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Bildtext: Die maroden Flutlichtmasten wurden abgebrochen und durch eine moderne Anlage ersetzt.

 

Neue Flutlichtanlage für Trainingsplatz im SZ West

Neue Flutlichtanlage mit moderner, energiesparender LED-Beleuchtung

 

Auf dem Trainingsplatz 3 im Sportzentrum West haben die Aktiven ab sofort auch abends optimale Bedingungen: In den vergangenen Wochen hat der Fachbereich Elektrotechnik des Amts für Gebäudewirtschaft eine neue Flutlichtanlage installiert. Dabei wurden die alten, maroden Masten ausgetauscht, die passenden Fundamente eingebaut und moderne LED-Leuchten angebracht. Diese wirken sich sehr vorteilhaft auf den Stromverbrauch aus. Laut Projektleiter Thomas Weiss ist gegenüber der alten Flutlichtanlage mit einer Energieeinsparung von mehr als 70 Prozent zu rechnen.

 

Auslöser für die Sanierung war, dass die Masten der alten Anlage stark verrostet waren und daher ersetzt werden mussten, so Weiss. Bei dieser Gelegenheit habe man dann auch die Leuchten selbst auf den neuesten Stand gebracht. Neben der erheblich verbesserten Energieeffizienz zeichnen sich die Leuchten nach seinen Worten nicht zuletzt durch eine hohe Lebensdauer aus, geben wenig Streulicht an die Umgebung ab, verursachen weniger Blendung und sorgen für hohen Kontrast. Darüber hinaus lasse sich das Flutlicht ab sofort ohne Verzögerungen ein- und ausschalten.

Bei der Spielvereinigung Landshut (SVL) stößt die Maßnahme natürlich auf große Zustimmung. Vorstandsvorsitzender Manfred Maier bedankte sich bei der Stadt für die Arbeiten und die Investitionen. Schließlich verfügt die SVL nun hinsichtlich der Beleuchtung über einen der modernsten Trainingsplätze der Region: Im Mittel beträgt die Beleuchtungsstärke 200 Lux – im Hammerbachstadion werden bei vollem Flutlicht etwa 300 Lux erreicht.

Die Kosten für die Modernisierung der Flutlichtanlage belaufen sich auf rund 80.000 Euro. Dabei kann die Stadt aber fest mit finanzieller Unterstützung des Bundes rechnen, konkret aus einem Programm des Bundesumweltministeriums zur Förderung der Sanierung von Außen- und Straßenbeleuchtungen. Fördermittel in Höhe von etwa 15.000 Euro sind bereits genehmigt und können zeitnah abgerufen werden.

 

Foto: Stadt Landshut

 

Bildtext: Ministerpräsident Markus Söder und Stadtrat Ludwig Zellner im Gespräch.

 

Zellner auf Konferenz mit MP Söder

Der neugewählte Landesvorstand des AKS im Gespräch mit dem Bayerischen Miniterpäsidenten

 

Über die zukünftige Schul- und Bildungspolitik in Bayern sowie die Rolle und Strategie des Arbeitskreises Schule, Bildung und Sport (AKS) der CSU auf diesem Politiksektor berieten in einer mehrstündigen Konferenz in der CSU-Landesleitung der neugewählte Landesvorstand des AKS der CSU mit dem Parteivorsitzenden und Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder.

Dabei redete auch der Landshuter Stadtrat Ludwig Zellner als stellvertretender Landesvorsitzender des AKS kräftig mit. Wichtigstes Ergebnis der Beratungen mit Markus Söder war, dass der AKS der CSU bis zum Herbst frei und unabhängig von der Ministerialbürokratie Leitlinien bzw. einen Zukunftsplan für die bayerische Schul- und Bildungspolitik vorlegt.

