stadtpolitik traf auf große Resonanz

So zeigte sich der Forellenweg in diesem Jahr bereits mehrfach den Anwohnern: vom Regenwasser gefüllt, weit über den Randstein hinaus.

Am Freitag Abend fand im Bayerischen Hof (vormals Peterhof) an der Niedermayerstraße 15 ein Monatstreffen Stadtpolitik einen erfreulichen Zulauf.

Im vollbesetzten Nebenzimmer standen die beiden Stadträte Thomas Haslinger und Rudolf Schnur den kritischen Fragen der Bürger Rede und Antwort.
Erst nach mehreren Stunden waren die verschiedensten Informationen umfassend und aus erster Hand an die hoch interessierten und gut vor informierten Besucher  weiter gegeben.

Das Themenspektrum erstreckte sich vom Gehalt für ehrenamtliche Bürgermeister, sowie dem freiwilligen Ehrensold bis zur angedachten Tiefgarage in der Neustadt und vom Stadthaushalt bis hin zu Löscheinrichtungen in den Stadtbussen. Erst kürzlich ist im Plenum dem Antrag von Stadtrat Schnur gefolgt worden, den Neukauf von vier Bussen zu nutzen und diese mit Löscheinrichtungen ausstatten zu lassen. Schnur wußte zuletzt anerkannte Experten, den verhältnismäßig geringen Aufpreis von 1.500 Euro, das Landshuter Wochenblatt und erfreulicherweise die große Mehrheit des Stadtrates hinter sich.

Neu-Stadtrat Haslinger und Verwaltungsbeirat für die Stadtwerke konnte sich gleichsam von Betroffenen der Hochwasserereignisse 2013 (Mitterwöhr) und der letzten Wochen (Auwaldsiedlung) über die Abläufe und möglichen Fehlentwicklungen bzw. Baufehler in Kenntnis setzen lassen. Er sicherte zu, sich kundig zu machen und eine eigene Veranstaltung zu dem Thema im Herbst in Mitterwöhr durch zu führen.

Mit Unverständnis wurde aufgenommen, dass der Umweltsenat am 28.07.2014 unter der Leitung von 2. Bürgermeister Dr. Keyßner von einer Feinstaubmessung, beispielsweise in der Konrad-Adenauer-Straße, Abstand genommen hat. Den acht Stadträten genügt die Berechnung theoretischer Mengen und damit verzichten sie auf eine Analytik der Inhaltsstoffe. Also der Feststellung, ob und wie gefährlich der Staub für Lebewesen tatsächlich ist.

Auf Initiative der Stadträte Ludwig Graf und Rudolf Schnur ist der Teilbereich der Kanalstraße zwischen der Steffi-Graf-Straße und dem FKK-Gelände von 50 auf 30 km/h beschränkt worden. Der Weg ist schmal und ohne abgetrennten Geh- oder Radweg.

Einmal mehr wurde das Thema der Verkehrsentlastung des Stadtostens angesprochen. Dabei wurde auch Unverständnis über das gemeinsame Auftreten von OB Rampf und MdB Gambke geäußert, da letzterer ein erklärter Gegner der B15neu ist und seine Vorschläge seit Jahren als undurchführbar entlarvt sind. Das Bundesverkehrsministerium wird  kein Bundesstraßenprojekt (Fernstraße!) zugunsten einer innerörtlichen Entlastungsstraße ersetzen. Wer das behauptet will die Bürger für Dumm verkaufen.

Viel Raum nahm die von Stadtrat Thomas Haslinger und Architekt Bernd Hanseder eingeleitete Diskussion über die Zukunft der alten JVA ein. Letztlich einigte man sich darauf, dass die Stadt möglichst viele Nutzungsideen prüft und der Freistaat baldmöglichst zu einer klaren Aussage bezüglich des Kaufpreises bewegt wird.

Hinsichtlich der Nutzung der beiden von Herrn Mottinger erworbenen Kasernenblöcke wurde darauf verwiesen, dass die Unterbringung alleine nicht genügt, sondern vor allem die Betreuung und Sprachvermittlung eine große und wichtige Herausforderung für die Regierung und die Stadt darstellt.

 

 

 

 

 




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