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Bildtext: Montepulciano – Ein beliebtes Reiseziel in der Toskana

 

 

Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt?

 

Hallo liebe Leser, hier bin ich wieder, ihr Caravan-Berater Friedrich Eschlbeck.

Nachdem in den ersten beiden Artikeln dieser Reihe die allgemeinen Umstände eines Urlaubes mit dem Wohnmobil oder Wohnwagen besprochen wurden, nämlich die Umweltfreundlichkeit und die Vielseitigkeit dieser Form, Urlaub zu machen, geht es diesmal bereits an das Eingemachte. Wer sich mit dem Gedanken beschäftigt Campingurlaub zu machen, dem stellt sich automatisch die Frage: Zelt, Wohnmobil oder Wohnwagen.

Das erste und für viele vielleicht wichtigste Kriterium ist:

Wieviel Geld habe ich zur Verfügung.

 Die Campingplatzgebühren sind immer sehr günstig. Dabei spielt es fast keine Rolle ob ein Zelt, ein Wohnwagen oder ein Wohnmobil dasteht. Der Preisunterschied ist sehr gering. Was zählt ist also die Anschaffung und der Unterhalt.

 Urlaub mit dem Zelt

 In der Anschaffung und dem Unterhalt ist natürlich das Zelt am billigsten.

Es gibt auch hier natürlich eine riesige Auswahl, aber darauf speziell einzugehen, das ist für diesen Artikel zu umfangreich. Wer sich speziell dafür interessiert kann mich jederzeit unter caravan-beratung@outlook.de kontaktieren. Ich behandle hier das Thema nur allgemein. Gehen wir einmal von einem komfortablen Sommerurlaub von 2 bis 4 Personen aus. Selbst ein gutes, großes Zelt für 4 Personen mit Vordach und Aufenthaltsraum kostet neu zwischen 500.–€ und 1000.–€. Dazu eine komfortable Ausstattung zum Schlafen und Kochen für nochmals 1000.–€ und man ist toll ausgerüstet.

Wenn es mal kühler wird, dann kann man so ein Zelt auch völlig problemlos beheizen. Das Schlafen im Zelt ist sehr naturnah. Manche lieben das, andere mögen das eher weniger. Das muss jeder für sich selber entscheiden. Wer einen einigermaßen geräumigen PKW hat, der kann alles darin unterbringen. Ansonsten ist ein einfacher Anhänger den man auch mieten kann und den jeder PKW ziehen darf, eine sehr gute Lösung. Das Fahren mit so einem kleinen Anhänger ist ganz leicht und dann hat man keinerlei Platzprobleme mehr mit dem Gepäck.

Urlaub mit dem Wohnwagen

Mit dem Wohnwagen auf Tour

Wer an einen Urlaub mit dem Wohnwagen denkt, der muss natürlich bei der Anschaffung schon etwas mehr Geld in die Hand nehmen.

Die Campingplatzgebühren sind, wie bereits angeführt, sehr günstig. Zum Unterhalt muss man die Steuer und die Versicherung für einen Anhänger rechnen, aber das kostet ebenfalls nicht viel. Alle zwei Jahre muss man zum TÜV und ich empfehle immer, dabei auch die Gasprüfung machen zu lassen. Kostet auch nicht die Welt. Wer kein Gas mag, der kann jeden Wohnwagen auch voll elektrisch betreiben.

Bei der Anschaffung gibt es bereits einige Fragen:

  1. Was habe ich für ein Zugfahrzeug, also wieviel darf der Wohnwagen denn wiegen?
  2. Wie viele Personen werden im Wohnwagen schlafen?
  3. Welcher Grundriss soll es denn sein?
  4. Neu oder gebraucht?
  5. Sommerurlaub oder auch im Winter?  Jeder einigermaßen moderne Wohnwagen, also bis 30 Jahre alt, hat eine Antischlingerkupplung und Auflaufbremsen. Als Zuggewicht für ihren PKW zählt das Gewicht für gebremste Anhänger im Fahrzeugschein. Die Antwort darauf ist gar nicht so selbstverständlich wie man meint.Natürlich gibt es Familienwohnwagen mit Stockbetten für die Kinder und sogar eigenen Kinderzimmern.Dann ist auch noch zu bedenken, dass immer die Möglichkeit besteht, die Sitzgruppe abends zu einem Doppelbett umzubauen. Das sind nur ein paar Handgriffe. Extra Kinderbetten sind also nicht unbedingt erforderlich.

 

Hier ein Einblick in einen sehr beliebten Grundriss

Zu Frage 3 – Jeder Wohnwagenhersteller hat eine schier unglaubliche Auswahl an Modellen und Ausstattungsvarianten.Schlafen sie lieber im Doppelbett oder in Einzelbetten? Wie groß sollen die Betten sein? Übergrößen sind kein Problem. Das Doppelbett an der Wand oder freistehend?Oder gar ein Querbett im Bug des Wohnwagens? Wie groß soll die Küche sein und wie groß der Kühlschrank. Ist ein eigener Gefrierschrank für sie wichtig?Möchten sie eine Rundsitzgruppe oder eine Dinette? Reicht ein WC mit Handwaschbecken oder wollen sie ein vollwertiges Bad mit Dusche haben? Fließend warmes oder kaltes Wasser, Edelstahlspüle und ein richtiges Spül-WC ist ebenso Standard wie eine gute Heizung.

