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Finanzspritzen für Denkmalschutz, Kulturprojekte, Sport- und Jugendarbeit 

Bezirk Niederbayern: Ausschuss für Kultur-, Jugend- und Sportförderung vergibt Zuschüsse in Höhe von mehr als 600.000 Euro

 

Seit zehn Jahren veranstalten in Obernzell Kinder und Jugendliche einen Jugendzirkus, in Landshut findet ein Harfentreffen statt, der FC Rinchnach organisiert die Europapokal-Wettbewerbe im Eisstocksport – das kulturelle und sportliche Leben in Niederbayern ist vielfältig und soll es auch bleiben. Deshalb fördert der Bezirk Niederbayern solche Veranstaltungen ebenso wie Denkmalschutzmaßnahmen oder Projekte der Jugendarbeit. Der Ausschuss für Kultur-, Jugend- und Sportförderung unter dem Vorsitz von Bezirkstagsvizepräsident Franz Schedlbauer sprach sich am Donnerstag, 23. November, dafür aus, zahlreiche Veranstaltungen und Organisationen finanziell zu unterstützen. Insgesamt stimmten die Ausschussmitglieder der Vergabe von Zuschüssen in der Höhe von 603.500 Euro aus dem Stammhaushalt bzw. aus dem Haushalt der Kulturstiftung des Bezirks Niederbayern zu. 243.550 Euro kommen etwa der Förderung der Denkmalpflege zugute. 4.950 Euro fließen in kulturelle Projekte in ganz Niederbayern, mit 21.228 Euro wird der Jugend- und Behindertensport gefördert, 274.700 Euro erhält der Bezirksjugendring als Budget.

Der Bezirksjugendring bekommt damit gut 22.000 Euro mehr Betriebskostenzuschuss als im Vorjahr, was an diversen Kostensteigerung liegt. Die Fördersumme von 274.700 Euro wird sowohl für die Personalausgaben als auch die Sachkosten der Geschäftsstelle, die Organisation verschiedener Veranstaltung und die Medienfachberatung des Bezirksjugendrings benötigt.

Zuschüsse aus der Kulturstiftung

Der Ausschuss genehmigte am Donnerstag einen Zuschuss in Höhe von 1.000 Euro für den TSV Obernzell, der heuer zum zehnten Mal den Jugendzirkus O’zelloni veranstaltet hat. Für die Ausrichtung des Plattlinger Jazz-Forums bekommt der Regenbogen Kunst- und Kulturverein Plattling 450 Euro. Über 775 Euro kann sich das Tanztheater Annette Vogel freuen, das mit dem Tanzfestival „TanzRaum“ seit vier Jahren in Straubing Profis und Nachwuchskünstler zusammen auf die Bühne bringt. Der Verein Harfenfreunde Landshut wird für das Harfentreffen 2017 mit 300 Euro bedacht. Für die Festkonzerte der Barockstadt Passau 2017 gibt es eine Finanzspritze in derselben Höhe, wie sie auch die Stadt Passau genehmigte, nämlich 2.500 Euro. Leer geht hingegen das Kulturprojekt „Regener Flussbühne 2017“ aus. Da Stadt und Landkreis Regen keinen Zuschuss gewährten, lehnte auch der Ausschuss wegen fehlender Fördermittel eines kommunalen Zuschussgebers den Antrag ab.

