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Die Kanu-Abteilung des ETSV 09 lud zur Rosa-Bayer-Gedächtnisfahrt

Gemeinsam paddeln in Corona-Zeiten und hinterher auch ein bisschen feiern? Die Genehmigung zur traditionellen Rosa-Bayer-Fahrt der Kanu-Abteilung des ETSV 09 Landshut kam auf den letzten Drücker. Mit Hygieneschutzkonzept und unter Einhaltung aller Abstandsregeln konnte die Veranstaltung am Samstag im kleinen Rahmen stattfinden. “Wir freuen uns riesig, dass es kurzfristig doch noch geklappt hat”, sagte Birgit Flory, Abteilungsleiterin der Kanuten. “Noch nie in den letzten 31 Jahren ist die Rosa-Bayer-Fahrt ausgefallen.” Einmal im Jahr veranstalten die Kanuten eine gemeinsame Paddeltour auf der Isar, die gleichzeitig das Sommerfest der Abteilung ist. Mit der jährlichen Tour im Frühsommer erinnert der Verein an Rosa Bayer, die als Gründungsmitglied der Kanu-Abteilung und als Heimwartin bis zu ihrem Tod 1987 für Leib und Seele der Vereinsmitglieder gesorgt hat. Mit insgesamt zwölf Booten paddelten die Kanuten auf der Isar 15 Kilometer von Volkmannsdorf nach Landshut. Zurück am Vereinsgelände erwartete die Kanusportler Kaffee und Kuchen.

Wer das Kajakfahren gerne kennenlernen möchte, kann sich auf der Vereins-Homepage informieren unter www.etsv09landhut.de

Thermensee in der Sauna-Erlebniswelt im Vitarium

BEZIRK NIEDERBAYERN

Pressemitteilung

Landshut, 26.06.2020

Erste Zwischenbilanz: reibungsloser Betrieb seit der Wiedereröffnung dank konsequenter Hygienekonzepte und verantwortungsvollem Verhalten der Badegäste

Am 8. Juni fand die lang ersehnte Wiedereröffnung der Thermalbäder in Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach statt – zunächst nur in den Außenbereichen. Seit dem 22. Juni sind dort auch die Innenbecken für Gäste zugänglich. Wenig später begrüßte die Limes-Therme in Bad Gögging die ersten Badegäste im Außenbereich – am 1. Juli folgt der Innenbereich.

Voraussetzung für die schrittweise Öffnung war und ist die Einhaltung strikter Hygienekonzepte. Da dies durch Sanierungsarbeiten in der Bad Abbacher Kaiser-Therme bis dato nicht möglich war, konnten die Badebereiche bisher nicht geöffnet werden. Mittlerweile aber lässt es der Baufortschritt zu, dass die Öffnung für den 13. Juli anvisiert wird.

Erste Zwischenbilanz nach rund drei Wochen Betrieb

Knapp drei Wochen nach der ersten Wiedereröffnung war es nun für die Werkleiter der niederbayerischen Thermen an der Zeit, um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. In einer Telefonkonferenz stellten sie unisono fest, dass sich Mitarbeiter wie Gäste sehr über den Neustart gefreut hätten. „Dass es so reibungslos geklappt hat, ist vor allem auch dem besonnenem und eigenverantwortlichen Verhalten der Gäste zu verdanken“, so Josefine Kohlmeier, Werkleiterin der Rottal Terme in Bad Birnbach.

Weitere Öffnungen einzelner Bereiche hingen unter anderem davon ab, ob sich die Gäste weiterhin an die Hygieneregeln halten. Letztendlich sei es von Bad zu Bad unterschiedlich und von den örtlichen Gegebenheiten abhängig, welche Teilbereiche wieder in Betrieb genommen werden können. So ist die Rottal Terme derzeit die einzige der fünf niederbayerischen Thermen, die bereits die großzügige Saunawelt des Vitariums in Betrieb nehmen konnte. Auch die Limes-Therme arbeite an einem Öffnungsszenario, um den Besuchern demnächst wieder das gesunde Schwitzen zu ermöglichen.

Wirtschaftliche und organisatorische Herausforderungen

Grundsätzlich reagieren die Thermen sehr flexibel und kurzfristig auf mögliche Änderungen für Gäste – beispielsweise mit der Erweiterung der Öffnungszeiten. Um die Einhaltung der Hygienekonzepte zu gewährleisten, sind die Kapazitäten derzeit noch begrenzt. Einigkeit herrschte unter den Werkleitungen auch, dass für die Attraktivität der Bäder und somit für deren Wirtschaftlichkeit entscheidend sei, dass sämtliche Therapie- und Wellness-Bereiche möglichst bald wieder im vollen Umfang für Gäste zugänglich sind.

Für alle, die demnächst einen Besuch in einer niederbayerischen Therme planen, ist es empfehlenswert, sich tagesaktuell über Neuerungen auf der Internet-Seite der jeweiligen Therme zu informieren.

