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Vandalismus oder Armut?

Zerstörungswut an gepflanzten Geranien ausgelassen

 

Der Bürgerverein Achdorf kümmert sich gemeinsam mit dem Kriegerverein um den Platz rund um das Kriegerdenkmal. Viele ehrenamtliche Stunden und auch finanzielle Mittel werden jedes Jahr in die Hand genommen, um den Achdorfer Bewohnern einerseits einen schönen Platz zum Verweilen anzubieten und andererseits ist es wichtig mit dem Kriegerdenkmal an die vielen Achdorfer Söhne, Väter und Großväter zu erinnern, die in den beiden Weltkriegen ihr Leben gelassen haben.

 

Seit zwei Jahren werden auch die Brückengeländer mit Blumenkästen bestückt und runden somit das gesamte Bild mit den farbenfrohen Geranien ab. Leider kommt es immer wieder vor, dass Geranien herausgerissen und einfach mitgenommen oder umhergeworfen werden. „Es ist wirklich sehr bedauerlich, dass die ehrenamtliche Arbeit nicht so gewürdigt wird, wie es sich eigentlich gehört.“, betont der Vorsitzende beider Achdorfer Vereine, Stadtrat Gerd Steinberger. „Die Gründe kann man nur erahnen: entweder es ist blinde Zerstörungswut oder jemand kann sich selbst solche schönen Pflanzen nicht leisten.“ Sollte letzteres der Fall sein, seien die Vereine gern bereit, auch einmal an einen privaten Haushalt Blumenpflanzen zu spenden. Man kann sich vertrauensvoll an den Vorstand wenden. In jedem Falle werden die Anwohner gebeten, die Augen offen zu halten und entsprechende widerrechtliche Aktionen zu melden.

 

Foto: A. König

KULTURmobil am kommenden Wochenende

in Osterhofen, Steinach und Arnstorf

Zaubershow von und mit Profi-Magier Sebastian Nicolas – Abends Volksstück „Unkraut” – Theater wird am Samstag in Steinach in Gebärdensprache übersetzt

Kommendes Wochenende tourt das Kulturmobil, das fahrende Theater des Bezirks Niederbayern, wieder durch Niederbayern und klappt in drei Landkreisen seine Bühne auf. Der Eintritt ist für die Bürger frei.

Das erste Gastspiel dieser Kulturmobil-Saison im Landkreis Rottal-Inn findet am Sonntag, 21. Juli, in Arnstorf statt. Bei gutem Wetter draußen auf dem Busbahnhof, Unteres Schloss, 94424 Arnstorf. Falls das Wetter schlecht werden sollte, ist als Ausweichspielort das Feuerwehrhaus, Mariakirchenerstraße 5 in Arnstorf vorgesehen.

Bereits am Freitag, 19. Juli, gastiert Kulturmobil in Osterhofen im Stadtpark. Die Zufahrt ist für auswärtige Besucher über Seewiesen, dort befinden sich Parkplätze. Als Ausweichspielort bei schlechtem Wetter ist die Fahrzeughalle des Rettungszentrums, Alfred-Sell-Straße 12 in 94486 Osterhofen eingeplant.

Am Samstag schlägt Kulturmobil seine Bühne in Steinach im Landkreis Straubing auf; und zwar bei der Alten Schule, Hafnerstraße 8 in 94377 Steinach. Falls das Wetter schlecht werden sollte, wird in der Halle der Firma Atlas-Kern, Gewerbering 1 in Steinach gespielt.

Übersetzung in Gebärdensprache

In Steinach wird das Theaterstück für gehörlose Theaterbegeisterte in Gebärdensprache übersetzt – ein Novum bei Kulturmobil und für Niederbayern. Prof. Dr. Uta Benner und Anja Bergmann, beide an der Hochschule Landshut am Studiengang Gebärdensprachdolmetschen tätig, werden das Theaterstück mit vollem Körpereinsatz übersetzen. Das Gastspiel in Steinach ist das einzige im Landkreis Straubing, das auch in Gebärdensprache stattfindet.

