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Bildtext: Barbara Kempf, Vorsitzende von Lebensmut Landshut, und Tanzlehrer Florian „Buddy“ Erhart

 

Lebensmut startet wieder Tanzstunde für Krebspatienten – noch Plätze frei!

 

Let`s dance heißt es wieder am Mittwoch, 18. September, um 16.30 Uhr in der Tanzschule LeBal am Regierungsplatz. Walzer, Foxtrott, Rumba, Tango und Cha Cha Cha stehen auf dem Programm. Beim Tanzen könnten Krebs-Patienten und deren Angehörige ein wenig Leichtigkeit erfahren und den Alltag vergessen. Eine Krebsbehandlung kann Müdigkeit oder chronische Erschöpfung mit sich bringen. Körperliche Aktivität z. B. zu Beginn der Strahlentherapie hilft, gegen dieses sogenannte Fatigue-Syndrom. Eine relativ sanfte Sportart wie das Tanzen kann helfen, Stress abzubauen und neues Körperbewusstsein zu entwickeln. Tanzen, ob frei oder als Paar heißt für Krebspatienten loslassen, Gefühle zulassen, die innere Balance wieder finden und damit neuen Lebensmut schöpfen.

Die Anmeldung zum Tanzkurs erfolgt in der Onkologischen Tagesklinik im Klinikum unter 0871/698-3293. Eingeladen sind Menschen, die an Krebs erkrankt sind, und deren Angehörige. Insgesamt fünf Mal in Folge findet die Tanzstunde mittwochs von 16.30 bis 18 Uhr in der Tanzschule LeBal am Regierungsplatz in Landshut statt. Unkostenbeitrag: 10 Euro.

 

Foto: Barbara Kempf

Bildtext: Hallenbad-Saison: Das Hallenbad öffnet am Samstag, im Sportbecken des Freibadbereichs können Badegäste noch bis 20. September ihre Bahnen ziehen

 

 

Hallenbad-Saison im Stadtbad beginnt

Viele Kurse im Programm – Sportbecken noch bis 20. September geöffnet

 

Die Hallenbad-Saison im Stadtbad Landshut beginnt: Ab Samstag, 14. September 2019, können Schwimmfreudige wieder drinnen schwimmen. Von Montag, 16.09.2019, bis Freitag, 20.09.2019, wird das Außenbecken, das im Sommer als Mehrzweckbecken dient, gewartet und gereinigt. Für die Badegäste steht in dieser Zeit dann noch das Sportbecken zur Verfügung. Der Zugang erfolgt über das Hallenbad.

Zahlreiche Kurse gibt es im Programm der kommenden Hallenbad-Saison: Ab 6. Oktober 2018 findet sonntags ein Aqua-Zumba-Kurs von 11 bis 12 Uhr mit insgesamt zehn Einheiten statt. Aqua-Zumba ist ein effektives und gelenkschonendes Training mittels einer Kombination aus klassischer Wassergymnastik und lateinamerikanischer Tanz-Choreografien.

Nach einem Jahr Pause ist auch das Meerjungfrauenschwimmen in Kleingruppen wieder im Programm des Stadtbads Landshut. Schwimmlehrerin und Meerjungfrau Vanessa zeigt angehenden Wasserfabelwesen im passenden Kostüm die richtige Flossenschlag- und Tauchtechnik sowie erste Unterwasserfiguren. Zum Abschluss fotografiert sie mit einer Unterwasserkamera die Teilnehmer in Aktion – damit es auch Erinnerungsfotos von der persönlichen Tauchreise in die Fantasiewelt gibt. Das Meerjungfrauenschwimmen findet an allen Dienstagen von 15.15 bis 16.15 Uhr zwischen dem 1. Oktober 2019 und dem 3. Dezember 2019 sowie von 7. Januar 2020 bis 4. Februar 2019 im Hallenbad statt. Der Anmeldeschluss ist jeweils acht Tage vorher. Die Teilnehmerzahl ist auf vier Personen begrenzt.

