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Vereinspauschale für Sport- und Schützenvereine

kann ab sofort bei der Stadtverwaltung beantragt werden

 

Auch im Jahr 2020 fördert der Freistaat Bayern die Sport- und Schützenvereine wieder im Rahmen der „Vereinspauschale“. Die entsprechenden Anträge können die in Landshut ansässigen Vereine ab sofort bei der Stadtverwaltung stellen. Da der 1. März heuer auf einen Sonntag fällt, ist der Abgabeschluss zur Antragsstellung diesmal Montag, 2. März. Nähere Informationen zur Vereinspauschale und die entsprechenden Antragsunterlagen gibt es auf der Internetseite der Stadt unter www.landshut.de/vereinspauschale.

 

Die allgemeinen Fördervoraussetzungen für die Gewährung der Vereinspauschale sind in den Sportförderrichtlinien des Freistaates Bayern festgelegt. Die Förderhöhe ist dabei abhängig von den Mitgliederzahlen der Vereine, wobei vor allem die Anzahl der Kinder und Jugendlichen sowie die Anzahl der im Verein tätigen anerkannten Übungsleiter besonders gewichtet werden.

Die Anträge der Sportvereine, die entsprechenden Übungsleiterscheine und die „Erklärung Lizenzinhaber“ müssen bis spätestens 2. März bei der Stadtverwaltung vorliegen. Es handelt sich dabei um eine Ausschlussfrist; später eingehende Anträge können nicht mehr berücksichtigt werden, da alle für die Vereinspauschale zur Verfügung stehenden Fördermittel vom Freistaat Bayern auf der Grundlage der zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Vereinsdaten verteilt werden. Die Übungsleiterlizenzen müssen grundsätzlich im Original vorgelegt werden. Da einige Verbände ihre bisherigen Lizenzen auf elektronische DOSB-Lizenzen umgestellt haben, sind heuer Lizenzen, die nicht auf besonderem Prägepapier ausgedruckt wurden, nur in Verbindung mit der „Erklärung Lizenzinhaber/in“ gültig.

Die Antragsunterlagen für die in Landshut angesiedelten Sportvereine sowie genauere Informationen zur Förderung sind auf der Internetseite der Stadt unter www.landshut.de/vereinspauschale zu finden. Weiterführende Informationen gibt es auch telefonisch bei der Stadt Landshut im Rathaus, Hauptamt – Sachgebiet Organisation und Sport, Telefon 0871/88-1493 oder 88-1455.

 

Bildquelle: Archiv – KLARTEXT.LA

Bildtext: Andreas Sauter (Vorsitzender der Kreisjugendleitung Landshut) mit den Geehrten.

Bayerische Sportjugend im Kreis Landshut ehrt “Stille Stars” 

Am vergangenen Freitag lud die Bayerische Sportjugend im Kreis Landshut (BSJ Landshut) zur Ehrung der Stillen Stars ein. Stille Stars werden von ihren Vereinen vorgeschlagen und sind diejenigen Trainer und Übungsleiter, die sich bereits seit Jahren in herausragender Weise für die Jugend engagieren und dabei zumeist im Hintergrund bleiben. „Ziel der Bayerischen Sportjugend ist es, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für Euch zu schaffen“, so Andreas Sauter, 1. Vorsitzender der BSJ Landshut in seiner kurzen Ansprache. Dazu gehört nicht nur die finanzielle Unterstützung im Rahmen von Zuschüssen sondern vor allem auch die Wertschätzung für diejenigen, die durch ihr ehrenamtliches Engagement die Jugendarbeit in den Sportvereinen überhaupt erst möglich machen. „Unsere Kinder lernen über den Sport fürs Leben. Sie werden selbstbewusster und ihre Persönlichkeit wird gestärkt. Dabei nehmen die Trainer und Übungsleiter die Schlüsselfunktion überhaupt ein. Sie sind Mentoren, Ratgeber, Freunde und Vorbild. Ich freue mich, dass wir von der BSJ Landshut zumindest einen Teil dieser Menschen durch die Auszeichnung mit der „Ehrennadel für die Jugendarbeit im Sport“ entsprechend würdigen können. Und ich kann jetzt schon versprechen, dass es nicht das letzte Mal war, dass diese Veranstaltung stattfindet.“ so Andreas Sauter weiter. Bei der Feierstunde im Landshuter HTherese Sittenauer und Laura Binder vom Tanzsportverein Ergolding e. V.