 

Foto: AKS

„Mit dem Rad zur Arbeit“

 

Radfahren macht Spaß und ist gesund

 

Und es lässt sich so gut in den Alltag integrieren wie kaum eine andere Sportart. Seit dem 1. Mai läuft zum 19. Mal die Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Ziel dabei ist, in der Zeit von Mai bis Ende August mindestens an 20 Arbeitstagen in die Firma zu radeln. „Auch Pendler können sich an der Aktion beteiligen, da das Radeln bis zum Bahnhof oder Pendlerparkplatz bereits gewertet wird“, so Anna Moritz von der AOK in Landshut. Rund 64.000 Menschen haben sich im vergangenen Jahr in Bayern der Gesundheitsinitiative angeschlossen, aus dem Stadt- und Landkreis Landshut nahmen 909 Berufstätige teil.

Jetzt online anmelden

Die Anmeldung für die Aktion ist unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de möglich. Bis Ende August tragen die Teilnehmer im sogenannten Aktionska-lender ihre Radtage online ein. Über das Online-Portal kann der Teilnehmer jederzeit seine persön-liche Leistung abrufen: Wie viele Kilometer bin ich an wie vielen Tagen bisher geradelt, und wie viele Kalorien habe ich dadurch verbraucht. „Über 15 Millionen Kilometer sind die bayerischen Teilnehmer im vergangenen Jahr zur Arbeit geradelt und haben dabei 370.000.000 kcal verbrannt“, so Anna Moritz von der AOK Landshut. Das Online-Portal bietet auch eine tagesaktuelle Übersicht zu den wich-tigsten Vorhersagen für das Radlwetter vor Ort. Die Radler können die voraussichtlichen Temperaturen für morgens, mittags und abends ablesen. Die zu erwartenden Windverhältnisse und der Grad der Bewölkung ergänzen die Wetterinformationen.

Nicht nur Gesundheit gewinnen

Wer seinen Aktionskalender mit den Radtagen unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de pflegt, hat die Chance auf einen der vielen gesponserten Gewinne namhafter Aktionspartner, die alljährlich unter den erfolgreichen Teilnehmern verlost werden. Zu den Preisen gehören Urlaubsreisen sowie praktisches Zubehör fürs Fahrrad. Die Gewinne werden von Unternehmen gestiftet und sind nicht aus Beiträgen finanziert. Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml übernimmt erneut die Schirmherrschaft. Der DGB Bayern und die vbw – Vereinigung der Bayeri-schen Wirtschaft e.V. unterstützen die gemeinsame Initiative von ADFC und AOK im Freistaat. Beide Partner sind von Anfang an dabei. Die vbw fördert die Initiative finanziell.

 

 Foto: AOK

 

 

Schlechte Wetterprognosen: Bladenight wird verschoben

Veranstaltung soll am Dienstag, 21. Mai, nachgeholt werden

 

Kühl und regnerisch: So präsentiert sich bisher der „Wonnemonat“ Mai. Das hat nun auch Folgen für die erste Landshuter Bladenight des Jahres 2019, die eigentlich am morgigen Dienstag vom ebm-papst-Stadion am Hammerbach zum Messegelände und wieder zurück führen sollte. Die Wettervorhersagen verheißen aber neben ungemütlichen Temperaturen von kaum zehn Grad auch Regenschauer – was die Stadt als Veranstalter in Absprache mit dem ausrichtenden Postsportverein nun dazu veranlasste, die Bladenight um eine Woche auf Dienstag, 21. Mai, zu verschieben. Gestartet wird um 19.30 Uhr am Parkplatz hinter dem Hammerbachstadion. Dann aber bei hoffentlich deutlich angenehmeren Temperaturen.

 

Eisstadion-Sanierung: Webcam zeigt Baufortschritt

 

Das Städtische Eisstadion am Gutenbergweg – Heimspielstätte des frischgebackenen Eishockey-Oberligameisters und DEL2-Aufsteigers EV Landshut – wird in den kommenden Jahren für rund 22 Millionen Euro generalsaniert. Im gerade anlaufenden ersten Bauabschnitt wird in den kommenden Monaten das marode Dach abgebrochen und durch eine neue Konstruktion samt moderner Beleuchtungs- und Tontechnik ersetzt.

Die Abrissarbeiten werden voraussichtlich am 13. Mai beginnen; Mitte Oktober soll das Stadion dann wieder für den Sportbetrieb zur Verfügung stehen. Den Fortschritt der Arbeiten können Interessierte ab sofort online via Baustellen-Webcam unter www.landshut.de/evl-cam mitverfolgen.

