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Auf mehrfache Anregung des CSU-Fraktionsvorsitzenden Rudolf Schnur bereitet die Stadtverwaltung gerade ein Expertenhearing zum Thema: “Antriebstechnologien der Zukunft” vor.
Experten aus verschiedenen Bereichen der Antriebstechnik legen aus ihrer Sicht dar, was die verschiedenen Antriebstechnologien für die zukünftige Mobilität in Landshut leisten könnten.
Geplant ist nach Impulsvorträgen eine moderierte Diskussionsrunde durch zu führen.

Unter anderem wird auf Vorschlag von Stadtrat Rudolf Schnur der Präsident des Bundesverbandes für Elektromobilität (BEM e.V.) Kurt Sigl, der Landshuter Hochschulprofessor Prof. Dr.-Ing. Ralph Pütz und ein Sprecher des CNG-Club e.V. dabei sein. Ebenso wird dem Vernehmen nach ein Vertreter der Landshuter Wasserstoff-Initiative teilnehmen.

Das Hearing ist für den Nachmittag und Abend des 20. April 2020 in den Stadtsälen im Bernlochner vorgesehen.

 

 

 

Jetzt liest man es wieder an jeder Ecke und fast auf jedem Wahlkampf-Flyer:
„Man ist für bezahlbaren Wohnraum in Landshut“
Nur, wie soll das gehen? Wer ist denn dafür verantwortlich oder wodurch kann überhaupt bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden?
Das sind Fragen, die keineswegs leicht zu beantworten sind. Ausgerechnet in Landshut, wo schon seit Jahren Immobilien- und Grundstückspreise förmlich durch die Decke gehen?
Die einzigen Garanten, die in Landshut explizit für bezahlbaren Wohnraum stehen und das auch schon über Jahrzehnte bewiesen haben, sind die Wohnbaugenossenschaften in Landshut. Ohne sie gäbe hier sicher weniger günstigen Wohnraum.

Deshalb traf ich mich kürzlich mit einem Vorstand der Landshuter Wohnungsbaugenossenschaft, Herrn Johann Bergmeier, am Herzog-Georg-Platz zu einem längeren Gedankenaustausch. Hierbei machte Herr Bergmeier deutlich, dass es heutzutage keinesfalls selbstverständlich und daher fast unmöglich ist, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Wenn die Grundstückspreise so hoch sind, wie zur Zeit, können die Genossenschaften mit anderen Investoren kaum mithalten. Zudem gibt es in Landshut kaum Grundstücke der Stadt, die sich für bezahlbaren Wohnraum per se oder als Grundlage dafür eignen.
Einzig die Stadt Landshut, genauer der Liegenschaftssenat, können dafür sorgen, dass unsere Genossenschaften für die weitere Zukunft planen können, indem sie ablaufende Erbpachtverträge verlängert oder daraus frei werdende Grundstücke günstig an die Genossenschaften veräußert. Und hier taucht schon das nächste Problem auf. Sie ahnen es schon vermutlich….
Da die Stadt schon notorisch über klamme Kassen verfügt, wird es schwierig oder gar unmöglich eine für beide Seiten einvernehmlich finanzielle Lösung zu erarbeiten.
Andernfalls passiert aber das, was schon vor Jahren den Wohnungen der „Neuen Heimat“ widerfahren ist. Verkauf an Investoren und das Ende vom bezahlbaren Wohnraum.😢

Tun wir was dagegen!

Ihr Richard Eder😉

Die Baustelle des Gründerzentrums schreitet voran. Bei der Baustellentour ging es vom Eingangsbereich aus zunächst zu den Besprechungs- und Konferenzräumen.

PRESSEMITTEILUNG 21.02.2020 

Das Gewächshaus erblüht 

Wie könnte mein künftiges Kreativzentrum aussehen, in dem ich mein junges Unternehmen weiterentwickle? Diese Frage wurde am Mittwoch bei einer Baustellenbesichtigung des neu entstehenden digitalen Gründerzentrums „Landshuter Innovations- und Kreativzentrum“ (LINK) an der Kiem-Pauli-Straße 8 beantwortet. Viele Gründer und Interessierte waren der Einladung gefolgt, sich ein Bild von ihren potenziellen neuen Arbeitsräumen zu machen und konnten sich dabei auch einbringen. 