Auf Wunsch gibt es Mikrowelle, Backofen, Keramiktoilette, Klimaanlage oder Fußbodenheizung und vieles mehr. Da gibt es keine Begrenzungen. Man kann von den Herstellern fast alles haben.

Meine Empfehlung:

Vor dem Kauf sollten sie sich ein entsprechendes Modell mieten. Oft stellt man nach einem 2 wöchigem Urlaub fest, dass die ursprüngliche Vorstellung nicht der Praxis entspricht und sie doch eine andere Ausstattung bevorzugen. So vermeiden sie einen teuren Fehlkauf.

Zu Frage 4 – Was darf der Wohnwagen denn Kosten? Also oftmals auch, neu oder gebraucht?

Ein neuer Wohnwagen im normalen 2 bis 4 Personenbereich kostet zwischen 12 000 € und 25 000€. Wie der Wohnwagen ausgestattet ist, legen sie selber bei der Bestellung fest. Alles nur eine Frage des Geldes. Sehr große neue Luxuswohnwagen können durchaus bis zu 80 000€ kosten. Aber die lassen wir hier mal links liegen. Die nötige Zusatzausrüstung kostet so zwischen 1500€ und 3 000€. Wenn man weiß, worauf man beim Gebrauchtkauf von Wohnwagen achten muss, und nicht unbedingt ein neues Modell haben will, dann bewegen sich die Preise für gute gebrauchte Wohnwagen zwischen 2 500€ und 15 000€. Wenn ein Wohnwagen älter als 5 Jahre ist, dann ist vorrangig der Pflegezustand wichtig. Es gibt Wohnwagen, die sind nach 4 Jahren bereits total abgewohnte Ruinen. Hände weg.

Dann gibt es Wohnwagen, die sind 20 Jahre oder älter und die stehen da wie neu. So etwas kann man manchmal bekommen, wenn ältere Herrschaften aus Altersgründen das Campen aufgeben. Neue Matratzen, neue Vorhänge und die Polster der Sitzgruppe neu beziehen, und schon haben sie für kleines Geld einen tollen Wohnwagen, so wie er ihnen gefällt.

Meine Empfehlung:

Nehmen sie beim Gebrauchtkauf unbedingt jemand mit Erfahrung mit, der weiß worauf er achten muss und der eine Feuchtigkeitsmessung durchführen kann.

Zu Frage 5 – Sommerurlaub oder auch im Winter?

Wenn sie ausschließlich im Frühjahr, Sommer oder auch im Herbst mit dem Wohnwagen in Urlaub fahren, dann können sie das ohne Einschränkung mit allen normalen Wohnwagen tun. Regen oder gar ein paar Minusgrade machen in einem normalen Wohnwagen gar nichts aus. Die Heizung packt das locker. Wenn sie allerdings auch im Winter mit dem Wohnwagen in Urlaub fahren möchten, dann werden sie viel mehr Freude haben, wenn sie ein paar spezielle Dinge beachten.

Es gibt für fast alle Wohnwagen spezielle Winterpakete, die diese Anforderungen bestens erfüllen. Eine Kaminverlängerung für entsprechende Schneehöhen ist noch das wenigste. Ein spezielles Wintervorzelt ist schon auch wichtig. Die sind aber sehr klein und mehr als Eingangsschleusen und nicht zum Wohnen gedacht.

Im Sommer ist man ja meistens im freien oder im Vorzelt. Im Winter ist das anders. Nach dem Skifahren oder sonstigen Unternehmungen hält man sich überwiegend im Wohnwagen auf. Also muss der Wohnwagen so gewählt werden, dass er für einen hauptsächlichen Aufenthalt im Inneren ausgelegt ist.

Ein Wohnwagen mit Winterpaket ist natürlich auch für den Sommerurlaub bestens geeignet.

Mit dem Wohnmobil auf Tour

Urlaub mit dem Wohnmobil

Der Urlaub mit dem Wohnmobil ist in vielen Bereichen ganz anders. Manches ist besser, manches ist schlechter als mit dem Wohnwagen. Ich werde jetzt über die Vor- und Nachteile berichten. Die Entscheidung, was wichtig ist und was nicht, muss natürlich jeder für sich selber treffen.

Als erstes der Preis: Ein Wohnmobil kostet bei der Anschaffung im Vergleich zu einem entsprechend großem und vergleichbar ausgestattetem Wohnwagen 4 mal so viel. Das ist natürlich schon eine Hausnummer und ist bei neuen wie bei gebrauchten Wohnmobilen so. Sie müssen also bei einem neuen Wohnmobil mit einem Anschaffungspreis von 45 000€ bis 100 000€ rechnen. Hier gehen aber im Gegensatz zum Wohnwagen die Preise für große Luxusfahrzeuge locker bis 3 Millionen € und darüber. Aber auch die lassen wir hier einfach mal links liegen. Die nötige Zusatzausrüstung kostet zwischen 1 000€ und 2 000€.

Dann darf man beim Wohnmobil natürlich die anfallenden Unterhaltskosten nicht vergessen. Hier fällt richtig was an. Steuer, Versicherung, TÜV, und die Fahrzeuginspektionen. Das ist schon wesentlich teurer als beim Wohnwagen. Beim Wohnmobil es auch sehr wichtig auf das zulässige Fahrzeuggewicht zu achten. Aber aus anderen Gründen als beim Wohnwagen. Wer den alten 3er Führerschein hat, der darf ja bis zu 7,49 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht fahren. Aber Vorsicht, ab 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht wird das Wohnmobil als LKW berechnet und sie bezahlen auf vielen Straßen 0,70€ Maut – UND ZWAR PRO KILOMETER !!!