 

Foto: Stadt Landshut

Bildtext: Zum Start der Bladenight-Saison am Dienstag rollt der Blader-Wurm zum Messegelände.

 

Bladenight-Start am 14. Mai: Neuer Start- und Zielort

 

Bladenight-Fans dürfen sich wieder freuen, denn die Winterpause ist vorbei. Von Mai bis August wird heuer zum 19. Mal durch Landshut und die nähere Umgebung gerollt.

 

Gestartet wird in diesem Jahr am Dienstagabend, 14. Mai – die Strecke führt zum Messegelände. Aufgrund der Eisstadion-Sanierungsmaßnahmen wurde der Start- und Zielort um nur wenige Meter verlegt.

„Seit der ersten Bladenight im Jahr 2001 ist die Veranstaltung fester Bestandteil des Landshuter Sportkalenders”, so Oberbürgermeister Alexander Putz und der Sportbeauftragte Thomas Heilmeier. Die Bladenights werden von der Stadt Landshut als Veranstalter gemeinsam mit dem Postsportverein Landshut als Ausrichter organisiert und durchgeführt. Daran beteiligt sind zudem die Polizei, Feuerwehr, das Technische Hilfswerk, das Bayerische Rote Kreuz und zahlreiche ehrenamtliche Sicherheitskräfte des Vereins. „Sie alle bringen diesen beliebten Event im wahrsten Sinne des Wortes ins Rollen und sorgen für eine unfallfreie Fahrt aller Teilnehmer. Nur durch ihre Unterstützung und die vielen helfenden Hände ist es uns daher möglich, die Bladenight jedes Jahr aufs Neue zu stemmen”, würdigte Oberbürgermeister Alexander Putz die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer und dankte ihnen für ihren „großartigen Einsatz”.

Auch in diesem Jahr werden wieder hunderte Teilnehmer erwartet, wie Heilmeier informierte. Neben dem sportlichen Einsatz, so der Sportbeauftragte, stehe bei der Stadtrundfahrt auf Rollerskates vor allem aber der Spaß im Vordergrund.

Start und Ziel der einzelnen Fahrten ist laut Heilmeier heuer erstmalig der Parkplatz am Hammerbachweg. Dieser liegt hinter dem ebm-papst-Stadion im Bereich des Sportzentrums West direkt am Hammerbach. Die Verlegung des Start- und Zielbereiches sei notwendig geworden, da im Bereich des bisherigen Standorts – der städtischen Eissportanlage – die Bauarbeiten zur Generalsanierung des Eisstadions anlaufen, ergänzte Heilmeier.

Drei Touren von Mai bis August

Die Bladenight-Rundfahrten finden heuer von Mai bis August statt und zwar am 14. Mai, 9. Juli und 13. August. Die Veranstaltung im Juni entfällt wegen der Fußballiade. Bei den Fahrten im Mai und Juli ist bei schlechter Witterung eine Verschiebung um eine Woche möglich. Die Verantwortlichen haben wieder die bewährten Strecken zum Messegelände, in die Münchnerau und nach Ergolding ausgewählt. Sowohl der Start als auch das Ziel bei allen drei Bladenight-Touren ist der Parkplatz hinter dem Tribünengebäude des ebm-papst-Stadions am Hammerbachweg. Dort findet dann nach jeder Rundfahrt auch die Blader-Party statt

Mai-Bladenight führt zum Messegelände

Die erste Bladenight mit einer Gesamtlänge von zwölf Kilometern führt am Dienstag, 14. Mai, vom genannten Treffpunkt aus zum Messegelände und wieder zurück. Im Bereich des Messeparks können die Blader wieder einige Runden drehen. Um 19.30 Uhr rollt der „Bladenight-Wurm” los und führt über das Nikolaviertel nach Mitterwöhr in Richtung Messegelände und wieder zurück.

