Home Verkehr

Bayern wird sich mit dem Standort Pfeffenhausen beim Bundesverkehrsministerium um das nationale  Technologie- und Innovationszentrum Wasserstoff bewerben.
Das hat Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bekanntgegeben. „Das ist ein Paukenschlag. Wir sind stolz und überglücklich, für unser Bundesland ins Rennen um diese zentrale Zukunftseinrichtung gehen zu dürfen. Unsere Anstrengungen haben sich gelohnt. Für Pfeffenhausen ist das eine Jahrhundertchance“, so die erste Reaktion des Pfeffenhausener Bürgermeisters Florian Hölzl.

Hintergrund ist ein Standortwettbewerb des Bundesverkehrsministeriums. In einem mehrstufigen Verfahren wird ein Standort für ein nationales Technologie- und Innovationszentrum Wasserstoff gesucht. Mit dem Zentrum sollen mittelständischen Automobilzulieferern und Start-Ups Entwicklungs-, Zertifizierungs- und Standardisierungseinrichtungen bereitgestellt werden. Weiter soll das Zentrum durch die Setzung gemeinsamer Standards und die Vereinheitlichung von Zertifizierungsprozessen die Zusammenarbeit international verbessern und Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik made in Germany auf dem Weltmarkt zum Durchbruch verhelfen.

In einem ersten Schritt wird nun das Bundesverkehrsministerium aus den bundesweit eingegangenen Bewerbungen – darunter befindet sich auch die Bewerbung Bayerns mit dem Standort Pfeffenhausen – drei Gewinner küren, die im Rahmen einer Machbarkeitsuntersuchung vertieft betrachtet werden. Für den Sommer wird dann die Entscheidung erwartet, an welchem Standort das Technologie- und Innovationszentrum Wasserstoff tatsächlich realisiert wird. Baubeginn soll dann schon im Herbst 2022 sein.

Die Bewerbung des Freistaats wird von einem namhaften Konsortium getragen, dem unter anderem die folgenden Unternehmen und Institutionen angehören: Hynergy GmbH, TÜV Süd, MR Plan, TesTneT, Ludwig-Bölkow Systemtechnik, Technische Universität München, Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg und Helmholtz Institut Erlangen-Nürnberg. Unterstützung erfährt die Bewerbung überdies von zahlreichen Industrieunternehmen.

Der Markt Pfeffenhausen hat sich in enger Abstimmung mit dem Landkreis Landshut im Dezember 2020 dafür beworben, den Freistaat Bayern beim diesem wichtigen nationalen Wettbewerb vertreten zu dürfen. Dass man nun bayernweit die Nase vorn hat, hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen. Pfeffenhausen liegt zum einen inmitten der Mobilitätsregion München – Ingolstadt – Regensburg – Dingolfing – Landshut und ist für Automobilhersteller und Zulieferer gut erreichbar. Weiter sprechen für den Markt der hohe Versorgungsgrad mit erneuerbaren Energien und die damit verbundenen Möglichkeiten der Erzeugung grünen Wasserstoffs. Ohne Berücksichtigung der schon zugeschalteten Windkraftanlagen im Ortsbereich Egg und der geplanten PV-Freiflächenanlagen Englmühle (2 MW) und Burghart (14 MW) lag der Versorgungrad mit elektrischer Energie im Jahr 2019 bei 241,88 %. Ein weiterer Pluspunkt ist die Automobilaffinität des Markts, war doch Pfeffenhausen bis zuletzt Mutterstandort der Firma Brandl Industries mit bis zu 300 Beschäftigten.

Als Projektstandort steht das Grundstück mit der Flurnummer 691 der Gemarkung Pfeffenhausen im Osten des Markts mit einer Ausdehnung von 12,8 Hektar im Raum. Das Areal, das sich über die Schmatzhausener Straße erschließen lässt, erfüllt die hohen Bewerbungsanforderungen. Unter anderem ist es ausreichend groß, weit genug von der nächsten Wohnbebauung abgerückt und lässt sich ideal an die regenerativen Energieerzeugungsanlagen im näheren Umgriff anbinden. Die geplante PV-Freiflächenanlage Burghart ist weniger als 2 km entfernt. Von den Flächenforderungen her galt es, mindestens 12 Hektar beizubringen. Davon entfallen 3,5 Hektar auf das Wasserstoffzentrum, 3,5 Hektar auf eine PV-Freiflächenanlage und weitere 5 Hektar auf einen etwaigen Gewerbepark. Für den Fall, dass die Bewerbung des Freistaats bundesweit den Sprung unter die TOP 3 schafft, werden der Standort Pfeffenhausen im Allgemeinen und das Projektgebiet im Besonderen detailliert unter die Lupe genommen.