Rottal Terme, Bad Birnbach: www.badbirnbach.de

Europa Therme, Bad Füssing: www.europatherme.de

Wohlfühl-Therme, Bad Griesbach: www.wohlfuehltherme.de

Limes-Therme, Bad Gögging: www.limes-therme.de

Kaiser-Therme, Bad Abbach: www.kaiser-therme.de

– eb –

Foto: Rottal Terme, Clemens Mayer

Der Bezirk Niederbayern:

Mit den anderen sechs bayerischen Bezirken bildet der Bezirk Niederbayern die dritte kommunale Ebene. Das Bezirksgebiet umfasst neun Landkreise, drei kreisfreie Städte und eine Große Kreisstadt. Die Kernaufgaben umfassen die Bereiche Soziales, Gesundheit, Kultur- und Heimatpflege, Bildung und Jugend sowie die Fachberatung für Fischerei. Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe unterstützt der Bezirk Pflegebedürftige, Senioren und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen, die auf Hilfeleistungen angewiesen sind. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie den Bezirkskrankenhäusern Landshut, Straubing und Passau sichert der Bezirk die psychiatrische Versorgung Niederbayerns. Der Bezirk Niederbayern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region: Insgesamt sind für den Bezirk und seine Einrichtungen rund 3.000 Mitarbeiter tätig. Dazu gehören neben den Bezirkskrankenhäusern auch schulische Einrichtungen wie das Institut für Hören und Sprache in Straubing sowie das Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn.

Der ETSV09 Landshut nimmt am Samstag, den 20.06.2020, die Rad-Disziplin 20km-Strecke ab.
Es muss ja nicht die Tour de France sein. Das Deutsche Sportabzeichen des DOSB kennt ebenfalls die Rad-Disziplin. Man kann mit dem Drahtesel die Disziplingruppen Schnelligkeit und Ausdauer abdecken.

Der ETSV09 Landshut bietet am Samstag, dem 20.06.2020, jedem Sportbegeisterten die Möglichkeit, die 20km Ausdauer-Strecke zu trainieren oder sogar das eingefahrene Ergebnis werten zu lassen.

Der Treffpunkt ist um 10.00 Uhr am Parkplatz in Achdorf stadtauswärts hinter dem Zollhaus an der B11. Gefahren wird mit dem eigenen Fahrrad auf dem Radweg parallel zur Bundesstraße. Die Teilnehmer starten hintereinander im Abstand von einer Minute. Eine Anmeldung bei der Sportabzeichen-Referentin Olga Schneider ist aufgrund der Corona-Vorgaben zwingend erforderlich.
Die Telefonnummer lautet: 01577/2063839.

Oberbürgermeister Alexander Putz gratulierte der neuen Sportbeauftragten Sabrina Högl zu ihrer Ernennung und bedankte sich bei ihrem Vorgänger Thomas Heilmeier für dessen sehr gute Arbeit in den vergangenen 13 Jahren.

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  17.06.2020

Die Verwaltungswirtin verfügt als ehemalige Fußballerin und Funktionärin über beste Kontakte zu Vereinen und Verbänden in der Region

Landshut hat eine neue Sportbeauftragte: Seit Monatsbeginn fungiert Sabrina Högl als zentrale Ansprechpartnerin der Stadt für alle Angelegenheiten des Sports und damit als Bindeglied zu sämtlichen Sport- und Schützenvereinen. Die 39-jährige Verwaltungswirtin, die auch bisher schon im Sachgebiet Organisation und Sport tätig war und damit über reichlich Erfahrung auf diesem Gebiet verfügt, löst Thomas Heilmeier ab, der sein Amt nach rund 13 Jahren abgab. Er wird sich künftig im Rahmen des Sachgebiets schwerpunktmäßig um die Verwaltungsorganisation und die Städtepartnerschaften kümmern.

Oberbürgermeister Alexander Putz bedankte sich bei Heilmeier für dessen hervorragende Arbeit, die sich nicht nur auf das normale Tagesgeschäft beschränkt habe: „In der Amtszeit von Thomas Heilmeier hat sich die Stadt Landshut auch mehrfach als Ausrichter sportlicher Großveranstaltungen hervorgetan“, so Putz. Er erinnerte an das Bayerische Landesturnfest 2011 sowie die beiden Fußballiaden 2015 und 2019. „Alle drei Ereignisse waren beste Werbung für die Sportstadt Landshut. Die Organisation hat jeweils reibungslos geklappt, Teilnehmer und Zuschauer waren ebenso wie die ausrichtenden Verbände voll des Lobes“, betonte der OB. „Das ist nicht zuletzt ein Verdienst unseres scheidenden Sportbeauftragten und seines Teams.“ Heilmeier wiederum dankte insbesondere den Verantwortlichen der Sport- und Schützenvereine für die „stets angenehme und sehr gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Auch deswegen hat mir dieses Amt viel Freude bereitet. Umso wichtiger ist es mir, den Staffelstab nun an eine qualifizierte Nachfolgerin weiterreichen zu dürfen.“

Dass Sabrina Högl sämtliche Voraussetzungen für eine Sportbeauftragte in geradezu idealer Weise erfüllt, findet auch OB Alexander Putz. „Als ehemalige Fußballerin, langjährige Vereinsfunktionärin und Verwaltungsbeamtin kennt sie die regionale Sportszene aus allen Blickwinkeln und ist mit den Vereinen und Verbänden der Region bestens vernetzt“, lobte der Rathauschef. „Sie wird dafür sorgen, dass die Interessen des Sports in der Stadt Landshut auch in Zukunft mit starker Stimme in der Verwaltung vertreten werden. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit!“

Im Dienst der Stadt Landshut steht Sabrina Högl seit 2003. Bis 2005 absolvierte sie an der Bayerischen Verwaltungsschule eine Ausbildung im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst. Nach zweijähriger Tätigkeit im Sozialamt folgte 2007 der Wechsel ins Sachgebiet Organisation und Sport im Hauptamt der Stadt – eine Position, die Högl, die 2008 in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit übernommen wurde, bis zu ihrer Ernennung zur Sportbeauftragten mit Wirkung zum 1. Juni 2020 ausübte. Berufsbegleitend legte sie 2019 erfolgreich die Prüfung zur modularen Qualifizierung für die dritte Qualifizierungsebene („gehobener Dienst“) ab.