Die Ehrennadel in Silber für mindestens 5-jähriges Engagement ging an Florian Lang und Uwe Weid vom Orientierungslaufverein Landshut e. V., Beate Schwitalla und Uli Grübl vom FC Ergolding 1932 e. V.; Karin Schindlbeck und Sylvia Graßl vom SV Ergoldinger Haie; Sophia Weisensee und Jakob Bachhuber vom Postsportverein Landshut e. V.

Die Ehrennadel in Silber mit Gold für mindestens 10-jähriges Engagement ging an Christoph Grübl vom 1. Bahnengolf-Club Landshut e. V., Melanie Mohler und Beate Dasch vom Skiclub Rottenburg, Doris Wagner von der Turngemeinde Landshut e. V., Siegfried Brunner und Josef Reitberger vom Sportverein Altheim 1947 e. V., Gerhard Schemmerer von Rote Raben Vilsbiburg e. V.  und Jürgen Landeck vom TV Geisenhausen 1924 e. V.

Die Ehrennadel in Gold für mindestens 15-jähriges Engagement ging an Gerhard Butz und Rene Riemann vom Billardclub 73 Pfeffenhausen.

 

Bildquelle: Bayer. Sportjugend

„Rathauskicker“ wollen sich den Titel zurückholen

Am Samstag, 25. Januar, ab 13 Uhr findet im Sportzentrum West das 45. Hallenfußballturnier der Landshuter Behörden statt. Gespielt wird in zwei Gruppen zu je vier Mannschaften.

 

Bei der traditionsreichen Veranstaltung wollen sich die „Rathauskicker“ um Benedikt Neumeier den Titel zurückholen. Im Vorjahr triumphierte das Team der die Deutschen Post, das in einem packenden Finale vor den Augen von OB Alexander Putz in der Verlängerung durch ein „Golden Goal“ die Oberhand behielt. In der Vorrunde hatte sich die Mannschaft der Stadt noch durchsetzen können, musste sich dann im Endspiel jedoch gegen einen besseren Gegner geschlagen geben.

Doch nicht nur die beiden Vorjahresfinalisten, sondern auch die sechs anderen Teilnehmer rechnen sich natürlich Chancen aus. In Vorrundengruppe 1 treten neben der Stadt Landshut auch die Mannschaften Firma LaVita, der Regierung von Niederbayern und des Flughafens München an. In Gruppe 2 messen sich die Teams der Polizei, der Justiz, des Energieversorgers E.on und des Titelverteidigers Deutsche Post. In Anschluss an die Vorrunde werden die Platzierungsspiele und die Finalpartien ausgetragen. Die Siegerehrung findet im Anschluss statt.

 

Die Fußballer der Stadt Landshut freuen sich auf viele Gäste im Sportzentrum West. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

Foto: Archiv – KLARTETX.LA

Bildtext: Freuen sich auf das große Turnfest im Juni: Angela Saller, Vorsitzende des Turnbezirks Niederbayern (2. v. l.), mit ihren beiden Stellvertretern, Achim Reinhart (l.) und Stephan Heilmeier (r.), sowie Thomas Heilmeier, Sportbeauftragter der Stadt (2.v.r.), Sabrina Högl, Sachbearbeiterin Organisation und Sport, und Oberbürgermeister Alexander Putz.

 

Landshut wird Turnfeststadt

Die Stadt ist 2020 wieder Austragungsort für das niederbayerische Bezirksturnfest mit Turnerjugendtreffen

Auch 2020 wird wieder ein sportliches Jahr in der Stadt: Der Turnbezirk Niederbayern lädt alle jungen und junggebliebenen Turner zum 29. Niederbayerischen Bezirksturnfest in Verbindung mit dem 31. Ostbayerischen Turnerjugendtreffen nach Landshut ein. Vom 26. bis 28. Juni erwartet die Teilnehmer und die Bevölkerung ein vielseitiges Angebot, das Bezirksvorsitzende Angela Saller am Donnerstag gemeinsam mit ihren beiden Stellvertretern im Rathaus vorstellte und damit den Startschuss für die Ausschreibung des Fests erteilte. Schirmherr ist Oberbürgermeister Alexander Putz.