Das kann zum Beispiel bei einer Reise nach Spanien = ca. 2 000KM hin und 2 000KM zurück, richtig ins Geld gehen.

Aber kalkulieren sie nicht zu knapp, weil auch hier können sie das Fahrzeug ablasten lassen. Also ein Wohnmobil, das z.B. für 4 Tonnen zugelassen ist, kann man auf 3,49 Tonnen ablasten lassen. Wenn allerdings das Leergewicht schon 3,4 Tonnen beträgt, dann ist das ein sehr gefährlicher Unsinn. Denn das eingetragene Gewicht zählt. Wenn das Wohnmobil überladen ist, dann kann man richtige Probleme mit der Polizei bekommen. Die haben transportable LKW-Waagen und verstehen da überhaupt keinen Spaß. Die Strafen sind heftig und im Ausland teilweise echt schlimm. Also nicht zu knapp kalkulieren, denn Wasser und Ausrüstung sind überraschend schwer. 200 KG Zusatzgewicht sind da ganz schnell beisammen. Und nicht vergessen, Fahrer und Beifahrer wiegen ja auch etwas 400 KG Zuladung sollten also schon drin sein.

Aber nun zu den schönen Seiten eines Wohnmobilurlaubes.

Das ist doch mal was Tolles

Das Fahrgefühl in einem Wohnmobil ist natürlich unvergleichlich. So hinter dem Steuer zu Thronen und seinen Wohnraum direkt hinter sich zu haben, das ist schon ein tolles Gefühl. Für komfortable Pausen einfach auf den nächsten Parkplatz zu fahren, ohne das Fahrzeug verlassen zu müssen Kochen, Essen, Schlafen oder Toilette gehen, das ist schon super. Mittlerweile gibt es in fast allen Städten Europas Wohnmobilstellplätze, auf denen man für kleines Geld ziemlich zentral stehen kann, um ohne große Wege die Stadt zu erkunden.

Natürlich sind diese Plätze nicht so komfortabel wie auf einem Campingplatz. Aber auch die meisten Campingplätze haben separate Wohnmobilstellplätze. Nun werden sie sich fragen, warum extra Wohnmobilstellplätze auf den Campingplätzen. Ganz einfach: Die meisten Wohnmobilisten bleiben nur 1 bis 3 Tage und fahren dann weiter. Da wird normalerweise kein Vorzelt aufgebaut und solche Sachen. Aber natürlich kann man mit dem Wohnmobil auch eine komfortable Campingparzelle mieten und es sich dort für länger gemütlich machen.

Aber wer einen reinen Reiseurlaub machen will, so nach dem Motto – Heute hier und Morgen dort – für den gibt es nichts Besseres. Das geht natürlich auch mit einem Wohnwagen, ist aber etwas umständlicher. Wer auf engen, kurvigen Straßen reisen will, z.B. ans Nordkap oder durch England, der ist natürlich mit einem kleinen Wohnmobil am besten dran.

Wer jedoch einen grundsätzlich stationären Urlaub bevorzugt, für den ist das Wohnmobil keine gute Wahl. Ein Beispiel: Sie fahren in die Toskana, suchen sich einen schönen Campingplatz aus und sie teilen sich ihren Urlaub folgendermaßen ein, einen Tag Ruhe, Entspannen, Baden, Spazierengehen usw. und am anderen Tag einen Ausflug in eine schöne alte Stadt oder sonst wohin zu machen. Mit dem Wohnwagen kein Problem. Sie stellen den Wohnwagen hin und haben dann ihren PKW zur freien Verfügung.

Mit dem Wohnmobil sieht das ganz anders aus. Jedes Mal, wenn sie fortfahren, müssen sie alles zusammenpacken und mit dem großen Fahrzeug herumkurven. In viele schöne alte Städte und an viele schöne abgelegene Orte kommen sie mit dem Wohnmobil gar nicht hin. Natürlich können sie wie beim Wohnwagen, auch Fahrräder oder gar einen Roller mitnehmen. Aber das ist dann natürlich wetterabhängig und die Entfernungen spielen dann auch noch eine Rolle. Also, gerade bei der Wahl, Wohnwagen oder Wohnmobil, spielt nicht nur das Geld eine wichtige Rolle, sondern auch wie sie ihren Urlaub gestalten möchten.

Das war`s mal wieder für heute, bis zum nächsten Mal. Da geht es dann um Caravaning für Familien und Hundebesitzer.

 

Ihr Camping und Caravan-Berater

Friedrich Eschlbeck

 

Bildtext: Freuen sich über die Förderungen für die Region Landshut: Bernd Sibler (l.), Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, und Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut.

 

36.000 Euro für die Kultur

Kulturfonds fördert Koenig-Ausstellung

 

Das Ausstellungsprojekt “Kosmos Koenig im Spiegel der Kunst der Gegenwart” wird vom Kulturfonds des Freistaats mit 36.000 Euro gefördert. Diese gute Nachricht gab Landshuts Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) nach einer Sitzung des Haushaltsausschusses im Bayerischen Landtag bekannt.