Sportlich zählte Sabrina Högl viele Jahre lang zu den prägenden Figuren des Frauenfußballs in Landshut und ganz Niederbayern. Im Jugendbereich noch für ihren Heimatverein SV Münchnerau aktiv, war sie im Seniorenbereich als Spielmacherin, Stürmerin und Kapitänin die Leitfigur des erfolgreichen Frauenteams der Spielvereinigung Landshut, mit dem sie unter anderem 2004 die Bayerische Hallenmeisterschaft und mehrfach den niederbayerischen Pokal gewann. Auch in die niederbayerischen und bayerischen Auswahlmannschaften wurde Högl regelmäßig berufen. Eine Reihe teils schwerer Verletzungen zwang sie dazu, ihre Fußballkarriere relativ früh zu beenden. Dem Sport blieb sie dennoch eng verbunden und engagiert sich momentan als Vereinsfunktionärin für ihren Heimatklub SV Münchnerau: Als Beisitzerin gehört sie dem Vereinsausschuss des SVM an.

Diese ehrenamtliche Tätigkeit betrachtet Högl übrigens als Vorteil in ihrem neuen Amt: „Dadurch sehe ich nicht nur, wie Vereinsarbeit gelebt wird, sondern habe auch einen direkten Einblick in die Belange, Bedürfnisse und Nöte der Landshuter Sportvereine“, sagt sie. Wer über die Sportstadt Landshut spreche, denke zumeist an die bundesweit bekannte Eishockey-Profimannschaft des EVL oder den Speedway-Rekordmeister ACL Devils. Doch gesellschaftlich mindestens ebenso wichtig wie diese beiden Aushängeschilder sei der Breiten- und Jugendsport, betont Högl: „Gerade in diesen Bereichen wird wertvolle Integrationsarbeit geleistet, die entscheidend zum sozialen Zusammenhalt der verschiedensten Bevölkerungsschichten und Altersgruppen beiträgt. Dieses zumeist von Ehrenamtlichen geleistete Engagement hat auch in Zukunft die besondere Unterstützung der Stadt verdient. Dafür werde ich mich als Sportbeauftragte mit aller Kraft einsetzen.“

Foto: Stadt Landshut

 

 

Im Bild: Die Limes-Therme Bad Gögging

BEZIRK NIEDERBAYERN

Pressemitteilung

Landshut, 16.06.2020

Leichte Entspannung bei den Werkleitungen der Thermalbäder in Niederbayern nach der letzten Pressekonferenz des Bayerischen Ministerpräsidenten: Nach Öffnung der Außenbereiche dürfen den Kur- und Badegästen nun auch die Wasserbecken in den Innenbereichen zugänglich gemacht werden. Ab 22. Juni öffnen die Europa Therme in Bad Füssing, die Wohlfühl-Therme in Bad Griesbach und die Rottal Terme in Bad Birnbach auch ihre Innen-Wasserbecken. Letztere kann ferner den Betrieb von Saunen mit einer Temperatur ab 61 Grad Celsius wiederaufnehmen, was bei allen anderen Thermen betriebsbedingt erst nach weiteren Lockerungen möglich ist.

Generell ausgenommen sind weiterhin Attraktionen wie Dampfbäder, Infrarotkabinen, Luftsprudelliegen, Wasserfälle usw.

Einzelbehandlungen (mit Schutzmaske) sind schon jetzt in allen niederbayerischen Thermen möglich, auch in der Limes-Therme Bad Gögging und der Kaiser-Therme Bad Abbach. Aktuell bieten die beiden Donaubäder aber noch keinen Badebetrieb an. Begründet ist dies in noch laufenden technischen Wartungsarbeiten, die nicht in Eigenregie ausgeführt werden konnten. Nach coronabedingter Schließung wurden zwar sofort Firmen beauftragt, wegen der guten Auftragslage verzögerte sich aber die Durchführung der Maßnahmen. Beide Thermen werden voraussichtlich ab 1. Juli im Innen- und Außenbereich öffnen.

Die niederbayerischen Thermalbäder sind wegen der Begrenzung in Zeiten von Corona im Vergleich zum Normalbetrieb nur zu etwa einem Drittel ausgelastet. Konkretere Vorgaben des Bayerischen Wirtschafts- und Gesundheitsministerium werden in den nächsten Tagen erwartet und können zu Änderungen des beschriebenen Öffnungsszenarios führen.

Bleibt zu hoffen, dass die nächsten Lockerungen nicht lange auf sich warten lassen und die Kur- und Badegäste wieder in den Genuss des kompletten Angebots kommen.

Foto: DLU Brunswig

Der Bezirk Niederbayern:

Mit den anderen sechs bayerischen Bezirken bildet der Bezirk Niederbayern die dritte kommunale Ebene. Das Bezirksgebiet umfasst neun Landkreise, drei kreisfreie Städte und eine Große Kreisstadt. Die Kernaufgaben umfassen die Bereiche Soziales, Gesundheit, Kultur- und Heimatpflege, Bildung und Jugend sowie die Fachberatung für Fischerei. Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe unterstützt der Bezirk Pflegebedürftige, Senioren und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen, die auf Hilfeleistungen angewiesen sind. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie den Bezirkskrankenhäusern Landshut, Straubing und Passau sichert der Bezirk die psychiatrische Versorgung Niederbayerns. Der Bezirk Niederbayern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region: Insgesamt sind für den Bezirk und seine Einrichtungen rund 3000 Mitarbeiter tätig. Dazu gehören neben den Bezirkskrankenhäusern auch schulische Einrichtungen wie das Institut für Hören und Sprache in Straubing sowie das Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn.

