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Im letzten Bausenat der Stadtratsperiode wurde der Antrag behandelt auf einer Teilfläche von ca. 1300 m2 eine „Neuerrichtung einer Anlage für inkludierendes Wohnen und Arbeiten“ an der Oderstraße in Landshut-Auloh auf den baurechtlichen Weg zu bringen.
Die Fläche auf der sich die Evangelisch-Lutherische Kirche befindet, war bereits in der ehemaligen Gemeinde Frauenberg (bis August 1974) als „Fläche für den Gemeinbedarf – Kirche“ ausgewiesen und dient damit seit dem grundsätzlich der Allgemeinheit.
Das gesamte Grundstück ist ca. 3000m2 groß und in Bezug auf die aktuelle Nutzung zweigeteilt. Auf der Osthälfte findet sich die Kirche mit Verwaltungsanbau und Vorplatz. Die Westhälfte ist seit mindestens 50 Jahren als Grünfläche weitgehend sich selbst überlassen. Darauf stehen derzeit wenige Spielgeräte, Stühle sowie ein ausrangierter Bauwagen. Auf dieser Grünfläche stehen insgesamt 22 Bäume wovon 20 von der Baumschutzverordnung geschützt sind.
Für den Ortsteil Auloh wurde im urspünglichen Bebauungsplan im Bereich der Neißestraße eine größere Fläche für den Gemeinbedarf festgesetzt. Hier sind die katholische Kirche, der katholische Kindergarten, die Grundschule und der Friedhof angesiedelt. Im übrigen Ortsteil Auloh findet sich mittig nur die jetzt zur Hälfte zur Disposition gestellte Gemeinbedarfsfläche um die evangelische Kirche.
In der neuen Planung soll neben dem geplanten Wohngebäude mit drei Vollgeschossen eine gewerbliche Großküche eingerichtet werden, die von den Mitgliedern des Bausenats wegen ihrer Größe länger diskutiert wurde. „Als soziales Projekt gesehen, sei eine Großküche von Bedeutung, durchaus vertretbar, und man solle es sehr positiv betrachten“, meinte abschließend Oberbürgermeister Putz.
Die Stadträte Ludwig Graf und Rudolf Schnur aus Auloh, die gemeinsam mit Bürgern aus Auloh das Großprojekt in dem bisherigen Naturidyll skeptisch betrachtet, beantragten die Angelegenheit zunächst, wie beim ersten Anlauf der Versiegelung der Fläche im Jahr 2016, den Umweltsenat zu beteiligen.
Dieser hatte damals nach einstimmiger Kenntnisnahme der Stellungnahmen mit 8:2 beschlossen:

„Der Umweltsenat empfiehlt dem Bausenat, den Bebauungsplan und den Flächennutzungsplan für das Vorhaben der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Erlöserkirche Landshut nicht zu ändern und für das Grundstück die Festsetzung „Fläche für den Gemeinbedarf“ zu belassen.“

Die allgemeine und naturschutzrechtliche Stellungnahme war damals eindeutig:

“Der vorhandene Baumbestand besteht überwiegend aus Feldahorn. Daneben sind auch mehrere Strauchgruppen und Naturverjüngung aus dem Altbaumbestand vorhanden. Die Gehölze sind Lebensraum für die heimische Vogelwelt und erfüllen zusammen mit anderen Gehölzgruppen, die locker verstreut in Auloh auf Privatgrundstücken noch vorhanden sind, eine Trittsteinfunktion für die heimische Vogelwelt. 

Für das Mikroklima in der umgebenden Siedlung sind Grünflächen in der vorliegenden Größenordnung regelmäßig ausgleichend wirksam. Aus der Sicht der Unteren Naturschutzbehörde sollte die Grünfläche erhalten bleiben und nicht mit zwei relativ großen Baukörpern und oberirdischen Stellplätzen weitgehend versiegelt werden.

Unabhängig von der naturschutzfachlichen Betrachtung sollte bedacht werden, dass der überbaute Grundstücksteil für den Gemeinbedarf unwiederbringlich verloren ginge. Auloh hatte in den vergangenen Jahren ein starkes Wachstum zu verzeichnen und es ist wohl nicht auszuschließen, dass die Fläche eines Tages für eine konkrete Maßnahme des Gemeinbedarfs benötigt wird. Die Festsetzung des Flächennutzungsplanes sollte weiterhin bestehen bleiben.“

Als weitere Argumente wurden jetzt in die Diskussion im Bausenat eingebracht:

  • Im gesamten Wohngebiet von Alt-Auloh gibt es derzeit keine Bebauung mit drei Vollgeschossen; vor wenigen Jahren wurde in der Umgebung des betreffenden Grundstücks selbst die Anlegung von Kniestöcken abgelehnt.
  • Ein Flachdach wäre in weitem Umkreis ein Novum.
  • Die Grundfläche und der Umfang des geplanten Wohngebäudes übertrifft das des Kirchengebäudes. Die Grundfläche der gewerblichen Zentralküche entspricht annähernd der Grundfläche der Kirche. Fazit: es handelt sich um eine geplante Nachverdichtung und Versiegelung, die sich nicht in die Umgebung einfügt und möglicher Weise Nachahmer motiviert.
  • Das Muster-Wohngebäude für Inklusion des Vereins AnsWerk e.V. in Mitterwöhr wurde nicht mit drei Vollgeschossen errichtet, obwohl dort in der Umgebung bereits solche Wohngebäude bestanden.
  • Eine gewerbliche Zentralküche mit Cateringstützpunkt gehört nicht in ein Wohngebiet, dort sind nur nichtstörende Gewerbe möglich. Eine Erweiterungsmöglichkeit besteht innerhalb der seit Jahrzehnten bebauten Wohngrundstücke nicht.
  • In Auloh besteht seit Jahren Nachfrage nach einem Seniorensitz bzw. Altenheim. Anfragen an den Grundstückseigentümer in dieser Hinsicht sollen bisher nicht beantwortet worden sein.
  • Es geht nicht um den Bestand des Vereins oder gar gegen seine Arbeit oder das inkludierte Wohnen. Es geht vielmehr um die Abwägung zwischen an verschiedenen Orten möglichem sozialem Handeln und den Allgemeingütern Naturschutz, Klimaschutz, Gemeinbedarf, Lärmschutz, Geruchsbelästigung und vermehrtem Verkehrsaufkommen in verschiedenen Wohnstraßen ohne Geh- und Radwege.

 Die die äußerst dürftige und ihrer Aufgabe nicht im Ansatz nachkommende Stellungnahme des Klimaschutzmanagement vom 22.04.2020 „…keine Einwände/Äußerungen…“ wurde als nicht nachvollziehbar beurteilt.

Im übrigen müssen bei Aufrechterhaltung des Verlagerungswunsches der derzeitigen Zentralküche von AnsWerk e.V. von der Friedhofstraße/Niedermayerstraße in die Mitte des Wohngebietes Auloh ein schalltechnisches Gutachten und ein Lüftungskonzept bezüglich der Küchenabluftreinigung erstellt werden.

Die nächste Behandlung des Projekts erfolgt nun im Umweltsenat.


hjl

Fotos: Klartext.LA
Pläne: Stadt Landshut

 

 

 

 

 

 

Wer sich zur Wahl stellt sollte sich in der Gemeinde oder Stadt auskennen. Die Elbe- und Neißestraße liegt nicht in Schönbrunn, sondern im Ortsteil Auloh.
Auloh ist wiederum ein Teil des Stadtteils Frauenberg (Eingemeindet im Jahre 1974).

Da wundert es letztlich nicht, wenn der in Achdorf wohnende Stadtrat Gerd Steinberger, der Vater der OB-Kandidatin Patricia Steinberger den Ortsteil Auloh als
“Wüste an Einfamilienhäuser” bezeichnet.

Nach der vorbildhaften energetischen Sanierung im Jahr 2007 geht der TSV Landshut-Auloh auch bei der LED Beleuchtung in eine Art Vorreiterrolle. Die Umrüstung auf LED im Sportheim ist bereits abgeschlossen und nun wird die Aussenbeleuchtung in Form der Flutlichtanlage umgerüstet.
Dies nahm Stadtrat Rudolf Schnur, der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Landshut-Ost zum Anlass anstelle der seit Wochen von zahlreichen Wahlkämpfern eingesetzten Materialien im Stadtteil Frauenberg / Ortsteil Auloh sinnvoller die zukunftsweisenden Umrüstungen des Stadtteilsportvereins zu unterstützen.
Der Vorsitzende des TSV Landshut-Auloh Oliver Lieb nahm die Spende gemeinsam mit zwei Vertretern der Jugend-Fußballabteilung an und bedankte sich dafür.

Lieb und Schnur zeigten sich überzeugt, dass dieser Einsatz der Wahlkampfgelder wirklich nachhaltig ist.

StR Lothar Reichwein
StR Rudolf Schnur
StR Ludwig Graf

 

An die
Stadt Landshut
Rathaus
84028 Landshut

Landshut, den 21.2.2020

Antrag

Der Stadtrat möge wie folgt beschließen:

Die Verwaltung soll bei der zuständigen Verwaltung der Bundesautobahn A 92 nachfragen, ob es rechtlich möglich wäre, den Fernlastverkehr ab 7,5 t von der B 15n zur B299 nicht über LA14 zu leiten, sondern erst nach Fertigstellung des Anschlusses an die B 299 vor  Geisenhausen frei zu geben.

Begründung:

Eine weitere Belastung der LA14 durch Fernlastverkehr zum Kasernenberg ist der Bürgerschaft in Auloh nicht zuzumuten, da durch das neue Baugebiet der Ochsenau und das Grüne Zentrum vermehrt Transport- und Anfahrtsverkehr entsteht.

gezeichnet

StR Lothar Reichwein      StR Rudolf Schnur       StR Ludwig Graf

Foto: R. Schnur, Klartext.LA

Am kommenden Sonntag, den 22.09.2019 um 10 Uhr beginnt die Patroziniumsfeier mit einem Familiengottesdienst in der Pfarrkirche in Auloh. Direkt im Anschluss starten die Feierlichkeiten im Pfarrgarten ab 11 Uhr. Für leibliches Wohl ist mit Steckerlfisch, Braten und Grillwürstl bestens gesorgt. Selbstverständlich gibt es auch Kaffee und Kuchen. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Eingeladen sind hierzu alle, die gerne mitfeiern und in geselliger Runde beisammen sein wollen. Über Ihr zahlreiches Kommen freut sich die Pfarrei Sankt Vinzenz von Paul.