Landshut ist 2020 zum vierten Mal Turnfeststadt, zuletzt war sie es im Jahr 2010. „Wir fiebern schon sehr auf das Fest hin“, sagte Angela Saller. Das Angebot reiche mit Meisterschafts- und Turnfestwettbewerben vom Leistungssport bis hin zum wettkampforientierten Breitensport. „Wir erwarten etwa 2000 Teilnehmer. Das Fest soll ein Erlebnis mit Gästen aus ganz Bayern werden.“ Elf verschiedene Sportarten sind ausgeschrieben: Geräteturnen männlich und weiblich, Turn10, Trampolinturnen, Orientierungslauf, Rhönradturnen, Turnerische Mehrkämpfe, Turnerjugendwettkämpfe, Turnerjugend-Vierkampf, Show & Dance und die Kinderturn-Challenge mit 129 Startmöglichkeiten in den einzelnen Altersklassen und Disziplinen. Die sportliche Großveranstaltung wird auf mehrere Sportstätten in der Stadt und der näheren Umgebung verteilt. Zu den größten Veranstaltungsorten zählen das Sportzentrum West, das Sportgelände des ETSV 09 sowie das Stadtbad. Erstmals wird außerdem eine Kinderturn-Challenge die breitgefächerte Palette turnerischer Disziplinen bereichern. Dabei absolvieren die Kinder einen Mehrkampf aus Turnen und Leichtathletik. „Jedes Kind kann hier mitmachen“, sagte Saller. Die Bezirksvorsitzende nutzte bei der Vorstellung des Programms auch die Gelegenheit, Oberbürgermeister Alexander Putz für die Übernahme der Schirmherrschaft zu danken. Putz freut sich bereits auf das Turnfest: „ Wir haben sehr gerne Gäste in Landshut. Im vergangenen Jahr haben wir viel positive Resonanz als Gastgeber der Fußballiade erhalten. Es ist uns eine große Freude, dass heuer das Bezirksturnfest in Landshut ausgerichtet wird.“

Das Sport-Event beginnt am Freitag, 26. Juni, um 19 Uhr mit dem Festakt und anschließenden Empfang im Salzstadel für geladene Gäste. Das Sportprogramm erstrecktsich über den Samstag und Sonntag. Am Samstag beginnen ab 12 Uhr auch die Mitmachangebote. Sie richten sich nicht nur an die Teilnehmer, sondern auch an alle Gäste des Turnfests. Das Angebot reicht vom „Handstand-TÜV“ über Slackline und Parkour bis zum Sport Stacking. Kinder können das Turnabzeichen „Löwenstark“ machen. Außerdem gibt es im Wettbewerb um den Titel „Seilsprungkönig“ Karten für die Turngala zu gewinnen. Diese findet um 18 Uhr in der Dreifachturnhalle des Sportzentrums West statt. Sie zeigt das breite Spektrum des Turnens von 19 Fachgebieten mit zahlreichen Darbietungen. Karten zum Preis von acht Euro sind über die Vereinsmeldung oder per E-Mail anturngala@turnbezirk-niederbayern.de erhältlich.

Doch damit nicht genug. „Das Herz des Fests ist das Turnerjugendtreffen“, berichtete Saller. Die Vereine bilden dazu Mannschaften, die die Disziplinen Turnen, Tanzen, Singen, Schwimmen, Laufen, Medizinballweitwurf und andere meistern müssen. „Wir rechnen mit gut 60 Mannschaften.“ Allein hierzu werden 800 Teilnehmer und Betreuer erwartet. Die Siegerehrung des Turnerjugendtreffens findet nach der Gala statt. Gefeiert wird anschließend weiter bei der „TuJu“-Fete (Turner-Jugend), ebenfalls im Sportzentrum West.

Weitere Informationen gibt es in der gedruckten Ausschreibung und unter www.turnbezirk-niederbayern.de.

