Home Allgemein “TICKENDE ZEITBOMBE” — Die erweiterte Bauchschlagader — Screening-Möglichkeit am Klinikum

“TICKENDE ZEITBOMBE” — Die erweiterte Bauchschlagader — Screening-Möglichkeit am Klinikum

Pressemitteilung

 

Erweiterte Bauchschlagader: die tickende Zeitbombe Vortrag am Klinikum mit Screening-Möglichkeit

 

Als tickende Zeitbombe wird die erweiterte Bauchschlagader auch bezeichnet.

 

Wie finde ich die Bombe und wie kann sie entschärft werden? Darüber klärt Privatdozent Dr. Georgios Meimarakis am Donnerstag, 17. November, im Klinikum Landshut auf. Nach dem Vortrag können die Interessierten an einem Aneurysma-Screening teilnehmen.

Vorsorge mit Ultraschall: Interessierte können sich von Privatdozent Dr. Georgios Meimarakis und seinem Team von der Gefäßchirurgie nach dem Vortag am Donnerstag screenen lassen. Foto: Klinikum Landshut

Der Riss der Bauchschlagader ist schmerzlos – doch nicht einmal jeder Fünfte überlebt es, wenn das Aortenaneurysma aufplatzt. „Der Blutverlust ist einfach zu groß und zu schlagartig, um ihn mit Transfusionen ausgleichen zu können“, erklärt Privatdozent Dr. Georgios Meimarakis, Chefarzt der Gefäßchirurgie am Klinikum Landshut. Bei einem Aortenaneurysma erweitert sich die Bauchschlagader. Dieser Prozess verläuft oft schleichend und bleibt meist unentdeckt. Dank moderner Diagnostik lässt sich solche Veränderung rechtzeitig erkennen und schonend behandeln. Interessierte können am Donnerstag, 17. November, im Rahmen eines Vortrags an einem Aneurysma-Screening teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Dieses Screening mittels Ultraschall ist absolut harmlosen und schmerzfrei. Vor allem bei Männern über 65 Jahren ist ein regelmäßiger Check-up wichtig. Dasselbe gilt auch für Frauen über 65 mit Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit oder einem zu hohen Cholesterinspiegel.

In seinem Vortrag informiert Dr. Meimarakis ab 18 Uhr über die „tickende Zeitbombe“ im Bauch, Vorsorge und Behandlungsmöglichkeiten. Ist ein Aneurysma erstmals diagnostiziert, muss nicht immer operiert werden. Oft genügt es, den Durchmesser mittels Ultraschall regelmäßig zu kontrollieren. „Eingreifen müssen wir erst dann, wenn die Bauchaorta deutlich vergrößert ist.“ Allerdings sei es keine Seltenheit, dass sich der Durchmesser innerhalb eines Jahres verdoppelt. „Ist die Gefäßwand erst einmal geschwächt, dehnt sie sich sehr schnell aus bis hin zum Platzen“, so Meimarakis. Der Vortrag findet im Klinikum Landshut, Raum Hammerbach, Ebene 0, statt.

 

 

 

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