Bayerische Staatskanzlei Pressemitteilung Nr: 107

München, 16. Juni 2020

Bericht aus der Kabinettssitzung

1. Bayerische Corona-Strategie / Aufhebung des Katastrophenfalls / Erweiterung der allgemeinen Kontaktbeschränkung / Lockerungen in Handel, Gastronomie und bei Veranstaltungen / mehr Publikum in Kunst und Kultur

Durch die zielgerichteten Maßnahmen der Staatsregierung ist es in den vergangenen Wochen gelungen, die Ausbreitung des Corona-Virus wirkungsvoll einzudämmen und deutlich zu verlangsamen. Belastungsspitzen und die ohne entschiedene Maßnahmen absehbare Überlastung der Gesundheitsversorgung konnten vermieden werden. Bayern ist durch sein umsichtiges und schnelles Handeln auch bei der Bekämpfung der Pandemie Wegweiser für ganz Deutschland geworden.

Die Staatsregierung hat bereits in den vergangenen Wochen wesentliche erste Schritte in eine neue Normalität eingeleitet. Dazu gehören insbesondere der Übergang von allgemeinen Ausgangs- zu Kontaktbeschränkungen, die schrittweise Wiederaufnahme des Unterrichts an den Schulen, die Ausweitung der Kinderbetreuung, die Öffnung der Gastronomie, des Handels, die Wiederaufnahme von Gottesdiensten und Versammlungen sowie der Neustart des Sportbetriebs in verschiedenen Bereichen.

Eine Bestandsaufnahme nach dem Ende der Pfingstferien zeigt, dass diese Schritte verantwortungsvoll und angemessen waren. Das Infektionsgeschehen ist nach wie vor stabil: Die Infektionszahlen sind weiter rückläufig. Die Zahl der Genesenen übersteigt seit einiger Zeit kontinuierlich die Zahl der neu Infizierten. In der Mehrzahl der Landkreise und kreisfreien Städte gab es in den vergangenen sieben Tagen keine Neuinfektionen.

Die Staatsregierung setzt deshalb ihren Kurs der erfolgreichen Krisenbewältigung fort. Es gilt weiterhin, Rückkehr zur Normalität einerseits und Umsicht und Vorsicht andererseits durch abgestimmte Einzelschritte miteinander in Einklang zu bringen.

Vor diesem Hintergrund hat der Ministerrat beschlossen:

1. Katastrophenfall

Die Feststellung des bayernweiten Katastrophenfalls am 16. März 2020 hat ein gezieltes Vorgehen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ermöglicht und so erheblich zur Bewältigung des Pandemiegeschehens beigetragen. Der Ministerrat dankt den 104 Führungsgruppen Katastrophenschutz und allen dort eingesetzten Frauen und Männern für ihren großen und unverzichtbaren Einsatz. Angesichts sich weiterhin positiv entwickelnder Infektions- und Kennzahlen stellt der Ministerrat fest, dass die Aufhebung des bayernweiten Katastrophenfalles der nächste wichtige Schritt zurück in die Normalität ist. Er beauftragt den Staatsminister des Innern, für Sport und Integration unter Berücksichtigung gegebenenfalls noch vorhandenen Koordinierungsbedarfs zur Bewältigung des Pandemiegeschehens mit Ablauf des 16. Juni 2020 das Ende des Katastrophenfalls festzustellen.

2. Allgemeine Kontaktbeschränkung

Die Regelungen zur allgemeinen Kontaktbeschränkung werden ab dem 17. Juni 2020 erweitert. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist künftig in der Familie sowie mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands oder in einer Gruppe von bis zu zehn Personen gestattet. Bisher durfte man sich im öffentlichen Raum nur mit den Personen des eigenen Haushalts, Familienangehörigen oder Personen eines weiteren Haushalts treffen. Bei privaten Zusammenkünften zu Hause gilt keine Beschränkung auf einen festen Personenkreis oder eine zahlenmäßige Beschränkung, stattdessen soll dort die Personenzahl unter Berücksichtigung der allgemeinen Grundsätze (Mindestabstand) begrenzt werden. Das Abstandsgebot von 1,5 Metern und die Maskenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen bleiben unverändert. In geschlossenen Räumen soll für ausreichend Belüftung gesorgt werden.

Die Regelungen für die Gastronomie, Hotellerie und Kulturstätten werden entsprechend erweitert. Die Rahmenkonzepte der betroffenen Fachministerien werden, soweit erforderlich, entsprechend angepasst.

3. Einrichtungen und Bereiche, in denen bisher eine Person pro 20 qm Fläche zugelassen war

Für alle Einrichtungen und Bereiche, in denen bisher eine Person pro 20 qm Fläche zugelassen war, gilt ab dem 22. Juni 2020 die Regel, dass 10 qm pro Person ausreichen. Das betrifft insbesondere den Betrieb von Geschäften mit Kundenverkehr, aber auch Freizeiteinrichtungen und Kulturstätten, wie z. B. Museen oder zoologische Gärten. 

Sofern die Mitarbeiter in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften oder an Rezeptionen durch transparente Schutzwände aus Acrylglas o.ä. zuverlässig geschützt werden, entfällt für sie die Pflicht zum dauerhaften Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

4. Gastronomie

Für die bisher zulässige Gastronomie wird ab 22. Juni 2020 die zulässige Öffnungszeit auf 23 Uhr verlängert.

5. Kunst und Kultur

Kunst- und Kultur sind Vorreiter für die weiteren Öffnungsschritte im gesamten Veranstaltungsbereich. Seit 15. Juni sind erstmals wieder Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich mit bis zu 50 Gästen in Innenräumen und mit bis zu 100 Gästen im Freien möglich. Ab 22. Juni 2020 werden diese Personenhöchstzahlen erweitert: Veranstaltungen im Kunst- und Kulturbereich werden mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen mit bis zu 100 Besuchern in Innenräumen und mit bis zu 200 Besuchern im Freien möglich sein. Die Pflicht zum Tragen einer Maske gilt unverändert.