Wirtschaftsförderer Michael Luger begrüßte die Gründer und versprach einen informativen Rundgang, an dessen Ende sie auch ihre Anregungen zur geplanten Inneneinrichtung einbringen können. Auch Oberbürgermeister Alexander Putz freute sich über das große Interesse. „Die künftigen Nutzer sollen sich hier wohlfühlen“, sagte Putz. Das Gründerzentrum werde den jungen Unternehmen optimale Bedingungen bieten. „Wir stellen hier ein Gewächshaus zur Verfügung, in dem Sie besonders gut erblühen können.“ Das Gründerzentrum sei auch ein hervorragendes Beispiel für eine gelungene interkommunale Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis, aber auch der Hochschule Landshut. Er freue sich, dass die Hochschule vom Bund großzügige Mittel zur Gründerförderung erhalte. Der Startup-Service „LINK@Hochschule“ werde ein Bindeglied für Gründungsinteressierte. Putz nutzte die Gelegenheit auch, um den Gründern für ihr Engagement in Landshut und Netzwerk-Manager Philipp Landerer für seine Arbeit zu danken. Das Gründerzentrum sei ein wichtiger Baustein für die wirtschaftliche Zukunft der Region. „Wir brauchen junge Gründer. Es gibt viele spannende, innovative Unternehmen in Landshut und ich bin mir sicher, es werden noch mehr.“ 

Bei der Besichtigung der Baustelle erläuterten die Projektleiter Edith Zehntner vom Amt für Gebäudewirtschaft und Christoph Schmidt von Bär, Stadelmann, Stöcker Architekten die Gestaltung des Neubaus mit Solaranlage, Spannbetondecken und flexiblen Nutzungsmöglichkeiten. Neben dem Haupteingang befindet sich die Cafeteria mit Terrasse, die der Begegnungsort des offenen Hauses wird. Im Erdgeschoss gibt es darüber hinaus einen Barbereich, zwei Besprechungsräume und einen großen Konferenzbereich, der sich auch für Veranstaltungen mit bis zu 100 Leuten nutzen lässt. Neben mehreren Technikräumen und dem Sanitärbereich befinden sich dort zwei Treppenhäuser, die die Obergeschosse erschließen. Im ersten und zweiten Stock sind die Büros, die an die breite Flur-Zone anschließen. Dieser Bereich in der Mitte bildet das Herzstück der beiden oberen Stockwerke. Vom Kickerkasten bis zur Ruhezone sind hier vielfältige Einrichtungsmöglichkeiten denkbar. Die kleinsten Büroeinheiten bieten Raum für maximal drei Arbeitsplätze. An eine zentrale Teeküche wurde ebenso gedacht wie an eine Dusche. Der Gemeinschaftsbereich wird einen Lounge-Charakter mit offenen Arbeitsplätzen erhalten. Auch auf die technische Ausstattung gingen die Projektleiter bei der Präsentation des Zwischenstands ein. 

Viele Fragen wurden beantwortet und Ideen und Vorschläge ausgetauscht. Diese werden in den kommenden Monaten im weiteren Verlauf der Arbeiten miteinfließen. Im Juli soll der Einzug in das neue Gebäude erfolgen. Zwölf von 18 Büros sind bereits reserviert. Die Stadt vermietet die Büros an Gründer, die im Bereich Digitalisierung tätig sind.
Interessierte erhalten nähere Informationen bei Claudia Obermaier, Telefon 88 14 06. 

Christoph Schmidt von Bär, Stadelmann, Stöcker Architekten erläuterte die Raumplanung und Gestaltung des neuen Gebäudes. 

Der Einzug in das neue Gebäude an der Kiem-Pauli-Straße ist im Juli geplant.

Fotos: Christine Vinçon

Fantastisches Spendenergebnis des Gassen-Adventskalenders 

 Auch im vergangenen Jahr haben die Landshuter Gassen wieder gemeinsam und mit vielen Besuchern, Kunden und Freunden den Advent gefeiert und dabei 24 schöne Momente beschert.