Die Strecke verläuft dabei auf folgender Route: Hammerbachweg, Schwimmschulstraße, Papiererstraße, Nikolastraße, Johannisstraße, Kennedy-Platz, Seligenthaler Straße, Zweibrückenstraße, Isargestade, Christoph-Dorner-Straße, Marienburger Straße, Karlsbader Straße, Breslauer Straße, Konrad-Adenauer-Straße, Schönaustraße, Sandstraße, Dr.-Georg-Heim-Allee, e.on-Allee, Messepark und wieder zurück über die e.on-Allee, Dr.-Georg-Heim-Allee, Sandstraße, Schönaustraße, Konrad-Adenauer-Straße, Breslauer Straße, Karlsbader Straße, Marienburger Straße, Christoph-Dorner-Straße, Podewilsstraße, Christoph-Dorner-Straße, Isargestade, Zweibrückenstraße, Kennedy-Platz, Johannisstraße, Nikolastraße, Papiererstraße, Schwimmschulstraße, Hammerbachweg.

Während der Durchfahrt der Teilnehmer an der Bladenight durch die genannten Straßen kommt es am Dienstagabend in diesen Bereichen zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen. Während der Fahrten sorgen mobile Diskos für das musikalische Rahmenprogramm. Anschließend findet beim ebm-papst-Stadion am Hammerbach eine Blader-Party statt. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Sicherheit wird groß geschrieben

Die Stadt Landshut und der Postsportverein weisen im Vorfeld ausdrücklich auf den Sicherheitsaspekt hin. Laut dem ersten Vorsitzenden des Postsportvereins, Helmut Brummer, sind zum guten und unfallfreien Gelingen der Veranstaltung die Weisungen der „Blade Guards” mit den neongelben Schutzhelmen und -westen unbedingt zu beachten. Grundsätzlich nimmt jeder Skater auf eigene Gefahr an der Bladenight teil. Weder der Veranstalter noch der Ausrichter übernehmen die Haftung für Schäden. Sicherheit wird großgeschrieben: Knie-, Ellenbogen- und Handschützer sowie ein Schutzhelm sind Grundvoraussetzung für Jeden. Darüber hinaus appellieren die Veranstalter an alle Teilnehmer, weder Glasflaschen, Eishockeyschläger, Ski- oder Wanderstöcke noch Fahrräder oder ähnliches auf die Strecke mitzunehmen. Auch das Mitnehmen von Hunden ist nicht gestattet.

Bei schlechter Witterung wird die Bladenight um eine Woche auf Dienstag, 21. Mai, verschoben. Informationen im Falle einer kurzfristigen wetterbedingten Absage sind der Internetseite der Stadt Landshut unter www.landshut.de/bladenight oder unter www.postsportverein-landshut.de zu entnehmen.

 

Foto: Stadt Landshut

 

 

Bildtext: Der neu gewählte AKS-Landesvorsitzende MdL Otto Lederer und sein Stellvertreter Stadtrat Ludwig Zellner

 

Wiederwahl Ludwig Zellners bei AKS

 

Die engere Vorstandschaft: stellvertretender Landesvorsitzender Stadtrat Ludwig Zellner, Landesvorsitzender MdL Otto Lederer, stv. Landesvorsitzende MdL Ingrid Heckner, stv. CSU-Generalsekretär MdB Florian Hahn, Schatzmeister MdL Manuel Westphal, stv. Landesvorsitzender Dr. Markus Köhler.

 

Auf der Landesversammlung des Arbeitskreises Schule, Bildung und Sport (AKS) der CSU in der CSU-Landesleitung sprach der stellvertretende Generalsekretär der CSU, MdB Florian Hahn, über die Rolle des AKS. Die Teilnehmer waren sich einig, dass die Bildungspolitik in Bayern und damit der AKS eine zentrale Rolle in der Politik einnehmen. Die Neuwahlen der gesamten Vorstandschaft standen im Mittelpunkt dieser Landesversammlung. Dabei wurde der Landshuter Stadtrat Ludwig Zellner ebenso wie MdL Ingrid Heckner und Dr. Markus Köhler mit einem hervorragenden Ergebnis für weitere 2 Jahre zum stellvertretenden Landesvorsitzenden des Arbeitskreises Schule, Bildung und Sport gewählt. MdL 0tto Lederer wurde einstimmig wieder zum Landesvorsitzenden gewählt.Weitere 28 Personen wurden als Beisitzer in den AKS-Landesvorstand gewählt.

