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Stadt Landshut ermöglicht eine Stunde kostenloses Parken im Innenstadtbereich

Handel und Gastronomie in der Landshuter Innenstadt sind seit einigen Tagen infolge der Corona-Krise geschlossen, die meisten stehen den Menschen aber online, telefonisch und mit Lieferangeboten zur Seite. Die Nahversorger – dazu zählen natürlich auch alle Restaurants, Imbisse, Lokale etc., die ein „to-go“-Angebot anbieten – und die Schwaiger im Innenstadt-Bereich sind weiterhin geöffnet, damit sich die Bürgerinnen und Bürger mit Lebensmitteln versorgen können. Eine Liste der geöffneten Läden ist aktuell in Arbeit und wird unter www.landshut-einkaufen.de laufend aktualisiert. Um das Einkaufen in der Krise möglichst einfach und unkompliziert zu gestalten, hat sich die Stadt Landshut entschieden, alle gebührenpflichtigen Parkplätze im Innenstadt-Bereich während der Krise für eine Parkdauer von bis zu einer Stunde in Verbindung mit einer Parkscheibe kostenlos bereit zu stellen. Dies gilt für die folgenden Parkzonen:

• Innere Münchener Straße

• Dreifaltigkeitsplatz

• Neustadt

• Grasgasse

• Regierungsplatz

• Postplatz

• Mühleninsel

• Leukstraße

• Isargestade

Die Übersicht ist auch unter www.landshut.de zu finden. „Mit dieser Maßnahme wollen wir zwei Dinge erreichen“, so Michael Luger, Wirtschaftsförderer der Stadt Landshut: „Zum einen wollen wir, dass die Menschen ihre Einkäufe auch mit dem Auto möglichst unkompliziert und ohne große Umwege machen können. Denn das reduziert das Infektionsrisiko. Zum anderen möchten wir ein Zeichen für unsere Nahversorger setzen, die in unserer Innenstadt weiterhin die Fahne hoch halten.“ Wer länger parken möchte, muss weiterhin am Automaten ein Parkticket lösen, was aber auch digital über die „ParkNow“-App möglich ist. „Wir müssen aktuell jeden Handlungsspielraum, den wir haben, – und sei er noch so klein – voll ausschöpfen, um die Folgen von Corona zu reduzieren. Die Stadt Landshut arbeitet auf allen Ebenen mit Hochdruck an der Bewältigung dieser Krise“, so der Wirtschaftsförderer.

 

Foto: h.j.lodermeier

 

·         Massive Verkehrs- und Ertragsrückgänge infolge der Corona-Krise

·         Sofortige Einführung von Kurzarbeit in allen Bereichen

·         Ziel ist es, Arbeitsplätze zu sichern

Airport Management und Betriebsrat haben sich auf die sofortige Einführung von Kurzarbeit bei der Flughafen München GmbH (FMG) und ihrer Abfertigungstochter AeroGround verständigt. Damit reagiert der Flughafen München auf die massiven Verkehrsrückgänge und Ertragsverluste infolge der Corona-Krise. Die Kurzarbeit betrifft mehrere Tausend Mitarbeiter aus allen Betriebsbereichen von FMG und AeroGround. Der jeweilige Umfang der Kurzarbeit, der bis zu 100 Prozent betragen kann, hängt vom Volumen des wegfallenden Arbeitsaufkommens ab und wird in den verschiedenen Bereichen individuell festgelegt. Durch die Einführung der Kurzarbeit sollen die Arbeitsplätze bei FMG und AeroGround in der Krisenzeit gesichert werden.

„Wir können heute noch nicht abschätzen, wann sich der Luftverkehr wieder regenerieren wird. Die Kurzarbeit wird uns aber dabei helfen, den Schaden für das Unternehmen und die Mitarbeiter zu begrenzen“, erklärte Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der FMG.

Auch andere Tochtergesellschaften der FMG wie die Handelsgesellschaft Eurotrade, die Restaurationsgesellschaft Allresto oder die Sicherheitsgesellschaft CAP haben bereits Kurzarbeit eingeführt und dafür jeweils eigene Regelungen mit ihren Arbeitnehmervertretungen getroffen. Die entsprechenden Vereinbarungen basieren auf den unterschiedlichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der jeweiligen Branchenzugehörigkeit der Tochtergesellschaften. Seitens des Arbeitgebers wird das gesetzliche Kurzarbeitergeld der Beschäftigten – abhängig vom jeweiligen Unternehmen– auf bis zu 90 Prozent des durch Kurzarbeit entfallenen Nettoentgelts aufgestockt. Für FMG und AeroGround wurde überdies eine soziale Komponente vereinbart, derzufolge Mitarbeitern aus den unteren bis mittleren Lohngruppen eine höhere Aufstockung ausgezahlt wird.