Förderung der Denkmalpflege

Großer Bedeutung kommt innerhalb der Kulturförderung der Denkmalpflege zu. Hierbei unterstützt der Bezirk die denkmalpflegerische Instandsetzung von Bau- und Kunstdenkmälern, die eine landesgeschichtliche, kulturelle, wissenschaftliche, kunstgeschichtliche, städtebauliche oder volkskundliche Bedeutung für Niederbayern haben.  Im Haushalt 2017 waren dafür insgesamt 700.000 Euro eingeplant und damit 50.000 Euro mehr als im Vorjahr. Bei den Ausschusssitzungen im März und Juli wurden bereits über 460.000 Euro für Einzelmaßnahmen bewilligt, der Rest wurde nun am Donnerstag beschlossen. Demnach fließen in die Stadt Landshut 30.000 Euro und nach Passau 7.000 Euro. Zwei Objekte im Landkreis Deggendorf werden mit 6.500 Euro gefördert, sechs Maßnahmen in Dingolfing-Landau erhalten zusammen 53.000 Euro. In Freyung-Grafenau steht nur ein Projekt an, das mit 450 Euro unterstützt wird. 20.450 Euro gehen an vier Projekte im Landkreis Kelheim, 16.500 Euro an drei Sanierungen im Landkreis Landshut. Im Landkreis Passau werden sechs Baudenkmäler instand gesetzt, dafür gibt es einen Zuschuss von 19.150 Euro, zwei Sanierungen im Landkreis Regen werden mit 30.500 Euro unterstützt. Drei Projekte in Rottal-Inn erhalten 16.540 Euro, ebenso wie drei im Landkreis-Straubing-Bogen, die sich 35.550 Euro aufteilen. Eine Sonderförderung in Höhe von 8.000 Euro genehmigte der Ausschuss für den ehemaligen Pfarrhof in Niederumelsdorf, Gemeinde Siegenburg (Landkreis Kelheim).

Eine Sonderstellung nimmt das Gasthaus „Zur Fels’n“ in der Passauer Ilzstadt ein. Es ist das älteste, bis 1999 betriebene Wirtshaus der Stadt und soll nun durch den Verein Felsenfreunde aufwändig saniert werden. Von den 900.000 Euro Gesamtkosten, steuert der Verein selbst über 240.000 Euro bei, 400.000 Euro trägt voraussichtlich der Freistaat über den Entschädigungsfonds, 100.000 Euro gibt’s von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und 57.000 Euro von der Bayerischen Landesstiftung. Der Bezirk unterstützt das Vorhaben mit 60.000 Euro als kulturelle Förderung, da das Gasthaus ein Veranstaltungsort für Konzerte, Lesungen und Ausstellungen werden und so zur Revitalisierung des Stadtteils Ilzstadt beitragen soll.

Förderungen im Sportbereich

Der FC Rinchnach hat kürzlich die Europapokal-Wettbewerbe im Eisstocksport für Damen und Herren ausgetragen, 20 Prozent des Defizits übernimmt der Bezirk Niederbayern nun, 769 Euro beim Damenwettbewerb, 459 Euro beim Europacup der Herren. Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband (BVS) hat einen Antrag auf eine Projektstelle „Inklusionssport“ für die Jahre 2018 und 2019 gestellt. Durch verschiedene Angebote soll der inklusive Sport von Menschen mit und ohne Behinderung in Niederbayern gefördert werden. 20.000 Euro genehmigte der Ausschuss insgesamt für beide Jahre.

– ml –

 

Foto: Bezirk Niederbayern

Bildunterschrift: Über einen Zuschuss von 60.000 Euro kann sich der Verein Felsenfreunde freuen, der in der Passauer Ilzstadt das historische Gasthaus „Zur Fels’n” sanieren und daraus einen kulturellen Treffpunkt für den Stadtteil machen will. Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (rechts im Bild) besichtigte vor etwa einem Jahr das Gebäude zusammen mit Prof. Dr. Egon Johannes Greipl (Mitte) und Diplom-Ingenieur Anton Knon.