„Das Wasserstoffzentrum ist für Pfeffenhausen und die Region ein Jahrhundertvorhaben mit riesigen Chancen. Dies gilt nicht nur hinsichtlich des Arbeitsplatzangebots und des gemeindlichen Finanzsäckels. Im Fall einer erfolgreichen Ansiedlung können wir zum Beispiel auch dem Leerstand im Ortskern endlich etwas entgegensetzen“, betont Bürgermeister Florian Hölzl. Konkret denkt er dabei an Tagungsräumlichkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten und ein attraktives gastronomisches Angebot. Durch ein intelligentes Zusammenspiel von Campus-Entwicklung einerseits und Nutzung vorhandener Liegenschaften andererseits soll das Wasserstoffzentrum die Ortsentwicklung nachhaltig und ganzheitlich positiv beeinflussen. Auch soll bei einer etwaigen Machbarkeitsbetrachtung die Nutzung des aufgelassen Standorts der Firma Brandl Industries in die Überlegungen einbezogen werden.

„Heute ist vor allem ein Tag, aufrichtig Vergelt`s Gott zu sagen“, stellt Hölzl klar. Ausdrücklich dankt er neben dem Konsortium vor allem Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger für die Entscheidung pro Pfeffenhausen. Eine Schlüsselrolle habe Landrat Peter Dreier eingenommen. In der Gesamtverantwortung für den Landkreis Landshut habe er der Bewerbung Pfeffenhausens kräftigen Rückenwind verliehen. Verdient gemacht habe sich auch sein Namenskollege Florian Oßner: „Unser Bundestagsabgeordneter hat als Schirmherr der Wasserstoffregion Landshut, eingebettet in die Modellregion HyBayern, das Zukunftsthema überhaupt erst in unserer Heimatregion platziert. Er hat die Bewerbung des Markts Pfeffenhausens von Beginn an positiv begleitet und wird sie nun kraftvoll auf Berliner Parkett vertreten.“ Auch Kelheims Landrat Martin Neumeyer, die niederbayerischen Landtags- und Bundestagsabgeordneten, zuvorderst Petra Högl, Ruth Müller, Helmut Radlmeier und Jutta Widmann, die Mitglieder des Marktgemeinderats, die Mitarbeiter der Markt- und Landkreisverwaltung wie auch den Grundstückseigentümer schließt Hölzl in seinen Dank ein. „Dass man nun für den Freistaat im Startblock sein darf, ist eine Gemeinschaftsleistung“, bilanziert er.

„Nun gilt es, unter enger Einbindung der Pfeffenhausener Bürgerschaft in Berlin zu überzeugen“, blickt Hölzl voraus. Sein Hauptaugenmerk sei darauf gerichtet, gemeinsam mit allen Marktgemeinderäten die Bürgerinnen und Bürger auf diese „chancenreiche, aber auch ambitionierte“ Zukunftsreise mitzunehmen. Die Entscheidung der Staatsregierung, mit Pfeffenhausen anzutreten, sei zwar ein erster wichtiger Meilenstein, die wirkliche Arbeit liege aber noch vor den Beteiligten, zeigt er sich überzeugt.

Organisatorisch hat das Zukunftsvorhaben schon die ersten Spuren im Rathaus hinterlassen. So ist eine Stabstelle Wasserstoffzentrum eingerichtet worden. Die Stabstelle koordiniert den Bewerbungsprozess und alle in diesem Zusammenhang aufkommenden Fragen. Informationen werden auch auf der Internetpräsenz unter www.pfeffenhausen.de und in einem Sonderheft des Marktmagazins bereitgestellt. Bei zwei außerordentlichen Telefonsprechstunden am 21. und 22.01.2021, jeweils von 16 – 20 Uhr, stellt sich Bürgermeister Florian Hölzl überdies allen Fragen rund um das Thema. Weitere Bürgerbeteiligungsformate sind in Arbeit und werden in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung der Corona-Situation abgehalten werden.