An jedem Vorweihnachtstag, pünktlich um 16.00 Uhr, wurde vor einem Haus, Ladengeschäft oder Gastronomiebetrieb ein Adventskalender-Türchen geöffnet. Dahinter verbargen sich Gaumengenüsse, weihnachtliche Musik, Lesungen, Punschproben, Bastelstunden und viele weitere Überraschungen. Alle Aktionen waren natürlich kostenlos,  Spenden für das Kinder- und Jugendhospiz des Malteser Hilfsdienstes Landshut e.V. wurden aber sehr gerne entgegen genommen. Die Gassengemeinschaft konnte nun den fantastischen Betrag von 2.150 Euro an Rebecca Marchese (Bildmitte), Koordinatorin des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes, übergeben. Herzlichen Dank an alle Spender!

 

Foto: I.L.I.

Bildtext: Bei der Übergabe des Schecks zugunsten der OB-Direkthilfe im Rathaus (von links): Florian Engl und Stefanie Hiller von den Wirtschaftsjunioren, Oberbürgermeister Alexander Putz, Andreas Steger und Otmar Pfleger von British Cars Landshut.

 

“Wir löschen, wo es brennt”

500 Euro für die OB-Direkthilfe gespendet

Vertreter der Wirtschaftsjunioren Landshut und von British-Cars Landshut haben am Montag an Oberbürgermeister Alexander Putz eine Spende zugunsten der OB-Direkthilfe in Höhe von 500 Euro überreicht. Diese Summe kam durch die großzügigen Spenden der Gäste des diesjährigen Balls der Wirtschaft zusammen, die den neu organisierten Shuttle-Service in Anspruch nahmen.

Mit der Spende bereiteten Florian Engl und Stefanie Hiller von den Wirtschaftsjunioren sowie Andreas Steger und Otmar Pfleger von British Cars Landshut Oberbürgermeister Alexander Putz eine große Freude. Organisiert wurde der ausverkaufte Ball im Januar mit mehr als 500 Gästen im Bernlochnersaal von Stefanie Hiller, Florian Engl und Michael Volnhals von den Wirtschaftsjunioren. Erstmals wurde dabei ein Shuttle-Service durch British Cars angeboten, mit dem die Gäste gegen eine freiwillige Spende nach Hause fahren konnten. „Das wollen wir auch im nächsten Jahr fortführen”, sagte Florian Engl. „Ich danke Ihnen sehr für diese finanzielle Unterstützung. Jeder Euro ist hilfreich”, betonte der Rathauschef und bekräftigte, wie wertvoll die Spende angesichts der Hilfegesuche sei, die ihn fast täglich auf unterschiedlichen Kanäle erreichen. Ob es um die Begleichung einer Stromrechnung oder die Zahlung von Mietschulden gehe, viele kleine Beträge ermöglichten es, Landshutern in Not punktgenau und unbürokratisch zu helfen. Er betonte aber auch, dass es sich dabei nicht um eine dauerhafte Unterstützung handle. Putz: „Wo es brennt, löschen wir damit.”

Wer sich selbst mit einer Spende beteiligen möchte, kann dies unter IBAN: DE42 7435 0000 0000 0011 12, BIC: BYLADEM1LAH (Sparkasse Landshut) tun. Den Verwendungszweck „OB-Direkthilfe” bitte nicht vergessen. Die gesammelten Spenden kommen – nach entsprechender Prüfung – ausschließlich bedürftigen Landshuter Familien oder Bürgern zu.

 

Foto: Stadt Landshut

 

