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Eisstadion-Sanierung: Webcam zeigt Baufortschritt

 

Das Städtische Eisstadion am Gutenbergweg – Heimspielstätte des frischgebackenen Eishockey-Oberligameisters und DEL2-Aufsteigers EV Landshut – wird in den kommenden Jahren für rund 22 Millionen Euro generalsaniert. Im gerade anlaufenden ersten Bauabschnitt wird in den kommenden Monaten das marode Dach abgebrochen und durch eine neue Konstruktion samt moderner Beleuchtungs- und Tontechnik ersetzt.

Die Abrissarbeiten werden voraussichtlich am 13. Mai beginnen; Mitte Oktober soll das Stadion dann wieder für den Sportbetrieb zur Verfügung stehen. Den Fortschritt der Arbeiten können Interessierte ab sofort online via Baustellen-Webcam unter www.landshut.de/evl-cam mitverfolgen.

 

Foto: Stadt Landshut

Bildtext: Zum Start der Bladenight-Saison am Dienstag rollt der Blader-Wurm zum Messegelände.

 

Bladenight-Start am 14. Mai: Neuer Start- und Zielort

 

Bladenight-Fans dürfen sich wieder freuen, denn die Winterpause ist vorbei. Von Mai bis August wird heuer zum 19. Mal durch Landshut und die nähere Umgebung gerollt.

 

Gestartet wird in diesem Jahr am Dienstagabend, 14. Mai – die Strecke führt zum Messegelände. Aufgrund der Eisstadion-Sanierungsmaßnahmen wurde der Start- und Zielort um nur wenige Meter verlegt.

„Seit der ersten Bladenight im Jahr 2001 ist die Veranstaltung fester Bestandteil des Landshuter Sportkalenders”, so Oberbürgermeister Alexander Putz und der Sportbeauftragte Thomas Heilmeier. Die Bladenights werden von der Stadt Landshut als Veranstalter gemeinsam mit dem Postsportverein Landshut als Ausrichter organisiert und durchgeführt. Daran beteiligt sind zudem die Polizei, Feuerwehr, das Technische Hilfswerk, das Bayerische Rote Kreuz und zahlreiche ehrenamtliche Sicherheitskräfte des Vereins. „Sie alle bringen diesen beliebten Event im wahrsten Sinne des Wortes ins Rollen und sorgen für eine unfallfreie Fahrt aller Teilnehmer. Nur durch ihre Unterstützung und die vielen helfenden Hände ist es uns daher möglich, die Bladenight jedes Jahr aufs Neue zu stemmen”, würdigte Oberbürgermeister Alexander Putz die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und dankte ihnen für ihren „großartigen Einsatz”.

Auch in diesem Jahr werden wieder hunderte Teilnehmer erwartet, wie Heilmeier informierte. Neben dem sportlichen Einsatz, so der Sportbeauftragte, stehe bei der Stadtrundfahrt auf Rollerskates vor allem aber der Spaß im Vordergrund.

Start und Ziel der einzelnen Fahrten ist laut Heilmeier heuer erstmalig der Parkplatz am Hammerbachweg. Dieser liegt hinter dem ebm-papst-Stadion im Bereich des Sportzentrums West direkt am Hammerbach. Die Verlegung des Start- und Zielbereiches sei notwendig geworden, da im Bereich des bisherigen Standorts – der städtischen Eissportanlage – die Bauarbeiten zur Generalsanierung des Eisstadions anlaufen, ergänzte Heilmeier.