 

Foto: Bezirk Niederbayern

„A Love Affair with Landshut”

Amerikanischer Künstler aus Michigan Rick Beerhorst stellt aus

„A LOVE AFFAIR WITH LANDSHUT“ heißt die Ausstellung von Rick Beerhorst, die am Donnerstag, den 8. August 2019 um 19.00 Uhr im Landshuter Röcklturm eröffnet wird.

Bei der Vernissage wird Herr Oberbürgermeister Alexander Putz zur Begrüßung sprechen. Markus Wimmer von der Galerie 561 in Landshut wird die Ausstellung erläutern und den Künstler Rick Beerhorst vorstellen. Zur Eröffnung in der ersten und zweiten Etage sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Rick Beerhorst befand sich im Sommer 2018 für drei volle Monate in Landshut und ist zwei weitere Male zurückgekehrt, um in den Straßen und Cafés zu zeichnen und zu malen. Ausgehend von diesen Studien hat er eine ganz neue Sammlung von Werken geschaffen, die im August im Röcklturm zu sehen sein wird. Zu dieser Ausstellung gehören Ölgemälde, Zeichnungen, Holzschnitte und -skulpturen, welche die Stadt Landshut aus der Perspektive dieses einzigartigen und feinfühligen Künstlers widerspiegeln. Beerhorst überträgt dabei die Emotionen und Atmosphäre der Stadt Landshut in Form seines naturalistischen und expressiven Stils in eine ureigene individuelle Bildsprache.

Rick Beerhorst ist seit 30 Jahren freiberuflicher Künstler, seine Arbeiten werden sowohl im öffentlichen als auch im privaten Rahmen gezeigt, sind in einer Vielzahl von Sammlungen vertreten, darunter auch im Weißen Haus in Washington, D.C.

Beerhorst machte seinen Master in Malerei an der Universität von Illinois und erhielt zweimal ein Stipendium von der amerikanischen Stiftung „Pollack Krasner Foundation“.

Seine erste Ausstellung in Deutschland „A LOVE AFFAIR WITH LANDSHUT“ ist vom 9. August bis 1. September 2019 im ersten und zweiten Obergeschoss des Landshuter Röcklturms, Isarpromenade 2, immer dienstags bis sonntags von 14.00 bis 18.00 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.

 

Foto: Claudia Spegele

Bildtext:  Zahlreiche bekannte Schauspieler wie (von links) Brigitte Hobmeier, Klaus Steinbacher, Mišel Matičević, Martina Gedeck und Mercedes Müller haben Rollen in der ARD-Miniserie „Oktoberfest – 1900“ übernommen. Die Regie führt Hannu Salonen.

 

 

Die Burg Trausnitz als Filmkulisse: Dreharbeiten für historische ARD-Eventserie „Oktoberfest – 1900“ beginnen

Der Hofgartenparkplatz steht daher ab Montag, 12. Juli, teilweise nicht zur Verfügung

 

Landshut hat als Drehort der ARD-Reihe „Um Himmels Willen“ schon seit mehr als einem Jahrzehnt einen festen Platz im deutschen Fernsehen. Während für diese Serie aber ganz überwiegend Schauplätze in der Innenstadt ausgewählt wurden, rückt nun die Burg Trausnitz als Filmkulisse in den Mittelpunkt: Ab Montag werden dort voraussichtlich eine Woche lang Szenen für die neue historische ARD-Eventserie mit dem Arbeitstitel (AT) „Oktoberfest – 1900“ aufgenommen. Diese wird von Zeitsprung Pictures in Zusammenarbeit mit Violet Pictures und in Ko-Produktion mit dem Bayerischen Rundfunk, ARD Degeto, dem Westdeutschen Rundfunk und dem Mitteldeutschen Rundfunk für Das Erste produziert.

Im Mittelpunkt der sechsteiligen, historischen Eventserie steht der erbitterte Kampf zweier Brauerei-Clans um die gesellschaftliche und wirtschaftliche Vormachtstellung im München des Jahres 1900. Die Dreharbeiten haben übrigens bereits im Mai in Prag begonnen. Gedreht wird voraussichtlich noch bis Mitte August; neben Landshut sind auch andere Orte in Bayern sowie in Tschechien und Nordrhein-Westfalen als Schauplätze vorgesehen. Vor der Kamera stehen zahlreiche bekannte Schauspieler wie Mišel Matičević, Francis Fulton-Smith, Klaus Steinbacher, Mercedes Müller, Maximilian Brückner, Brigitte Hobmeier und nicht zuletzt auch die in Landshut aufgewachsene Martina Gedeck.