Der Chorgesang im Bereich der Laienmusik wird ab 22. Juni 2020 wieder zugelassen. Voraussetzung ist ein Mindestabstand der Beteiligten von 2 m, regelmäßige Lüftungsintervalle und eine Begrenzung der Probendauer. Das Wissenschaftsministerium wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein entsprechendes Hygienekonzept entwickeln und veröffentlichen.

6. Gottesdienste

Für öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie für die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften gilt ab 22. Juni 2020 ein Mindestabstand zwischen den Teilnehmern von 1,5m.

7. Veranstaltungen

Andere, üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angebotene oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besuchte Veranstaltungen, insbesondere Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern oder Vereinssitzungen, sind ab 22. Juni 2020 mit bis zu 50 Gästen innen und bis zu 100 Gästen im Freien möglich.

Öffentliche Festivitäten oder einem größeren, allgemeinen Publikum zugängliche Feiern bleiben untersagt. Es bleibt beim Verbot von Großveranstaltungen bis zum 31. August 2020.

8. Besuchsregelungen für Krankenhäuser, Altenheime und Behinderteneinrichtungen

Das Gesundheitsministerium wird in Abstimmung mit dem Sozialministerium umgehend Vorschläge für eine Lockerung der Besuchsregelungen für Krankenhäuser, Altenheime und Behinderteneinrichtungen erarbeiten. Für die künftigen Besuchsregelungen gilt dabei der Grundsatz der Verantwortung der Träger und Einrichtungen vor Ort, jeweils im Einvernehmen mit den örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden bzw. Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: Der Schutz der Bewohner bzw. Patienten hat oberste Priorität. Ziel sind weitgehende Erleichterungen bei den Besuchsregelungen, dies stets aber nur in Abhängigkeit von den konkreten örtlichen Verhältnissen.

9. Hallenbädern, Thermen und Hotelschwimmbädern

Ab 22. Juni 2020 können Hallenbäder sowie Innenbereiche von Thermen und Hotelschwimmbädern einschließlich der Wellness- und Saunaangebote wieder geöffnet werden. Das Wirtschaftsministerium wird zusammen mit dem Gesundheitsministerium entsprechende Hygienekonzepte ausarbeiten und veröffentlichen.

10. Betrieb von Reisebusunternehmen

Für den Betrieb von Reisebusunternehmen sollen künftig dieselben Regelungen gelten, wie sie auch für den Öffentlichen Personennah- und -fernverkehr gelten. Das Wirtschaftsministerium sowie das Verkehrsministerium werden in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium dementsprechend das geltende Rahmenkonzept für touristische Dienstleister in Bayern anpassen.

11. Sport

Im Bereich des Sports kann ab dem 22. Juni 2020 die Wiederaufnahme des Lehrgangsbetriebs erfolgen. Die bislang geltenden Obergrenzen für den Outdoor- und Indoor-Sport (bisher 20 Personen) werden aufgehoben. Die künftige Teilnehmerbegrenzung ergibt sich für den Innen- und Außenbereich aus den jeweiligen konkreten räumlichen Rahmenbedingungen (Raumgröße, Belüftung).

12. Kindertagesbetreuung und Schule

Ab 1. Juli 2020 sollen alle Kinder wieder die Einrichtungen der Kindertagesbetreuung nutzen können.

Insgesamt gilt für die Kindertagesbetreuung und die Schule das Ziel, ab September wieder den Regelbetrieb aufzunehmen.

gez.

Carolin Mayr

Pressesprecherin der Staatskanzlei und stellvertretende Pressesprecherin der Staatsregierung++++

Reger Betrieb herrscht derzeit rund um das im Herbst letzten Jahres aufgestellte Insektenhotel. Dieses „Hotel“ entstand auf Initiative von Rainer Hahn in Zusammenarbeit mit Bernhard Schmid – beides Kicker der AH des TSV Landshut-Auloh. Unterstützt wurde das Projekt von Hans Schmid (Aufbau) und der Naturschutzbehörde der Stadt Landshut. Die Befüllung mit dem passenden Material übernahm Bernhard Schmid.

Die ersten Gespräche dazu gab es zwischen Rainer Hahn und Bernhard Schmid, die sich schon lange Jahre als Kicker des gemeinnützigen Fußballprojekts „FC Sternstunden“ kennen. Rainer Hahn lebt seit einigen Jahren in Landshut und engagiert sich seit über 20 Jahren bei gemeinnützigen Umweltprojekten – u.a. als Generalsekretär / CEO des „Global United FC“ – zusammen mit vielen weltbekannten Fußballstars. Mit Partnern, wie z.B. der Fa. Sehlhoff Ingenieure Landshut/Vilsbiburg konnten in Bayern und Baden-Württemberg bisher gut 40 Moor-, Bienen- und Insektenschutzprojekte verwirklicht werden.
Der TSV freut sich, dass sich Rainer Hahn mit dieser tollen Idee derart im Verein engagiert und bedankt sich bei den Mitgliedern der AH für die Realisierung.

Unter dem Insektenhotel wird künftig nicht gemäht, so dass die Tierchen auch eine wunderschöne Blumenwiese nutzen können.