Vor kurzem konnte Radlmeier, Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst, bereits die Förderzusage für drei weitere Kunstprojekte vermelden: Während die Sinfonietta Essenbach in diesem Jahr bei gleich zwei Konzerten in den Genuss einer Förderung kommt, konnten sich die Museen der Stadt Landshut über eine Förderung in Höhe von 20.000 Euro für die Sonderausstellung “Ganslberg: Fritz Koenig – Nutzungskonzepte” freuen. “Nun wurde auch der zweite Antrag aus der Stadt Landshut in voller Höhe bewilligt”, freut sich Radlmeier.

Damit ist die Ausstellung “Kosmos Koenig im Spiegel der Kunst der Gegenwart” eines von 38 Projekten im Bereich der Museen in ganz Bayern, das vom Freistaat gefördert wird. Rund 2,5 Mio. Euro stehen für diesen Förderbereich zur Verfügung. Zusammen mit den weiteren Kategorien umfasst der Kulturfonds im Haushaltsjahr 2019 insgesamt rund 6,5 Mio. Euro. Noch bis zum 1. Oktober können sich Träger kultureller Projekte bei der Regierung von Niederbayern für die neue Förderrunde 2020 bewerben.

Bildunterschrift: Freuen sich über die Förderungen für die Region Landshut: Bernd Sibler (l.), Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, und Helmut Radlmeier, Stimmkreisabgeordneter für die Region Landshut.

 

Foto: Büro Radlmeier

 

EINE BESUCHERGRUPPE AUS ELGIN ist am 20. Mai im Rathausprunksaal feierlich empfangen worden

 

In Vertretung von Oberbürgermeister Alexander Putz begrüßte Bürgermeister Erwin Schneck die Delegationsmitglieder aus der schottischen Partnerstadt und ihre deutschen Gastgeberfamilien. Schneck würdigte den Besuch als „bedeutende Säule der jahrzehntelangen freundschaftlichen Verbindungen, die wir mit Elgin pflegen” und wünschte den Gästen „unvergessliche Eindrücke”. Dann hob er – nach einem kleinen Streifzug durch die Landshuter Stadtgeschichte mit der Landshuter Hochzeit als Höhepunkt – die vielen Gemeinsamkeiten von Schotten und Bayern hervor: „Wir haben jeweils eine gewisse Sonderstellung in unseren Ländern, pochen auf unsere eigene Identität und bewahren sie.

Außerdem gelten wir als eigensinnig, aber auch als herzlich, gesellig und gastfreundlich”, so der Bürgermeister. Unstrittig sei: „Was das Feiern angeht, sind Schotten und Bayern unschlagbar – vielleicht macht auch das die Freundschaft zwischen unseren Völkern so besonders.” Dass die Städtepartnerschaft ungeachtet der großen Entfernung so lebendig ist, sei nicht zuletzt das Verdienst der beiden Partnerschaftsvereine, betonte Schneck und bedankte sich bei den Vorsitzenden Eileen Duncan (Elgin) und Elemer Dobray (Landshut): „Sie tragen mit Ihrem Engagement zur Völkerverständigung in Europa bei. Die Stadt Landshut weiß diese Leistung sehr zu schätzen.” Was das Besuchsprogramm für ihre schottischen Freunde betrifft, haben sich Dobray und sein Verein Landshut-Elgin diesmal übrigens etwas Besonderes ausgedacht: Ab Dienstag geht es für drei Tage in die Wachau, auf dem Rückweg ist noch ein Abstecher nach Ried im Innkreis geplant. „Dort treffen sich dann Menschen aus der nächstgelegenen und der entferntesten Landshuter Partnerstadt”, erklärt Dobray die Idee hinter dieser Initiative – und hofft, dass aus den Begegnungen neue Freundschaften erwachsen und bestehende Verbindungen vertieft werden können.

 

Foto: Stadt Landshut

Freundeskreis Landshuter Stadtmuseum begrüßt Stadtratsbeschluss 

Der Weg zu Umbau und Sanierung des Stadtmuseums in einem Stück, wurde freigegeben

 

Der Freundeskreis Stadtmuseum freut sich sehr über den Stadtratsbeschluss zum Weiterbau des Landshuter Stadtmuseums. Damit kommt der Verein seinem Satzungsziel, der Errichtung des Stadtmuseums Landshut mit der Funktion eines regionalen Schwerpunktmuseums, ein deutliches Stück näher.

Mit einstimmigem Beschluss im Bausenat vom 27.09.2018, welcher am 15.03.2019 vom Haushaltplenum mit großer Mehrheit im Haushaltsplan bestätigt wurde, war der Weg zu Umbau und Sanierung in einem Stück freigegeben. Die Feinplanungen zum letzten Bauabschnitt laufen bereits.

Die Unterstützung durch OB Alexander Putz und fast aller Stadtratsmitglieder, die große Spendenbereitschaft der Mitglieder des Freundeskreises und die Förderung der Ziele durch weite Teile der Landshuter Bürgerschaft haben wesentlich zu dieser positiven Entwicklung beigetragen.

Der heutige nationale Museumstag, so der 1. Vorsitzende des Freundeskreises Prof. Dr. Gernot Autenrieth, sei ein sehr passendes Datum des Landshuter Museumstages. Der Ansatz, den Tag mit einem Empfang zu begleiten, ist die Dankbarkeit und die Freude darüber, dass der Landshuter Stadtrat den Weg zur endgültigen Sanierung des Stadtmuseums geebnet und frei gemacht hat. Die Freude über die Zukunft sei eng verknüpft mit einer großen Dankbarkeit.