 

Foto: Stadt Landshut

 

ETSV 09 Kinderfasching

Weihnachten ist vorüber, das neue Jahr hat begonnen und der Fasching steht vor der Tür. Wie jedes Jahr findet deshalb der Kinderfasching des ETSV 09 Landshut in den Räumen der Vereinsgaststätte statt, heuer am Sonntag, den 23. Februar. Von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr können sich die Kinder bei Musik, Tanz und Spiel austoben. Zwischendurch sorgen zwei Showeinlagen und die „Hoff-Magier“ für Spannung und selbstverständlich wird es auch an Speisen und Getränken aller Art nicht fehlen. Karten gibt es ab dem Freitag, den 10.1.20 in der Geschäftsstelle des Vereins zu den üblichen Öffnungszeiten zu erwerben.

 

Flyerfoto: ETSV 09

Bildtext: Dominik Klein, ehemaliger Nationalspieler und Hand-ball-Weltmeister, gab wertvolle Tipps an den Handball-Nachwuchs der Gewinner-Schule 2019.

 

Handball-Stars für Sportunterricht zu gewinnen

Der Deutsche Handballbund (DHB) und die Gesundheitskasse starten mit dem gemeinsamen Projekt „AOK Star-Training“ in die nächste Saison.

 

Grundschulen kön-nen einen ganz besonderen Trainingstag in der eigenen Turnhalle gewinnen, der jeweils von einer prominenten Handballgröße begleitet wird. Bis 31. Januar haben Grundschulen Zeit, sich unter www.aok-startraining.de dieses Training zu sichern. Ziel ist es, Kindern Freude an der Bewegung und am sportlichen Miteinander zu vermitteln. „Welt- und Europameister, Bundestrainer und aktive Nationalspielerinnen und -spieler aus dem Hand-ballsport unterstützen die Aktion“, so Birgit Fuchs von der AOK in Landshut. Die Schirmherrschaft des AOK Star-Trainings haben auch in diesem Jahr die deutschen Handball-Stars Clara Woltering und Paul Drux über-nommen.

 

Spielerisch Handball entdecken

Das AOK Star-Training beginnt mit einer spielerischen Trainingseinheit unter Anleitung der Handballexperten für eine ausgewählte Schülergruppe der Gewinnerschule. Selbstverständlich bleibt zwischendrin auch ausreichend Zeit, den einen oder anderen Schnappschuss mit dem Stargast zu sammeln oder sich das eigene Teilnehmershirt signieren zu lassen. Nach dem exklusiven Schnupperkurs geht das Handballfest anschließend auf dem Pausenhof mit allen Schülerinnen und Schülern weiter. Dort warten dann verschiedene Mitmachaktionen auf alle Buben und Mädchen. Hier können die Kinder dem Profi zeigen, wie schnell sie dribbeln können oder welche Wurfqualitäten schon in ihnen stecken.

 

Zusätzliche Aktionstage an Grundschulen

Alle Schulen, die sich für das AOK Star-Training bewerben, haben die Chance auch an den Grundschulaktions-tagen teilzunehmen. „Wir wollen Kinder und Jugendliche für Sport und Bewegung dauerhaft begeistern, dabei spielen auch die regionalen Handballvereine eine ganz wichtige Rolle“, so Birgit Fuchs. Die bayerischen Vereine bieten Grundschulkindern mit einer „Schnupperhand-ballstunde“ einen bewegungsreichen Vormittag. Auch hier lernen die Schülerinnen und Schüler das Spiel mit Hand und Ball. An verschiedenen Stationen können die Kinder ein Handballabzeichen erwerben. Vermittelt werden diese Aktionstage vom Bayerischen Handballverband (BHV), örtliche Handballvereine organisieren das Schnuppertraining gemeinsam mit den Ansprechpartnern der Grundschulen. „Wie groß die Begeisterung für den Handballsport ist, haben wir auch an den vergangenen Grundschulaktionstagen gesehen: Allein in Bayern haben über 20.000 Schülerinnen und Schüler mitgemacht, 316 Schulen haben sich beteiligt, unterstützt von knapp 200 Handballvereinen“, so Birgit Fuchs.