Wappen, Fotos und Text: Markt Pfeffenhausen

 

 

 

 

Pressebericht der Polizeiinspektion Landshut, Freitag, 15. Januar 2021

Stadtgebiet Landshut

Geparkten Pkw angefahren und geflüchtet

LANDSHUT. Zwischen Montag und Donnerstag wurde am Achdorfer Weg, auf dem Parkplatz eines Krankenhauses, ein geparkter, silberner Pkw Opel, von einem unbekannten Fahrzeugführer an der Stoßstange hinten rechts angefahren und beschädigt. Es entstand ein Sachschaden im dreistelligen Eurobereich. Der Unfallfahrverursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne seine Personalien zu hinterlassen oder die Polizei zu verständigen. Wer hat den Unfall beobachtet oder kann sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0.

Landkreisgebiet Landshut

Hausmauer angefahren und beschädigt

POSTAU, LKR. LANDSHUT. Am Donnerstag, zwischen 13.00 Uhr und 16.30 Uhr, wurde in der Hauptstraße die Hausmauer eines Einfamilienhauses von einem unbekannten Fahrzeugführer angefahren und beschädigt. Es entstand ein Sachschaden im dreistelligen Eurobereich. Wer hat den Unfall beobachtet oder kann sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0.

Foto: Klartext.LA

PRESSEMITTEILUNG
Zu welchem Zeitpunkt man seinen Behördengang rund um Anliegen im Bereich der Fahrerlaubnis und Kfz-Zulassung am besten erledigt, können Bürgerinnen und Bürger mit dem erweiterten Online-Service der Stadt nun selbst bestimmen. Denn ab dem kommenden Montag, 18. Januar, besteht die Möglichkeit, über die Internetseite der Stadt Landshut Termine, beginnend ab dem 1. Februar, bequem online zu buchen. Möglich ist dies unter dem direkten Link
www.landshut.de/fahrerlaubnisundzulassung oder alternativ auch über den auf der Startseite der Stadt Landshut (www.landshut.de) platzierten Button.
Mit Beginn der Corona-Pandemie hatte die Fahrerlaubnisbehörde aus Gründen des Infektionsschutzes bereits auf eine vorherige Terminvereinbarung per E-Mail oder Telefon umgestellt, die nun ab Montag zusätzlich unter der vorstehend genannten Internetadresse online möglich ist.
Auch der Gang in die Kfz-Zulassungsbehörde, der unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln nach wie vor zu den gewohnten Öffnungszeiten möglich ist, lässt sich durch die individuelle Onlineterminvereinbarung zeitlich noch besser optimieren. Vor allem können dadurch gelegentlich lange Wartezeiten vor Ort, die infolge der notwendigen Infektionsschutzvorkehrungen und des begrenzten Personenzutritts möglich sind, vermieden werden. Jegliche Anliegen werden zum vereinbarten Termin abgearbeitet. Darüber hinaus entfällt durch die Onlineterminbuchung auch das Nummernziehen vor Ort. Informationen sowie viele weitere Online-Dienste, die den Behördengang vereinfachen können, sind unter
www.landshut.de zu finden.

Foto: Klartext.LA

Foto: Flughafen München GmbH

Fluggastzahlen sinken durch Corona-Pandemie auf rund 11,1 Millionen Passagiere

  • 65 Prozent weniger Starts und Landungen als im Vorjahr
  • Weniger starke Rückgänge beim Frachtverkehr

Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben dem Münchner Flughafen das niedrigste Verkehrsergebnis seit Eröffnung des Airports im Jahre 1992 beschert. Aufgrund der weltweiten Reisebeschränkungen sank das Passagieraufkommen in München um rund 37 Millionen auf etwas mehr als elf Millionen und lag damit um knapp 77 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Anzahl der Starts und Landungen sank im gleichen Zeitraum um mehr als 270.000 auf rund 147.000: Dies ist ein Minus von knapp 65 Prozent. Das Cargoaufkommen – dies beinhaltet den Luftfracht- und Luftpostumschlag – erreichte 2020 in München ein Volumen von rund 151.000 Tonnen und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr mehr als halbiert.

