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“Es ist gerecht, dass jeder Einzelne dazu beiträgt, die Ausgaben des Staates tragen zu helfen. Aber es ist nicht gerecht, dass er die Hälfte seines jährlichen Einkommens mit dem Staate teilen muss.”
                                                       Friedrich II. von Preußen, genannt der Große

Jetzt liegen die abschließenden Berechnungen vor: Danach fällt der Steuerzahlergedenktag in diesem Jahr auf Donnerstag, den 9. Juli.
Ab 17:30 Uhr arbeiten die Bürger dann wieder für ihr eigenes Portemonnaie.
Das gesamte Einkommen, das die Steuer- und Beitragszahler vor diesem Datum erwirtschaftet haben, wurde rein rechnerisch an den Staat abgeführt.

  • Damit liegt die Einkommensbelastungsquote für einen durchschnittlichen Arbeitnehmer-Haushalt in diesem Jahr bei voraussichtlich 52,1 Prozent – dies ergibt sich aus aktuellen Prognosen unseres Deutschen Steuerzahlerinstituts auf Basis repräsentativer Haushaltsumfragen des Statistischen Bundesamts. Von jedem verdienten Euro bleiben demnach 47,9 Cent zur freien Verfügung.
  • Die Belastung ist um 1,6 Prozentpunkte gesunken, sodass der Steuerzahlergedenktag sechs Tage früher liegt als 2019.
  • Unsere Berechnungen für durchschnittliche Arbeitnehmer-Haushalte umfassen zum Beispiel auch Daten für Singles und Familien.

 

Zum Steuerzahlergedenktag 2020 stellt BdSt-Präsident Reiner Holznagel klar:

„Im Jahr 2020 arbeiten die Menschen bis zum 9. Juli, um ihre Verpflichtungen gegenüber den Finanzämtern, der Arbeitslosenversicherung, den Renten- und Krankenkassen sowie dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und dem Erneuerbare-Energien-Gesetz zu erfüllen. Selbstverständlich werden mit diesen Steuern, Abgaben und Zwangsbeiträgen Leistungen für die Bürger finanziert. Deshalb betonen wir, dass man in der ersten Jahreshälfte nicht umsonst gearbeitet hat. Dennoch muss eine notwendige Diskussion darüber geführt werden, ob diese sehr hohe Belastung der Bürger gerechtfertigt ist und ob die zahlreichen Leistungen sowie die Systeme selbst effizient und nachhaltig sind. Hier sehen wir sehr viel Potenzial, die Einkommensbelastung zu senken, damit die Menschen mehr Geld zur freien Verfügung haben.“

Zur offiziellen Fahrzeugübergabe kamen der Geschäftsführer der Hubauer GmbH, Robert Hubauer (links hinten), Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher (von links), der Leiter des BMW Group Werks Landshut, Stefan Kasperowski, der Betriebsratsvorsitzender des BMW Group Werks Landshut, Willibald Löw, sowie der Dekan der Fakultät Maschinenbau, Prof. Dr. Marcus Jautze.

Gemeinsam neue Herausforderungen angehen

Hochschule Landshut freut sich über Spende eines neuen BMW i8, der künftig intensiv für Forschung und Lehre eingesetzt wird

Die wertvolle Zusammenarbeit zwischen dem BMW Group Werk Landshut und der Hochschule Landshut ist um eine weitere Facette reicher. Und auch dieses Mal profitieren vor allem die Studierenden. Seit einigen Wochen haben die Landshuter Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, einen fabrikneuen BMW i8 genau unter die Lupe zu nehmen und daraus wichtige Erkenntnisse für ihr Studium zu ziehen.

Der neue Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher und der Dekan der Fakultät Maschinenbau Prof. Dr. Marcus Jautze, bekamen den Schlüssel für den Hybrid-Flitzer am 9. Juli offiziell vom Standortleiter des BMW Group Werks Landshut, Dr. Stefan Kasperowski, überreicht. An der Übergabe im Fahrzeuglabor nahmen zudem der Betriebsratsvorsitzende Willibald Löw, und der Geschäftsführer von BMW Hubauer, Robert Hubauer, teil.