Drei Touren von Mai bis August

Die Bladenight-Rundfahrten finden heuer von Mai bis August statt und zwar am 14. Mai, 9. Juli und 13. August. Die Veranstaltung im Juni entfällt wegen der Fußballiade. Bei den Fahrten im Mai und Juli ist bei schlechter Witterung eine Verschiebung um eine Woche möglich. Die Verantwortlichen haben wieder die bewährten Strecken zum Messegelände, in die Münchnerau und nach Ergolding ausgewählt. Sowohl der Start als auch das Ziel bei allen drei Bladenight-Touren ist der Parkplatz hinter dem Tribünengebäude des ebm-papst-Stadions am Hammerbachweg. Dort findet dann nach jeder Rundfahrt auch die Blader-Party statt

Mai-Bladenight führt zum Messegelände

Die erste Bladenight mit einer Gesamtlänge von zwölf Kilometern führt am Dienstag, 14. Mai, vom genannten Treffpunkt aus zum Messegelände und wieder zurück. Im Bereich des Messeparks können die Blader wieder einige Runden drehen. Um 19.30 Uhr rollt der „Bladenight-Wurm” los und führt über das Nikolaviertel nach Mitterwöhr in Richtung Messegelände und wieder zurück.

Die Strecke verläuft dabei auf folgender Route: Hammerbachweg, Schwimmschulstraße, Papiererstraße, Nikolastraße, Johannisstraße, Kennedy-Platz, Seligenthaler Straße, Zweibrückenstraße, Isargestade, Christoph-Dorner-Straße, Marienburger Straße, Karlsbader Straße, Breslauer Straße, Konrad-Adenauer-Straße, Schönaustraße, Sandstraße, Dr.-Georg-Heim-Allee, e.on-Allee, Messepark und wieder zurück über die e.on-Allee, Dr.-Georg-Heim-Allee, Sandstraße, Schönaustraße, Konrad-Adenauer-Straße, Breslauer Straße, Karlsbader Straße, Marienburger Straße, Christoph-Dorner-Straße, Podewilsstraße, Christoph-Dorner-Straße, Isargestade, Zweibrückenstraße, Kennedy-Platz, Johannisstraße, Nikolastraße, Papiererstraße, Schwimmschulstraße, Hammerbachweg.

Während der Durchfahrt der Teilnehmer an der Bladenight durch die genannten Straßen kommt es am Dienstagabend in diesen Bereichen zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen. Während der Fahrten sorgen mobile Diskos für das musikalische Rahmenprogramm. Anschließend findet beim ebm-papst-Stadion am Hammerbach eine Blader-Party statt. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Sicherheit wird groß geschrieben

Die Stadt Landshut und der Postsportverein weisen im Vorfeld ausdrücklich auf den Sicherheitsaspekt hin. Laut dem ersten Vorsitzenden des Postsportvereins, Helmut Brummer, sind zum guten und unfallfreien Gelingen der Veranstaltung die Weisungen der „Blade Guards” mit den neongelben Schutzhelmen und -westen unbedingt zu beachten. Grundsätzlich nimmt jeder Skater auf eigene Gefahr an der Bladenight teil. Weder der Veranstalter noch der Ausrichter übernehmen die Haftung für Schäden. Sicherheit wird großgeschrieben: Knie-, Ellenbogen- und Handschützer sowie ein Schutzhelm sind Grundvoraussetzung für Jeden. Darüber hinaus appellieren die Veranstalter an alle Teilnehmer, weder Glasflaschen, Eishockeyschläger, Ski- oder Wanderstöcke noch Fahrräder oder ähnliches auf die Strecke mitzunehmen. Auch das Mitnehmen von Hunden ist nicht gestattet.

Bei schlechter Witterung wird die Bladenight um eine Woche auf Dienstag, 21. Mai, verschoben. Informationen im Falle einer kurzfristigen wetterbedingten Absage sind der Internetseite der Stadt Landshut unter www.landshut.de/bladenight oder unter www.postsportverein-landshut.de zu entnehmen.

 

Foto: Stadt Landshut

 

 

Bildtext: Der neu gewählte AKS-Landesvorsitzende MdL Otto Lederer und sein Stellvertreter Stadtrat Ludwig Zellner

 

Wiederwahl Ludwig Zellners bei AKS

 

Die engere Vorstandschaft: stellvertretender Landesvorsitzender Stadtrat Ludwig Zellner, Landesvorsitzender MdL Otto Lederer, stv. Landesvorsitzende MdL Ingrid Heckner, stv. CSU-Generalsekretär MdB Florian Hahn, Schatzmeister MdL Manuel Westphal, stv. Landesvorsitzender Dr. Markus Köhler.