Die Anmeldungen für die Aqua-Zumba-Stunden, das Meerjungfrauenschwimmen sowie für weitere Kinder- und Erwachsenenschwimmkurse sind bereits im Kundenzentrum in der Altstadt 74, im Stadtbad oder per E-Mail unterinfo@stadtwerke-landshut.de möglich. Alle Infos zu den Kursen auf www.stadtwerke-landshut.de unter „Schwimmkurse“ erhältlich und im aktuellen Hallenbad-Flyer aufgeführt. Die kostenfreie Wassergymnastik für Senioren findet montags, dienstags und donnerstags jeweils von 13.30 bis 14 Uhr statt.

Die Öffnungszeiten für das Hallenbad gestalten sich am 14. September 2019 an Schultagen wie folgt: Montag von 13 bis 20 Uhr; Dienstag von 6 bis 8 Uhr und von 13 bis 21 Uhr; Mittwoch von 13 bis 20 Uhr; Donnerstag von 6 bis 8 Uhr und von 13 bis 21 Uhr; Freitag von 13 bis 21 Uhr; Samstag, Sonn- und Feiertage 8 bis 20 Uhr. Zusätzlich ist das Hallenbad ab Oktober an jedem zweiten Samstag im Monat während der Saunanächte bis 23 Uhr geöffnet. In den Herbst-, Weihnachts- und Osterferien ist das Hallenbad an den Vormittagen durchgehend für alle Besucher geöffnet.

Für die Sauna gelten ab kommendem Wochenende ebenso die Herbst-bzw. Winteröffnungszeiten: Montag von 12 bis 21 Uhr, Dienstag bis Freitag 8 bis 21 Uhr sowie Samstag, Sonntag und Feiertag von 8 bis 20 Uhr. Dienstags ist Herrensauna, mittwochs und freitags Damensauna, an allen anderen Tagen saunen Damen und Herren gemischt.

 

Foto: Stadtwerke

 

Jubeltage in der Siemensstraße

ETSV09 Landshut feiert 110-jähriges Bestehen

 

 

Von Freitag, dem 27.09., bis Sonntag, dem 29.09.2019 lädt der ETSV09 die Landshuter zum Feiern des 110. Geburtstags. Dazu haben die Mitglieder ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt. Den Anfang macht am Freitag-Abend in der Vereinsgaststätte „Zum 09´ Wirt“ um 20.00 Uhr das Trio „Dreialoa“, ein musikalisch-baiuwarisches Musikkabarett. Einige Restkarten zum Preis von 20€ sind noch in der Geschäftsstelle, im Getränkemarkt Hausler beim TÜV oder bei der Vereinswirtin erhältlich.

Kinder, Jugendliche und Familien kommen am Samstag auf ihre Kosten. Am Vormittag halten die Leichtathleten ihren „Werfer-Tag“ mit Kugelstoßen, Speer- und Diskuswurf auf dem Vereinsgelände ab. Am frühen Nachmittag läuft in der Sparda-Bank-Halle der Indoor-Spaß, bei dem alle mitmachen können. Dabei haben Jungs und Mädels die Möglichkeit, das „Deutsches Sportabzeichen“ sowie „Jubiläums-Turnabzeichen“ abzulegen.

Am Abend desselben Tages lädt das Präsidium Neugierige zum „Bayerischen Vereinsabend“ in die festlich geschmückte Vereinsgaststätte. Viele Ehrengäste haben sich dazu bereits angekündigt. Die Band „Twins“ spielt Tanzmusik. Ein Höhepunkt des Abends ist die Einlage des Showteams „Intoxication“. Der Eintritt ist kostenlos, allerdings bittet die Vereinswirtin um eine Vorreservierung.

Der Sonntag ist für die ganze Familie da: Um 9.30 Uhr gibt es in der Vereinsgaststätte einem Frühschoppen mit der Kolping-Blaskapelle. Ab 12.00 Uhr beginnt der „Tag der offenen Tür“. Über das ganze Vereinsgelände verstreut präsentieren sich die verschiedenen Abteilungen. Wer will, kann mit einem Laufzettel die unterschiedlichen Stationen aufsuchen, die Abteilungen kennen lernen und einen Preis gewinnen. Ab 14.00 Uhr feiert die Herzsportgruppe im Nebensaal der Vereinsgaststätte das 35-jährige Bestehen. Zum Mittagessen bieten die 09´er Gegrilltes an. Das Kuchen-Buffet präsentiert eine große Auswahl an süßen Leckereien und eine gute Tasse Kaffee. Auf die Kinder warten eine Tragerlrutsche, eine Hüpfburg und Bubbel-Balls. Um 17.00 Uhr schließt der Verein seine Tore, damit am Montag der alltägliche Vereinsbetrieb rechtzeitig wieder aufgenommen werden kann.