Forschung und Lehre auf ein neues Level heben

Der neue i8 wird sowohl in der Lehre, als auch in der Forschung an der Hochschule Landshut Einsatz finden, zum Beispiel im Rahmen einer von Prof. Dr. Manfred Strohe betreuten Doktorarbeit mit dem Titel „Virtuelle Auslegung und Bewertung von fahrdynamischen Eigenschaften hochelektrifizierter Fahrzeuge“. Darin werden neuartige Antriebskonzepte untersucht, wie sie im i8 vorzufinden sind: ein Elektroantrieb an der Vorderachse und ein Antrieb mit Verbrennungsmotor an der Hinterachse.

Die Doktorarbeit soll außerdem die Frage behandeln, wie Fahrzeuge mit gemischten Antriebskonzepten so effizient wie möglich gestaltet werden können, um das gewünschte Fahrverhalten zu erreichen. „In diesem Bereich stehen wir vor einer komplett neuen Herausforderung“, erklärte Prof. Dr. Fritz Pörnbacher. „Hochschule und Unternehmen wie BMW können hier hervorragend zusammenarbeiten und eine wegweisende Arbeit für eine nachhaltigere Zukunft leisten.“

Der BMW i8, von 2014 bis 2020 im Leipziger Werk gefertigt, ist mit mehr als 20.400 ausgelieferten Einheiten der weltweit erfolgreichste Plug-In-Hybrid-Sportwagen überhaupt.

Das nach dem BMW i3 zweite Modell der Marke BMW i kombiniert den Hybrid-Antrieb mit einer Fahrgastzelle aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK). Außenhautteile aus ultraleichten Thermoplast-Kunststoffen, Türen in CFK-Aluminium-Struktur, die Instrumententafel mit Tragstruktur aus Magnesium und sein aerodynamisches Design betonen den Fokus auf Leichtbau und Effizienz bei gleichzeitig höchster Fahrdynamik.

„Der BMW i8 hat eine absolute Sonderstellung in der Produkthistorie der BMW Group inne. Mit seinen zukunftsweisenden Antriebstechnologien unter der futuristischen Außenhaut aus thermoplastischen Kunststoffen bereitete er früh den Weg für die zahlreichen Plug-in-Hybrid-Modelle des Unternehmens,“ erklärte Dr. Stefan Kasperowski, Standortleiter der BMW Group Werks Landshut, und betonte den engen Bezug zum Standort: „Die innovativen Leichtbau-Komponenten des BMW i8 wurden hier in Landshut gefertigt. Gerade auch die charakteristischen Züge des BMW i8 mit der markanten Front stammen aus Landshuter Produktion.“

Der Betriebsratsvorsitzende Willibald Löw wies in diesem Zusammenhang auf das hohe Qualifikationsniveau der Mitarbeiter am Standort Landshut hin: „Die Kompetenz unserer Mitarbeiter macht den Unterschied. Mit qualifizierten und engagierten Mitarbeitern sind wir in der Lage, die aktuelle Transformation in unserer Industrie zu bewältigen. Auch in Zukunft sind wir auf gut ausgebildeten und hochmotivierten Nachwuchs angewiesen, auch auf Absolventen der Hochschule Landshut,“ betonte Löw.

Studierenden wichtige Kompetenzen vermitteln

Neben der Forschung ist der i8 auch für die Lehre an der Hochschule Landshut ein echter Gewinn. „Wir können den Studierenden Kompetenzen vermitteln, die Unternehmen brauchen, um an neuen Antriebskonzepten zu arbeiten“, so Prof. Dr. Marcus Jautze. Weitere Lehrgebiete, die in Frage kommen, sind: neuartige Karosseriekonzepte, Fahrzeugaufbau mit gemischter Antriebstopologie sowie die Betrachtung fahrdynamischer Herausforderungen.

Bereits seit vielen Jahren ist BMW ein kompetenter Partner der Hochschule Landshut. Die Kooperation trug bereits Früchte in Form einer Forschungsprofessur, dem gemeinsamen Aufbau von Studiengängen (z.B. Bordnetzentwicklung), gemeinsamen Projekten am TZ Puls oder Projektarbeiten im Entwicklungsbereich PKW. Wertvolle Erfahrungen bringen auch die zahlreichen Lehrbeauftragten ein, die ihr Wissen den Studierenden an der Hochschule Landshut vermitteln. 