Von der AKS-Landesversammlung wurden dann die gestellten Anträge zur Schul- und Bildungspolitik beraten. Dabei wurde die vom Freie Wähler-Kultusminister beschlossene Erweiterung der Wirtschaftsschule, die künftig mit der 6. statt mit der 7. Jahrgangsstufe beginnen soll, kritisiert. Denn damit werde die erfolgreich neu gestaltete Mittelschule (die frühere Hauptschule), die seit Jahren einen Schüleranteil von stabilen 30% hat, geschwächt. Bemängelt wurde auch, dass der FW-Kultusminister sich vor einer klaren Vorgabe im Umgang mit Schulschwänzern drückt, die bei den “Friday for Future”-Demonstrationen für die gute Absicht Klimaschutz dem Unterricht fernbleiben.Jeder Schulleiter hat den Schwarzen Peter zugeschoben bekommen und soll jeweils für seine Schule entscheiden, wie mit den Schulpflichtverletzungen umgegangen wird

 

Fotos: AKS

“Wir sind alle mächtig stolz”

Sektempfang für die Oberligamannschaft des EV Landshut

 

 

MIT EINEM SEKTEMPFANG IM RATHAUSPRUNKSAAL hat die Stadt am Samstagmittag die Oberliga-Meistermannschaft des EV Landshut geehrt. „Wir sind alle mächtig stolz auf das ganze Team“, sagt Oberbürgermeister Alexander Putz. Noch vor zwei Jahren habe man über eine Insolvenz des Vereins diskutieren müssen. „Wer hätte gedacht, dass so schnell ein so grandioser Erfolg gelingen könnte? Das hätten wir wohl alle nicht zu träumen gewagt.“ Der Titelgewinn und der Aufstieg in die DEL2 seien der beste Beleg dafür, dass „beim EVL in den vergangenen Jahren die Weichen auf allen Ebenen, also sowohl sportlich als auch wirtschaftlich, richtig gestellt wurden. Dazu darf ich allen Verantwortlichen – dem Präsidium, den Gesellschaftern, allen Spielern, dem Trainerteam und den Betreuern – im Namen der Stadt Landshut nochmals herzlich gratulieren.“

EVL-Präsident Hans Eller dankte anschließend OB Putz und der Stadt nicht nur für die Glückwünsche und den Empfang im Rathausprunksaal, sondern vor allem auch für die in diesen Tagen beginnende Generalsanierung des Eisstadions am Gutenbergweg. Chefcoach Axel Kammerer wiederum hob die geschlossene Teamleistung hervor, die die Meisterschaft erst möglich gemacht habe: „Es war mir eine Ehre, diese tolle Truppe trainieren zu dürfen.“ Anschließend durften sich alle Mitglieder der Meistermannschaft noch ins Goldene Sportbuch der Stadt Landshut eintragen. Danach ging die EVL-Party auf der Frühjahrsdult weiter, wo das Team dann mit seinen Fans feierte.

 

Foto:

Stadt Landshut

 

 

Bildtext: Die großen Kräne stehen schon: In der kommenden Woche beginnt der erste Bauabschnitt der Generalsanierung des Eisstadions am Gutenbergweg.

 

Generalsanierung des Eisstadions läuft an: Erstes Heimspiel des EVL voraussichtlich am 20. Oktober

Im nun anstehenden ersten Bauabschnitt wird das marode Dach abgebrochen und durch eine neue Konstruktion samt moderner Licht- und Tontechnik ersetzt

 

Sportlich hat der EV Landshut mit der Oberliga-Meisterschaft und dem Aufstieg in die DEL2 die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Und auch die Infrastruktur wird nun auf Vordermann gebracht: Das Städtische Eisstadion am Gutenbergweg wird in den kommenden Jahren für rund 22 Millionen Euro umfassend saniert. Am Donnerstagnachmittag informierten Stadt und Verein im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz über Ablauf und Zeitplan des in diesen Tagen beginnenden ersten Bauabschnitts, in dem das marode Dach abgebrochen und durch eine neue Konstruktion samt zeitgemäßer Licht- und Tontechnik und modernem Videowürfel ersetzt wird. Die wichtigste Botschaft: Bis Mitte Oktober soll die Sportstätte wieder nutzbar sein – das erste Heimspiel in der neuen Saison dürfte der EVL damit voraussichtlich am 20. Oktober bestreiten.