 

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Fotos: h.j.lodermeier

 

Bildtext von links nach rechts: Dr. Hannelore Omari, Josef Deimer, Christian Gallwitz, Ursula Weger, Hans Graf, Ludwig Zellner, Norbert Hoffmann, Dr. Karl Stoffel, Dr. Erwin Blum, Thomas Bader (verdeckt), Alexander Putz, Karsten Sehlhoff, Rosi Steinberger, Fritz Wittmann, Dr. Olaf Heinrich, Michael Schramm, Rainer Haselbeck.

 

100 Prozent für Ludwig Zellner

Freundeskreis der Hochschule Landshut wählt neue Vorstandschaft

 

Stadtrat Ludwig Zellner erneut zum Vorsitzenden gewählt

 

Am Donnerstagabend fanden sich 48 stimmberechtigte Mitglieder im Raum G 018 in der Hochschule Landshut ein, um in einer Mitgliederversammlung ihren neuen Vorstand zu wählen.

Der Vorsitzende Stadtrat Ludwig Zellner eröffnete die Versammlung, hieß seine Mitglieder herzlich willkommen um mit ihnen einen neuen Vorstand für den Verein der Freunde der Hochschule Landshut zu wählen. Die Tagesordnungspunkte bestanden aus dem Bericht des Vorsitzenden, des Kassenberichts des Schatzmeisters und des Berichtes der Rechnungsprüfung. Nach der Entlastung der Vorstandschaft übernahm Oberbürgermeister Alexander Putz als Wahlleiter die Verantwortung für eine sauber durchgeführte Wahl des gesamten Vereins-Vorstandes. Ludwig Zellner ging mit 100 Prozent Stimmenanteil als neuer Vorsitzender hervor.

Seine vier Stellvertreter sind Rainer Haselbeck (Regierungspräsident von Niederbayern), Ursula Weger (Leiterin GymnasiumSeligenthal), Prof. Dr. Erwin Blum (ehemaliger Hochschulpräsident) und Hans Graf (Vizepräsident IHK). Als Schatzmeister wurde erneut Michael Schramm (Hochschule Landshut) in das Amt berufen. Zusätzlich wurden folgende 15 weitere Mitglieder in den Vereinsvorstand gewählt: Prof. Dr. Stefan-Alexander Arlt, Thomas Bader, Franz Joseph Baur, Christian Gallwitz, Kai Gebhardt, Ruth Müller, Dr. Hannelore Omari, Helmut Radlmeier, Karsten Sehlhoff, Matthias Steck, Patricia Steinberger, Rosi Steinberger, Jutta Widmann, Fritz Wittmann und Norbert Hoffmann.

„Vielen Dank für das entgegengebrachte Vertrauen“, freute sich Ludwig Zellner. „Die neu aufgestellte Vorstandschaft wird auch weiterhin schlagkräftig die Hochschule unterstützen.“ Der Verein selber sieht sich ebenfalls für die Zukunft gerüstet. In den vergangenen vier Jahren konnte der Freundeskreis rund 124.000 Euro in die Hochschule und ihre Aktivitäten investieren und ist derzeit mit rund 47.000 Euro im Plus. Der Verein Freundeskreis Hochschule Landshut unterstützt die Hochschule Landshut materiell und ideell und hat derzeit über 200 Mitglieder.

„Der Freundeskreis leistet einen wichtigen Beitrag, damit die Hochschule Landshut neue Wege beschreiten kann, die der Staat nicht finanziert“, so Ludwig Zellner bei seiner Rede. „Die Hochschule Landshut ist die wichtigste Bildungseinrichtung in der Region und kann dank der Sponsoren ihr Bildungsangebot tatkräftig voranbringen.

Dank der Unterstützung des Freundeskreises konnten in den letzten vier Jahren Projekte umgesetzt werden, von denen Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende profitieren – beispielsweise das 40-jährige Jubiläum der Hochschule im vergangenen Jahr und der Open Campus. Ebenso wurden Fachtagungen und Veranstaltungen unterstützt, wie die Gründernacht, die Nacht der Wissenschaft und auch die interne Weihnachtsfeier, um das Betriebsklima der Hochschule zu stärken. Zudem konnten die Studierenden sich über Stipendien freuen, die im Rahmen der Aktion „40 Jahre – 40 Deutschlandstipendien“ vergeben wurden.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel bedankte sich bei den Mitgliedern für ihr tatkräftiges Engagement. „Ohne ihre finanzielle, aber vor allem auch ideele Unterstützung wäre vieles nicht möglich gewesen.“ Stoffel zeigte in seinem Vortrag die Entwicklung der Hochschule im vergangenen Jahr und die wesentlichen Projekte und Vorhaben für die nächsten Jahre wie den Aufbau des Studiengangs Hebammenwesen oder des Zentrums für sozialen Zusammenhalt auf. Nicht das Wachstum um jeden Preis sei für die Hochschule Landshut das Wichtigste, sondern die nachhaltige und qualitativ hochwertige Lehre.

 

-hjl-

 

Foto: h.j.lodermeier

 

 

500 begeisterte Jazzfans im Hangar

Les Haricots Rouges bieten Musik mit Klamauk in Vollendung

 

Volles Haus in exklusiver Atmosphäre zwischen Flugzeugen: Mit rund 500 Besuchern stellen die Lions einen Besucherrekord in der Geschichte der Jazzkonzertreihe auf.