 

Für die Schulen fallen keine Kosten an. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.aok-startraining.de oder bei Birgit Fuchs, Bewegungsfachkraft bei der AOK in Landshut, Telefon 0871 695-108.

 

Urhebervermerk: © brandunited

 

Bildtext: Ergoldings Bürgermeister Andreas Strauß (Zweiter von rechts) und ERGOMAR-Betriebsleiter Christian Wuschek (links) sind stolz auf das Rettungschwimmer-Abzeichen der Erzieherinnen (von links) Ulrike Behr, Lena Zehentbauer und Judith Richling für die Sicherheit der Kindergartenkinder des Kinderhauses am Bründl.

 

 

Kindergarten-Schwimmkurse jetzt noch sicherer

Erzieherinnen im ERGOMAR zu Rettungsschwimmern ausgebildet

 

Der Markt Ergolding, das Kommunalunternehmen ERGOMAR und die Kindergärten in der Gemeinde haben ein überregional einzigartiges Schwimmprojekt etabliert. Seit 2015 kommen jede Woche Kindergartengruppen aus mittlerweile sechs Einrichtungen zum Schwimmkurs bei Schwimmlehrern. So eine Kooperation gibt es kein zweites Mal im Landkreis Landshut und darüber hinaus. Jetzt haben die Badewelt und das Kinderhaus am Bründl die Qualität für den Kurs dieser Kita noch gesteigert: Drei Erzieherinnen haben sich zu Rettungsschwimmerinnen ausbilden lassen. Am Dienstag bekamen sie von Ergoldings Bürgermeister Andreas Strauß offiziell ihre Urkunden überreicht.

„Der Erzieherberuf ist ohnehin schon sehr verantwortungsvoll. Aber mit dem regelmäßigen Schwimmkurs und der Rettungsschwimmer-Ausbildung haben Sie Herausforderungen auf sich genommen, die weit über die normalen Aufgaben hinausgehen“, sagte Strauß bei der Ehrung von Ulrike Behr, Judith Richling und Lena Zehentbauer. „Was Sie ergänzend zu den ERGOMAR-Schwimmlehrern leisten, damit die Kinder aus Ihrer Einrichtung schwimmen lernen und dabei sicher sind, verdient großen Respekt und hohe Anerkennung.“

Im Sommer haben die Pädagoginnen trainiert, um im Herbst fit für die Prüfung für das silberne Rettungsschwimmer-Abzeichen zu sein. Dabei mussten sie 300 Meter in Kleidern schwimmen, eine Person 50 Meter weit im Wasser schleppen und aus dem Wasser bergen, Tieftauchen und 25 Meter Streckentauchen. Außerdem mussten die Frauen Kenntnisse in Erster Hilfe nachweisen. Zudem können sie damit umgehen, wenn sie im Wasser von einem Hilfesuchenden umklammert werden.

Die Schwimmkurse des Kinderhauses am Bründl im ERGOMAR laufen seit vier Jahren erfolgreich. „Sie werden hervorragend angenommen und finden großen Anklang bei den Kindern und Eltern“, sagte ERGOMAR-Betriebsleiter Christian Wuschek. „Umso wichtiger war es uns jetzt, die frühkindliche Wassergewöhnung auf ein noch professionelleres Niveau zu heben.“

 

Bildquelle: M. Bragulla

 

Bildunterschrift: Landshuts Landrat Peter Dreier, Ergoldings Erster Bürgermeister Andreas Strauß, Heinke Gschlößl und Landtagsabgeordneter Florian Streibl

Ergolding. Kürzlich nahm Heinke Gschlößl aus Ergolding eine hohe Auszeichnung in Empfang. Ministerpräsident Markus Söder überreichte in der Allerheiligen-Hofkirche in München der engagierten Ergoldingerin das Ehrenzeichen für Verdienste im Ehrenamt.