 


Vortrag

am Freitag 10.11.2017 – 19.30 h in Landshut

Haus International

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am Donnerstag, 16.11.2017 – 19.30 h in Ergoldsbach

Volkshochschule

von Alexander Bürger

 

Shikoku – „Jakobsweg auf Japanisch“

Nach der Legende ist der Pilgerweg älter als der Jakobsweg in Spanien. Die Pilger (japanisch Henro) besuchen auf ihren 1.140 Kilometern um die japanische Insel Shikoku 88 buddhistische Tempel. Hierbei folgt der Weg den Spuren des buddhistischen Mönchs Kobo Daishi (Kukai). Die Tour führt über der Berge und entlang der schroffen Pazifikküste. Gegliedert sind die Tempel in vier Stufen der menschlichen Entwicklung: Erwachen, Askese, Erleuchtung und Nirwana. In einem in Stoff gebundenen Buch sammeln die Henro an jedem Tempel eine Kalligraphie und einen Stempel als Nachweis für ihre Pilgerschaft.

Alexander Bürger, gebürtiger Landshuter, erzählt von seinem Erlebnis “Shikoku”. Nach vielen Pilgerschaften in den letzten zehn Jahren war es für ihn die erste Pilgertour außerhalb des christlichen Glaubens.

Er entdeckte viele Gemeinsamkeiten mit den Jakobswegen in Europa, aber auch viele Unterschiede.

Die gute Infrastruktur des Weges und die Hilfsbereitschaft der Menschen machten die Reise problemlos möglich. Der Vortrag wird von eindrucksvollen Bildern untermalt.

Interessierte Beobachter und Sprecher für den EVL: Alt-OB Hans Rampf und Hans Eller, die Vorsitzenden des Eissportvereins Landshut

Halle erhält unter anderem neues Dach und neue Eistechnik
Bauarbeiten dauern rund vier Jahre und kosten etwa 21,3 Millionen Euro

Die Eishockeyfans in der Region Landshut können aufatmen: Das vor allem wegen seines maroden Dachs dringend renovierungsbedürftige Städtische Eisstadion am Gutenbergweg wird umfassend saniert. Das haben der Bau- und der Sportsenat des Stadtrats am Donnerstagabend bei einer gemeinsamen Sitzung mehrheitlich beschlossen.

Nach vorbereitenden Arbeiten im kommenden Jahr sollen die Baumaßnahmen nach der Saison 2018/19 beginnen und werden voraussichtlich bis Herbst 2022 dauern. Um den Sportbetrieb so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, werden die Arbeiten in vier Bauabschnitte unterteilt. Dadurch ist gewährleistet, dass die Eishockey-Profimannschaft des EV Landshut ihre Heimspiele auch während der laufenden Sanierung in eigener Halle austragen kann; das Fassungsvermögen des Stadions wird in dieser Zeit zwischenzeitlich aber bei nur rund 2600 Zuschauern liegen. Nach der Sanierung wird die Kapazität der Halle wieder auf etwa 4400 Besucher steigen. Die Kosten des Projekts werden vom Planerteam um die beiden Architekturbüros Feigel – Dumps (Landshut) und Schlenker (Villingen-Schwenningen) auf etwa 21,3 Millionen Euro netto veranschlagt.

Umgesetzt werden soll die sogenannte „Variante 3a“: Diese sieht als Hauptmaßnahmen neben einer neuen Kälteanlage für die Eisbereitung auch eine komplett neue Dachkonstruktion sowie den Abbruch und Neubau der Stehplatztribüne Ost und ein Aussteifungsbauwerk Ost vor. Dieses ist aus statischen Gründen unverzichtbar. Der Neubau einer dann steiler als bisher angelegten Stehplatztribüne wiederum bringt sowohl für die Zuschauer als auch für die Sportler erhebliche Vorteile mit sich. So werden sich die Sichtverhältnisse und die Atmosphäre im Stadion erheblich verbessern; außerdem entsteht unter den neuen Tribünen zusätzlicher Platz, der beispielsweise für Aufwärmbereiche oder Trainingsräume genutzt werden kann.