Der Siegeszug des Teams von Trainer Axel Kammerer, der am Dienstagabend mit dem Finaltriumph über die Tilburg Trappers gekrönt wurde, hat auf die Sanierung natürlich Auswirkungen. Denn weil der EVL bis zum letztmöglichen Termin (30. April) in den Playoffs beschäftigt war, können die Abbrucharbeiten im und am Stadion – das ja noch am vergangenen Sonntag Schauplatz des vierten Finalspiels war – erst jetzt aufgenommen werden. „Der Zeitpuffer, den wir eingeplant hatten, ist daher komplett aufgebraucht“, sagte Baureferent Johannes Doll. Dass die Arbeiten bis Mitte Oktober abgeschlossen sein sollen, sei angesichts des Umfangs der anstehenden Baumaßnahme „schon ein enges Zeitfenster“. Dennoch ist Doll ebenso wie Stefan Feigel vom Architekturbüro Feigel-Dumps zuversichtlich, dass dieser Termin auch tatsächlich eingehalten werden kann. „Wir hoffen natürlich, dass nichts Unvorhergesehenes passiert und dass ein guter Geist über diesem Projekt liegen möge“, so Feigel. Richtig loslegen können die Arbeiter in der kommenden Woche, wenn das Eis im Stadion endgültig abgetaut ist.

Oberbürgermeister Alexander Putz nutzte die Gelegenheit, dem EVL mit Präsident Hans Eller und Geschäftsführer Ralf Hantschke an der Spitze nochmals herzlich zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die DEL2 zu gratulieren. „Wir sind stolz auf den Verein und diesen großartigen Erfolg. Wir haben uns alle riesig mitgefreut“, so Putz, der die Verdienste der EVL-Gesellschafter hervorhob: „Sie haben den Verein übernommen, als dieser auf der Kippe stand. Jetzt ist der Club wieder auf Kurs – das ist eine hervorragende Leistung.“ Die Generalsanierung des Eisstadions sei nun zwar ein finanzieller Kraftakt für die Stadt, zumal man nur mit sehr geringen staatlichen Fördermitteln rechnen könne. Dennoch dulde das 22 Millionen Euro schwere Projekt keinen Aufschub. „Mit der alten Dachkonstruktion hätten wir nämlich schon für die nächste Saison keine Betriebsgenehmigung mehr für das Eisstadion erhalten“, stellte der OB klar. „Und das wäre dann das Ende des traditionsreichen Eishockey-Standorts Landshut gewesen.“

EVL-Präsident Eller bedankte sich dafür, dass „die Stadt die hohen Kosten für ein dann praktisch neues Eisstadion übernimmt. Das wird dem EVL nochmal einen Schub geben.“ Und EVL-Geschäftsführer Ralf Hantschke stellte klar, dass der Verein nicht plane, die ersten Heimspiele der bereits Mitte September beginnenden DEL2-Saison andernorts auszutragen. „Das können wir unseren Fans nicht antun, deshalb ist das für uns kein Thema.“ Stattdessen sollen die Partien in Absprache mit dem für den Spielplan zuständigen Ligenleiter entweder zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt oder das Heimrecht mit dem jeweiligen Gegner getauscht werden. Die Aussicht, in den ersten Wochen der neuen Saison nur auf fremdem Eis um Punkte kämpfen zu können, schreckt die EVL-Verantwortlichen offensichtlich nicht. Kein Wunder, bemerkte OB Putz mit einem Augenzwinkern: „Angesichts der in den Playoffs demonstrierten Auswärtsstärke des Teams könnte das vielleicht ja sogar ein Vorteil sein…“

 

Foto: Stadt Landshut