Nach der erfolgreichen Premiere von Jazz im Hangar im vergangenen Jahr hat der Lions Club Landshut bei der diesjährigen Auflage am Samstag auf dem Flugplatz Ellermühle noch eins draufgesetzt: mehr Sound, mehr Besucher, mehr Erlös für wohltätige Projekte in der Region. Rund 500 Gäste, so viele wie noch nie in der zwölfjährigen Geschichte der Lions-Jazzkonzertreihe, erlebten eine musikalisch hervorragende und ansteckend lockere Show der französischen Kultband Les Haricots Rouges. „Der Funke springt über“, sagte Banjoist „Roro“ Congrega immer wieder. Am Ende tanzte der ganze Hangar.

Das lag zum einen an der mitreißenden Musik der Roten Bohnen, wie die Combo übersetzt heißt – benannt nach dem Lieblingsgericht von Jazzlegende Louis Armstrong, mit dem sie schon in den 60er Jahren zusammen aufgetreten sind. Andererseits heizten die sechs Musiker die Stimmung im Publikum mit vielen kabarettistischen Einlagen mit Pantomime, Tanz und skurrilen Gags an. Vom Breakdance-Exkurs über ein Solo-Battle mit fliegenden Schlagzeugstöcken, einen Stierkampf mit küssendem Stier bis zum Halbstriptease von Posaunist Christophe Deret.

Ausflüge ins Publikum, vor allem zu einer Frau vor der Bühne, die immer wieder von einzelnen Musikern oder sogar der ganzen Band umgarnt wurde, fehlten ebenso wenig wie die sympathische Interaktion mit den Besuchern: Sänger, Trompeter und Pianist Pierre Jean stellte die erfahrene Gruppe als „junge Band“ vor und ließ sich bei einem Piano-Solo von den mitsummenden Zuhörern die Melodie retten. Da sprang der Funke leicht über.

Der breite Hangar war für die diesjährige Auflage der Jazzkonzertreihe mit mehr Lautsprechern für eine noch bessere Beschallung in allen Bereichen ausgestattet worden. Das zahlte sich aus. Genauso wie die fächerförmige Anordnung der Tische und Bänke um die Bühne für bestmögliche Sicht der Gäste. Lions-Präsident Prof. Dr. Thomas Küffner und Konzertorganisator Dr. Josef Ciesiolka waren zufrieden: „Wir freuen uns sehr, wie gut das Format auf dem Flugplatz beim Landshuter Publikum ankommt“, sagte Küffner. „Und dank des Besucherrekords können wir mit dem Erlös einige soziale, kulturelle, ökologische und gesellschaftliche Projekte in der Region unterstützen.“ Als Beispiel nannte er die Förderung von internationalen Schüleraustauschfahrten. „Angesichts von Brexit und Nationalismusdebatten sind gerade solche Initiativen des Dialogs zwischen jungen Menschen über Landesgrenzen hinweg besonders wichtig.“

Die Bandmitglieder von Les Haricots Rouges: nie lange auf einem Platz, oft in einer gemeinsamen Choreografie auf der Bühne in Aktion.

Ein Tänzchen war angesagt, mit Tänzerin aus dem Publikum und Musikerkollegen

Die Musiker heizten die Stimmung mit kabarettistischen Einlagen mit Pantomime und skurrilen Gags an

Lions-Präsident Prof. Dr. Thomas Küffner und Konzertorganisator Dr. Josef Ciesiolka waren zufrieden

 

Fotos: h.j.lodermeier

 

*ENDE*

 

Lernen aus dem Koenigsdrama

Ist über das Erbe Fritz Koenigs und das Koenig-Museum nicht längst schon alles gesagt?

 

 

Lesung mit Hans Krieger | Musikalische Begleitung: Stefan Amannsberger & Richard Köll

Ist über das Erbe Fritz Koenigs und das Koenig-Museum nicht längst schon alles gesagt? Nein, überhaupt nicht, das Wesentliche ist noch gar nicht gesagt, meint der Lyriker und Essayist Hans Krieger.

Was dieses Wesentliche ist, sagt er in seiner Rede »Lernen aus dem Koenigsdrama«. Die Rollen in diesem Drama sind anders verteilt als man dachte. Der tragische Held, also das Opfer, ist jemand, den man für einen Täter und Profiteur gehalten hat. Scherz? Satire? Ironie kommt ein wenig ins Spiel, aber dem Redner geht es um die tiefere Bedeutung. Die Perspektive verändert sich, Lösungschancen kommen in den Blick.

Hans Krieger  

Hans Krieger lebt in München und Landshut. Als Kulturjournalist arbeitete er für die Bayerische Staatszeitung,

DIE ZEIT, die Landshuter Zeitung und mehrere Rundfunkanstalten. Daneben bildete er Journalisten aus und war Lehrbeauftragter für Theaterkritik an der LMU München. Als Publizist wurde er 1997 mit dem Friedrich-Märker-Preis für Essayisten ausgezeichnet. Hans Krieger hat zehn Gedichtbände veröffentlicht, zuletzt Apfelfall, Birkenlicht und Namenlot ‒ alle mit Zeichnungen von Christine Rieck-Sonntag. Außerdem übersetzte er auch französische (Verlaine, Desbordes-Valmore) und italienische Lyrik (D’Annunzio) ins Deutsche.