 

Foto: ETSV09

Bildtext: Oberbürgermeister Alexander Putz und BEV-Präsident Dieter Hillebrand unterzeichneten im Beisein von BEV-Geschäftsführer Anton Weitl, Stadtdirektor Andreas Bohmeyer und Thomas Heilmeier, Sportbeauftragter der Stadt Landshut, den neuen Nutzungsvertrag für das Landesleistungszentrum Eishockey am Gutenbergweg.

Stadt und Bayerischer Eissport-Verband unterzeichnen Nutzungsvertrag für das Landesleistungszentrum Eishockey

Neue Vereinbarung gilt für 25 Jahre – Oberbürgermeister Alexander Putz und Verbandspräsident Dieter Hillebrand loben jahrzehntelange gute Zusammenarbeit

Seit 1980 betreibt der Bayerische Eissport-Verband (BEV) in der Städtischen Eissportanlage am Gutenbergweg sein Landesleistungszentrum (LLZ) für Eishockey. Kürzlich haben die Stadt Landshut und der Verband den entsprechenden Nutzungsvertrag erneuert: Präsident Dieter Hillenbrand und Oberbürgermeister Alexander Putz unterzeichneten die Vereinbarung, die für 25 Jahre gilt. Letztlich werde damit nur das festgeschrieben, „was seit Jahrzehnten gelebte Praxis zwischen den beiden Partnern ist”, wie es OB Putz formulierte. An der jahrzehntelangen, guten Zusammenarbeit werde sich folglich nichts ändern.

Das LLZ umfasst räumlich die Eishalle 2 sowie die dazugehörigen Nebeneinrichtungen, konkret vier Umkleidekabinen im Erdgeschoss sowie Büro- und Lagereinrichtungen im 1. Obergeschoss der Eissportanlage. Darüber hinaus gestattet die Stadt dem BEV im Rahmen des LLZ auch die Mitnutzung der Eishalle 1 – das alles übrigens wie bisher kostenfrei. Im Gegenzug kommt die Stadt bei Baumaßnahmen regelmäßig in den Genuss staatlicher Förderung: So wurde für die in den Jahren 2010 und 2011 durchgeführte Sanierung der Eishalle 2, die nicht zuletzt auch für den öffentlichen Publikumslauf genutzt wird und damit der gesamten Bürgerschaft zugutekommt, ein staatlicher Zuschuss von knapp einer Million Euro gewährt. Und die kürzlich abgeschlossene Instandsetzung des Funktionsbaus wird voraussichtlich mit etwa 390.000 Euro gefördert. Die Betriebskosten für die dem BEV ganzjährig überlassenen Räumlichkeiten muss der Verband auch weiterhin aus eigener Tasche bezahlen.

Dass trotz der im Wesentlichen unveränderten Nutzungsbedingungen überhaupt eine neue Vereinbarung abgeschlossen werden musste, liegt an den oben beschriebenen, umfassenden Bautätigkeiten, die in der jüngeren Vergangenheit im Bereich des LLZ vorgenommen wurden. Daher bildete der aus dem Jahr 1999 stammende, nun hinfällig gewordene Nutzungsvertrag die örtlichen und organisatorischen Gegebenheiten vor Ort nicht mehr korrekt ab und musste entsprechend angepasst werden.

Verbandschef Hillebrand würdigte am Rande der Vertragsunterzeichnung im Rathaus das hohe Engagement der Stadt für den Eissport: „In Landshut finden wir ideale Bedingungen für unser Landesleistungszentrum vor. Auch von den Sportlern bekommen wir nur positive Rückmeldungen: Alle unsere Teams sind regelmäßig im LLZ aktiv, weil wir hier diverse Lehrgänge und Trainingslager abhalten”, so Hillebrand. „Deshalb hat übrigens fast jeder Nationalspieler, der aus Bayern stammt, zumindest einen Teil seiner Ausbildung in Landshut absolviert.” Insofern dürfe sich die Stadt zurecht einen gebührenden Anteil an den jüngsten Erfolgen insbesondere der deutschen Herren-Auswahl zuschreiben, die 2018 mit Olympia-