Dass neben der seit 2002 erfolgreich laufenden Reihe „Um Himmels Willen“ und nur wenige Wochen nach der Erstausstrahlung des ebenfalls teilweise in Landshut gedrehten ARD-Fernsehfilms „Club der einsamen Herzen“ nun eine weitere prominent besetzte TV-Serie im Ersten zu sehen sein wird, der auch Landshut als Kulisse dient, freut Oberbürgermeister Alexander Putz sehr. „Für unsere Stadt ist das natürlich beste Imagewerbung“, sagt er. „Einer breiten Öffentlichkeit immer wieder zur besten Sendezeit die einzigartige Schönheit Landshuts und Sehenswürdigkeiten wie die Burg Trausnitz präsentieren zu können, ist viel wert – das lässt sich in Geld gar nicht ausdrücken.“ Putz hofft darauf, dass die Eventserie „Oktoberfest – 1900“ (AT), die voraussichtlich in drei Doppelfolgen 2020 im Ersten ausgestrahlt werden soll, dabei hilft, den Bekanntheitsgrad Landshuts weiter zu steigern und insbesondere noch mehr Touristen in die Stadt zu locken.

Dass eine erfolgreiche TV-Serie den Städtetourismus tatsächlich ankurbeln kann, habe „Um Himmels Willen“ in Landshut bewiesen, so Putz. So gehöre die Themenführung „Auf den Spuren von Herrn Wöller“, die nach dem von Fritz Wepper verkörperten Serienhelden benannt wurde, seit Jahren zu den am häufigsten gebuchten Stadtführungen. „Das zeigt, dass unsere Stadt direkt profitieren kann, wenn sie, wie nun wieder geschehen, als Drehort ausgewählt wird.“

Die am Montag anlaufenden Dreharbeiten für „Oktoberfest – 1900“ (AT) gehen indes mit kleineren Verkehrsbehinderungen im Bereich der Burg Trausnitz und des Hofgartens einher. So wird von Montag, 12. Juli, 7 Uhr, bis voraussichtlich Samstag, 20. Juli, 5 Uhr, eine vier Parkreihen umfassende absolute Haltverbotszone am Hofgartenparkplatz eingerichtet. Der Bereich ist mit den entsprechenden Zeitangaben ausgeschildert. Ein absolutes Haltverbot gilt außerdem von Freitag, 19. Juli, 17 Uhr, bis Samstag, 20. Juli, 5 Uhr, auf der Edmund-Jörg-Straße in einem insgesamt rund 45 Meter umfassenden Abschnitt entlang der Anwesen Haus-Nummer 13 bis 17. Im selben Zeitraum wird darüber hinaus in Absprache mit der Burgverwaltung der Wehrgang zur Trausnitz temporär gesperrt. Die Stadt Landshut bittet alle Anwohner und Besucher der betroffenen Bereiche um Verständnis für die mit den Dreharbeiten verbundenen Unannehmlichkeiten.

 

Foto: © BR / Zeitsprung Pictures GmbH / Dusan Martincek

 

Museumsfest mit der Raupe Nimmersatt, Ponyreiten und moderner Automobiltechnik

 

Am 13. Juli 2019 bietet das 9. LANDSHUTfest im Museumsquartier Erlebnisse für die ganze Familie

Am kommenden Samstag verwandelt sich das zukünftige Museumsquartier wieder in eine Feiermeile. Schon zum neunten Mal findet rund um den Prantlgarten das LANDSHUTfest statt. Im Zentrum steht diesmal die kleine Raupe Nimmersatt, deren 50. Geburtstag Anlass für einen Kreativwettbewerb von Grundschulen und Kindergärten war, dessen spannende Prämierung auf dem Fest stattfindet. Um diesen Höhepunkt herum stellen mehr als zwanzig Kooperationspartner das Ehrenamt mit seinen kulturellen, sportlichen und sozialen Facetten vor: Man kann – unter anderem – in Dialoge treten mit dem Imkerverein und dem Schachclub, der Stadtbücherei, dem Mathematik-Kabinett und der Fridays-for-Future-Bewegung, man kann den Fechtern beim Sportfechten und beim historischen Fechten zusehen, mit den Gebärdendolmetschern üben oder die Tragerlrutsche des Stadtjugendrings für eine rasante Fahrt nutzen.