Foto: BMW Group Werk Landshut/Harry Zdera

Über die Hochschule Landshut:

Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 118 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Landshut / Vilsbiburg / Rottenburg. Die Vorschriften für Besucher konnten in den Häusern der LAKUMED Kliniken weiter gelockert werden: Jeder Patient darf pro Tag einen Besucher für beliebige Zeit innerhalb des Besucherzeitraums empfangen. Die Besuchszeiten am Krankenhaus Landshut-Achdorf, am Krankenhaus Vilsbiburg und in der Schlossklinik Rottenburg sind von Montag bis Freitag von 14 bis 18 Uhr sowie am Wochenende von 10 bis 18 Uhr.
Der Besucher muss vorab nicht mehr registriert werden und darf bei medizinischen Gründen eine Begleitperson mitbringen. Zudem dürfen minderjährige Kinder mitgebracht werden, wenn der Partner besucht wird und sonst keine Kinderbetreuung möglich ist.
In den Geburtskliniken am Krankenhaus Landshut-Achdorf und am Krankenhaus Vilsbiburg dürfen Geschwisterkinder zum Besuch mitgebracht werden. Bei Besuchen mit Kindern gilt eine zeitliche Beschränkung von einer Stunde. Stellt sich eine Schwangere mit Wehen vor, darf der Partner nach dem Screening direkt mit in den Kreißsaal bzw. Wartebereich kommen – unter der Voraussetzung, dass ausreichend Platz vorhanden ist.
Weiterhin gilt in allen Häusern der LAKUMED Kliniken, dass Personen mit Erkältungssymptomen, mit Kontakt zu einem bestätigten Corona-Fall sowie nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet laut RKI in den vergangenen zwei Wochen die Krankenhäuser nicht betreten dürfen. Der Zutritt erfolgt jeweils über den Haupteingang mit Mund-Nasen-Schutz. Im Eingangsbereich wird eine Risikoeinschätzung durchgeführt.
Jeder Besucher ist verpflichtet, sich an die vorgegebenen Hygieneregeln zu halten: Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, Mindestabstand von eineinhalb Metern zu anderen Personen sowie Händedesinfektion vor / bei Betreten und nach dem Verlassen des Patientenzimmers. Zudem sind Besuche nur in den Patientenzimmern sowie in ausgewiesenen Außenbereichen erlaubt. Den Besuchern wird bei der Zutrittskontrolle ein Informationsblatt mit diesen und weiteren Verhaltensregeln ausgehändigt, dessen Erhalt und Kenntnisnahme sie schriftlich bestätigen.
Aktuelle Informationen finden Sie unter www.LAKUMED.de/coronavirus<http://www.LAKUMED.de/coronavirus>.

Foto: LAKUMED

Das Foto zeigt von links nach rechts: Christoph Dusl, Inhaber Dominic Amberger, Sebastian Kraft, Verena Sladek, Geschäftsführer Johann Amberger, Kreisrätin Elisabeth Fuß, Kreirat Martin Giftthaler, Kreisrat Maximilian Ganslmeier.

Pressemitteilung

Was bringt eine Erweiterung des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) bis in die Stadt und den Landkreis Landshut? Was bedeutet dies für die lokalen, mittelständischen Busunternehmen? Diese Fragen diskutierte die Junge Liste im Kreistag knapp vier Stunden mit den Busunternehmern Dominic und Hans Amberger von der Firma bustours Amberger aus Rottenburg an der Laaber. „Unsere mittelständischen Unternehmen sind das wirtschaftliche Rückgrat der Region und sollen auch bei einer möglichen Erweiterung des MVV auf Stadt und Landkreis weiter die wichtige Dienstleistung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) erbringen“, resümierte Martin Giftthaler, der  Verbandsrat der Jungen Liste im Zweckverband Landshuter Verkehrsverbund (LAVV) ist. „Wir sind offen für Innovationen und Weiterentwicklungen“, ergänzte Kreisrat Maximilian Ganslmeier aus Hohenthann, „aber die Entscheidungshoheit über Fahrplangestaltungen und Linienführungen muss in der Region bleiben. Denn die vor Ort tätigen Busunternehmer in Zusammenarbeit mit Stadt, Landkreis und Kommunen wissen am besten, welche Anforderungen unsere Region braucht.“