 

Amannsberger + Köll

Die Landshuter Musiker Richard Köll und Stefan Amannsberger bringen bei ihren Konzerten Klangmalereien und Balladen auf die Bühne und begeistern dabei ihr Publikum mit eigenen Kompositionen oder der individuellen Interpretation von musikalischen Standards. Vier Gitarren hat Stefan Amannsberger im Gepäck und die zum Teil offenen Stimmungen sorgen für einen besonders vollen, klaren Gitarren-Sound. Auch Richard Köll wechselt laufend seine Instrumente, wobei er malzu Bariton- oder Sopransaxofon, mal zur Klarinette oder zur Bassklarinette greift.

 

06. Juni 2019 – 19.30 Uhr

Lebenshilfe Landshut – Vortragssaal | Spiegelgasse 207 | 84028 Landshut

Eintritt: 8 EURO (Karten an der Abendkasse)

 

Fotos: Freundeskreis Fritz Koenig e.V

Bildtext: Bald steigt das Familienfest: Das Team der Koordinierenden Kinderschutzstelle der Stadt Landshut sowie die Vertreter verschiedener teilnehmender Organisationen freuen sich auf viele kleine und große Besucher.

 

Spiel, Spaß und Information beim Familienfest in der Alten Kaserne

Eröffnung durch OB Alexander Putz am Samstag

Mittlerweile ein fester Bestandteil im Landshuter Veranstaltungsprogramm: das beliebte Familienfest, das in diesem Jahr bereits zum achten Mal stattfindet und zu dem Oberbürgermeister Alexander Putz gemeinsam mit der Koordinierenden Kinderschutzstelle (KoKi) am Samstag, 25. Mai, von 11 bis 17.30 Uhr alle Familien mit Kindern einlädt. Ort des Geschehens ist auf der Wiese der Alten Kaserne am Liesl-Karlstadt-Weg 4. Oberbürgermeister Alexander Putz wird das Familienfest um 11 Uhr eröffnen.

Die Organisatoren des diesjährigen Familienfestes – das Team der KoKi der Stadt Landshut – haben wieder ein abwechslungsreiches Programm für die Gäste zusammengestellt. Schminken, basteln und malen, Spiele für Groß und Klein, ein Minicrosslauf, Riesenseifenblasen machen oder ein Bauwerk aus Holzklötzen entstehen lassen, an einem Glücksrad drehen, auf eine Torwand schießen, ein Lastenfahrrad testen, Nutztiere betrachten und melken, die Kletterwand erklimmen und vieles mehr ist beim Familienfest geboten. Darüber hinaus dürfen sich die Kinder wieder aufs Ponyreiten freuen und ein Zauberer führt seine Kunststücke vor. Zudem kann an Workshops teilgenommen werden, wie beispielsweise Ballett oder Musik.

Und was wäre ein Fest ohne Essen und Trinken: Freilich ist auch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Während die Kinder sich austoben, können die Eltern in aller Ruhe Kaffee und Kuchen genießen oder auch mit etwas Herzhaftem den Hunger stillen. Außerdem können sich die Eltern über die Arbeit beziehungsweise die Angebote der 25 teilnehmenden Einrichtungen informieren.

Es spricht auch nichts dagegen, ausgerüstet mit Picknick-Decke und gefülltem Picknick-Korb einen entspannten Nachmittag beim Familienfest zu verbringen.

Der Eintritt ist frei. Wer mit dem Bus zum Familienfest fahren möchte, kann die Buslinien, 3, 5 und 14 nutzen. Informationen gibt es auch auf der Internetseite der Stadt Landshut unter www.landshut.de. Bei anhaltendem starkem Regen muss die Veranstaltung abgesagt werden.

 

Foto: Stadt Landshut

 

Bildtext: Die Regiothek-Gründer Bastian Kühnel, Alexander Treml, Anton Kohlbauer und Simon Nestmeier (v.li.) erläutern Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich ihr Konzept.

 

 

Der Regionalität ein Gesicht geben

Bezirkstagspräsident  Dr. Olaf Heinrich zu Besuch bei der „Regiothek“

 

Sie wollen den Lebensmittelmarkt „regiovolutionieren“: die Gründer des Start-ups Regiothek in Passau. Mit www.regiothek.de haben sie eine Online-Plattform entwickelt, auf der kleine Betriebe aus der Region sich und ihre Produkte vorstellen können: Landwirte, Brauer, Metzger, Brenner, Imker, Bäcker, unabhängige Läden oder auch Restaurants. Bei einem Ortstermin im Gründerzentrum Inn.Kubator in Passau stellten die vier Niederbayern Simon Nestmeier, Bastian Kühnel, Anton Kohlbauer und Alexander Treml Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich ihr Konzept vor. „Wir wollen kleine Strukturen stärken und dafür sorgen, dass Regionalität ein Gesicht bekommt, indem wir Lieferketten sichtbar und zentral abrufbar machen“, so Treml. Die Regiothek-Betriebe zeigen nicht nur, welche Zutaten sie verwenden, sondern auch woher diese stammen – quasi vom Acker bis auf den Teller.