Vor dem Museumseingang auf dem Franziskanerplatz zeigen die BMW Group Werk Landshut und die ecobi GmbH ihre neuesten Entwicklungen zu E-Mobilität und Carsharing. BMW und das Landshuter Mobilitäts-Projekt, das 2017 seinen Betrieb aufnahm, stellen ihr Konzept zum abgasfreien Autoteilen mit BMW i3-Elektrofahrzeugen vor.

Wie immer legen die Museumsmitarbeiter und die Architekten mit einer ganzen Palette an Kurzvorträgen zur Museums- und Stadtarchitektur und den aktuellen Ausstellungen im LANDSHUTmuseum, im KASIMIRmuseum und im KOENIGmuseum einen informativen Rahmen um das große Familienfest im Prantlgarten.

Eingebettet werden all diese Abenteuer und Informationen in ein spannendes Spiel- und Spaßprogramm für die ganze Familie. Vor allem das Reiten auf den drei Ponys und die Hüpfburg dürften nachgefragt werden, aber auch Spielgeräte, Bastel- und Spieleangebote, das Glücksrad und Ballontiere warten auf die Kleinen. Die Großen dürfen sich bei Musik von Thomas Mauerberger und dem „Trio Feinkost“ über eine erholsame Brotzeit vom Grill oder das Kaffee- und Kuchenangebot des Freundeskreises im großen Zelt freuen.

Veranstaltet wird das LANDSHUTfest wie jedes Jahr vom Freundeskreis Stadtmuseum in enger Zusammenarbeit mit den Museen der Stadt Landshut, großzügig gesponsert vom Lions Club Landshut sowie von der Sparkasse Landshut, dem BMW Werk Landshut und SAX Gerüstbau. Sie ermöglichen auch wieder das Tagesangebot: Wer beim LANDSHUTfest Mitglied im Freundeskreis wird, erhält ein Jahr Beitragsfreiheit und eine kostenlose Brotzeit! Wir freuen uns auf viele Besucher am Samstag, 13. Juli 2018, von 12 bis 18:30 Uhr. Eröffnet wird nach einer Vorführung der Bergla Buam mit Schuhplatteln und Goaßlschnalzn durch Oberbürgermeister Alexander Putz, der Eintritt ist frei.

 

Fotos: Freundeskreis Stadtmuseum Landshut

Bildtext: Damen der Frauenunion, Kreisvorsitzende Monika Voland Kleemann (4.v.l.) Lena Föckersperger ( 3.v.l)

 

FrauenUnion im Dialog

Besuch der Waldorfschule in Landshut

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m Rahmen der Reihe Frauenunion im Dialog besuchte die Frauenunion Landshut Stadt die 1.Waldorfschule Niederbayerns in Landshut. Lena Föckersperger, Mitbegründerin und Vorstand der Waldorfschule, empfing die Kreisvorsitzende Monika Voland-Kleemann und die Damen der FrauenUnion Landshut Stadt und erklärte den Damen die Waldorfpädagogik und die Besonderheiten, die diese Schule ausmachen.

Die Waldorfschule ist eine private Schule, an der das Schulgeld abhängig von der Höhe des Einkommens der Eltern berechnet wird. Somit ist sichergestellt, dass auch Alleinerziehende, mit einem geringeren Gehalt, ihr Kind auf diese Schule schicken können. Eltern, die ein hohes Einkommen haben, zahlen ein entsprechend höheres Schulgeld. Die Eltern an der Waldorfschule sollten die Pädagogik verstehen und mittragen; sie werden aktiv in den Schulalltag eingebunden und helfen, ihren Möglichkeiten entsprechend, mit.