Geschäftsführer Johann Amberger und Inhaber Dominic Amberger erklärten fachkundig die komplexe Materie der Verkehrspolitik und der Tarifgestaltung. Der LAVV mit der Tarifgemeinschaft sei ein großer Gewinn für die Region, da die Bürgerinnen und Bürger mit einem Ticket durch den Landkreis fahren können. Derzeit läuft eine Studie, an der auch Stadt und Landkreis Landshut teilnehmen, ob der MVV um insgesamt zehn Landkreise und kreisfreie Städte erweitert werden soll. „Wir erhoffen uns von dieser Studie klare Erkenntnisse, welche Vorteile und welche Nachteile eine MVV-Erweiterung auf unsere Region bringen soll“, so Fraktionsvorsitzende Elisabeth Fuß. „Auf dieser Grundlage können wir dann im Kreistag eine Entscheidung treffen. Eine Vollintegration des gesamten Bus- und Schienenverkehrs von Stadt und Landkreis in den MVV ist nur bei einer tatsächlichen erheblichen Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs in unserer Region sinnvoll. Zusammen mit den heimischen Busunternehmen, die derzeit die Linien im LAVV bedienen, können wir das am besten gestalten.“

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.junge-liste-landshut.de

Junge Liste auf Facebook: https://www.facebook.com/jungelistelandkreislandshut/

Junge Liste auf Instagram: https://www.instagram.com/junge.liste.landshut/

Kontakt:

Elisabeth Fuß, Fraktionsvorsitzende Junge Liste

mailto: e.fuss@junge-liste-landshut.de

Foto: Junge Liste Landshut

Leipfinger-Bader hat Wasserstoff unter anderem für die interne Logistik als Antriebstechnologie von Erdbaumaschinen und Gabelstapler im Fokus. Ein weiteres Themenfeld ist die Herstellung von grünem Wasserstoff mit dem Strom aus Photovoltaikanlagen.

Vatersdorf. Die Leipfinger-Bader (LB) Ziegelwerke sind Gründungsmitglied des Innovationsnetzwerks H2 Süd – DIE WASSERSTOFF-INITIATIVE BAYERN & BADEN-WÜRTTEMBERG. In diesem Verein mit Sitz in München setzt sich das Unternehmen gemeinsam mit anderen Firmen aus Industrie und Energiewirtschaft dafür ein, dass Süddeutschland zum Vorreiter bei der Nutzung von Wasserstoff für die Mobilität und Energieversorgung der Zukunft wird.

„Wasserstoff ist der ideale Energieträger für die dezentrale Energieversorgung, wie sie Bayern und Baden-Württemberg mit ihrer starken Wirtschaft und dichten Besiedelung brauchen“, sagt LB-Inhaber Thomas Bader. Die CO2-freie Herstellung von grünem Wasserstoff mit Strom aus Photovoltaikanlagen oder Wasserkraft sei schon heute technisch überall möglich. Der Wasserstoff könne einfach transportiert und gespeichert werden. Wasserstoff sei universell einsetzbar. Nicht nur im Verkehr zum emmissionsfreien Antrieb von Autos, Lastwagen, Bussen, Zügen und Schiffen, sondern auch im Immobilienbereich: „Dieser Energieträger ist die perfekte Lösung, um in Wohnhäusern Strom und Wärme zu erzeugen. Darum ist er auch für die Bauwirtschaft und uns sehr interessant.“

Leipfinger-Bader hat Wasserstoff außerdem für die Erzeugung von Strom und Wärme für die Produktionsanlagen sowie für die interne Logistik als Antriebstechnologie von Erdbaumaschinen und Gabelstapler im Fokus. Ein weiteres Themenfeld ist die Herstellung von grünem Wasserstoff mit dem Strom aus Photovoltaikanlagen. „Wir erhoffen uns Impulse für unser produzierendes Gewerbe und sehen uns gleichzeitig als Bindeglied zwischen Forschung und praktischer Anwendung im Netzwerk“, erklärt Bader.