Rathaus der Stadt Landshut, Pressestelle, Altstadt 315, 84028 Landshut, Verfasser: Johannes Viertlböck, Telefon 0871/881381, Fax 0871/24570, E-Mail johannes.viertlboeck@landshut.de Seite 2 von 2

Silber ihren bisher größten Erfolg feierten. „Viele dieser Spieler haben wie das damalige Trainerteam um Marco Sturm und Christian Künast in Bayern das Eishockeyspielen gelernt”, betonte Hillebrand. „Darauf dürfen wir gemeinsam stolz sein.”

Oberbürgermeister Alexander Putz griff Hillebrands Worte gerne auf. „Landshut ist eine Eishockeystadt – und wir hatten in den vergangenen Jahren wirklich viel Grund zum Feiern: 2016 und 2017 die beiden Stanley-Cup-Siege von Tom Kühnhackl, der ja gebürtiger Landshuter ist und beim EVL ausgebildet wurde. Dann die angesprochene Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen 2018, an der neben den Trainern Marco Sturm und Christian Künast mit Gerrit Fauser und Felix Schütz zwei weitere ehemalige Landshuter Spieler aktiv beteiligt waren. Und im Mai 2019 natürlich die Oberliga-Meisterschaft des EVL.” Gerade dieser jüngste Erfolg und der damit verbundene Aufstieg der Landshuter Profis in die DEL 2 habe die Eishockey-Begeisterung in der ganzen Region nochmals gesteigert, so Putz. „Der Zeitpunkt ist ideal, denn die Stadt steckt bekanntlich gerade rund 20 Millionen Euro in die Generalsanierung des Eisstadions. Auch wenn davon nicht zuletzt die Nachwuchsteams des EVL und die Auswahlmannschaften des BEV profitieren werden, ist die öffentliche Akzeptanz für eine solche große Investition natürlich erheblich höher, wenn die sportlichen Ergebnisse der Profimannschaft stimmen.”

Gleichzeitig machte Putz deutlich, dass er für die Stadionsanierung nach wie vor auf finanzielle Unterstützung speziell des Bundes hofft: „Nachbarstädte wie Straubing und Deggendorf haben für ähnlich Baumaßnahmen in jüngster Vergangenheit Fördermittel in Millionenhöhe erhalten”, erinnerte der OB. In diesem Jahr sei Landshut aber leider leer ausgegangen. „Es wäre schön, wenn wir 2020 berücksichtigt werden könnten – zumal dieser neue Nutzungsvertrag für das Landesleistungszentrum einmal mehr beweist, dass die Landshuter Eissportanlage für die überregionale Talentförderung überragende Bedeutung besitzt.”

 

Foto: Stadt Landshut

 

 

Flughafenchef Dr. Michael Kerkloh (links), Dr. Josef Schwendner, Leiter Recht, Gremien, Compliance und Umwelt der FMG (rechts), den Leiter der Umweltabteilung der FMG, Hermann Blomeyer (2. von rechts) und den für den Umwelt-Radweg verantwortlichen Projektleiter Marcel Hude bei der offiziellen Eröffnung des Radwegs am Besucherpark des Münchner Airports.

18 Kilometer rund um den Airport:

Flughafen München eröffnet digitalen „Umwelt-Radweg“ mit 16 Stationen

Reizvolles Angebot für alle Radl-Fans: Der um den Münchner Flughafen führende Radweg wurde zu einem digitalen „Umwelt-Radweg“ ausgebaut. Von nun an verspricht die Tour nicht nur spannende Ausblicke auf den Airport – jetzt können Radler und Spaziergänger auch einiges zum Thema Umweltschutz erfahren. Heute wurde der neue Umwelt-Radweg, der erste seiner Art an einem europäischen Flughafen, offiziell eröffnet.

An 16 verschiedenen Stationen entlang des Radwegs stehen Schilder, jedes ist mit einem individuellen QR-Code versehen. Mit Hilfe eines Smartphones kann der Code mühelos eingescannt und somit eine Internetseite mit einem interessanten  Umweltthema aufgerufen werden. So erfahren die Besucher Details zur CO2-Strategie des Airports, Wissenswertes über das Vogelschutzgebiet, den Lärmschutz, die Luftgütemessungen oder was sich hinter dem Begriff „Honigmonitoring“ verbirgt. Mit etwas Glück kann man auf der Strecke – sogar ganz real – einen Biber beobachten.