Was ist der Global United FC?
(Quelle: www.globalunitedfc.com) Global United FC ist ein internationaler, in Deutschland registrierter, gemeinnütziger Verein, der sich den Schutz des Klimas und der Umwelt durch Erhöhung der Aufmerksamkeit zu diesen Themen zur Aufgabe gemacht hat. Hierfür stellen sich die weit über 500 namhaften – ehemaligen und teils noch aktiven– Fußballprofis, Fußballtrainer und auch Fußballschiedsrichter aus der ganzen Welt für Benefizspiele, Aktionswochen und Einzelprojekte an extremen, gefährdeten oder ungewöhnlichen Orten zur Verfügung. Mittlerweile haben sich weitere Persönlichkeiten aus Medien, Entertainment und Wirtschaft haben unserem Motto „We love football. We love our planet“ angeschlossen.

Das „Acting Board“ besteht aus dem Gründer und Vereinsvorstand Lutz Pfannenstiel, dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats Fredi Bobic und dem operativ verantwortlichen Generalsekretär Rainer Hahn. Zur weiteren Projektumsetzung der Aktivitäten in Afrika wurde 2018 die Global United FC Foundation NPC mit Sitz in Johannesburg gegründet.Die Idee zu Global United FC hatte 2009 Lutz Pfannenstiel. Nach den ersten erfolgreichen Projekten wurde 2011 dann der e.V. ins Leben gerufen.

Foto: TSV Landshut-Auloh

Auch im Becken darf nur eine bestimmte Anzahl von Schimmern sein. Darum sind die Becken mit Flatterbändern umringt.

Viele Änderungen durch staatliche Vorgaben für die Freibad-Saison 2020

Rund vier Wochen später als noch vor Corona geplant, freuen sich die Stadtwerke das Freibad für ihre Badegäste ab 15.06.2020 doch noch öffnen zu dürfen.

Aufgrund der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und den Vorgaben aus dem Rahmenhygienekonzept Sport mussten die Stadtwerke Landshut allerdings zahlreiche Vorkehrungen treffen, sodass der Freibad-Besuch in dieser Saison anders verläuft als gewohnt. Die Stadtwerke bitten alle Stadtbad-Besucher um Verständnis und vor allem darum, sich an die Vorgaben zu halten.

Die getroffenen Maßnahmen können sich auch wieder ändern. Die Regeln und Rahmenbedingungen werden selbstverständlich fortlaufend angepasst, sobald neue Verordnungen und Vorgaben veröffentlicht werden.

Die Änderungen erscheinen auf den ersten Blick sehr umfangreich. Die Informationen sind aber auch über Beschilderungen auf dem Gelände verteilt, sodass sich kein Badegast alles auf einmal merken muss.

Folgende Veränderungen gelten in dieser Saison:

Allgemeines

  • Es gelten für alle Badegäste Verhaltens- und Hygieneregeln. Die wichtigsten sind: Abstand von 1,5 Metern halten (möglichst auch in den Becken), regelmäßig an den bereitgestellten Desinfektionsspendern Hände desinfizieren und in jedem Fall den Anweisungen des Aufsichtspersonals Folge leisten. Eltern werden gebeten, ihre Kinder über die Regeln aufzuklären und darauf zu achten, dass diese eingehalten werden.

 

  • Gemäß den Vorgaben machen die Stadtwerke darauf aufmerksam, dass Personen, die in den letzten 14 Tagen Kontakt mit COVID-19 Fällen hatten, sich gesundheitlich angeschlagen fühlen, unter Fieber oder einer Erkrankung der Atemwege jeglicher Schwere leiden, nicht ins Stadtbad dürfen.

 

  • Für Badegäste besteht am Eingangsbereich und in allen geschlossenen Bereichen (z. B. in der Gastronomie, bei den Umkleidespinten oder in den WCs) Maskenpflicht. Beim Sonnenbaden auf der Liegewiese und im Wasser ist keine Mund-Nase-Bedeckung erforderlich.

 

  • Aufgrund der zahlreichen Vorschriften, welche die Stadtwerke einhalten müssen, ist einerseits der Aufwand hoch, insbesondere bei der Aufsicht, andererseits sind die Ressourcen begrenzt. Darum werden die Öffnungszeiten geändert: Das Stadtbad ist diesen Sommer Montag bis Sonntag von 09:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Badeschluss ist um 19.45 Uhr.

Eintritt und Eingangsbereich

  • Es gibt zwei ausgeschilderte Kassen – eine neben der Eingangstür am Hallenbad, eine zum Eingang ins Freibad. Eine bargeldlose Bezahlung ist möglich. Der Kassenautomat steht nicht zur Verfügung.

 

  • Beim Kauf eines Tickets muss ein ausgefülltes Kontaktdatenformular, das von den Stadtwerken bereitgestellt wird, abgebeben werden. DieKontaktdatenerfassung erfolgt von einer Person pro Haushalt gemäß der bayernweiten Regelung. Formulare liegen am Eingangsbereich bereit. Die Stadtwerke empfehlen, das Formular bereits im Vorfeld von der Homepage herunterzuladen, auszudrucken und zu Hause auszufüllen. So kann die Wartezeit im Eingangsbereich deutlich verkürzt werden.

 

  • Der Einlass von Kindern unter 14 Jahren ist nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten oder für die Betreuung zuständigen Erwachsenen erlaubt.

 

  • Aufgrund der Corona-bedingten Besucherbegrenzung werden 2020 keine Saisonkarten angeboten. Hintergrund ist, dass die Stadtwerke durch die Besucherbegrenzung Saisonkarten-Inhabern keinen Eintritt garantieren können. Es kann zudem nicht ausgeschlossen werden, dass das Bad durch neue Vorgaben wieder geschlossen werden muss. Ansonsten bleiben alle Tarife gleich.