Die Initiative H2 Süd und ihre Mitglieder stehen für einen pragmatischen Einstieg in die flächendeckende Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff, die Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit vereint. Dafür sollen unter anderem durch die Vernetzung von Unternehmen und Politik Pilotprojekte und Labore zur Demonstration neuester Wasserstoff-Verfahren aufgebaut werden. „Die Erforschung, Erprobung und Verwendung von Wasserstoff wird hochqualifizierte Arbeitsplätze in der Region schaffen und bietet enormes wirtschaftliches Potenzial für den Export dieser Technologie ins Ausland“, sagt Bader. „Außerdem erhöht Wasserstoff die Lebensqualität durch sauberere Luft in unserer Heimat.“

Mit der Beteiligung an der Wasserstoff-Initiative setzt Leipfinger-Bader sein jahrelanges Engagement im Umweltschutz fort. Das Unternehmen, das bereits seit knapp 30 Jahren dem Umweltpakt Bayern angehört, ist erst im vergangenen Jahr vom bayerischen Umweltministerium für ökologisches Wirtschaften ausgezeichnet worden. LB deckt zum Beispiel schon jetzt rund 80 Prozent seines Energiebedarfs aus regenerativen Quellen. Am Hauptsitz in Vatersdorf und am Standort Schönlind (Landkreis Amberg-Sulzbach) hat die Firma seit 2015 insgesamt mehr als 20 Millionen Euro in die energetische Optimierung der Tunnelöfen investiert. Und im Werk Puttenhausen (Landkreis Kelheim) wurde eine Recyclinganlage entwickelt, mit der LB als weltweit erstes Unternehmen einen vollständig geschlossenen Rohstoffkreislauf für das Naturprodukt Ziegel möglich macht.

 

Über die Leipfinger-Bader Ziegelwerke

Leipfinger-Bader ist ein in fünfter Generation produzierendes Familienunternehmen mit Sitz in Vatersdorf bei Landshut und eines der führenden Unternehmen der deutschen Baustoffindustrie. Rund 220 Mitarbeiter stellen jährlich Ziegel für etwa 8.000 Wohneinheiten her. Neben dem Stammwerk in Vatersdorf und dem LB-Werk in Puttenhausen bei Mainburg gibt es ein weiteres Werk in Schönlind bei Amberg. Von den drei Standorten aus gehen innovative und ökologisch nachhaltige Produkte wie Ziegel mit integriertem Schall- und Wärmeschutz auf Baustellen in ganz Deutschland.
Durch die Übernahme der Tonality GmbH, einem Fassadenziegel-Hersteller im Premiumsegment aus dem Westerwald, im Jahr 2020  geht das mittelständische Traditionsunternehmen konsequent den Weg der dynamischen Unternehmensentwicklung weiter.

Foto: Leipfinger-Bader Ziegelwerke

 

08. Juli 2020
Der Block 2 des Kernkraftwerks Isar (KKI 2) wird am 11. Juli 2020 zur jährlichen Revision vom elektrischen Versorgungsnetz getrennt. Im Rahmen der Revision werden 56 neue Brennelemente in den Reaktordruckbehälter eingesetzt und umfangreiche Prüfungen und Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Ein umfassendes Covid-19-Vorsorgekonzept gewährleistet den Schutz des während der Revision tätigen Eigenpersonals und der eingesetzten Servicekräfte sowie der Bevölkerung vor Ort.

Bewährtes Covid-19-Vorsorgekonzept kommt zur Anwendung

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wird die Kraftwerksrevision unter Anwendung eines bereits in mehreren Kernkraftwerken bewährten Covid-19-Vorsorgekonzepts durchgeführt. Dieses umfasst neben den am Standort frühzeitig ergriffenen Schritten ergänzende Maßnahmen, die einen wirksamen und zuverlässigen Schutz aller am Standort tätigen Personen sicherstellt.