„In dieser schwierigen Lage sind alle Konzernbeschäftigten gefordert. Der Teamgeist war am Flughafen München schon immer der entscheidende Erfolgsfaktor. Ich freue mich, dass wir auch in der Krise alle an einem Strang ziehen“, erklärte Flughafenchef Lammers.

 Foto: FMG

Bilduntext: Mauerziegel-Bestellung per Mausklick – der Online-Shop von Leipfinger-Bader macht es möglich. Neben den klassischen Wegen per Telefon oder Fax können die Unipor-Qualitätsziegel jetzt auch rund um die Uhr bestellt werden

Mauerziegel per Mausklick

Leipfinger-Bader launcht ersten Mauerziegel-Online-Shop

Die Welt wird immer digitaler und so liegt es in der Natur der Sache, dass auch die Baubranche beständig nach neuen Lösungen sucht. Leipfinger-Bader (Vatersdorf) geht nun ebenfalls neue Wege in Sachen Digitalisierung: als bundesweit erster Mauerziegel-Hersteller mit einem eigenen Online-Shop. Registrierte Kunden können ihre Wunsch-Baustoffe ab sofort bequem im Internet bestellen – auch von unterwegs. Denn die Anwendung ist so konzipiert, dass sie problemlos auf Smartphones oder Tablets funktioniert.

Ob Planung mit Hilfe von Building Information Modeling (BIM) oder spezielle Mauerziegel aus dem 3D-Drucker – die Digitalisierung in der Bauwirtschaft schreitet voran. Studien wie etwa der „Digitalisierungsindex Deutschland“ zeigen, dass IT-basierte Prozesse den Alltag einfacher und effizienter machen. Mit diesem Ziel vor Augen haben die niederbayerischen Ziegelwerke Leipfinger-Bader (Vatersdorf) nun ihren neuen Online-Shop gestartet. Damit erhalten Bauprofis eine zusätzliche Möglichkeit, die durchaus nachgefragten Unipor-Mauerziegel des Traditionsunternehmens zu ordern.

Einfache Anwendung und flexible Bestellung

Bei der Entwicklung von Deutschlands erstem Mauerziegel-Online-Shop wurde insbesondere auf Nutzerfreundlichkeit und intuitive Bedienung Wert gelegt. Daher ist die Anwendung so konzipiert, dass sie auf allen gängigen mobilen Endgeräten beziehungsweise Browsern reibungslos funktioniert. So kann die Mauerziegel-Bestellung im Internet bequem von unterwegs erfolgen und Bestandskunden sind fortan vollkommen unabhängig von Öffnungszeiten.

„Mit dem LB-Online-Shop wollen wir unsere Kunden dabei unterstützen, ihre Logistik mühelos digital abzuwickeln“, erklärt Thomas Bader, Geschäftsführer der Ziegelwerke Leipfinger-Bader. Auch online steht folglich das gesamte Produkt-Sortiment zur Verfügung. So können Nutzer etwa aus der hochwärmedämmenden mineralisch gefüllten „Unipor Coriso“-Serie wählen oder sich für innovative „Unipor Silvacor“-Ziegel mit Nadelholzfüllung entscheiden. Mit den gewünschten Mauerziegeln im Warenkorb werden direkt im Anschluss Lieferfahrzeug und -termin festgelegt. Die Userfreundlichkeit des Webshops zeichnet sich aber nicht nur durch intuitive Anwendung, sondern auch eine hohe Transparenz der Bearbeitungsprozesse aus: Der Status der Bestellung kann online stets eingesehen und nachverfolgt werden, sodass Bauunternehmer hier immer auf dem aktuellen Stand sind. Sollte sich nach dem Bestellvorgang eine Änderung ergeben, kann der Auftrag mit einem gewissen Vorlauf vor Auslieferung online angepasst werden.