 

  • Es dürfen sich maximal 1.000 Besucher gleichzeitig auf dem Gelände aufhalten. So soll sichergestellt werden, dass die Abstandsregelungen eingehalten werden können. Der Mindestabstand von 1,5 Metern gilt auf dem gesamten Gelände einschließlich der Becken.

 

  • Für die Zählung wurde im Eingangs- und Ausgangsbereich ein digitales Zählsystem installiert. Sowohl über einen Bildschirm im Eingangsbereich als auch über www.stadtwerke-landshut.de sollen Badegäste in Echtzeit über eine Anzeige sehen können, ob im Bad freie Kapazitäten vorhanden sind und wie hoch die Auslastung ist.

 

  • Eine Vorabreservierung von Freibadbesuchen ist nicht möglich.

 

Beckenbereiche und Liegewiese

  • Nach derzeitigem Wissensstand können sich Viren (z. B. Grippe- oder Corona-Viren) nicht über das Chlorwasser übertragen. Dennoch gilt auch in den Becken das Abstandsgebot von 1,5 Metern zur nächsten Person. Deswegen gibt es für die Becken ebenfalls eine Personenzahlbegrenzung. Daher werden die Beckenbereiche nur über einen Ein- und Ausgang zugänglich sein. Beim Sportbecken ist ein weiteres digitales Zählsystem geplant. In den anderen Becken erfolgt die Zählung über die Aufsichtspersonen bzw. über die Verteilung von Armbändern, die nach dem Schwimmen an der Ausgabestelle wieder zurückgegeben werden müssen.

 

So viele Personen dürfen maximal gleichzeitig im genannten Becken sein:

Sportbecken mit Sprunggrube:          136 Personen

Kinderbecken:                                  77 Personen

Mehrzweckbecken:                            24 Personen

Herrenbecken:                                  51 Personen

Plansch-Insel:                                   6 Personen

Rutsche/Rutschenbecken:                 nicht verfügbar

 

  • Die Beckenumgebungen (z. B. Terrassen am Hallenbad, seitliche Liegefläche am Sportbecken, Umgebungen der weiteren Becken) stehen deshalb nicht als Liegefläche zum Verweilen zur Verfügung. Die Beckenumgebungen sollen nach dem Schwimmen wieder zügig verlassen werden. Die Wiesenflächen können unter Einhaltung des Abstandsgebots weiträumig zum Verweilen genutzt werden. Die Stadtwerke bitten alle Badegäste um gegenseitige Rücksichtnahme.

 

  • Die Wasserattraktionen wie Massagedüsen oder Schwallduschen im Mehrzweckbecken bleiben leider außer Betrieb. Ebenso die 80-Meter-Rutsche samt Rutschenbecken.

 

  • Der Sprungturm wird zeitweise unter Aufsicht geöffnet.

Umkleide und Sanitärbereiche

  • Die Umkleiden und warmen Duschen im Umkleidebereich in der Nähe des Haupteingangs bleiben geschlossen. Die Einzelumkleiden (blaue Iglus) auf dem Gelände dürfen jeweils von einer Person genutzt werden. Die Spinde außerhalb der Umkleiden dürfen zur Aufbewahrung ebenfalls genutzt werden. Dauerumkleidekabinen werden ebenfalls in dieser Saison nicht vermietet.

Die Stadtwerke empfehlen allen Badegästen, bereits umgezogen ins Freibad zu kommen und Wertsachen zu Hause zu lassen.

 

  • Die Kaltduschen an den Becken sowie die WC-Anlagen können unter Wahrung der Hygieneregeln genutzt werden.

 

  • Die Reinigungs- und Desinfektionsintervalle auf dem Gelände werden erhöht und entsprechen den Vorgaben der Hygieneanforderungen.

Freizeitangebot

Der Basketball- und Beachvolleyballplatz sowie der Seilzirkus bleiben vorerst geschlossen, da Körperkontakt beim Sport vermieden werden soll. Der Spielplatz im Kleinkinderbereich ist geöffnet, Eltern müssen allerdings darauf achten, dass ihre Kinder die Abstände einhalten.

Gastronomie

Für alle Besucher, die einen kleinen oder großen Hunger verspüren, hält der Freibadkiosk unter Einhaltung der Hygieneregeln ein reichhaltiges Angebot bereit. Dort gelten dieselben Hygieneregeln wie andernorts in der Gastronomie. Der Wirt behält sich vor, den Kiosk bei regnerischem und/oder kühlem Wetter den Kiosk zu schließen bzw. das Angebot zu reduzieren.

Bitte an alle Besucher:

Die Stadtwerke haben in den letzten Wochen viel Aufwand betrieben, das Stadtbad unter den geltenden Bedingungen überhaupt öffnen zu können. Daher bitten sie nochmals alle Besucher eindringlich darum, sich an die Regeln zu halten und den Anweisungen der Stadtbad-Mitarbeiter Folge zu leisten. Nur so können alle miteinander beitragen, dass das Stadtbad geöffnet bleiben kann.

Bild: © Stadtwerke Landshut

 

Eine ungünstige Körperhaltung, Fehlbelastungen der Wirbelsäule und falsche Bewegungsabläufe können zu schmerzhaften Muskelverspannungen führen. Die Folgen einer dauerhaft verspannten Muskulatur reichen von Kopf- und Nackenschmerzen oder chronischen Rückenproblemen bis zu Bewegungseinschränkungen. In den meisten Fällen könnten Muskelverspannungen durch einfache Maßnahmen und Verhaltensänderungen vermieden werden.