In einer launigen Rede stellte Ministerpräsident Markus Söder die besondere Bedeutung des Ehrenamtes heraus. “Stellen Sie sich mal einen Tag in Bayern ohne Ehrenamt vor – unvorstellbar” so Söder. Daher gibt es das Ehrenzeichen für Verdienste im Ehrenamt. Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten wird seit 1994 als ehrende Anerkennung für langjährige hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit verliehen. Es erhalten Personen, die sich durch aktive Tätigkeit in Vereinen, Organisationen und sonstigen Gemeinschaften mit kulturellen, sportlichen, sozialen oder anderen gemeinnützigen Zielen hervorragende Verdienste erworben haben. Die Verdienste sollen vorrangig im örtlichen Bereich erbracht worden sein und mindestens 15 Jahre umfassen. Heinke Gschlößl hat sich diese Auszeichnung mehr als verdient. Bereits im Jahr 1996 übernahm sie die ehrenamtliche Tätigkeit der Mannschaftsführung und sieben Jahre später die Sportleitung der Adlerhorstschützen Landshut. Ab dem Jahr 2005 war sie zweite Gauschützenmeisterin des Schützengaus Landshut bis sie dann 2014 dessen Rolle der 1. Bezirksschriftführerin einnahm. Ein Jahr später folgte die Tätigkeit der Festmutter dieses Vereins.

Im Rahmen der Ehrung gratulierten auch Landshuts Landrat Peter Dreier, Ergoldings Erster Bürgermeister Andreas Strauß und Landtagsabgeordneter Florian Streibl.

„Aktion 800″: TGL-Handball-Teams spenden

für OB-Direkthilfe

Einen Handball-Spieltag der besonderen Art gab es am Samstag bei der Turngemeinde Landshut: Die Handball-Teams der TGL – Damen und Herren – starteten beim letzten Heimspieltag vor Weihnachten eine besondere Initiative: die „Aktion 800″.

Um die 800-Zuschauer-Marke zu knacken, spendeten die Mannschaften aus ihren Teamkassen pro Zuschauer einen Euro an die OB-Direkthilfe „Landshuter für Landshuter” von Oberbürgermeister Alexander Putz.

Die Zuschauerzählung erfolgte dabei mit einem Stoffarmband, das jeder Zuschauer am Eingang erhielt. Die „Aktion 800″ glückte: Am Ende zählte die TGL-Handball-Abteilung am Samstag im Sportzentrum West 804 Zuschauer.

Gleichzeitig führten die Handballer eine Tombola mit 800 Losen durch, die weiteres Geld in den Spendentopf für die OB-Direkthilfe spülte. Etliche Zuschauer ließen es sich auch nicht nehmen, direkt vor Ort für die Aktion „Landshuter für Landshuter” zu spenden. Die Firma Flottweg stockte spontan das Spendenergebnis der TGL-Handballer um 500 Euro auf. Nach den beiden siegreichen Spielen der Damen (29:24 gegen Vaterstetten) und der Herren (33:27 im Spitzenspiel gegen Coburg) stand bei der Benefizaktion eine erste Summe in Höhe von 2.400 Euro fest.

Vor der stattlichen Kulisse von über 800 Zuschauern, von denen viele in (TGL-)roten Shirts und Trikots gekommen waren, übergaben die beiden Mannschaften gemeinsam mit 1. TGL-Vorsitzendem Harald Kienlein und Handball-Abteilungsleiter Jürgen Frank symbolisch den Spendenscheck über 2.400 Euro an Oberbürgermeister Alexander Putz. Der OB, der das Herren-Spiel begeistert mitverfolgt hatte, durfte sich außerdem über eine weitere Geste der Handball-Abteilung freuen: Er erhielt ein rotes TGL-Shirt mit dem Schriftzug „Landshuter für Landshuter” und dem TGL-Handball-Logo „We are Handball-Family”, das er sich zur Spendenübergabe überzog.

Im Laufe des ausklingenden Abends ging das Spendensammeln fleißig weiter. So wurden auch noch zwei signierte Trikots versteigert, unter anderem ein Trikot, das die Gastmannschaft aus Coburg von ihrer ersten Mannschaft (2. Bundesliga) mitgebracht hatte. Der Kassensturz am Ende brachte ein Gesamtergebnis von rund 3300 Euro. Jetzt steht auch für die Handballteams erst einmal eine Pause an, bevor es am 18. Januar mit dem nächsten Heimspieltag im Sportzentrum West weitergeht.

 

Foto: Turngemeinde Landshut