Wie drastisch sich die weltweiten Reiserestriktionen auf die Verkehrsentwicklung am Münchner Luftverkehrsdrehkreuz auswirkten, macht ein Blick auf die Passagierzahlen deutlich: Mit über sechs Millionen Fluggästen wurden in den von der Pandemie noch nicht betroffenen Monaten Januar und Februar mehr Fluggäste verzeichnet als in den darauffolgenden zehn Monaten. Die rund 90 regelmäßig in München verkehrenden Luftverkehrsgesellschaften haben ihr Flugangebot im Jahre 2020 massiv reduziert oder vorübergehend sogar komplett eingestellt.

 

Das Jahresergebnis des Münchner Flughafens im Überblick:

Verkehrszahlen 2020 2019 Veränderung
Passagieraufkommen
Gewerblicher Verkehr 11.112.773 47.941.348 – 76,8 %
Flugbewegungen
Gesamt 146.833 417.138 – 64,8 %
Cargoumschlag (in Tonnen)
Luftfracht und Luftpost 150.928 350.058 – 56,9 %
davon Luftfrachtumschlag 145.113 331.614 – 56,2 %

 

Die 1949 gegründete Flughafen München GmbH (FMG) betreibt den Münchner Flughafen, der am 17. Mai 1992 an seinem heutigen Standort eröffnet wurde. Gesellschafter der FMG sind der Freistaat Bayern mit 51 Prozent, die Bundesrepublik
Deutschland mit 26 Prozent und die Landeshauptstadt München mit 23 Prozent. Konzernweit beschäftigt die FMG mit ihren 22 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften rund 10.000 Mitarbeiter. Mit insgesamt über 38.000 Beschäftigten bei
rund 520 Unternehmen gehört der Flughafen München zu den größten Arbeitsstätten Bayerns. Der Münchner Flughafen hat sich nach seiner Inbetriebnahme zu einer bedeutenden Luftverkehrsdrehscheibe entwickelt und fest im Kreis der zehn
verkehrsstärksten Flughäfen Europas etabliert. Der Münchner Airport bietet attraktive Flugverbindungen zu Zielen in aller Welt. 2019 wurden an Bayerns Tor zur Welt rund 417.000 Flüge mit 47,9 Millionen Passagieren gezählt. Als erster und
bisher einziger Flughafen in Europa wurde Bayerns Tor zur Welt vom renommierten Londoner Skytrax-Institut mit dem Qualitätssiegel »5-Star-Airport« ausgezeichnet.

 

 

Pressebericht der Polizeiinspektion Landshut, Dienstag, 12. Januar 2021

Stadtgebiet Landshut

Unbekannter entwendet Quad und verbrennt es

Landshut. Am Montag, gegen 8.30 Uhr, meldete ein Anwohner ein ausgebranntes Quad auf dem Gebiet des ehemaligen Truppenübungsplatzes in Schönbrunn. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte anschließend das noch qualmende Quad auffinden. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen wurde festgestellt, dass Unbekannte dieses von Sonntag auf Montag aus der Florastraße entwendet und dann auf dem Truppenübungsplatz angezündet hatten. Zum Zeitpunkt des Diebstahls war das Quad versperrt. Der Sachschaden liegt im vierstelligen Eurobereich. Das Quad wurde von der Polizei sichergestellt.

Des Weiteren stellten die Beamten fest, dass im gleichen Zeitraum in unmittelbarer Nähe, im Huchenweg, bei einem geparkten Pkw Seat Ibiza die Seitenscheibe eingeschlagen wurde. Aus dem Pkw wurde jedoch nichts entwendet. Der Sachschaden liegt hier im dreistelligen Eurobereich. Die Polizei prüft jetzt, ob es einen Tatzusammenhang gibt. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmung gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0.