Dazu Standortleiter Carsten Müller: „Wir haben bereits vor Monaten begonnen, umfangreiche Pandemie-Vorsorgemaßnahmen zum Schutz unserer Mitarbeiter und unserer Dienstleister umzusetzen. Gerade im Kontrollbereich sind wir darauf spezialisiert, unter besonders strengen hygienischen Bedingungen zu arbeiten. Unsere Mitarbeiter und Dienstleister sind mit diesen Maßgaben bestens vertraut. Mit unseren ergänzenden Covid-19-Vorsorgemaßnahmen während der Revision wird eine zusätzliche Sicherheit geschaffen.“

Eine zu diesem Zweck eingerichtete KKI-Arbeitsgruppe hat die Revisionsarbeiten neu bewertet und Arbeitsabläufe optimiert, damit Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten werden können. Beim Zutritt zur Anlage erfolgt bei jeder Person eine Körpertemperaturmessung, um mögliche Infektionseinträge zu erschweren. Jeder Mitarbeiter ist angehalten, zusätzlich ein Kontakttagebuch zu führen, um mögliche Infektionscluster schnellstens identifizieren zu können. Zusätzliche Verpflegungs- und Sanitäreinrichtungen direkt auf dem Anlagengelände dienen dem reibungslosen Ablauf und der Versorgung der externen Fachkräfte. Die Maßnahmen werden im Einvernehmen mit dem Gesundheitsamt Landshut und dem Landkreis Landshut umgesetzt.

 

Revisionsprogramm umfasst rund 4.000 Arbeitsaufträge

 

Während der Revision werden 56 der insgesamt 193 Brennelemente durch neue ersetzt. Neben anderen turnusmäßigen Prüfungen und Instandhaltungsmaßnahmen werden über tausend Heizrohre an zwei von vier Dampferzeugern geprüft, eine umfangreiche zerstörungsfreie Prüfung der Schweißnähte am Reaktordruckbehälter durchgeführt, zahlreiche Ventile inspiziert und eine Prüfung des Generatorständers mit Hilfe eines Videoendoskops vorgenommen. Auch die Brennelemente werden mittels einer Inspektionseinrichtung überprüft. Die zuständige atomrechtliche Aufsichtsbehörde und die von ihr hinzugezogenen Sachverständigen überwachen eine Vielzahl dieser Arbeiten.

 

Isar 2 zu 100 Prozent verfügbar

 

Seit dem Brennelementwechsel im Juli 2019 war das Kernkraftwerk Isar 2 mit einer Zeitverfügbarkeit von 100 Prozent am Netz und erzeugte rund 11,8 Milliarden Kilowattstunden Strom. Dies entspricht einem Anteil von rund 12 Prozent an der gesamten Stromerzeugung in Bayern und damit einem großen Teil der Grundversorgung. Durch die konstante Stromeinspeisung rund um die Uhr bei gleichzeitiger Bereitstellung von Regelenergie trägt das Kernkraftwerk Isar 2 darüber hinaus maßgeblich zu einer stabilen Stromversorgung in Bayern bei.

Allein im Jahr 2019 entsprach die Leistungsdrosselung (Bereitstellung von Regelleistung) 11,4 Volllasttagen nicht produzierten Stroms, um das Stromnetz sowohl bei Unter- als auch Überspeisung z. B. durch erneuerbare Energien entlasten zu können.

Grafik: Preussen Elektra

VK-Zy/Sv

 
Das Kernkraftwerk Isar 2 hat eine elektrische Leistung von 1.485 MW brutto. Das KKI 2 ist seit 1988 in Betrieb und war seit dieser Zeit zehn Mal Weltmeister in der jährlichen Stromerzeugung. Entsprechend der 13. Novelle des Atomgesetzes geht das Kernkraftwerk Isar 2 spätestens zum 31. Dezember 2022 vom Netz. Das Kernkraftwerk Isar 1 befindet sich seit April 2017 im Rückbau. Am Standort sind rund 500 eigene Mitarbeiter beschäftigt.
 

Landrat Peter Dreier zur geplanten Schließung der Landwirtschaftsschule in Landshut und zur Fusionierung der Landwirtschaftsämter Abensberg und Landshut.