 

Eine mehrfach ausgezeichnete Initiative

Von dieser Transparenz sollen nicht nur die Verbraucher profitieren, sondern auch die Anbieter, indem sie in der digitalen Welt aufscheinen. Die junge Firma – sie wurde erst 2018 offiziell aus dem Lehrstuhl für Data Science der Universität Passau als GmbH ausgegründet – agiert als Marketing- und Digitalisierungspartner. Für ihre Idee einer regionalisierten Online-Plattform wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Im November 2018 wählte im Rahmen des „Innovation in Politics Awards“ eine 1053-köpfige europaweite Bürgerinnen- und Bürgerjury die Regiothek aus über 600 Projekten zum Gewinner des Kontinents in der Kategorie „Ökologie“. Auch beim bundesweiten Gründerwettbewerb “Digitale Innovationen” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zählte die Regiothek zu den Preisträgern. Die Plattform wurde am 31. August 2018 im Rahmen der Internationalen Funkausstellung (IFA) als einziges Start-up aus Niederbayern prämiert.

 

Sie planen eine „Regiovolution“ für gutes Essen

Die Pilotregion ist Ostbayern. Ziel der Regiothek-Gründer ist die ständige Weiterentwicklung und Optimierung der IT auf dem Weg hin zu einer  „Regiovolution“ über Ländergrenzen hinweg, die immer mehr Verbraucher für gutes, hochwertiges  Essen begeistert. Dabei sollen immer mehr Anbieter in immer mehr Regionen vernetzt werden. Nestmeier: „Die Digitalisierung hält in allen Lebensbereichen Einzug. Davon sind auch die Landwirtschaft sowie die Verarbeitung von Lebensmitteln nicht ausgeschlossen. Parallel dazu ändern sich Verbrauchergewohnheiten. Im Fokus stehen nicht nur Geschmack und Preis, sondern zunehmend auch Regionalität, Ökologie, Tierwohl und zeitsparende Beschaffung.“ Gerade in Bayern sollten die Betriebe davon profitieren, zumal die Landwirtschaft hier noch relativ kleinparzellig und familiär strukturiert ist. Oft fehlten allerdings noch effiziente Vermarktungsmethoden. Das Kerngeschäft der Regiothek basiert auf einem Abomodell. Dazu kann man individuell zusätzliche Dienstleistungen buchen.

 

Dr. Heinrich: „Eine gute Orientierungshilfe“

Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich, dem das Thema Regionalentwicklung und die Förderung dezentraler Strukturen sehr am Herzen liegt, begrüßte die Initiative. „Ich hoffe, dass immer mehr Menschen darüber nachdenken, wie sie sich gesünder und bewusster ernähren können. Lebensmittel aus der Region sind auch aufgrund der kurzen Transportwerte ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Die Plattform der Regiothek bietet hier eine gute Orientierungshilfe.“ Es sei wünschenswert, dass sich das Netzwerk noch weiter verbreitert. Er versprach die Idee, – auch im Rahmen seiner Möglichkeiten als Bürgermeister der Stadt Freyung  – weiterzutragen. Der Bezirk Niederbayern ist mit dem Thema Landwirtschaft und Ernährung in mehrfacher Hinsicht befasst: als Träger des Agrarbildungszentrums in Landshut-Schönbrunn mit dem Lehr- und Beispielsbetrieb für Obstbau in Deutenkofen sowie der Fachberatung für Fischerei und dem Fischereilichen Lehr- und Beispielsbetrieb Lindbergmühle.

 

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Foto: Bezirk Niederbayern / Hochreiter

 

Bildtext v.l.n.r.: Norbert Hoffmann (Mitglied von In Landshut dahoam e.V. und Spender), Annemarie Bovensiepen, Kirstin Sauter (beide im Vorstand von In Landshut dahoam e.V.), Johanna Ohlenforst (2. Vorsitzende der Kinderkrebshilfe Dingolfing-Landau-Landshut e.V.), Traudl Zmitrovic, Monika Voland-Kleemann (beide im Vorstand von In Landshut dahoam e.V.)

 

Verein “In Landshut Dahoam” spendet 900 Euro an Kinderkrebshilfe

Am Wochenende fand die Spendenübergabe aus der Aktion „Der Narrenbrunnen wird zum Osterbrunnen“ statt

 

Der Verein „In Landshut dahoam e.V.“ freute sich sehr, dieses Jahr einen Rekordbetrag in Höhe von 900 Euro an die Kinderkrebshilfe Dingolfing-Landau-Landshut übergeben zu können. Ein besonderer Dank gilt hier der Landshuter Bevölkerung, die diesen Erfolg möglich machte. Frau Johanna Ohlenforst, 2. Vorsitzende der Kinderkrebshilfe bedankte sich sehr herzlich und berichtete von der Arbeit des Vereins. Wird eine Familie von Krebs betroffen, unterstützt der Verein auf vielerlei Weise. Zum einen kümmern sich die Mitglieder des Vereins um die Familien und haben für alle Probleme, Sorgen und Nöte ein offenes Ohr.

Dies sowohl telefonisch als auch durch persönliche Besuche. Sollten zu der emotionalen Belastung noch finanzielle Probleme kommen, springt der Verein auch hier ein. Zudem werden Ausflüge und Treffen organisiert, die einen Austausch ermöglichen. Hier können Eltern und Kinder andere Betroffene kennenlernen, sich über Therapien austauschen und Mut durch die Begegnung mit Kindern, die den Krebs besiegt haben, schöpfen. Die Mitglieder des Vereins „In Landshut dahoam e.V.“ freuen sich sehr, diese wertvolle Arbeit unterstützen zu können.

 

Foto: Landshut dahoam e.V.