Landkreisgebiet Landshut

Sattelzug beschädigt geparkten Pkw und flüchtet

Wörth a.d.I./Landkreis Landshut. Am Montag, gegen 17.00 Uhr, fuhr ein bislang unbekannter Fahrer eines Sattelzuges in der Landshuter Straße gegen einen geparkten, schwarzen Pkw VW Golf und beschädigte diesen auf der kompletten linken Seite. Der Sachschaden liegt im fünfstelligen Eurobereich. Der Fahrer des Sattelzuges fuhr jedoch einfach weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern oder die Polizei zu verständigen.

Eine weitere Unfallflucht ereignete sich bereits am Morgen, gegen 6.45 Uhr, ebenfalls in der Landshuter Straße. Hier berührten sich im Gegenverkehr ein Pkw Mini Cooper und ein entgegenkommender blauer Pkw jeweils an den linken Außenspiegeln. Während der Fahrer des Pkw Mini stehen blieb, stoppte der andere Fahrer kurz, setzte dann aber seine Fahrt fort, ohne seine Personalien anzugeben. Es entstand ein Sachschaden im dreistelligen Eurobereich. Der flüchtige blaue Pkw verlor an der Unfallstelle einen Teil seines linken Außenspiegels, der an die Polizei übergeben wurde. Wer hat hier die Unfälle beobachtet oder kann sachdienliche Hinweise geben? Bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0.

Hochwertiges E-Bike entwendet

Wörth a.d.I./Landkreis Landshut. Am Freitag, 8. Januar 2021, wurde im Luitpoldpark zwischen 13.00 Uhr und 22.00 Uhr ein hochwertiges E-Bike der Marke Giant, Modell Fathom E, entwendet. Es stand zu diesem Zeitpunkt auf einem Betriebsgelände bei einem überdachten Fahrradabstellplatz und war mit einem Kettenschloss gesichert. Das E-Bike mit der Rahmennummer E4EB0973 hat einen Wert im vierstelligen Eurobereich. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmung gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0.

Handtasche aus PKW entwendet

Ergolding/Landkreis Landshut. Am Montag, gegen 11.30 Uhr, wurde auf einem Parkplatz eines Großdiscounters in der Industriestraße 16 aus einem geparkten, silbernen Pkw Matra Espace eine Damenhandtasche samt Inhalt entwendet. Vermutlich war der Pkw zu diesem Zeitpunkt nicht versperrt. Wer hat hier verdächtige Wahrnehmung gemacht? Hinweise bitte an die Polizei Landshut unter Telefon 0871/9252-0.

Foto: Klartext.LA

An den

Stadtrat Landshut

Rathaus                                                                          

                                                                                                                Landshut, 12.01.2021

Antrag

Die Verwaltung wird beauftragt hinsichtlich des Beschlusses des Umweltsenates vom 14.09.2007 den aktuellen Sachstand unter anderem anhand einer Grafik (Darstellung der jährlichen Zuwächse an erneuerbarer Energie im Stadtgebiet) darzustellen.

Welche Schritte sind noch geplant bzw. bereits eingeleitet um die 100 % bis 2037 zu erreichen?

Für die Fraktion CSU/LM/JL/BfL:

Rudolf Schnur, Vorsitzender

Aus dem LZ-Bericht über die Umweltsenatssitzung vom 14.09.2007:

Stichwort: “kräftiges Anpacken…”

PRESSEMITTEILUNG 11.01.2021

Tagestouristische Ausflüge damit aus Infektionsschutzgründen ab sofort untersagt – Stadt verlängert außerdem ihre Allgemeinverfügungen bis zum 31. Januar 2021

Die 7-Tage-Inzidenz in der kreisfreien Stadt Landshut liegt auch am heutigen Montag, 11. Januar 2021, über der kritischen Marke von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern und ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts nochmals leicht auf nun 246,6 angestiegen. Neben den bekannten Infektionsfällen in Seniorenheimen sind laut Gesundheitsamt auch zahlreiche Ansteckungen im privaten, insbesondere im familiären Umfeld für die hohen Inzidenzwerte verantwortlich. Die Stadt Landshut gilt damit, wie 27 andere Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern, als „Corona-Hotspot“. Bürgerinnen und Bürger dürfen sich damit ab sofort gemäß der aktuellen Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ohne triftigen Grund nur noch maximal 15 Kilometer vom Stadtgebiet entfernen. Als Orientierungshilfe wird die Stadt zeitnah auf ihrer Homepage www.landshut.deeine Grafik veröffentlichen, die den Radius von 15 Kilometern rund um das Stadtgebiet veranschaulichen soll. Klar ist: Insbesondere tagestouristische Ausflüge – zum Beispiel zum Wandern oder zum Wintersport in den Bayerischen Wald oder in die Alpen – sind bis auf Weiteres nicht mehr möglich. Die Regelung kann erst dann wieder aufgehoben werden, wenn der Inzidenzwert für mindestens sieben Tage in Folge unter die Marke von 200 sinkt.