„Für den landwirtschaftlich geprägten Landkreis und den Raum Landshut sind die auf bayerischer Regierungsebene getroffenen Entscheidungen sehr wohl ein herber Einschnitt.

Offenkundig wird das Landshuter Landwirtschaftsamt zu einer Außenstelle des neu geschaffenen Amts Abensberg-Landshut, die bisherige Landwirtschaftsschule wird abgezogen, aufgelöst. Begründet wird dies mit dem Strukturwandel in der Landwirtschaft.

In Landshut verbleibt nur noch die Fachschule für Ökologischen Landbau (unter der Trägerschaft des Bezirks Niederbayern) bestehen.

Vor diesem Hintergrund halte ich es – vorbehaltlich der Beschlüsse unserer Landkreis-Gremien – nicht mehr für verantwortbar, dass der Landkreis Landshut in ein geplantes Grünes Zentrum für den Raum Landshut investiert.

Ich bin der Meinung, dass für die am Standort Landshut verbleibende Hauswirtschaftsschule andere Räumlichkeiten gefunden werden müssen als die jetzigen an der Klötzlmüllerstraße in Landshut. Sinnvoll wäre meines Erachtens, die Hauswirtschaftsschule mit der Fachschule für Ökologischen Landbau zusammenzuführen.

Insgesamt hätte ich mir schon etwas mehr an Engagement und Sensibilität der Staatsregierung für einen so stark von der Landwirtschaft geprägten Kernraum Bayerns wie der Region Landshut erwartet. Die euphorisch formulierten Begründungen für die Entscheidungen, dass alles noch besser und effizienter wird, können dieses Manko nun wirklich nicht wettmachen.“

Foto: Landkreis Landshut/Peter Dreier

von links nach rechts: Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Staatsministerin Kerstin Schreyer und Oberbürgermeister Alexander Putz. 

(03.07.2020 PM 110/2020)

Bauministerin Kerstin Schreyer besichtigt Wohnungen des Modellvorhabens “Effizient Bauen, leistbar Wohnen – mehr bezahlbare Wohnungen für Bayern” in der Breslauer Straße

  • Modellprojekt schafft neue, bezahlbare Wohnungen in Landshut
  • Erster von drei Bauabschnitten erfolgreich fertiggestellt
  • Bauministerin Schreyer: „Ich will, dass die Menschen überall in Bayern leben können, unabhängig vom Einkommen.“

In Landshut sind die ersten 21 von insgesamt 107 geförderten Wohnungen fertig. Davon hat sich Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer bei einem Ortstermin überzeugt. „Corona hat uns erneut gezeigt, wie wichtig es ist, dass alle Menschen, egal mit welchem Einkommen und in welcher Lebensphase, überall in Bayern leben und wohnen können. Ich freue mich, dass wir diese Neubauten im Rahmen unseres Experimentellen Wohnungsbaus aufgesetzt haben und mit über 21 Millionen Euro staatlichen Fördermitteln unterstützen“, so Schreyer.

Im Rahmen des Modellvorhabens entstehen bayernweit 13 Pilotprojekte mit über 1.000 Wohnungen. Mehr als 270 davon sind bereits fertig, darunter auch die neuen Wohnungen in der Breslauer Straße. Insgesamt investiert der Freistaat rund 21 Millionen Euro in das Landshuter Projekt, davon 8,2 Millionen Euro Zuschuss. Für den nun fertiggestellten ersten Bauabschnitt hat der Freistaat bereits Fördermittel von knapp 3,3 Millionen Euro gewährt. Vor Kurzem wurden die Gelder für den dritten Bauabschnitt bewilligt. Die Fördermittel haben Bauministerin Kerstin Schreyer und Niederbayerns Regierungspräsident Rainer Haselbeck heute symbolisch an die Stadt Landshut als Bauherrin übergeben.