Der Radweg verläuft auf einem Rundkurs von circa 18 Kilometern entlang der Nordallee und der Vorfelder sowie der südlichen Start- und Landebahn. Der Weg besteht dabei überwiegend aus Schotter und asphaltierten Abschnitten. Wer sich vorab einen Überblick über die verschiedenen Stationen verschaffen will, findet die Informationen, Navigationsdaten, Koordinaten der Stationen und eine Übersichtskarte unter:  www.munich-airport.de/umweltradweg

Pressebild der Flughafen München GmbH (FMG), (Copyright: Flughafen München)

HANS ELLER: „WIR SIND GEFORDERT, DASS WIR WIRTSCHAFTLICH ERFOLGREICH BLEIBEN MIT DIESEM SCHÖNEN STADION“ 

Richtfest zum Umbau der Eishalle1 am Guttenbergweg 32 in Landshut

 

Vielerlei Bürgerinnen und Bürger aus Wirtschaft und Politik versammelten sich am Guttenbergweg, um beim Richtfest der im Umbau befindlichen Eishalle1, dabei zu sein. OB Alexander Putz bedankte sich bei den verschiedenen Personen, die Verantwortung tragen bei diesem Projekt Umbau Eishalle1 am Guttenbergweg 23. Landshut sei eine Eishockeyburg und viele Menschen verbinden die Stadt Landshut mit dieser Sportart. Der Dank gilt vor allem dem EVL, der nicht nur über eine herausragende Profimannschaft verfügt, sondern auch bis heute eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit leistet und immer wieder ausgezeichnete Spieler hervorbringt.

 

Von links: Bernhard Aschenbrenner ( Fa. INNOVO ), Hans Eller (EVL-Präsident) , Stadträtin Margit Napf, Gernot Gärtner (Bauleiter) 

Im Frühjahr 2019 fiel der Startschuss für die Generalsanierung der Eishalle1. Der erste Bauabschnitt, in dem die Dachkonstruktion durch eine dauerhafte, den klimatischen Hallenbedingungen angepasste Neukonzeption ersetzt wurde, ist ein erster Meilenstein, den man heute in einem Richtfest feierte. Um den Spielbetrieb soweit wie möglich aufrecht zu erhalten, wird vor allem in der spielfreien Zeit gearbeitet. Der letzte Bauabschnitt soll im Jahre 2021 abgeschlossen werden. Alexander Putz hofft, dass die Arbeiten weiterhin so zügig und reibungslos ablaufen wie bisher. Den Fans dankte er für die Geduld die sie während der Bauphasen aufbringen müssen.

„Wir sind gefordert, dass wir wirtschaftlich erfolgreich bleiben, mit diesem Stadion“; waren die ersten Worte vom 1. Vorsitzenden des Eislaufverein Landshut, Hans Eller. Seit 70 Jahre prägt die Eishalle das Stadtbild Landshuts. Es ist Hans Eller ein großes Anliegen, dass mit der hochwertigen Generalsanierung der Eishalle, die Attraktivität unserer Heimat wächst und man am Zeitgeist bleibt. Die Stadt schafft allen sehr gute Rahmenbedingungen, die man im Hinblick auf den demografischen Wandel und der heranwachsenden Generation dringend benötigen. Sie stärkt unser soziales Netzwerk, auch auf Grund generationsübergreifender Zusammenarbeit. All das gibt Sicherheit und Sicherheit bedeutet Heimat. Eller ist überzeugt, dass mit dem heutigen Richtfest, die Eishalle zukünftig mit ihrem neuen Gesicht und ihrer hervorragenden Funktionalität schnell in den Herzen aller Landshuter sowie der Nachbarregionen, gemeinsam und verbunden, den Weg in die Zukunft findet.