In diesem Jahr bestehen die Waldorfschulen seit 100 Jahren: In Deutschland gibt es 244 und weltweit 1151 dieser Schulen. Eine der Besonderheiten der Pädagogik ist, dass die Kinder von der 1. bis zur 8. Klasse von derselben Klassenlehrer*in geführt werden. Ein großer Vorteil, da die Lehrer*innen die Kinder sehr gut kennen und entsprechend fördern können. Eine weitere Besonderheit ist das Erlernen von 2 Fremdsprachen bereits ab der ersten Klasse. Englisch und Französisch werden von Beginn an spielerisch im besten Fall von Muttersprachler*innen vermittelt.

Sehr positiv fanden die Damen der FU, dass bereits ab dem 3. Schuljahr das Handwerk mit eingebunden wird. Hier können Kinder bereits sehr früh verschiedenste Handwerksberufe kennenlernen und auch ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Eine wichtige Stellung im Lehrplan nimmt das Fach Eurythmie ein, eine anthroposophische Bewegungskunst, die integraler Bestandteil der Waldorfpädagogik ist.

In den ersten Jahren bekommen die Schüler keine Noten, um so den Druck von den Kindern zu nehmen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich entfalten zu können. Sehr wohl gibt es jedoch Wortzeugnisse, in denen ausführlichst auf die Kinder und ihre Entwicklung eingegangen wird. Nach einer Einführung, zeigte Frau Föckersperger den Damen die Räumlichkeiten.

Noch ist die Schule in den von Eltern liebevoll hergerichteten Containern in der Papiererstrasse untergebracht. Zwei Klassen zählt die Schule momentan, die 1. und die 3. Klasse. Im Herbst kommen weitere 2 Klassen dazu, so dass ab diesem Zeitpunkt 4 Klassen unterrichtet werden können. Die neuen Container für diese Klassen sind bereits aufgestellt und ausgebaut und werden nun bis zum Herbst wieder wohnlich eingerichtet.

In zwei Jahren soll der erste Bauabschnitt am Spitalacker beim Nordfriedhof, wo das Grundstück für die neue Waldorfschule auf Erbpacht von der Stadt Landshut übernommen wird, fertiggestellt und die Klassen können umziehen.

Alle Damen der Frauenunion waren von der kleinen Waldorfschule sehr begeistert, sowohl von der Waldorfpädagogik, dem Konzept und von den bis ins kleinste Detail liebevoll eingerichtete Räumlichkeiten. Vor allem aber bewunderten sie den großen Einsatz aller Beteiligten. Als kleines Dankeschön für den informativen Nachmittag überreichte Monika Voland-Kleemann ein Buchskranzl an Lena Föckersperger und wünschte ihr stellvertretend für alle Mitbegründer viel Erfolg beim Stemmen dieses Mamutprojektes

Foto: FU

 

Sanierung der Stadtresidenz mit 21 Millionen Euro bewilligt

 

Der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen im Bayerischen Landtag hat am Mittwoch die Mittel für Hochbaumaßnahmen freigegeben. Landshut bekommt 21 Millionen Euro für die Dach- und Fassadensanierung der Stadtresidenz.

Die Landshuter SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller freut sich, dass die Erhaltung dieses kulturell und historisch wertvollen Gebäudes somit gesichert ist: „Die Residenz ist alle vier Jahre außerdem einer der Schauplätze der mittlerweile weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Landshuter Hochzeit und hat damit sowohl kulturelle, als auch wirtschaftliche Bedeutung“. Auch die Landshuter SPD-Fraktion ist froh über die Beschlussfassung: „Die Stadtresidenz ist eines der bedeutendsten historischen Gebäude unserer Stadt. Wir freuen uns natürlich, wenn die Staatsregierung dies auch anerkennt und zum Erhalt beiträgt.“ Schließlich sei das 1536 von Herzog Ludwig X. erbaute  Gebäude auch Anziehungspunkt für viele Touristen, so die Fraktionsvorsitzende Anja König.