Regierungspräsident Rainer Haselbeck: „Bezahlbarer Wohnraum ist auch in Niederbayern eine zentrale Herausforderung. Ich freue mich, dass gerade im Ballungszentrum Landshut ein so großer Schritt gelungen ist. Die Chancen der staatlichen Förderung wollen wir im ganzen Regierungsbezirk weiter kräftig nutzen.“

Oberbürgermeister Alexander Putz hob die Bedeutung der staatlichen Förderung hervor: „Für eine Stadt unserer Größe ist ein Projekt dieser Dimension gerade finanziell eine enorme Herausforderung. Wir sind deswegen sehr froh und dankbar, dass der Freistaat uns und andere Kommunen im Rahmen des Modellvorhabens ‚Effizient bauen, leistbar wohnen‘ so kräftig unterstützt. Das ist ein ermutigendes Signal.“ Die entstehenden 107 geförderten Wohnungen seien ein wichtiger Beitrag, um die vor Ort stetig steigende Nachfrage besser decken zu können, so Putz: „Landshut zählt seit mehr als einem Jahrzehnt zu den am stärksten wachsenden Städten Bayerns. Die Schaffung von zusätzlichem, bezahlbaren Wohnraum für unsere Bürgerinnen und Bürger ist und bleibt daher eine der zentralen Herausforderungen, der sich Stadt und Freistaat mit dem Bauvorhaben an der Breslauer Straße gemeinsam stellen.“

Die neuen Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Häuser in der Breslauer Straße können sich über zeitgemäße, energieeffiziente Wohnungen freuen. Die Wohnungsgrößen reichen von Zwei-Zimmer-Wohnungen mit knapp 40 Quadratmetern Wohnfläche bis zu geräumigen Vier-Zimmer-Wohnungen mit 85 Quadratmetern Wohnfläche. So bietet der neue Wohnkomplex Platz für Familien, Singles, Paare und Senioren. Die Wohnungen sind zudem barrierefrei und verfügen alle über einen Balkon oder eine Terrasse. Die Planung sieht insgesamt neun neue Wohngebäude vor, die sich um einen gemeinschaftlichen Innenhof gruppieren. Die alten, nicht mehr wirtschaftlich zu modernisierenden Gebäude werden abgebrochen und durch eine drei- bis fünfstöckigen Neubebauung ersetzt. Aus den bisher 48 Wohneinheiten werden dann 107 moderne Wohnungen. Aufzüge erschließen die drei fünfgeschossigen Gebäude, die anderen Häuser können bei Bedarf nachgerüstet werden.

Ministerin Schreyer: „Danke an die Regierung von Niederbayern für die Projektbegleitung und vor allem an die Stadt Landshut. Unsere Kommunen sind beim Wohnungsbau ja maximal zuständig. Wir als Freistaat leisten ebenfalls einen großen Beitrag. Gemeinsam setzen wir uns für das große Ziel ein: mehr bezahlbare Wohnungen für Bayern!“

Fotoquelle: StMB

Dringlichkeitsantrag

Der Stadtrat möge wie folgt beschließen:
Um die Durchführung des Landshuter Christkindlmarktes abzusichern, wird die Verwaltung gebeten, ein Sicherheitskonzept bezüglich der Corona-Pandemie nach derzeitigen Vorgaben und Erfahrungen z.B. aus Wochenmarkt auszuarbeiten und dem Dultsenat vorzustellen.
Hier sollte unter anderem auf die Verzehrbereiche und deren Abstandsregelungen geachtet werden sowie noch freie Flächen miteinbezogen werden.

Begründung:
Ein Verzehr von Speisen und das gemeinschaftliche “Glühwein trinken” ist bei den Verkaufsständen nach derzeitig vorgegebenen Abstandsregelungen vor allem bei den Hauptzeiten voraussichtlich nicht einhaltbar. Darum sollte man prüfen, ob Erweiterungen auf noch nicht genutzten Freiflächen möglich wären. Auch der Platz des “Lebkuchenhauses” wäre zu überdenken, da räumlich abgeschlossene Bereiche ohne gute Lüftung erhöhte Ansteckung verursachen. Da noch kein Ende von Beschränkungen durch Covid-19 zu sehen ist, jedoch die Bürger ihren Christkindlmarkt nicht vermissen möchten, sollte man ein Sicherheits- und Alternativkonzept vorbereiten.

Für die Fraktion:                                           Ansprechpartner:
Rudolf Schnur Fraktionsvorsitzender      Lothar Reichwein und Helmut Radlmeier, MdL