Seit Beginn der weltweiten und ausufernden Diskussion des Klimawandels werden andere (über-) lebenswichtige Umweltthemen in der öffentlichen Darstellung stark verdrängt. Die Thematik des Klimawandels ist nichts Neues, ich kenne sie seit Jahrzehnten, aber die Art der „Vermarktung“ und Dominanz ist bisher einzigartig.
Wichtige Aspekte wie die Reinheit des Trinkwassers (u.a. ohne Rückstände aus Medikamente), die ungelöste Frage nach dem Wohin mit dem Atommüll, mögliche Schattenseiten der Elektromobilität und der Gefährdung von Strahlung verschiedenster Art und Quellen werden nicht mehr in ausreichendem Maße öffentlich dargestellt. Dadurch werden Problemdarstellungen und Warnungen nicht ausreichend in die Öffentlichkeit gegeben und Vorsorgemaßnahmen in anderen Bereichen werden weder gefordert noch ergriffen.
Dabei sind die altbekannten gesundheitlichen Herausforderungen nicht aus dem Lebensalltag verschwunden. Beinahe täglich erreichen mich, als Anlaufstelle von DAS UMWELTZENTRUM e.V. (vormals Interessengemeinschaft der Holzschutzmittelgeschädigten e.V.) Anfragen und Hilferufe aus Deutschland und Europa. Längst sind die in den 70er gebauten Fertighäuser in jüngeren Händen und ganze Familie erkranken nach einer unterschiedlichen Aufnahmedauer erneut akut wie die Vorbewohner. Die in vielen Wohnungen enthaltenen Holzschutzmittel in Holzverkleidungen und Massivholzböden entfalten immer noch ihre biozide Wirkung (Zitat Umweltbundesamt: Biozide sind potenziell gefährlich für die Umwelt und die Gesundheit von Mensch und Tier) und wirken sich negativ auf die Gesundheit der Bewohner aus. Dämmstoffe können unter anderem lungengängige Fasern freisetzen. Anti-Schimmel-Mittel schaden mittelfristig vielfach eher den Bewohnern als dem Schimmelbefall selbst. Hinzu kommen Ausdünstungen aus verschiedensten Bodenbelägen, Wandfarben, Ölen, Wachsen, Lasuren, Pflege- und Reinigungsmittel, sowie Kleidungsstücken und Möbel, die meist nur wegen ihrer optischen, modischen oder preislichen Attraktivität ausgewählt werden und jeden Gedanken an gesundheitliche Schäden außen vor lassen.
Je nach Zusammensetzung der verschiedenen Mittel ergeben sich von Schadstoffpotentiale die geeignet sind Krankheiten von Allergien bis zu Krebs zu begründen.
Die meisten Gefahren lassen sich durch kluge Überlegungen vor der Beschaffung ausschalten.
Im Zweifelsfall und wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, scheuen Sie nicht, den geprüften Baubiologen Ihres Vertrauens zu Rate zu ziehen.

Es ist immer gesünder und bei weitem kostengünstiger vor dem Kauf um Rat zu fragen, als nachher zu heilen, zu Klagen oder zu sanieren.

Mit lebensfreundlichen Grüßen

Rudolf Schnur

Geprüfter Baubiologe (IBN)

Bundesvorsitzender DAS UMWELTZENTRUM e.V. (vormals Interessengemeinschaft der Holzschutzmittelgeschädigten)
Geschäftsführender Gesellschafter der LA-umwelt gemeinnützige GmbH als Veranstalter der Landshuter Umweltmessen

Die besten Verkäufer aus dem Betreuungsgebiet Süd wurden für besondere Leistungen im Bereich Volkswagen Finanzdienstleistungen ausgezeichnet.

Der Preis wurde von Robert Heinrich, Gebietsleiter der Volkswagen Leasing GmbH / Region Süd an: Jochen Priller (VW Neuwagen) und Sevim Oelze, Ivan Misenin sowie Baris Ucan (VW Gebrauchtwagen) überreicht.

Das gesamte Eichbichler-Team gratuliert zu dieser grandiosen Auszeichnung!

Weitere Infos unter www.eichbichler.com

Foto: Audi & Volkswagen Zentrum Landshut

Bildtext: Dieser Hamburger einer großen Fast-Food-Kette kostet 4,29 Euro. Genau 28 Minuten muss ein Beschäftigter im Schnellrestaurant aktuell arbeiten, um sich diesen Burger selbst zu leisten. Die Gewerkschaft NGG fordert jetzt ein Ende der Niedriglöhne bei McDonald’s, Burger King & Co.