 

Foto: Büro Müller

Burgfest führt ab Donnerstag zu Verkehrsbeschränkungen rund um die Trausnitz

 

Von Donnerstag, 4. Juli, bis Samstag, 6. Juli, findet auf der Burg Trausnitz das Burgfest der Landshuter Hochzeit statt. Rund um den Veranstaltungsbereich ist an allen drei Tagen mit erheblichen Verkehrsbeschränkungen sowohl für den fließenden als auch den ruhenden Verkehr zu rechnen.

So gilt jeweils zwischen 15 und 24 Uhr entlang der gesamten Edmund-Jörg-Straße, der Kalcherstraße, der Prof.-Kurt-Huber-Straße sowie in Teilbereichen der Gerhard-Hauptmann-Straße, der Adelmannstraße und der Pfarrgasse ein beidseitiges Haltverbot. Zudem werden die Edmund-Jörg-Straße und die Kalcherstraße ab der Einmündung Am Graben bzw. Gerhard-Hauptmann-Straße sowie der Hofgartenparkplatz an den Veranstaltungstagen für den allgemeinen Verkehr gesperrt. Das Einfahren in den Sperrbereich ist lediglich Anwohnern, Ausstellern und Behinderten gestattet.

Neben der Grieserwiese steht insbesondere auch der zwischen der Bauhofstraße und der Maximilianstraße gelegene Parkplatz der Finanzbehörden für die Besucher des Festes als Parkflächen zur Verfügung. Sowohl vom Parkplatz der Finanzbehörden als auch von der Grieserwiese und der Altstadt aus werden die Besucher am Donnerstag und Freitag zwischen 16.30 und 21 Uhr und von 22 bis 1 Uhr sowie am Samstag von 14.30 bis 21 Uhr und von 22 bis 1 Uhr mittels P&R-Bussen etwa im 15-Minuten-Takt kostenlos zum und vom Veranstaltungsgelände befördert.

Um eine geordnete Durchführung der Veranstaltung, insbesondere aber auch die Aufrechterhaltung der Sicherheit des Verkehrs sowie die jederzeitige Zufahrt für Feuerwehr und sonstige Rettungsfahrzeuge gewährleisten zu können, werden alle Verkehrsteilnehmer gebeten, die angeordneten Verkehrsbeschränkungen zu beachten sowie das Angebot des kostenlosen P&R-Verkehrs anzunehmen.

 

Foto: h.j.lodermeier

 

Novum bei KULTURmobil: Theater erstmals in Gebärdensprache

 

Die Gebärdensprachdolmetscherinnen Prof. Dr. Uta Benner (rechts) und Anja Bergmann (2.v.r.) werden das Theaterstück in Gebärdensprache übersetzen
(Foto: Bezirk Niederbayern, Karin Stempfhuber-Herde

Volksstück „Unkraut“ wird in Gebärdensprache übersetzt

 

Premiere bei KULTURmobil: Erstmals in der 22-jährigen Geschichte des fahrenden Theaters kommen in diesem Jahr Gebärdensprachdolmetscher zum Einsatz. Das Theaterstück „Unkraut“ wird für gehörlose Theaterbegeisterte in Gebärdensprache übersetzt – und zwar am 6. Juli in Vilshofen, am 14. Juli in Eching und am 20. Juli in Steinach. Um 20 Uhr steht das moderne Volksstück „Unkraut“ jeweils auf dem Programm. Der Eintritt ist frei.

Prof. Dr. Uta Benner und Anja Bergmann, beide an der Hochschule Landshut am Studiengang Gebärdensprachdolmetschen tätig, werden das Theaterstück in Gebärdensprache übersetzen – ein Novum bei Kulturmobil und für Niederbayern.

Temporeiches Volksstück „Unkraut“

Das Volksstück „Unkraut“ hat der niederbayerische Regisseur Sebastian Goller inszeniert. Die Handlung: Eine Reihenhaussiedlung wie aus dem Katalog: Musterhäuser, gepflegtes Grün, Rosen, denen das ganze Herz gehört. Doch es gibt Anlass zu großer Sorge: Unkraut macht sich breit. Man ist sich einig: Das kann nur vom Öko-Garten des neuen Nachbarn Krause herübergewachsen sein. Dagegen muss etwas unternommen werden … Das Volksstück „Unkraut“ des fränkischen Schriftstellers und Satirikers Fitzgerald Kusz, das 1983 uraufgeführt wurde, hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Mit viel hintergründigem Witz inszenierte der Sebastian Goller den Kampf gegen das Unkraut, gegen das Anderssein.