Erste Reaktionen positiv

Nach einer ersten erfolgreichen Pilotphase wurde die Anwendung zum digitalen Baustellenmanagement im Rahmen der Seminarreihe „LB-Praxistage“ offiziell vorgestellt. Die teilnehmenden Bauunternehmer zeigten sich aufgeschlossen für die Idee und so stößt der Webshop bereits auf gute Resonanz – mit über 100 Registrierungen in den Anfangswochen. „Das bestärkt uns, dass wir auf einem guten Weg in Richtung digitale Zukunft sind“, äußert sich Bader zufrieden. „Auch wenn der Online-Shop zunächst nur unseren Bestandskunden zur Verfügung steht, sehen wir hier mittelfristig noch viel Entwicklungspotenzial.“

Wer sich einen Eindruck von Deutschlands erstem Mauerziegel-Online-Shop verschaffen möchte, kann das auf der Website des Herstellers tun – unter www.leipfinger-bader.de in der Rubrik „Shop“.

 

Fotos: Leipfinger-Bader

 

Hochproduktion durch Corona –  „Arbeitszeitvorschriften nicht aushebeln“


Lebensmittelindustrie arbeitet am Limit: 1.200 Beschäftigte in Landshut

Sie sorgen für Nachschub im Supermarkt: Die rund 1.200 Menschen, die laut Arbeitsagentur in Landshut in der Lebensmittelindustrie arbeiten, leisten in der Coronavirus-Pandemie einen entscheidenden Beitrag dafür, dass Essen und Trinken nicht knapp werden. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen. „Überstunden und Extra-Schichten sind in der Lebensmittelindustrie schon seit Wochen an der Tagesordnung. Die Menschen arbeiten am Limit, damit Aldi, Lidl, Rewe, Edeka & Co. die Ware nicht ausgeht“, sagt Kurt Haberl von der NGG-Region Niederbayern. Die Politik habe dies erkannt und die Lebensmittelbranche für „systemrelevant“ erklärt. Bei den Beschäftigten allerdings tauchen gerade jetzt viele Fragen auf, so die Gewerkschaft.

 

Foto: NGG-Region Niederbayern

 

Ab heute gilt folgende Regelung in Sachen Soforthilfe Corona im Bundesland Bayern:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Höchstsummen der Zuschüsse wurden angepasst. Es gilt nun folgende Staffelung:

o   Unternehmen mit bis zu 5 Erwerbstätige bekommen maximal 9.000 Euro

o   Unternehmen mit bis zu 10 Erwerbstätigen bekommen maximal 15.000 Euro

o   Unternehmen mit bis zu 50 Erwerbstätigen bekommen maximal 30.000 Euro

o   Unternehmen mit bis zu 250 Erwerbstätigen bekommen maximal 50.000 Euro

  • Das Antragsverfahren wurde geändert: Die Antragsstellung erfolgt nun ausschließlich digital über einen Online-Antrag unter https://soforthilfe-corona.bayern/. So soll eine schnellere Bearbeitung garantiert werden.
  • Wer bereits einen Antrag für die Bayerische Soforthilfe gestellt hatte, kann nun auch noch weitere Liquidität im Rahmen des neuen, abgestimmten Soforthilfeprogramms von Bund und Freistaat beantragen. Dies gilt es im digitalen Antrag zu vermerken.
  • Neue Definition des „Liquiditätsengpasses“ (private, liquide Mittel müssen nicht zuvor ausgeschöpft werden): Eine existenz-bedrohende Lage liegt dann vor, wenn die Einnahmen nicht mehr ausreichen, um die laufenden Betriebskosten zu decken.

Alle Informationen zu der Neuregelung sowie den Link zum neuen, digitalen Antragsformular finden Sie auf unserer aktuellen Seite zur Corona-Pandemie: https://www.csu.de/partei/parteiarbeit/arbeitsgemeinschaften/mu/corona-pandemie/

 

Verbandspräsident Marco Altinger: „Nicht jeder Immobilieneigentümer ist Multimillionär!“

Der Bundestag hat beschlossen, dass Mieten, die aufgrund der Coronakrise nicht bezahlt werden können, nicht dazu führen, dass der Vermieter das Objekt kündigen kann.

Dies hört sich auf den ersten Blick gut an, aber zieht einen enormen Rattenschwanz mit sich.

Erstens sind die wenigsten Vermieter so reich, dass sie einen Mietausfall (gelten soll das bis einschliesslich Juni) einfach so wegstecken können. Eigentümer sind nicht alle Multimillionäre sondern auch normale Menschen, die ihr Geld halt in Immobilien investiert haben, um somit eine stabile Altersvorsorge aufzubauen, und entsprechend auch auf diese Einnahmen angewiesen sind.