 

Auf der Landesversammlung des Arbeitskreises Schule, Bildung und Sport (AKS) der CSU in der CSU-Landesleitung sprach der stellvertretende Generalsekretär der CSU, MdB Florian Hahn, über die Rolle des AKS. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Bildungspolitik in Bayern und damit der AKS eine zentrale Rolle in der Politik einnehmen. Die Neuwahlen der gesamten Vorstandschaft standen im Mittelpunkt dieser Landesversammlung. Dabei wurde der Landshuter Stadtrat Ludwig Zellner ebenso wie MdL Ingrid Heckner und Dr. Markus Köhler mit einem hervorragenden Ergebnis für weitere 2 Jahre zum stellvertretenden Landesvorsitzenden des Arbeitskreises Schule, Bildung und Sport gewählt. MdL 0tto Lederer wurde einstimmig wieder zum Landesvorsitzenden gewählt.Weitere 28 Personen wurden als Beisitzer in den AKS-Landesvorstand gewählt.

Von der AKS-Landesversammlung wurden dann die gestellten Anträge zur Schul- und Bildungspolitik beraten. Dabei wurde die vom Freie Wähler-Kultusminister beschlossene Erweiterung der Wirtschaftsschule, die künftig mit der 6. statt mit der 7. Jahrgangsstufe beginnen soll, kritisiert. Denn damit werde die erfolgreich neu gestaltete Mittelschule (die frühere Hauptschule), die seit Jahren einen Schüleranteil von stabilen 30% hat, geschwächt. Bemängelt wurde auch, dass der FW-Kultusminister sich vor einer klaren Vorgabe im Umgang mit Schulschwänzern drückt, die bei den “Friday for Future”-Demonstrationen für die gute Absicht Klimaschutz dem Unterricht fernbleiben.Jeder Schulleiter hat den Schwarzen Peter zugeschoben bekommen und soll jeweils für seine Schule entscheiden, wie mit den Schulpflichtverletzungen umgegangen wird

 

Fotos: AKS

“Wir sind alle mächtig stolz”

Sektempfang für die Oberligamannschaft des EV Landshut

 

 

MIT EINEM SEKTEMPFANG IM RATHAUSPRUNKSAAL hat die Stadt am Samstagmittag die Oberliga-Meistermannschaft des EV Landshut geehrt. „Wir sind alle mächtig stolz auf das ganze Team“, sagt Oberbürgermeister Alexander Putz. Noch vor zwei Jahren habe man über eine Insolvenz des Vereins diskutieren müssen. „Wer hätte gedacht, dass so schnell ein so grandioser Erfolg gelingen könnte? Das hätten wir wohl alle nicht zu träumen gewagt.“ Der Titelgewinn und der Aufstieg in die DEL2 seien der beste Beleg dafür, dass „beim EVL in den vergangenen Jahren die Weichen auf allen Ebenen, also sowohl sportlich als auch wirtschaftlich, richtig gestellt wurden. Dazu darf ich allen Verantwortlichen – dem Präsidium, den Gesellschaftern, allen Spielern, dem Trainerteam und den Betreuern – im Namen der Stadt Landshut nochmals herzlich gratulieren.“

EVL-Präsident Hans Eller dankte anschließend OB Putz und der Stadt nicht nur für die Glückwünsche und den Empfang im Rathausprunksaal, sondern vor allem auch für die in diesen Tagen beginnende Generalsanierung des Eisstadions am Gutenbergweg. Chefcoach Axel Kammerer wiederum hob die geschlossene Teamleistung hervor, die die Meisterschaft erst möglich gemacht habe: „Es war mir eine Ehre, diese tolle Truppe trainieren zu dürfen.“ Anschließend durften sich alle Mitglieder der Meistermannschaft noch ins Goldene Sportbuch der Stadt Landshut eintragen. Danach ging die EVL-Party auf der Frühjahrsdult weiter, wo das Team dann mit seinen Fans feierte.