 

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Fotos: h.j.lodermeier

Die Generalsanierung des städtischen Eisstadions

am Gutenbergweg schreitet plangemäß voran

 

Nachdem in den vergangenen Wochen das marode alte Dach abgebrochen wurde, hat nun der Aufbau der neuen Dachkonstruktion begonnen. Seit einigen Tagen montieren Bauarbeiter das Stahltragwerk, bereits in der kommenden Woche wird das Richtfest gefeiert. Im August soll das neue Dach dann eingedeckt werden. Läuft weiterhin alles nach Plan, dürfte der erste Bauabschnitt wie erhofft Mitte Oktober abgeschlossen werden – und das erste Heimspiel der Eishockey-Herrenmannschaft des EV Landshut in der DEL2 kann tatsächlich am 18. Oktober stattfinden. Am Mittwoch machten sich Oberbürgermeister Alexander Putz und Hans Eller, Präsident des EV Landshut, in Begleitung von Baureferent Johannes Doll, dem Leiter des Amts für Gebäudewirtschaft Gerhard Mayer und Projektleiter Bernhard Herrndobler bei einem Ortstermin ein Bild vom Stand der Arbeiten. Putz, der vor seinem Wechsel auf den Chefsessel des Rathauses selbst jahrzehntelang als Bauingenieur tätig war, war sichtlich angetan: „Der rasche Baufortschritt ist wirklich bemerkenswert. Kompliment an die Planer, an die ausführenden Firmen und ihre Beschäftigten, aber auch an alle Mitarbeiter der Stadtverwaltung – man sieht, dass hier alle an einem Strang ziehen.“ Die nun entstehende neue Dachkonstruktion lasse bereits erahnen, welche Dimension das Eisstadion künftig haben und wie funktionell-modern es aussehen wird, so Putz. „Die Vorfreude auf dieses Schmuckkästchen ist schon jetzt groß – da geht es mir nicht anders als tausenden Eissportlern und Eishockey-Fans in Stadt und Region Landshut.“ Insgesamt investiert die Stadt Landshut mehr als 20 Millionen Euro in die Generalsanierung des Eisstadions. Diese soll in drei weiteren Bauabschnitten bis 2022 abgeschlossen sein.

 

Fotos: Stadt Landshut

Bildtext: Die Mannschaften der Gruppe A mit der Abteilungsleiterin der ETSV 09 Stockschützen (2. von links) Marianne Heindl

 

GROSSER SPORTTAG DER STOCKSPORTSCHÜTZEN

Stockschützen aus der Region Niederbayern spielten auf den Bahnen des ETSV 09 Landshut ihren Sieger aus

 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden die ersten Ansätze zum sportlichen Wettkampf. In den dreißiger Jahren hatte sich dieser Sport schon soweit durchgesetzt, dass es Deutsche Meisterschaften gab und bei den Olympischen Spielen 1936 in Garmisch-Partenkirchen auf dem Riessersee ein Vorführwettbewerb ausgetragen wurde.

Eisstocksport wird nicht nur in vielen Ländern Europas betrieben, sondern auch in Nord- und Südamerika, Australien, Afrika und Asien. Alle Nationen haben sich der Internationalen Federation Icestocksport (IFI) angeschlossen.

Im Winter auf Kunsteisanlagen mit „Riefeneis“ oder auf Natureis, im Sommer auf Asphalt-, Betonpflaster-, Hartstoffestrich- oder thermoplastischen Kunststoffbahnen, kann dieser Sport von der Jugend und bis ins hohe Alter ausgeübt werden.

Bereits im Jahre 1992 gründeten begeisterte Eisstockschützen den ESC Landshut-St. Wolfgang. Viele Gelegenheiten gab es dann, in den verschiedenen Klassen des Stocksportkreises 106 Isar-Laaber-Vils als Stockschützen unterwegs zu sein, um an den vielen Vereinsturnieren teilzunehmen. Im Jahre 2007 fand man Unterschlupf beim ETSV 09 Landshut und wird seither als Abteilung geführt. Auf dem Gelände der Sparda-Bank-Arena errichtete man vier Stockbahnen und konnte so für Trainingsgelegenheiten und für diverse Vereinsturniere sorgen. Die Damenmannschaft der Abteilung hat sogar heuer den Aufstieg in die Bayernliga geschafft.