Zweitens wird dies dazu führen, dass Kredite nicht mehr bezahlt werden können. Wenn der Vermieter kein Geld einnimmt und die Tilgung nicht rechtzeitig bei der Bank eingeht, dann wird die Bank das Gebäude sehr schnell zwangsversteigern. Dies wird dazu führen, dass Gebäude unter Wert auf den Markt kommen und Vermieter, die eigentlich eine sichere Investition gesucht haben, selbst in große Schwierigkeiten geraten. Wenn dann müssten also auch Tilgungen und Zinsen ausgesetzt werden, was wiederum die Banken in Schwierigkeiten bringen wird.

Drittens muss man bedenken, dass große Lebensversicherer und auch (berufsständische) Rentenversicherer die anvertrauten Gelder in Immobilien investiert haben. Wenn hier entsprechende Einnahmen ausbleiben, dann werden Renten und Lebensversicherungen nicht mehr ausgezahlt werden können.

Dieses Gesetz ist wieder mal ein Beispiel von gut gemeint, aber nicht gut genug gemacht. Die Folgen können für die gesamte Volkswirtschaft und für viele Einzelne katastrophal sein. Besser wäre es, wenn der Staat wirklich bedürftige Mieter zum Beispiel über einen Zuschuss direkt unterstützt.

gez.: Marco Altinger

 

Foto: Altinger priv.

Die LA-umwelt GmbH – Veranstalter der Landshuter Umweltmessen – präsentiert:

Umweltschonende Mobilität – der Kraftstoff CNG!

Interviews im Niederbayern-TV anstelle der ausgefallenen Veranstaltung auf der Landshuter Umweltmesse 2020:

Das Video ist als Ersatz für die nachstehende, wegen dem Coronavirus untersagte Veranstaltung entstanden:

Einladung

zu Vortrag und Diskussion

„Ökologische und ökonomische Mobilität für den Mittelstand“

in Vortragsraum 2 (1. OG der Sparkassenarena)

Niedermayerstraße 100, 84028 Landshut

im Rahmen der Landshuter Umweltmesse 2020 (www.umweltmesse.LA)

am Freitag 20.03.2020 ab 18.30 Uhr

Begrüßung:
Herr Martin Döring, Verkauf VW Nutzfahrzeuge,

Autohaus Eichbichler / Volkswagen Zentrum Landshut

Impulsreferate:

Hans Ritt, MdL a.D., Kaminkehrermeister, Stadtrat in Straubing, Vorstand CNG-Club e.V.
„Mit CNG aus der Krise!“

 

Thomas Wöber, CNG-Fahrer mit 25 Jahre Erfahrung und CNG-Club-Mitglied

„Umweltschonende Mobilität – der Kraftstoff CNG!“

 

anschließend zusammenkommen und Catering: Das Volkswagen Zentrum Landshut lädt ein!

27.03.2020

Zukunftssicherung im Zeichen der Corona-Pandemie:

  • Massive Verkehrseinbrüche in allen Bereichen
  • FMG setzt auf strikte Kosten- und Ausgabenbegrenzung
  • Lammers: Mobilitätsbedarf wird mittelfristig wieder steigen

Aufgrund der im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erfolgten Reisebeschränkungen und desdrastisch reduzierten Flugangebotes verzeichnet der Flughafen München gegenwärtig massive Verkehrsrückgänge in allen Bereichen. So ist die Anzahl der Starts und Landungen im März kontinuierlich zurückgegangen und erreicht in der laufenden Woche nicht einmal mehr zehn Prozent desVorjahresniveaus – das Passagieraufkommen liegt bei rund fünf Prozent.

Vor dem Hintergrund der extremen Einbrüche haben die Flughafen München GmbH und ihre Tochtergesellschaften bereits vor Wochen damit begonnen, weitreichende Schritte zur Sicherung derLiquidität des Flughafens zu ergreifen. So wurde ein konzernweites Maßnahmenprogramm zur striktenBegrenzung der Personal- und Sachkosten aufgelegt, das umfangreiche Einsparungen in sämtlichen Bereichen vorsieht. Geplante Investitionsvorhaben wie das Parkzentrum West, die neueKonzernzentrale oder das neue Budget Hotel wurden bis auf weiteres zurückgestellt.

Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH:

„Wir erleben eine in dieser Größenordnung nie dagewesene Krise des weltweiten Luftverkehrs und einEnde ist nicht absehbar. Oberste Priorität hat weiterhin der Schutz der Gesundheit der Passagiere und Beschäftigten am Münchner Flughafen. Darüber hinaus geht es vorrangig darum, den enormen wirtschaftlichen Schaden für den Münchner Airport und die hier beschäftigten Menschen zu begrenzen, indem alle notwendigen Maßnahmen zum Erhalt der wirtschaftlichen Stabilität ergriffen werden.“

Als Bestandteil der kritischen Infrastruktur wird der Flughafen München seinen Betrieb auch weiterhinaufrechterhalten und so dazu beitragen, dass Rückkehrer heimkommen und wichtige Frachtgüterweiterhin schnell transportiert werden. Die Luftverkehrsgesellschaften haben mittlerweile über 100 Flugzeuge, die gegenwärtig nicht zum Einsatz kommen, am Münchner Airport geparkt. Nicht benötigteInfrastruktur in den Bereichen A, B und D von Terminal 1 sowie das zum Terminal 2 gehörendeSatellitengebäude wurden vorübergehend aus dem Betrieb genommen.

„Unser Ziel im laufenden Jahr ist es, die wirtschaftlichen und finanziellen Grundlagen auf die aktuelle Situation und die vor uns liegende längere Durststrecke auszurichten. Dabei kommt uns die positive wirtschaftliche Entwicklung zugute, die der Münchner Flughafen in den vergangenen Jahren und insbesondere auch 2019 zeigte“, erklärte Jost Lammers.

Wann der Luftverkehr wieder auf seinen Wachstumspfad zurückkehrt, kann im Augenblick nicht seriös prognostiziert werden. Mit Blick auf die langfristige Entwicklungsperspektive der gesamten Brancheund des Münchner Airports zeigt sich der Flughafenchef aber zuversichtlich und verweist auf die vielen inder

Luftfahrt gesammelten Erfahrungen mit vorausgegangenen Krisen. „Die Auswirkungen der Corona-Krise sind massiver als die Folgen der Anschläge vom September 2001 oder der weltweiten Finanzkrise von 2008. Deshalb wird es diesmal möglicherweise deutlich länger dauern, bis die Nachfrage wieder auf dem früheren Niveau ist und auch strukturelle Veränderungen im Luftverkehr sind nicht auszuschließen. Dass der globale Mobilitätsbedarf auf mittlereSicht steigen und der Luftverkehr deshalb wieder zunehmen wird, steht für mich aber außer Frage“, erklärte Lammers.

Foto: FMG

Bildtext: Die einen Home -Office, die anderen Handwerk: Bauarbeiter packen auch in Corona -Zeiten zu – und sind damit eine zentrale Stütze der heimischen Wirtschaft.

 

Trotz Corona: Bauarbeiter in Landshut packen noch zu

Für IG BAU an oberster Stelle: Gesundheit der 310 Bau – Beschäftigten

 

Die Republik geht ins Home -Office, aber auf Baustellen laufen viele Arbeiten weiter: Trotz drastischer Einschränkungen im Zuge der Corona -Pandemie arbeitet die Baubranche in Landshut mit einem Großteil ihrer Kapazität weiter. Darauf weist die Gewerkschaft IG BAU hin – und dankt den 310 Bau -Beschäftigten in der Stadt für ihren Einsatz. „Viele haben in den letzten Tagen zugepackt und machen das auch weiterhin. Natürlich trifft Corona auch den Bau hart. Das Abstandhalten macht die Hand -in -Hand -Arbeit nicht leichter, ist aber ein Muss. Trotzdem zeigt sich die Bauwirtschaft bislang insgesamt deutlich immuner gegen die Krise als viele andere Branchen“, betont Michael Matejka von der IG BAU Niederbayern.

Damit leisteten die Beschäftigten einen entscheidenden Beitrag zur Stützung der regionalen Wirtschaft. „Es sind die Maurer und Zimmerleute, die Landschaftsgärtner, die Dachdecker und Straßenbauer. Und vor allem auch die, die für den Nachschub auf dem Bau sorgen: die Beschäftigten der Baustoff -Industrie. Sie alle halten einen zentralen Wirtschaftszweig in Landshut am Laufen. Denn wer auch in der Krise für mehr Wohnraum und funktionierende Straßen sorgt, der baut mit seinem Job ein Stück an der Zukunft. Damit leisten Bauleute einen enorm wichtigen Beitrag für die Gesellschaft. Es ist Zeit, ihnen dafür einfach auch mal ‚Danke!‘ zu sagen“, so Matejka.