 

Foto:

Stadt Landshut

 

 

Bildtext: Die großen Kräne stehen schon: In der kommenden Woche beginnt der erste Bauabschnitt der Generalsanierung des Eisstadions am Gutenbergweg.

 

Generalsanierung des Eisstadions läuft an: Erstes Heimspiel des EVL voraussichtlich am 20. Oktober

Im nun anstehenden ersten Bauabschnitt wird das marode Dach abgebrochen und durch eine neue Konstruktion samt moderner Licht- und Tontechnik ersetzt

 

Sportlich hat der EV Landshut mit der Oberliga-Meisterschaft und dem Aufstieg in die DEL2 die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Und auch die Infrastruktur wird nun auf Vordermann gebracht: Das Städtische Eisstadion am Gutenbergweg wird in den kommenden Jahren für rund 22 Millionen Euro umfassend saniert. Am Donnerstagnachmittag informierten Stadt und Verein im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz über Ablauf und Zeitplan des in diesen Tagen beginnenden ersten Bauabschnitts, in dem das marode Dach abgebrochen und durch eine neue Konstruktion samt zeitgemäßer Licht- und Tontechnik und modernem Videowürfel ersetzt wird. Die wichtigste Botschaft: Bis Mitte Oktober soll die Sportstätte wieder nutzbar sein – das erste Heimspiel in der neuen Saison dürfte der EVL damit voraussichtlich am 20. Oktober bestreiten.

Der Siegeszug des Teams von Trainer Axel Kammerer, der am Dienstagabend mit dem Finaltriumph über die Tilburg Trappers gekrönt wurde, hat auf die Sanierung natürlich Auswirkungen. Denn weil der EVL bis zum letztmöglichen Termin (30. April) in den Playoffs beschäftigt war, können die Abbrucharbeiten im und am Stadion – das ja noch am vergangenen Sonntag Schauplatz des vierten Finalspiels war – erst jetzt aufgenommen werden. „Der Zeitpuffer, den wir eingeplant hatten, ist daher komplett aufgebraucht“, sagte Baureferent Johannes Doll. Dass die Arbeiten bis Mitte Oktober abgeschlossen sein sollen, sei angesichts des Umfangs der anstehenden Baumaßnahme „schon ein enges Zeitfenster“. Dennoch ist Doll ebenso wie Stefan Feigel vom Architekturbüro Feigel-Dumps zuversichtlich, dass dieser Termin auch tatsächlich eingehalten werden kann. „Wir hoffen natürlich, dass nichts Unvorhergesehenes passiert und dass ein guter Geist über diesem Projekt liegen möge“, so Feigel. Richtig loslegen können die Arbeiter in der kommenden Woche, wenn das Eis im Stadion endgültig abgetaut ist.

Oberbürgermeister Alexander Putz nutzte die Gelegenheit, dem EVL mit Präsident Hans Eller und Geschäftsführer Ralf Hantschke an der Spitze nochmals herzlich zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die DEL2 zu gratulieren. „Wir sind stolz auf den Verein und diesen großartigen Erfolg. Wir haben uns alle riesig mitgefreut“, so Putz, der die Verdienste der EVL-Gesellschafter hervorhob: „Sie haben den Verein übernommen, als dieser auf der Kippe stand. Jetzt ist der Club wieder auf Kurs – das ist eine hervorragende Leistung.“ Die Generalsanierung des Eisstadions sei nun zwar ein finanzieller Kraftakt für die Stadt, zumal man nur mit sehr geringen staatlichen Fördermitteln rechnen könne. Dennoch dulde das 22 Millionen Euro schwere Projekt keinen Aufschub. „Mit der alten Dachkonstruktion hätten wir nämlich schon für die nächste Saison keine Betriebsgenehmigung mehr für das Eisstadion erhalten“, stellte der OB klar. „Und das wäre dann das Ende des traditionsreichen Eishockey-Standorts Landshut gewesen.“