Den Liegekomfort verbessern und Muskelverspannungen vorbeugen

Bewegungsmangel und falsches Sitzen beispielsweise vor dem Computer zählen zu den häufigsten Ursachen von Muskelverspannungen. Darüber hinaus können auch psychische Belastungen, eine schwache Muskulatur oder bestimmte Bewegungen Verspannungen der Muskeln auslösen oder verstärken. Übergewicht sowie das Heben und Tragen zu schwerer Lasten erhöhen das Risiko für Muskelverkrampfungen und Verspannungen. Darüber hinaus
können auch eine durchgelegene Matratze oder ein unpassender Lattenrost zu einer ungünstigen Liegeposition und damit zu Muskelverspannungen führen. Um dauerhafte Fehlhaltungen durch falsches Liegen zu vermeiden, sollte eine abgenutzte Matratze oder ein Lattenrost, der sich als ungeeignet erweist, möglichst umgehend ausgetauscht werden. Beim Lattenrost handelt es sich um ein spezielles Bauteil eines Bettes, das als Unterlage für die Matratze dient und lose in den Bettrahmen gelegt wird. Durch den Lattenrost wird die Matratze von unten belüftet. Damit der Liegekomfort verbessert und Muskelverspannungen vorgebeugt werden kann, sollte der Lattenrost bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Unabhängig davon, ob manuell oder elektrisch verstellbare Lattenroste vom Fachhändler verwendet werden, sollte die Möglichkeit bestehen, Kopf- und Fußteil individuell einzustellen. Grundsätzlich sind Lattenroste mit unterschiedlicher Tragkraft und Stützwirkung zu finden. Es empfiehlt sich, besonders auf Komfort und Qualität zu achten. Außerdem sollte auf die Gewichtsklassen-Zuordnung geachtet werden, damit der Lattenrost zur Größe und dem Gewicht des Schlafenden passt und eine angenehme Liegeposition ermöglicht.

Sport und Bewegung stärken die Muskulatur

Bei Rückenproblemen oder Körperverspannungen kann das einfache Verstellen der Liegefläche beim elektrischen Lattenrost zur Druckentlastung beitragen. Allerdings muss der Liegeplatz richtig eingestellt werden, damit die Durchblutung angeregt wird und ein angenehmer Schlaf möglich ist. Da nicht verstellbare Lattenroste hohem Druck entgegenwirken können, gelten diese Modelle als besonders geeignet für Menschen mit einem höheren Körpergewicht. Chronische Muskelverspannungen lassen sich nicht allein durch die richtige Liegeposition beim Schlafen lösen. Regelmäßig Sport treiben kann dazu beitragen, Verspannungen vorzubeugen. Eine Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen, sind die Trimmpfade, wo meist auch Fitnessgeräte mit Übungsanleitungen zu finden sind. Ein Trainingsprogramm für die Muskulatur sollte unterschiedliche Übungen enthalten, sodass jede Muskelgruppe gleichmäßig trainiert wird. Bei akuten Rückenschmerzen, die durch Muskelverspannungen hervorgerufen werden, ist eine vorübergehende Ruhephase sinnvoll. Mit dem Sport sollte erst wieder begonnen werden, wenn die Muskelschmerzen abgeklungen sind. Oft hilft eine beruhigende Wärmflasche, leichte Muskelverkrampfungen zu lösen. Muskelverspannungen können in der Regel mit einer Wärmflasche deutlich gelindert werden. Durch die Wärme entspannt sich die Muskulatur und die Organe werden besser durchblutet. Da schmerzhafte Muskelverspannungen im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich oft durch Stress bedingt sind, kann das Erlernen einer Entspannungsmethode wie Yoga, autogenes Training oder Meditation helfen, die Muskulatur zu entkrampfen. Schonhaltungen sollten jedoch vermieden werden, da diese zu weiteren Verspannungen führen können. Bei Muskelverspannungen geht es darum, das Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung wiederherzustellen. Neben einer entspannenden Liegeposition beim Schlafen sowie ausreichend Bewegung und Sport können auch manuelle Maßnahmen wie Massagen helfen, dieses Ziel zu erreichen.

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Ein weiterer Schritt Richtung Normalität

Endlich ist es soweit. Die Sportlerinnen und Sportler können sich wieder unter dem Dach ihrer Sparda-Bank-Sporthalle treffen, um dort gemeinsam Sport zu treiben. Möglich ist dies durch ein ausgeklügeltes Hygienekonzept. So gibt es z.B. getrennte Ein- und Ausgänge.

Doch ganz kehrt der Alltag noch nicht zurück. Gemeinsam genutzte Sportgeräte müssen z.B. nach jeder Nutzung desinfiziert werden. Nach einer Stunde Sport muss gründlich durchgelüftet werden. Auch die Sanitäranlagen sind nur sehr eingeschränkt zugänglich. Die Teilnehmerzahl ist weiterhin streng limitiert.  Und selbstverständlich gilt auch weiterhin das A und O in Corona-Zeiten: Abstand halten, wo es nur geht. Immerhin: Im Freien dürfen nun schon 20 Sportlerinnen und Sportler gemeinsam auf den Platz. Vor zwei Wochen waren nur fünf erlaubt!

Die Einzelheiten regelt ein ausgeklügeltes Hygiene-Konzept. Zur Hygiene-Beauftragten ist Claudia Käsbauer ernannt. Bei der Umsetzung des Konzeptes arbeitet sie eng mit den Übungsleitern zusammen. Diese sind wiederum dafür verantwortlich, dass sie die Teilnehmer für die Belange der Hygiene sensibilisieren. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass sich fast alle an die Corona-Auflagen halten. Denn statt darüber zu nörgeln, was nicht geht, freuen sich alle darüber, dass der Breitensport wieder Fahrt aufnimmt.

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