„Weg vom MindestlohnImage” | Drei McDonald’s-Filialen in der Stadt

Fast-Food-Ketten: Gewerkschaft NGG fordert höhere Löhne in Landshut

Lohn-Plus fürs Burger-Braten: In Landshut sollen die Beschäftigten in Fast-Food-Restaurants wie McDonald’s, Burger King & Co. mehr Geld bekommen. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Die Mitarbeiter stehen rund um die Uhr an der Fritteuse oder an der Verkaufstheke – bekommen dafür aber meist nur den Mindestlohn von 9,35 Euro pro Stunde”, kritisiert Kurt Haberl von der NGG Niederbayern. Die Gewerkschaft verlangt „armutsfeste Löhne” von mindestens 12 Euro pro Stunde. Profitieren würden davon auch die Beschäftigten bei Marken wie Starbucks, KFC, Nordsee, Vapiano, Tank & Rast und Pizza Hut. Allein der Branchenprimus McDonald’s betreibt in Landshut drei Filialen.

Hintergrund ist die laufende Tarifrunde zwischen der Gewerkschaft NGG und dem Bundesverband der Systemgastronomie (BdS). Die Branche beschäftigt bundesweit rund 120.000 Beschäftigte in 3.000 Restaurants und Cafés. „Es ist höchste Zeit, vom Mindestlohn-Image wegzukommen. Die Menschen haben für ihre harte Arbeit eine faire Bezahlung verdient”, betont NGG-Geschäftsführer Haberl. Aktuell reichten die Löhne kaum, um ohne einen Zweitjob oder staatliche Stütze über die Runden zu kommen. Haberl: „Milliardenschwere Konzerne wie McDonald’s zahlen so wenig, dass die Allgemeinheit einspringen muss. Heute müssen die Steuerzahler die Löhne und später die Renten aufstocken, damit das Geld zum Leben reicht – hiermit muss endlich Schluss sein.”

Die Arbeitgeber hätten jedoch ein spürbares Lohn-Plus bislang vehement blockiert. „Die Wut der Beschäftigten ist groß. Wir rufen jetzt in ausgewählten Orten zu Protestaktionen und Warnstreiks auf, auch in Landshut könnte es noch vor der nächsten Verhandlung zu Ausständen kommen”, so der Gewerkschafter. Die Tarifverhandlungen werden am 13. und 14. Februar in Stuttgart fortgesetzt. Es ist bereits die dritte Runde.

Die schlechte Bezahlung führt nach Einschätzung der NGG auch zu einem verschärften Personalmangel in der Branche. „Sowohl ausgebildete Fachkräfte als auch Quereinsteiger überlegen sich dreimal, ob sie den stressigen Job im Schnellrestaurant zum Billig-Tarif machen. Stattdessen wechseln sie häufig in andere Branchen – etwa zum Discounter an die Kasse”, berichtet Haberl. Höhere Löhne in der Systemgastronomie seien ein entscheidender Beitrag, um Fachleute in der Branche zu halten und Schulabgänger für eine Ausbildung zu gewinnen.

Bildunterzeile: Dieser Hamburger einer großen Fast-Food-Kette kostet 4,29 Euro. Genau 28 Minuten muss ein Beschäftigter im Schnellrestaurant aktuell arbeiten, um sich diesen Burger selbst zu leisten. Die Gewerkschaft NGG fordert jetzt ein Ende der Niedriglöhne bei McDonald’s, Burger King & Co.

 

Foto (alle Rechte frei): NGG

 

Niederbayerns größte Bier&Genuss Messe für Liebhaber des Hopfensaftes in der Sparkassen-Arena

In diesem Jahr wird auf der BIER&GENUSS MESSE außerdem das 40 jährige Jubiläum von Getränke Fleischmann gefeiert

Über 250 regionale Bierspezialitäten und 100 edle Spirituosen sowie großer Food-Truck-bereich in der Sparkassen Arena von Freitag, 27. März von 16 bis 23 Uhr und Samstag, 28. März von 14 bis 23 Uhr

„Dass Bier zu den meistverzehrten alkoholischen Getränken gehört, kann niemand erstaunen, ist es doch ein schmackhaftes und erfrischendes, ein durstlöschendes und die Kommunikation förderndes Getränk. Zudem ist Bier ein Naturprodukt und hat weniger Alkoholgehalt als andere geistigen Getränke. Die vergangenen Jahre waren für die Bierliebhaber eine sehr gute Zeit. Der Trend zum Craft Beer hat sich nachhaltig etabliert. Verschiedene Trends, Geschmacksrichtungen, besondere Zubereitungsarten – der Fantasie sind eine Grenzen gesetzt“, so beschreibt Landrat Peter Dreier, der zum vierten Mal Schirmherr der Veranstaltung ist, die größte Bier & Genuss-Messe Niederbayerns.