EVL-Präsident Eller bedankte sich dafür, dass „die Stadt die hohen Kosten für ein dann praktisch neues Eisstadion übernimmt. Das wird dem EVL nochmal einen Schub geben.“ Und EVL-Geschäftsführer Ralf Hantschke stellte klar, dass der Verein nicht plane, die ersten Heimspiele der bereits Mitte September beginnenden DEL2-Saison andernorts auszutragen. „Das können wir unseren Fans nicht antun, deshalb ist das für uns kein Thema.“ Stattdessen sollen die Partien in Absprache mit dem für den Spielplan zuständigen Ligenleiter entweder zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt oder das Heimrecht mit dem jeweiligen Gegner getauscht werden. Die Aussicht, in den ersten Wochen der neuen Saison nur auf fremdem Eis um Punkte kämpfen zu können, schreckt die EVL-Verantwortlichen offensichtlich nicht. Kein Wunder, bemerkte OB Putz mit einem Augenzwinkern: „Angesichts der in den Playoffs demonstrierten Auswärtsstärke des Teams könnte das vielleicht ja sogar ein Vorteil sein…“

 

Foto: Stadt Landshut

Badesaison in Gretlmühle kann Mitte Mai beginnen

 

Bei einem Ortstermin haben sich die Stadträte Rudi Schnur (CSU) und Ludwig Graf (Freie Wähler) bei Hans Luginger, Amt für Gebäudewirt–schaft, und der Pächterin des Kiosk am Naherholungsgebiet, Manuela Priller über Optimierungen in der beginnenden Badesaison informiert.

Als absolut zwingend notwendig erwies sich dabei die deutliche Erweiterung des Küchentraktes im Wirtschaftsgebäude. Für Manuela Priller und ihrem Team ergeben sich nun erheblich effektivere Arbeitsbedingungen die auch insbesondere den Gästen zugute kommen.

Mitte März dieses Jahres wurde mit den Bauarbeiten des 35 000 € teuren Anbaus begonnen. Die Arbeiten werden wohl Mitte Mai abgeschlossen sein, so dass am 15. Mai die Badesaison offiziell eröffnetwerden kann.

Gut von den Gästen angenommen wurde auch der neue Volleyballplatz im hinteren Bereich der Anlage, da dadurch Erholungssuchende nicht beeinträchtigt werden. Erfreulich ist auch, dass die Überwachung des Gesamtgeländes samt Kiosk und Parkplatz durch einen Sicherheitsdienst mit effektiven Kontrollen verbessert wird.

Insgesamt ist es für Graf und Schnur seit vielen Jahren eine Herzensangelegenheit das Naturidyll Gretlmühle mit seinem hohen Erholungsfaktor zu bewahren und zu schützen.

 

Foto: Archiv – KLARTEXT.LA

Erfolgreiches Inklusions-Radrennen

Gehörlose, anders körperliche gehandicapte und nicht gehandicapte Radrennfahrer am Start beim 7. Landshuter Straßen-Cup

 

Der 7. Landshuter Straßencup ist Geschichte. Am Samstag, letzter Woche, wurde das in dieser Form in Deutschland einzigartige inklusive Radrennen (Gehörlose, anders körperliche gehandicapte und nicht gehandicapte Radrennfahrer) erfoglreich durchgeführt. Trotz Gewitter und heftigen Regenschauer in der 2. Runde. Organisiert vom GSV (Gehörlosensportverband) Landshut 1989 e.V. mit dem Vorsitzenden Gottfried Paulus, Thomas Hanke und Willi Forster vom Veloteam Landshut, wurde auf neuer Strecke in Oberwaltenkofen, eine wellige und anspruchsvolle 8,5 km Runde, die 7 mal absolviert werden musste, der 7. Landshuter Straßenpreis und gleichzeitig die bay. Meisterschaft der gehörlosen Männer und Frauen ausgefahren. Die insgesamt 100 Starter (neuer Teilnehmerrekord) haben sehr fairen (vor allen Dingen während des Regens) und anspruchsvollen Rennradsport geboten. Mitgemischt haben auch Spitzensportler von Paracycling-Bereich, wie Lokalmathador Erich Winkler und Michael Teuber (mehrfache Medailliengewinner bei WM und Paralympics bzw. Weltcup). Auch die Spitzenradlerin der Gehörlosen Damen Bianca Metz und Lokalmathadorin Katrin Hanke waren am Start. Alle Ergebnisse können unter http://ergebnisse.zeitgemaess.info/201904271 bzw. www.radsport-in-niederbayern.de eingesehen werden.