OB Alexander Putz zeigte sich mit dem Ergebnis der rund dreistündigen Beratungen sehr zufrieden. „Das ist ein klares Bekenntnis der Stadt zum bundesweit gerade wegen seiner hervorragenden Nachwuchsarbeit noch immer hoch geschätzten Eishockeystandort Landshut, der nicht umsonst auch das Landesleistungszentrum beheimatet. Nach der Sanierung wird das Eisstadion optimale Voraussetzungen für die Sportler aus Nah und Fern ebenso wie für Tausende Fans bieten. Ich freue mich, dass die Mitglieder des Bau- und Sportsenats mehrheitlich für dieses Projekt gestimmt haben.“ Jetzt gehe es darum, die Detailplanungen und ab 2019 die Arbeiten mit höchster Ausgabendisziplin anzupacken.

Für die während der Bauabschnitte sicher nicht ganz vermeidbaren Einschränkungen bittet Putz Sportler und Zuschauer schon jetzt um Verständnis. „Dafür werden wir ab Herbst 2022 die Heimspiele des EVL in einer modernen, schmucken Arena genießen können – hoffentlich dann zumindest in der DEL 2.“

Bild: Schwimmlehrerin Vanessa bildet den Meerjungfrauen-Nachwuchs aus.

Grazil und elegant im Wasser schwimmen wie Arielle, die kleine Meerjungfrau – das können Kinder und Jugendliche ab Sonntag, 8.Oktober 2017, im Stadtbad Landshut lernen. Bis März bieten die Stadtwerke jeweils sonntags von 13 bis 14 Uhr sowie von 14.15 bis 15.15 Uhr Meerjungfrauenschwimmkurse in Kleingruppen bis maximal fünf Teilnehmer an.
Die ausgebildete Schwimmlehrerin und Meerjungfrau Vanessa zeigt in dem Schwimmkurs, wie Wassernixen schwimmen. Angehende Wasserfabelwesen lernen innerhalb einer Stunde die richtige Flossenschlag- und Tauchtechnik sowie erste Unterwasserfiguren. Auch Ausdauer und Kondition werden trainiert.
Zum Abschluss fotografiert Meerjungfrau Vanessa mit einer Unterwasserkamera die Teilnehmer in Aktion – damit es auch Erinnerungsfotos von der persönlichen Tauchreise in die Fantasiewelt gibt.
Die Meerjungfrauenschwimmkurse im Stadtbad sind für Kinder und Jugendliche geeignet, die sicher schwimmen können. Voraussetzung für die Teilnahme ist das bronzene Jugendschwimmabzeichen bzw. der Freischwimmer. In der Kursgebühr von 50 Euro sind für die Teilnehmer Eintritt, Unterricht, Leihkostüm, Urkunde, kleines Überraschungsgeschenk und drei Unterwasserbilder inklusive. Der Eintritt für Begleitpersonen ist nicht in der Kursgebühr enthalten.
Hier können sich Interessierte anmelden: im Stadtbad Landshut, im Kundenzentrum in der Altstadt 74 oder per E-Mail unter info@stadtwerke-landshut.de. Folgende Daten werden für eine erfolgreiche Anmeldung benötigt: Vor- und Zuname eines Elternteils, Rechnungsanschrift, Vor- und Zuname des Teilnehmers sowie dessen Schuh- und Konfektionsgröße.

Mit Begeisterung absolvieren dieses Wochenende zehn jugendliche Teilnehmer im Alter zwischen 10 und 15 Jahre ein Surftraining beim Windsurfing Club Landshut e.V. auf dem Vereinsgelände in der Gretlmühle.

Vier ehrenamtliche Übungsleiter des Vereins leiten die Jugendlichen an, motivieren und beaufsichtigen sie.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Viele fleißige Hände sorgen für eine wohlschmeckende Verpflegung und kühle Getränke. Denn auch der gesellige Teil soll in den Ferien nicht zu kurz kommen.