 

Verkaufsleiter und Prokurist, Hans-Peter Vögl:

“Wir haben in diesem Jahr das Thema Bier und Genuss noch mehr in den Fokus gestellt. Neben den besten Craftbieren von bayerischen und deutschen Brauern finden auch unsere heimischen Brauereien mit klassischen handgemachten Bieren ihren Platz bei uns. Im vergangenen Jahr hatten wir bereits einige hochwertige Spirituosen in der Halle. In diesem Jahr haben wir das Angebot an Spirituosen nochmals erhöht. Unser Messebier in diesem Jahr: REICHARDTBRÄU HELL.. Zum 40. Geburtstag von GETRÄNKE FLEISCHMANN haben wir diese alte Landshuter Brauerei wieder aufleben lassen. Eigene Biersommeliergläser damit sich der Geschmack der Biere voll entfaltet, wurde eigens für die Craft Beer Werkstatt produziert.”

 

Informationen zum Veranstalter der Bier- und Genussmesse, Getränke Fleischmann:

 

Inhaberin und Geschäftsführerin Eva Gottinger berichtet aus der Historie ihres Unternehmens 

Damals…

Die Geschichte der Firma Fleischmann beginnt noch vor dem Zweiten Weltkrieg, als Robert Fleischmann Senior das Brauereigebäude in der Schönbrunnerstrasse in Landshut erwirbt und dort Biere produziert. Nach den harten Kriegsjahren, in denen die Anlagen aus Rohstoffmangel sogar stillgelegt werden mussten, braut Fleischmann ausschließlich Weißbier für das Münchner Hofbräuhaus, später gründet der Landshuter die erste Limonadenfabrik Niederbayerns. Den Vertrieb übernimmt die Firma selbst –geliefert wird in Stadt und Land zunächst mit Pferdefuhrwerken, später dann mit dem eigenen LKW.

Heute…

Mit der Übernahme der Firmenleitung durch Robert Fleischmann Junior im Jahr 1974 bricht für das Unternehmen eine neue Zeit an. Die Limonadenherstellung wird eingestellt, dafür eröffnet im Sommer 1975 auf dem Firmengelände an der Schönbrunnerstrasse der erste Fleischmann Getränkemarkt in Landshut. Getränke selbst abzuholen erweist sich bald als der Trend auf dem Getränkemarkt, und so entstehen in den folgenden Jahren drei weitere Filialen in Landshut und Ergolding. Als Robert Fleischmann 1980 tödlich verunglückt, verkauft Fleischmann Senior das Unternehmen an die Josef Neumayer Landshut KG. Unter der neuen Geschäftsleitung expandiert Getränke Fleischmann von Jahr zu Jahr – heute gibt es 41 Fleischmann Getränkefachmärkte im südbayerischen Raum.

Historisches zur Marke REICHARDTBRÄU

In Landshut gab es nach dem 2. Weltkrieg bis 1985 noch 3 Brauereien, eine davon war der Reichardtbräu. Der Reichardtbräu war sehr stark auf seine Kundschaften in der Gastronomie fixiert und verzichtete zu deren Schutz lange Zeit auf die Belieferung des Lebensmittelhandels und auf einen eigenen Heimdienst. Erst 1975 wurde ein neues Geschäftskonzept erstellt und Reichardtbräu baute seine Verkaufsabteilung aus um neue Absatzkanäle zu erschließen. Im Zuge dieses neuen Geschäftskonzepts wurde auch die Firmenfarbe von dunkelbraun umgestellt, da in der damaligen Zeit hellere Farben im Trend waren. Das Dunkelbraun symbolisierte übrigens das dunkle Bier und das Gelb der Reichardtbräu-Schrift das helle Bier. Das plakative Logo mit dem Schwarzen Haus im roten Kreis war bereits Mitte der 60er Jahre entstanden, als die Etiketten für die neue 0,5l Euroflasche entworfen wurden. Bis zu deren Einführung wurde Reichardtbräu in 1 Liter-Bügelverschluss-Flaschen abgefüllt.