Die Utensilien eines Schiedsrichters, um das Turnier nach den Regeln des Stocksports zu leiten und ihnen gerecht zu werden

Das Turnier vom Wochenende auf den Bahnen des ETSV 09 Landshut, wurde am Samstag Punkt 8 Uhr vom Turnierleiter und Schiedsrichter Hans Joachim Lodermeier angepfiffen. Neun Mannschaften der Gruppe A gingen mit ihren „Stöcken“ ans Werk, den Sieger zu ermitteln. Am Nachmittag, der Start war um 13 Uhr, versuchte man ebenfalls aus neun Mannschaften den Sieger festzustellen.

Die beteiligten Vereine in Gruppe A waren: ESC Geisenhausen – FC Ergolding – FC Aham – SV Ohu –Ahrain – SV Essenbach – SC Bodenkirchen – SC Pfettrach – DJK-SV Furth – TSV Kronwinkl. Der Sieger aus dieser Gruppe hieß ESC Geisenhausen mit 12:4 Punkten und einer Stocknote von 2,420.

Das Nachmittagsturnier war belegt mit den Vereinen: ESC Bierhütte (Bay. Wald) – LS Andermannsdorf – ETSV 09 Landshut – TSC 88 Wörth – STS Rottenburg – TSV Vilsbiburg – SSC Pfeffenhausen – SV La.-Münchnerau – EC Wenig. Der ESC Bierhütte aus dem Bayerischen Wald ging hier als Sieger mit 10:2 und einer Stocknote von 2,500 von den Bahnen.

Kurt Mader, einer der beiden Rechnungsführer bei den Turnieren des ETSV 09 Landshut

Bei der Gruppe B vom Nachmittag, mussten im Einverständnis der Mannschaften bereits nach dem 7. Durchgang das Spiel abgebrochen werden, da ein zu starker Regen die Bahnen zu Rutschbahnen machte.

Die Abteilungsleiterin Marianne Heindl und ihr Sportwart Lothar Heindl waren für die Organisation des Turnieres und für die Verköstigung der Spieler verantwortlich.

Die Preise bestanden aus Naturalien, die je nach Platzierung in ihrer Qualität und ihrem Umfang ausfielen.

Wie schon berichtet, hat ein starker Regenschauer gegen 17 Uhr das große Stockschützen-Turnier des ETSV 09 Landshut beendet. Man hatte sich noch die ein oder andere Anekdote aus dem Eisstockleben bei einer Halbe Bier und einer guten Brotzeit erzählt, bis die Stockschützen langsam aufbrachen, um die Heimreise anzutreten.

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

Bildtext: Am 3. August verwandelt sich das ERGOMAR in eine große Freibadpartyzone

 

 

Freibad-Party zum Ferienstart

3. ERGOMAR-Sommerfest steigt am 3. August mit Radio Trausnitz

 

 Zum Beginn der Sommerferien veranstaltet das ERGOMAR Ergolding das 3. ERGOMAR-Sommerfest. Am Samstag, 3. August, von 12 bis 18 Uhr steigt die große Freibad-Party mit Musik von Radio Traunsitz, spannenden Sportwettkämpfen und einem attraktiven Spiel- und Spaßprogramm auf und neben dem Wasser. Höhepunkt ist die Finalrunde beim Stand Up-Paddeln, bei der es ein Stand Up-Board von Decathlon im Wert von rund 350 Euro zu gewinnen gibt. Bei schlechtem Wetter findet das Fest mit geändertem Programm im Hallenbad statt.

Nach den erfolgreichen Auflagen des Sommerfests in den vergangenen Jahren organisiert das ERGOMAR-Team um Betriebsleiter Christian Wuschek und Verwaltungsleiterin Jutta Pappler heuer wieder ein Top-Programm. „Wir wollen die Leute in der Region mit einer Riesenportion guter Laune in die Ferien schicken“, sagt Wuschek. „Darum stellen wir mit unseren Partnern aus der Wirtschaft ein tolles Angebot für Groß und Klein auf die Beine.“

Radio Trausnitz-Moderator Bernd Jungwirth spielt die besten Sommerhits und moderiert das Glücksrad-Gewinnspiel, bei dem unter anderem Preise wie Freibad-Saisonkarten für 2020, Sachpreise von Betten Hess und Decathlon sowie Gutscheine für Kurse im ERGOMAR warten.