Zugleich appelliert der Gewerkschafter an die Arbeitgeber, die strikte Einhaltung der Hygieneregeln sicherzustellen. Große Frühstücksrunden im Baucontainer seien aktuell ebenso tabu wie die Fahrt im vollbesetzten Bulli zur Baustelle. Jede Baufirma müsse hier ihren eigenen Pandemie -Plan erstellen. „Gesundheit steht an oberster Stelle. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss unbedingt eingehalten werden – besser ist eine ganze Zollstocklänge: also 2 Meter. Das gilt für alle Bürger – und das muss auch auf dem Bau gelten. Sollte das bei speziellen Arbeiten nicht gehen, muss der Chef spätestens dann auch Masken und Schutzhandschuhe bereitstellen. All das heißt, dass sich Gewohnheiten ändern müssen. Es darf nicht alles 08/15 weiterlaufen. Viele Handgriffe, viele Sachen, die ‚schon immer so waren‘, gehen jetzt nicht mehr. Arbeitsabläufe müssen sich ändern. Der Schutz der Beschäftigten hat oberste Priorität. Missachtet der Chef das, müssen sich die Mitarbeiter zur Wehr setzen. Dabei hilft die Gewerkschaft“, macht Matejka deutlich. Der Kontakt zur IG BAU Niederbayern: landshut@igbau.de. Mehr Infos für Beschäftigte zur Arbeit in Corona -Zeiten: www.igbau.de.

 

Foto: IG Bau

Bildtext: „Auch in schwierigen Zeiten halten wir zusammen“: Die Initiative des Landshuter Einzelhandels „look online – buy local“ nimmt ihren Lieferservice. Das Foto zeigt, freilich mit dem gebotenen Sicherheitsabstand – (von links) den Vorsitzenden der I.L.I., Christian Boniberger, Wirtschaftsförderer der Stadt Landshut, Michael Luger, und I.L.I.- Geschäftsführerin Dani Rech.

Landshuts Wirtschaft: „Auch in schwierigen Zeiten halten wir zusammen

Aktion „look online – buy local“ – jetzt mit Zustellung am selben Tag „look online – buy local“ ist eine Initiative des Landshuter Einzelhandels, die von der Wirtschaftsförderung der Stadt Landshut gemeinsam mit der I.L.I. (Interessengemeinschaft Landshut Innenstadt e.V.) ins Leben gerufen wurde.

Auch der Landkreis hat seine Beteiligung bereits zugesichert. Die Idee ist einfach: Im Internet unter www.landshut-einkaufen/aktuelles ist eine Auflistung von Geschäften und Händlern zu finden, die für ihre Kunden trotz der Corona-Krise weiterhin erreichbar sind und nun über E-Mail, Telefon oder den eigenen Webshop Beratung und Bestellmöglichkeiten anbieten. Und das kommt sehr gut an: Täglich kommen weitere Mitmacher hinzu und es gingen bereits einige Warenlieferungen an Landshuter Kundinnen und Kunden. Nun gehen (oder besser fahren) Michael Luger, der Landshuter Wirtschaftsförderer, und Daniela Rech von der I.L.I. einen Schritt weiter: Mit dem Lastenfahrrad „Gabriel“ – Namensgeber ist der kleine Gabriel, Protagonist in einem Kinderbuch von Marlene Reidel – des Klimaschutz- und Mobilitätsmanagements der Stadt Landshut werden ab morgen Bestellungen für das PLZ-Gebiet 84028 ausgeliefert, alle anderen Gebiete in der Stadt und die Nachbargemeinden Ergolding, Altdorf und Kumhausen werden mit dem Kooperationspartner Lesezirkel bedient.

Weitere Umlandgemeinden werden dann in einer nächsten Stufe angeschlossen. Von Montag bis Freitag, immer zwischen 15.30 und 16 Uhr, werden die Sendungen der Geschäfte in der Geschäftsstelle der I.L.I. in der Schirmgasse 279 angenommen, von dort auf die Reise gebracht und noch am gleichen Abend bei den Kunden angeliefert.

 

Foto: Stadt Landshut