Im Bausenat am 21. Juli 2017 wurde auf Antrag der CSU-Stadtratsfraktion erstmalig ein Termin für den Beginn einer energetischen Sanierung der Liegenschaften des TV 64 Landshut im Sportpark Mitterwöhr festgelegt. Einstimmig wurde beschlossen, dass im Jahr 2019 die Sanierung durchgeführt wird und der Haushaltsausschuss aufgefordert wird, dafür die entsprechenden Mittel bereit zu stellen.
Die Verwaltung hatte nachvollziehbar vorgetragen, dass sie diesen Vorlauf benötigt um mit dem vorhandenen Personal die Maßnahme verantwortlich zu planen und umzusetzen. Diese Feststellung wollte eine Minderheit im Bausenat unter Führung von Stadtrat Steinberger nicht akzeptieren und stimmte für eine Umsetzung bereits im Jahre 2018. Dabei hätten Sie sogar in Kauf genommen, dass andere wirkungsvollere und dringendere Maßnahmen an anderen Liegenschaften der Stadt deswegen zurück gestellt werden müssten. Der Energiespezialist des Baureferates, Herr Murr,  hatte davor ausdrücklich gewarnt.
Vor Beginn der detaillierten Maßnahmenplanung soll durch den Oberbürgermeister und seine Verwaltung auch ausgelotet werden, ob es im Sportpark eines konzeptionellen “updates” bedarf. Dazu soll in gemeinsamen Gesprächen aller Akteure die Grundlage in Erfahrung gebracht werden. Die Antragsteller folgten diesbezüglich dem Vorschlag des Oberbürgermeisters und seiner Verwaltung, die mögliche Synergieeffekte betrachten möchten.

Nachdem Stadtrat Steinberger seinen Unmut über den seiner Ansicht nach verzögerten Maßnahmenbeginn Luft gemacht hatte, hielt ihm der Antragsteller, Stadtrat Rudolf Schnur entgegen, dass andere Sportvereine, wie der SSV 63 Schönbrunn oder der TSV Auloh bereits vor Jahren mit nur 30 % Förderung durch die Stadt in Sachen energetisch Sanierung selbst aktiv geworden sind und sowohl Planungen und hohe Eigenleistungen erbracht haben. Hingegen erwartet die SPD beim TV 64 eine 100%ige Finanzierung und Umsetzung durch die Stadt.

Jugend-Wildnis-Camp

5-Tage Wildnisabenteuer für Jugendliche (8 – 14 Jahre)

Ihr erlebt eine spannende und abenteuerliche Wildniswoche.
Feuer machen, Hütten aus dem Material des Waldes bauen,
Löffel brennen, Wildkräuter sammeln, Bogenschießen und das berühmte Scout-Spiel gehören zum Programm.
Wir vermitteln Euch spielerisch Grundtechniken des Wildnislebens.
Auf unseren Streifzügen erlernt Ihr das Anschleichen bei Tag und Nacht. Ihr könnt Speere, Wurfstöcke, Steinmesser oder Schmuck selbst herstellen und mit uns das gemeinsame Essen am Feuer genießen.

Termin: 31.07. – 04.08.2017 (5 -Tage)
Preis: 229.- € incl. Übernachtung/Bio-Verpflegung/Material Ort: Landshut

Anmeldung und weitere Informationen über www.naturundwildnis.de oder info@naturundwildnis.de oder Telefon/Fax +49(0)871/43019183


Jugendcamp_Sommer_2017

Zu Beginn der diesjährigen Badesaison informierten sich die Stadträte Ludwig Graf (Freie Wähler) und Rudi Schnur (CSU) bei der Kioskbetreiberin Manuela Priller, die gerne Anregungen und Verbesserungsvorschläge der Bade- gäste aufnimmt,  um Optimierungsmöglichkeiten am Badesee auszuloten.

Beide Stadträte machen sich seit Jahren für die Attraktivität des Naherholungsgebietes stark.