Ein besonderer Dank gilt der Familie Oberhauser, die auf Ihrem Anwesen die gesamte Infrastruktur zur Verfügung gestellt haben, dem Malteser Rettungsdienst, die mit Rettungsfahrzeug und Motorrad vor Ort waren, den Feuerwehren Oberglaim, Weihmichl, Petersglaim Ebensland und Hohenthann die alle Straßensperren und Streckenposten vorbildlich durchgeführt haben, aber auch den Bauhöfen der Gemeinden Weihmichl, Ergolding u. Hohenthann, dem Landratsamt und den Vertretern der Schirmherren 2. Bürgermeister von Landshut Dr. Thomas Keyßner und Ergolding Bernhard Pritscher. Auch die Polizei war anwesend, musste aber Gott sei Dank nicht eingreifen. Nicht zu vergessen, die vielen ehrenamtlichen Helfer vom Standdienst, Startnummernausgabe, Soundanlage, Anna-Maria Hanke von der Ludmilla Wohnbau GmbH die einen Großteil des Equipments zur Verfügung stellte und der völlig durchnässten Fotografin und aller Sponsoren. Sie alle haben zum Gelingen dieser Veranstaltung wesentlich beigetragen. Das äußerst positive Feedback der Sportler motiviert die Organisatoren im nächsten Jahr den 8. Landshuter Straßenpreis auszurichten.

 

W. Forster

 

Bilder von der Veranstaltung “Landshuter Straßencup”:

 

 

 

Fotos: Veloteam Landshut

 

*ENDE*

8. FAHRRADAKTIONSTAG IN LANDSHUT – „RADFAHREN UND TOURIMUS GEHÖREN ZUSAMMEN“ 

Radsportclub Landshut pflegt Freundschaft mit autonomer Region FRIULI VENEZIA GIULIA

Am Freitag letzter Woche luden der Radsportclub Landshut e.V. , der Bayerische Radsportverein e.V. und das Ministerium für Kulturerbe, Aktivitäten und Tourismus der Region Friaul-Julisch Venetien in den historischen Salzstadel in der Steckengasse ein, um einen der schönsten Radfernwanderwege Alpe Adria von Salzburg nach Grado vorzustellen. Manfred Wimmer, Fachwart für Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Sportentwicklung beim Bayerischen Radsportverband e.V. war sichtlich erfreut über den regen Besuch an dieser Veranstaltung.

 

Bürgermeister Thomas Keyßner überbrachte Grüße der Stadt Landshut für die Radbegeisterten

Der Radsportclub Landshut e.V. wurde am 25. Februar 1950 gegründet, ist Mitglied im Bund Deutscher Radfahrer (BDR), im Bayerischen Radfahrer Verband (BRV) und im Bayerischen Landessportverband (BLSV). Er gilt als der Landshuter “Traditionsverein im Radsport” und zählt derzeit rund 150 Mitglieder. Der Radsport war zu dieser Zeit das Non plus Ultra, denn die Wenigsten haben sich ein Auto leisten können.1972 wurde Manfred Wimmer erster Vorstand des Radsportclubs Landshut und hat bis vor zehn Jahren ca. 50 Radrennen organisiert, davon 30 Mal den Landshuter Straßenpreis. In letzter Zeit war nur mehr eine Runde um Adlkofen möglich, da sich der Verkehr auf den Straßen erheblich vermehrt hatte und somit die Radrennen für die Sportler zu gefährlich wurden.