Darüber hinaus hat die Stadt Landshut am Wochenende ihre im Rahmen von drei Allgemeinverfügungen erlassenen, bereits seit Wochen bestehenden Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus erneut, nun bis zum 31. Januar 2021, verlängert. Die Regelungen sehen unter anderem eine Maskenpflicht im historischen Zentrum vor. Außerdem bleibt die Höchstteilnehmerzahl an Versammlungen unter freiem Himmel im Sinne des Art. 8 GG auf maximal 10 Personen sowie an Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften auf höchstens 100 Personen (im Freien: 200 Personen) begrenzt. In Seniorenheimen sind Besuche nach wie vor auf eine Dauer von 60 Minuten beschränkt, die landesweit gültige Testpflicht für Besucher ist natürlich auch in Landshut verbindlich. In Krankenhäusern im Stadtgebiet müssen Besucher eine FFP2-Maske tragen, soweit im Rahmen des Hausrechts nicht strengere Vorschriften gelten.

Selbstverständlich sind in der Stadt Landshut auch sämtliche in der aktuellen Fassung der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung niedergelegten Vorschriften zu beachten. Dazu zählen insbesondere die verschärften Kontaktbeschränkungen: Demnach ist der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken nur Angehörigen desselben Hausstands und einer zusätzlichen weiteren Person sowie zugehörigen Kindern bis einschließlich drei Jahren erlaubt. Dabei ist es unerheblich, wer wen besucht und ob das Zusammentreffen in der Wohnung der gemeinsam teilnehmenden Hausstandsangehörigen oder der Einzelperson stattfindet. Eine Sonderregelung für Kinder unter 14 Jahren besteht nicht mehr. Die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung von Kindern unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften bleibt zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

Der vollständige Text der Allgemeinverfügungen der Stadt Landshut ist auf der Homepage der Stadt unter www.landshut.de nachzulesen.

Und hier die FAQ-Liste der Betroffenen Unternehmen:

Polizeiinspektion Vilsbiburg, Pressebericht vom Sonntag, 10. Januar 2021

Brandfall ohne Verletzte

VILSBIBURG, LKRS. LANDSHUT. Rauchentwicklung löste Feuerwehreinsatz aus.

Am 10.01.2021 um 18.50 Uhr entstand in einem Ortsteil von Vilsbiburg eine Flamme in einem Holzofen, welche aus dem Holzofen hinausragten. Bei der anschließenden Löschtätigkeit durch die Eigentümerin, entstand eine leichte Rauchentwicklung. Die alarmierte Feuerwehr musste jedoch nicht mehr einschreiten, da das Feuer bereits aus war. Es entstand hierbei glücklicherweise weder Personen- noch Sachschaden.

Fahren ohne Versicherungsschutz

VELDEN, LKRS. LANDSHUT. Fahrrad zum Kleinkraftrad umgebaut

Am 09.01.2021 um 14.50 Uhr wurde in der Landshuter Straße / Viehweide ein 77-jähriger Radfahrer einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Im Verlauf der Verkehrskontrolle konnten am Fahrrad einige Veränderungen festgestellt werden, welche auf eine Veränderung des Fahrzeugtyps schließen lassen. Unter anderem wurde durch den 77-Jährigen ein Gashebel und ein Elektroantrieb am Fahrrad verbaut, welche das Rad ohne Muskelkraft beschleunigen lassen. Eine Feststellung der tatsächlichen Höchstgeschwindigkeit war vor Ort nicht möglich, deshalb musste das Eigenbau-Kraftrad von den Beamten zur weiteren Prüfung beschlagnahmt werden.

Foto: Klartext.LA