Das vorweggenommene Fazit lautet „Alles Bestens, keine Beschwerden“. Die Wasserqualität ist wie in den Jahren zuvor nicht zu beanstanden. Die gesamte Anlage mit seinen Duschen ist sehr gepflegt und sauber. Der Kiosk mit seiner Bestuhlung am See vermittelt Urlaubsgefühl und lädt zum Verweilen geradezu ein. Schließlich ist auch ein großer Grillplatz vor- handen, der gerne angenommen wird. Auch die geringe Parkgebühr von 2 Euro für die Tageskarte wird akzeptiert. Für etwas Aufregung sorgte letztes Jahr allerdings der neue Volleyballplatz. Die Idee war gut, der Standort eher schlecht, da er in der Nähe der Duschen angelegt wurde und zudem unmittelbar an der Liegefläche der Badegäste lag.

Schnur und Graf nahmen die Anregung von Badegästen auf und wandten sich an das Baureferat.  Der Volleyballplatz wurde daraufhin in einen weniger störenden Federballplatz umgewandelt. Der neue Volleyballplatz wurde im hinteren Bereich der Spielwiese angelegt. Allerdings muss bis zum Frühsommer abgewartet werden, damit  der neue Rasen betreten werden kann.

Zu verdanken ist das Naturjuwel „Gretlmühle“ mit seinem Badesee, den weitläufigem Grün und mächtigen Laubbäumen im Osten der Stadt dem ehemaligen Oberbürgermeister Josef  Deimer. Es wurde als Ergänzung zum Stadtbad, von Landshutern liebevoll “Schwimmschule“ genannt, geschaffen und erfreut sich seither großer Beliebtheit.

Es ist nur zu hoffen, dass durch den Bau der „B15 neu“, die aus Verkehrsgründen notwendig ist, keine erhöhte Lärmbelästigung entsteht. Dies könnte jedoch durch einen bergmännischen Tunnel verhindert werden.

Für die Tunnellösung treten auch Oberbürgermeister Alexander Putz und Landrat Peter Dreier ein.

 

Details: Zum 31.12.2016 waren im Nationalen Waffenregister (NWR) 5,9 Millionen Waffen und Waffenteile (inkl. z.B. bereits vernichteter oder exportierter Waffen) gespeichert, davon
ca. 2,4 Mio. mit Bedürfnisgrund Jäger,
ca. 1,4 Mio. mit Bedürfnisgrund Sportschütze und
ca. 300.000 mit Bedürfnisgrund Waffensammler.
Zählt man die separat aufgeführten Waffen zusammen, dann sind es sogar nur ca. 4,1 Mio. legale Waffen in Relation zu geschätzten 20 Mio. illegale Waffen.

Quelle: Bundesministerium des Innern im Flyer “Der Ausbau des Nationalen Waffenregisters (NWR)”.

Adlerhorst Landshut richtete das 6. Josef-Bosch-Pokalschießen aus

Der 1. Schützenmeister der Adlerhorstschützen Landshut , Anton Fröhler, konnte eine sehr große Anzahl von Schützinnen und Schützen bei der Preisverteilung im Schützenhaus der Wildbachschützen begrüßen. Aufgrund der Situation im Herbergslokal musste die Preisverteilung zu den befreundeten Wildbachschützen verlegt werden. Die Adlerhorstschützen Landshut haben seit Monaten keinen Wirt mehr und somit keine Örtlichkeit mehr in der man einen Veranstaltung dieser Größe abhalten kann.

Anton Fröhler konnte eine stattliche Anzahl von Schützinnen und Schützen begrüßen. Besonders begrüßte er Stadtrat Rudolf Schnur, der als Vertreter des Oberbürgermeisters der Stadt Landshut entsandt wurde. In seinen Eingangsworten bedankte sich Anton Fröhler bei  seinen Mitgliedern für die tatkräftige Unterstützung bei der Preisverleihung und bei Robert Kagerer für die tägliche Standaufsicht während der Durchführung des Pokalschießens.