Ab 11 Uhr werden die Besucher am Eingang von Micky Maus begrüßt. Die berühmteste Maus der Welt ist auch bei der Kinderanimation der Zauberhaften Schwestern von 12 bis 18 Uhr auf der Liegewiese dabei. Dort gibt es außerdem ein Glitzer-Tattoo-Studio, eine Malecke, Luftballonmodellage und Zaubererauftritte.

Surf-Freunde können im Sportbecken das Stand Up-Paddeln beim Decathlon-Team testen und eine Bahn auf Zeit fahren. Gegen 17.30 Uhr treten die schnellsten Paddler in der Finalrunde gegeneinander an. Der Sieger darf das Brett mit nach Hause nehmen. Sportlich wird es auch beim Kissenweitwurf von Betten Hess auf der Liegewiese.

Für die Wassergaudi zwischendurch sorgen Wasserlaufbälle im Sportbecken mit Tauchsport Gläßer. Außerdem gibt es Aqua Power-Schnupperkurse mit Aqua-Fitnesstrainerin Evi Rohrmeier im Spaßbecken.

Werbepartner Joker gestaltet das Plakat zum Sommerfest und informiert über die ERGOMAR-Facebook-Seite regelmäßig über Neuigkeiten rund um den Event. „Wir freuen uns auf viele Gäste in Partylaune“, sagt Wuschek. „Für Essen und Trinken ist dank unseres Gastronomie-Teams wie immer bestens gesorgt. Außerdem verteilen wir regelmäßig wieder Gratiseis – wann und wo auf dem Gelände bleibt aber eine Überraschung.“

 

Foto: Ergomar

 

Papa, ich will nochmal laufen

730 junge Helden starten beim Minicrosslauf in Furth

 

Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Kinder in der freien Natur ihre Motorik schulen und dabei Spaß haben. Es standen insgesamt 21 Stationen auf dem Programm, wie zum Beispiel eine Wasserrutsche vom Erdhügel, ein hüfthohes Wasserbecken zum Durchlaufen und ein Auto zum drüber klettern.

Pünktlich um 10:00 Uhr fiel am Samstag der Startschuss für die erste Gruppe der 5 bis 7-Jährigen. Bei diesen jüngsten Teilnehmern durftenzusätzlich die Eltern zur Betreuung mitlaufen und natürlich das mitreißende Warm-Up der Showfunken mitmachen. Nach unglaublichen 25 Minuten kamen bereits die ersten Zwerge im Ziel an und haben alle Hindernisse gemeistert. Leicht verspätet trafen die Eltern ein und wurden von den Kindern mit leuchtenden Augen und einem „Papa, ich will nochmal laufen“ empfangen.

Bis drei Uhr nachmittags wurden 20 Startgruppen mit 30 bis 50 Kinder jeweils im Viertelstunden Takt auf die 2,5 km und 4 km lange Strecke geschickt. Bei fast 30 Grad und wolkenlosem Himmel waren die Trinkstationen genauso beliebt wie die Wasserhindernisse. Die Organisatorinnen sind selbst zwei junge Mütter: Andrea Stadler und Anja Spies hatten vor knapp einem Jahr die Idee eines Crosslaufs nur für Kinder und fingen engagiert und couragiert mit den Planungen an. „Wir sind begeistert von der Unterstützung der Anwohner und der vielen Helfer die so ein Event überhaupt erst möglich machen!“ freute sich Anja Spies. Andrea Stadler fügte hinzu: „und ganz toll, dass unser Schirmherr Landrat Peter Dreier heute hier ist und persönlich die Teilnehmer und Helfer begrüßt“

Der 1,5 Meter hohe Pokal wurde von Landrat Peter Dreier gestiftet und persönlich an den TV Pfeffenhausen, dem Team mit den meisten Teilnehmern überreicht. Die Betreuer des Vereins rätselten schon bei der Pokalübergabe wo die außergewöhnlich hohe Trophäe seinen Platz im Vereinsheim finden wird. Der große Erfolg des ersten Minicrosslaufs erfüllt auch einen guten Zweck. Von jedem Teilnehmerbeitrag werden 5 Euro an die Palliativstation des Kinderkrankenhauses St. Marien gespendet, so dass nach Schätzungen der Organisatorinnen knapp 4000 Euro zusammenkommen werden.

 

Foto: crosslauf