 

Die Adressen der Gastspiele in Gebärdensprache:

  1. Juli:
  • bei schönem Wetter: Abtei Schweiklberg, Schweiklberg 1, 94474 Vilshofen
  • bei schlechtem Wetter: Feuerwehrgerätehaus, Wittelsbacherring 8, 94474 Vilshofen
  1. Juli:
  • bei schönem Wetter: Bolzplatz hinter dem Rathaus in Viecht, Hauptstraße 12, 84174 Eching / Viecht
  • bei schlechtem Wetter: Feuerwehrgerätehaus, Kapellenacker 1, 84174 Eching
  1. Juli:
  • bei schönem Wetter: Alte Schule, Hafnerstraße 8, 94377 Steinach
  • bei schlechtem Wetter: Halle Firma Atlas-Kern, Gewerbering 1-3, 94377 Steinach

 

Zauberkünstler Sebastian Nicolas

Nachmittags um 17 Uhr gehört die KULTURmobil-Bühne dem international renommierten Magier Sebastian Nicolas. Mit viel Liebe zum Detail, ausgefallenen Ideen und Spaß an der Inszenierung manipuliert er durch das Geschick seiner Hände und verzaubert mit seinen Illusionen. Erwachsene, Kinder und Jugendliche zieht er gleichermaßen in den Bann. Der 34jährige Sebastian Nicolas erhielt bereits zahlreiche internationale Auszeichnungen, u. a. wurde er 2009 Vize-Weltmeister auf dem Weltkongress der Magier in Peking.

 

– ks –

 

Fotos: Bezirk Niederbayern, Karin Stempfhuber-Herde

 

RESIDENZ 2019 – ein Tanz durch die Jahrhunderte

Das Tanzforum Eva Hornberger präsentiert seine neue Show


Nach dem großen Erfolg mit „Krabat – ein getanztes Mysterium“ im Januar im Theaterzelt präsentiert das Tanzforum Eva Hornberger bereits im Juli seine nächste große Tanzproduktion.

Das Tanzforum ist weit über die regionalen Grenzen als auftrittsaktive Schule bekannt – angefangen von den Zuschaustunden im Ballettsaal über die Auftritte beim Altstadtfest bis hin zu den Großproduktionen im Stadttheater und in der Landshuter Residenz. Die Schule setzt hier seit 28 Jahren Wegmarken mit professionellem Anspruch unter dem Motto „Mehr als eine Schulaufführung“.

Von der Vielfältigkeit und der Bandbreite des Tanzforums können sich nun im Juli abermals alle Tanzfreunde und Interessierten überzeugen – in zwei Vorstellungen der neuen Show „Residenz 2019“ im Innenhof der Landshuter Residenz. Unter freiem Himmel präsentieren über 200 Mitwirkende die ganze Bandbreite des Unterrichtes in über 20 mitreißenden Nummern.
Zu sehen sind Kinderballett, Klassisches Ballett, Modern Contemporary, Jazz und HipHop -dies alles in farbenfrohen Kostümen und mit viel Kreativität, Dynamik und Spaß.

Passend zum Thema wird in der wunderbaren Atmosphäre der Residenz die Tanzgeschichte der letzten Jahrhunderte gestreift – vom Menuett über den Spitzentanz bis hin zu den aktuellen tänzerischen Ausdrucksformen des HipHop.

 

Residenz 2019
im Innenhof der Residenz, Landshut
am Freitag,   12. Juli 2019 um 19.30 Uhr und
am Samstag, 13. Juli 2019 um 19.30 Uhr

Weitere Infos gerne unter:
Tanzforum Eva Hornberger
Tel. 0871/24530 oder info@tanz-forum.de

Foto: Hornberger