Vor ca.10 Jahren haben junge „Radlfreeks“ auf fremdem Grund in den Isarauen Sprungschanzen gebaut. Nach langen Verhandlungen mit der Stadt Landshut und dem zuständigen Forstrat wurde man sich einig, diese neue Radsportart Dirt Bike auf diesem Grund zu genehmigen. Der Radsportclub Landshut nahm die jungen Leute gerne in seinem Verein als neue Mitglieder auf und somit war allen geholfen. Nachdem sich der Radsport auf den Straßen erheblich aus besagten Gründen sich reduziert hat, ist der Verein froh über die neuen Möglichkeiten im Radsport.

Die Verbindung von den Landshuter Radsportlern mit der Region Friaul, geht auf die Veranstaltungen der Sechstagerennen in München zurück, denn der Tourismusverband Friaul hatte damals die Rennen finanziert. Manfred Wimmer schaffte es, in Kontakt mit dem Vorstand des Tourismusverbandes zu treten und ihn weiter auf- und auszubauen. „Die Veranstaltung von heute übertrifft meine größten Erwartungen, was die Präsenz der inzwischen italienischen Freunde anbelangt“, so Manfred Wimmer.

 

Sandra Battigaglia (links) und Antonella Russo vom Ministerium für Kulturerbe

Der Ciclivia Alpe Adria Radweg ist der Traum vieler Radfahrer, geeignet für Touren- Trekking- Reiserad, E-Biker und Rennrad. Es ist ein Radfahrerjuwel, mit der Schönheiten der Alpen und dem Zauber des Südens.  Radfahren und Tourismus gehören zusammen und so kann der Naturraum in vielfältiger Weise kennen gelernt werden. Sandra Battigaglia und Antonella Russo vom Ministerium für Kulturerbe, Aktivitäten und Tourismus der Region Friaul-Julisch Venetien stellten den Radweg, sowie Land und Leute vor.

Das berümhte Schloss Miramare

Zu den Wegbegleitern zählen idyllische , kleine, ländliche Dörfer , imposante und unberührte Naturlandschaften sowie eindrucksvolle „Kunststädte“. In den Orten Venzone, Gemona del Friuli, Udine, Palmanova, Cervignano del Friuli, Aquileia, oder Grado möchte man gerne länger verweilen. Nicht zu vergessen San Daniele del Friuli. Das zu den Perlen des Friaul-Julisch Venetiens zählende Städtchen ist weltweit bekannt als Herstellungsort der Räucherforelle und vor allem eines Schinkens , dessen einzigartiger Geschmack einer tausendjährigen Tradition und einem einmaligen Mikroklima zu verdanken ist.

Die Region bietet Hochgenuss und vereint die Freunde einer guten Küche und eines edlen Tropfens. Deshalb war es für die Freunde aus Italien eine Selbstverständlichkeit den „Landshuter Radsportfreunden“ diese kulinarischen Genüsse an diesem Abend zu kredenzen.

 

Für die gehörlose Radsportler-Gruppe im Salzstadl wurde ein Dolmetscher Dienst organisiert

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

 

7. Straßenpreis der Gehörlosen (Bayerische Meisterschaft)

„Jedermann Rennen“ mit und ohne Hörbehinderung

 

 

Die Radrennstrecke führt rund um Windham – 7 Runden a. 8,5 km – Start und Ziel bei der Windkraftanlage Oberwaltenkofen

 

Bereits zum 7. Mal wird das Radrennen „Landshuter Straßenpreis der Gehörlosen mit Jedermann Rennen“, das ist der offizielle Titel des Radrennens am Samstag, 27. April 2019, durchgeführt. Zahlreiche Radsportbegeisterte mit und ohne Hörbehinderung haben sich dazu angemeldet und können sich weiter bis zum 21. April 2019 anmelden.

 

Das Besondere daran: Organisator ist der Gehörlosen-Sportverein Landshut. Also Inklusion mal umgekehrt.

 

Fotos: Radsport Niederbayern