Der 1. Schützenmeisterging kurz auf den Namensgeber des Pokalschießens Josef Bosch ein. Dieser kam relativ spät mit  55 Jahren zum Schießsport und wurde einige Jahre später 3. Deutscher Meister mit dem Zimmerstutzen. Aufgrund seiner Führungsqualitäten in seiner Firma war er bald ein Kandidat für den 1. Schützenmeister im Verein. Unter seiner 21-jährigen Amtszeit waren die Adlerhorstschützen sehr erfolgreich. Man hatte viele Niederbayerische, sowie Bayerische Meisterschaften und sogar einen Vizeweltmeistertitel mit der 10m Armbrust durch Günther Dullinger zu feiern. Mit diesem Pokalschießen soll Josef Bosch von seinen Adlerhorstschützen geehrt und in Erinnerung behalten werden.

In seinen Grußworten für die Stadt Landshut, sprach Rudolf Schnur die Bedeutung von Vereinen, insbesondere Schützenvereinen an, die diese in unserer Gesellschaft haben. Er hob die seit Jahren bekannt gute Jugendarbeit der Adlerhorstschützen Landshut hervor und bedankte sich für das Engagement des Vereins. Er versicherte, dass die Stadt Landshut hinter seinen Vereinen, insbesondere den Schützenvereinen, stehe und diese soweit möglich unterstütze.

Im Anschluss an die Begrüßungsreden wurde gleich mit der Preisverteilung begonnen.

Am Pokalschießen nahmen 15 Mannschaften  mit insgesamt 75 Schützen teil.

Beim diesjährigen Wettbewerb wurden wieder hervorragende Ergebnisse, durch junge Schützinnen und Schützen erzielt. In der Einzelwertung kamen Carina Königbauer aus Hohenegglkofen und Josef Pömmerl von den Wildbachschützen Landshut jeweils auf 194 von 200 möglichen Ringen. Auch in den jeweiligen 10er Serien (96 und 98) waren beide gleichauf, sodass sich beide den 1. Platz teilten. Auf den 3. Platz kam die jüngste Teilnehmerin, Lena Straßer von den Edelweißschützen aus Zweikirchen, mit sehr guten 190 Ringen.

Aus den vielen Ergebnissen suchte der zweite Sportleiter der Adlerhorstschützen Thomas Schneider die drei besten „Blattl“ heraus. Den mittigsten Schuss gab Markus Schmidbauer von den Tannengrünschützen Mettenbach ab. Von insgesamt 1500 abgegebenen Schüssen hatte er mit einem 5,2 Teiler den schönsten Schuss im Zentrum. Es folgten Carina Königbauer mit einem 7,2 Teiler und ihr Mannschaftskollege Wolfgang Maul mit einem 9,8 Teiler.

Mit ein Grund für das volle Schützenhaus ist auch, dass es, außer dem Josef-Bosch-Wanderpokal

keine „Staubfänger“ in Form von Pokalen, sondern nur Essenspreise gibt.

Mit Spannung erwarteten die hungrigen Gäste die weitere Preisverteilung. Die hinteren Mannschaften erhielten jeweils eine stattliche Anzahl halber Hendl. Die weiter vorne platzierten Vereine bekamen Spareribs und die ersten drei Mannschaften erhielten die begehrten Schweinshaxen.

Adlerhorst Landshut belegte dieses Jahr einen guten 3. Platz mit 431,6 Punkten  und konnte sich, wie Tannengrün Mettenbach auf Platz 2 ( 403,2 Punkte) über jeweils 5 Haxen freuen.

Den 1. Platz mit einem Punktergebnis von 372,6 belegten die Lindenschützen Hohenegglkofen, die ebenfalls ein Raindl Haxen erhielten.

Den Wanderpokal mit einem Gesamtergebnis von 1230,9 Teiler belegten die Tannengrünschützen aus Mettenbach, die den schönen Josef-Bosch-Pokal für ein Jahr mit in ihr Schützenheim nehmen dürfen.