Wie kamen Getränke Fleischmann und Reichardtbräu zusammen?

Im Jahre 1980 verunglückt Robert Fleischmann Junior, Inhaber von Getränke Fleischmann, tödlich. In der Folge des tragischen Unglücks verkauft Fleischmann Senior die 4 bereits bestehenden Getränke Märkte an Reichardtbräu. Da man sich von dem Geschäftskonzept der Abholmärkte sehr viel versprach und man sich vollkommen darauf konzentrieren wollte, wird die Marke Reichardtbräu im Jahr 1984 an Paulaner München verkauft und mit dem sukszessiven Auf- und Ausbau der Getränke Fleischmann Märkte begonnen.

Warum das Comeback?

Seit mittlerweile 3 Jahren veranstaltet Getränke Fleischmann die Craft Beer Werkstatt. Gestartet als Craftbeer- Messe hat sich die Messe mittlerweile zu Niederbayerns größter Messe für regionale Bierspezialitäten entwickelt. In diesem Jahr wird auf der BIER&GENUSS MESSE außerdem das 40 jährige Jubiläum von Getränke Fleischmann gefeiert. Deshalb wurde die Idee entwickelt, ein hochwertiges Bier als Eigenmarke zu präsentieren.

Besondere Herausforderung „Helles“

Ein besonders gutes Helles zu brauen ist eine der größten Herausforderungen, die sich einem Braumeister stellt. Das klare und frische Geschmacksprofil würde eventuelle Fehlaromen leicht offenbaren und lässt somit keinerlei Fehler im Brauprozess zu. Eine besondere Herausforderung ist die Kombination eines individuellen Geschmacksprofiles mit einer hohen Trinkbarkeit des Bieres. Ein gutes Helles schmeckt auch beim zweiten Glas noch angenehm und ausgewogen. Mit Uwe Janssen von der Bierschau in Tiefenbach haben wir hier den perfekten Partner aus der Region gefunden.

Besonderheiten des Reichardtbräu Hell

Entgegen einem allgemeinen Trend zu einem Einheitsgeschmack bei hellen Bieren weist das Reichardtbräu Hell ein individuelles Geschmacksprofil auf. Die Rezeptur orientiert sich am historischen Vorbild der ehemaligen Landshuter Brauerei. Das Bier ist keine exakte Kopie des letzten eingebrauten Bieres 1986, sondern kombiniert vielmehr besondere Vorzüge einzelner Brauperioden und Rezepturen. Zum Einsatz kommt dabei ein klassisches Brauverfahren mit mehrwöchiger Kaltlagerung und hochwertige klassische Rohstoffe: Bayerisches Braumalz, Hallertauer Hopfen und ein klassischer Weihenstephaner Hefestamm.

Interessantes auf der Bier- und Genussmesse:

* Bierschau-Inhaber Uwe Janssen Bierbrauer aus Tiefenbach bei Landshut informiert ausführlich über den Brauprozess.

* Selbstverständlich sind auch Landshuter Brauereien vertreten, die eigene Biere für die BIER&GENUSS MESSE einbrauen und auf der Messe präsentieren.

* Zombräu aus Mirskofen ist ebenfalls wieder vertreten. Einer der Lokalmatadoren. Erste Craftbeer-Brauerei in der Region.

* Food-Trucks: Um den Genuss von Bier und feinem Essen noch mehr zu verbinden, gibt es in diesem Jahr einen noch größeren Food-Truck-Bereich. Von süß bis herzhaft, von klassisch bis ausgefallen.

Tickets sind bereits im Vorverkauf erhältlich in allen Getränke Fleischmann-Märkten beim Wochenblatt Landshut und Rockshop Landshut

VVK-Preis: 5,- Euro

Tageskasse: 5,- Euro

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier