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Sichere Silvesterparty ohne Schäden

Kurz vor dem Jahreswechsel 2018/19 rüsten sich in und um Landshut wieder zahlreiche Familien und Freundeskreise für die bevorstehende Silvesterparty. Damit die Silvesternacht nicht zu einem schadensträchtigen Ereignis wird, sollte man vor allem im Zusammenhang  mit Feuerwerkskörpern und Feuerstellen einige grundlegende Verhaltensweisen und Regeln beachten:

  • Kaufen Sie nur Feuerwerkskörper mit entsprechendem Prüfsiegel und achten Sie auf die beigelegten Gebrauchshinweise für die verschiedenen Typen.
  • Greifen Sie keinesfalls auf illegal importierte Feuerwerkskörper zurück.
  • Beachten Sie die Verbotszonen für das Abschießen von Feuerwerkskörpern und Raketen. Diese liegen vor allem um Altenheime, Pflegeheime, Krankenhäuser, Kirchen und die Burg Trausnitz. Außerdem gilt seit heuer im gesamten Innenstadtgebiet ein Abbrennverbot für Feuerwerkskörper
  • Zünden Sie Feuerwerkskörper, Raketen und Wunderkerzen nur im Freien und nur aus einer sicheren Abschussposition heraus an. Achten Sie dabei immer auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu Ihrer Umgebung.
  • Verzichten Sie auf jegliche Art von Mutproben und Scherzen. Werfen Sie keine Feuerwerkskörper in Container, Mülltonnen, Briefkästen oder Hauseingänge.
  • Schießen Sie Feuerwerkskörper und Raketen keinesfalls in Richtung anderer Personen, Gebäude, Tiere, Sträucher oder Bäume.
  • Achten Sie darauf, dass startende Feuerwerkskörper nicht in der Umgebung abgelegte Feuerwerkskörper entzünden. Halten Sie hier immer einen Abstand ein.
  • Zünden Sie Blindgänger nicht erneut an. Diese können plötzlich explodieren. Warten Sie einige Minuten ab und übergießen Sie den Blindgänger mit Wasser.
  • Schließen Sie vor Mitternacht sämtliche Fenster, Türen, Dachfenster und Luken.
  • Lagern Sie auf Ihren Balkonen, Loggien und Dachterrassen keine leicht entflammbaren Gegenstände, Polster und Möbel.
  • Verzichten Sie im alkoholisierten Zustand auf Feuerwerkskörper und Raketen.
  • Halten Sie Feuerwerkskörper und Raketen generell von Kindern und Jugendlichen fern. Verwahren sie Feuerwerkskörper a einem sicheren Ort.
  • Unterlassen Sie jegliche Art von Modifizierungen und Bündelungen von Feuerwerkskörpern. Es drohen unkontrollierbare Folgen.

Halten Sie zur Sicherheit immer einen Feuerlöscher oder einen Eimer Wasser bereit. Wählen Sie im Falle eines Brandes – selbst im Falle eines Entstehungsbrandes oder einer auftretenden Verletzung sofort die Notrufnummer 112 und schildern Sie dem Disponenten klar und eindeutig was passiert ist und wo es passiert ist. Feuerwehr und Rettungsdienst machen sich dann unverzüglich auf den Weg.

Die Feuerwehr Landshut wünscht allen Landshuterinnen und Landshutern eine tolle Silvesterparty und einen guten Rutsch ins Jahr 2019!

 

https://odlinfo.bfs.de/DE/aktuelles/messstellenliste.html

Messstellenliste

Hier finden Sie eine Liste aller ODL-Messstellen des BfS nach Bundesländern geordnet.

Über das folgende Eingabefeld können Sie die Messstellenliste nach Ortsnamen oder Postleitzahlen durchsuchen.

ODL-INFO/Kontakt

Das ODL-Messnetz wird vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) betrieben.

Um die Messsysteme in der Fläche betreiben zu können, sind sechs sogenannte Messnetzknoten eingerichtet. Jeder Messnetzknoten hat einen geografischen Verantwortungsbereich, in dem er für den Betrieb der Messsysteme verantwortlich ist.

Die Standorte der einzelnen Messnetzknoten sind in

  • Berlin,
  • Bonn,
  • Freiburg,
  • Oberschleißheim,
  • Rendsburg,
  • Salzgitter.

Insgesamt etwa 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs „Strahlenschutz und Umwelt“ im BfS sind für den Betrieb der Messsyteme verantwortlich. Die Mitarbeiter aus unterschiedlichen Fachrichtungen mit verschiedensten Qualifikationen kümmern sich um den Aufbau, die Instandsetzung und Qualitätsprüfung der Messgeräte und der Messdaten.

Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz

Bildtext: Am 27. Juni hält der signalrote Infobus der „Herzenssache Lebenszeit“ auch in der Landshuter Altstadt.

Foto: Klinikum Landshut

 

Klinikum macht sich für Schlaganfallprävention stark

Infobus der „Herzenssache Lebenszeit“ am 27. Juni in der Altstadt

 

In London sieht man sie überall – aber in Landshut? Die Rede ist von den bekannten roten Doppeldeckerbussen. In Landshut wird einer dieser Busse Halt machen, um auf ein gefährliches Doppel aufmerksam zu machen: Diabetes und Schlaganfall. Besonders wichtig: Gesundheitsrisiken kennen, Symptome deuten, schnell reagieren – denn Aufklärung kann Leben retten. Das Klinikum Landshut engagiert sich daher für die Kampagne „Herzenssache Lebenszeit“. Am Mittwoch, 27. Juni, von 10 bis 16 Uhr stehen Prof. Dr. Stephan Holmer, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Medizinischen Klinik II, Prof. Dr. Josef Heckmann, Chefarzt der Neurologie und Leiter der Stroke-Unit, und der Diabetologe Dr. Christian Fuchs, Leitender Oberarzt der Medizinische Klinik I, mit Kollegen und Fachpflegepersonal am Infobus in der Altstadt vor dem Rathaus (Höhe Hausnr. 81/82) für Fragen rund um die Themen Schlaganfall und Diabetes zur Verfügung.

 

Schlaganfall und Diabetes: Zwei tödliche Gefahren, über deren Risikofaktoren viele Menschen kaum etwas wissen. Dabei erleiden hierzulande rund 270.000 Menschen jährlich einen Schlaganfall. Zwischen 50 bis 70 Prozent aller Schlaganfall-Erkrankungen ließen sich durch gezielte Vorsorgemaßnahmen und die Förderung einer gesunden Lebensweise verhindern. Auch von der Volkskrankheit Diabetes mellitus sind viele Menschen betroffen. Bei etwa sieben bis acht Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland ist eine sogenannte Typ-2-Diabetes diagnostiziert worden. Inklusive einer Dunkelziffer von etwa zwei Millionen Menschen wird die Anzahl der Betroffenen auf 7,6 Millionen  geschätzt. Deutschland gehört somit weltweit zu den zehn Ländern mit der höchsten Anzahl an Menschen mit Diabetes mellitus.

Besonders verheerend ist die Tatsache, dass Diabetes ein klassischer Risikofaktor für den Schlaganfall ist: Etwa jeder fünfte Schlaganfall-Patient ist Diabetiker. Patienten, die an Diabetes erkrankt sind und einen Schlaganfall erleiden, haben laut einer aktuellen Studie eine um bis zu zwölf Jahre verkürzte Lebenserwartung. Die von Boehringer Ingelheim initiierte und in Kooperation mit verschiedenen Stiftungen, Verbänden und Gesellschaften umgesetzte bundesweite Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ setzt genau hier an: Ziel ist es, den Informationsstand über Ursachen, Risikofaktoren und Vorsorgeoptionen in der Bevölkerung zu verbessern und die Anzahl der Schlaganfälle und Diabeteserkrankungen zu reduzieren.

Am 27. Juni hält der signalrote Infobus der „Herzenssache Lebenszeit“ daher auch in Landshut. Interessierte haben hier die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit den Experten offene Fragen zu klären und ihr persönliches Schlaganfall- und Diabetes-Risiko testen zu lassen. Informationsmaterialien sorgen für zusätzliche Aufklärung über Risikofaktoren, darunter Vorhofflimmern, eine häufig zu spät diagnostizierte Herzrhythmusstörung. Von 10 bis 13 Uhr wird das Pflegepersonal der Schlaganfalleinheit die pflegerische Betreuung eines Schlaganfallpatienten demonstrieren. Außerdem können die Besucher sich von Diabetesberaterin Sabine Schönfelder Tipps für eine bessere Ernährung geben lassen und den Taille-Hüft-Quotienten messen lassen. Die Logopädin Christel Walter vom Landshuter Schlaganfallbüro informiert über die Behandlung von Sprachstörungen nach einem Schlaganfall und die Selbsthilfegruppe. Die Leiterin des Herzbüros am Klinikum, Christine Weinzierl, berät rund um kardiologische Erkrankungen, Risikofaktoren und Prävention. Die Veranstaltung dauert bis circa 16 Uhr.

„Durch unsere Beratung der Menschen vor Ort möchten wir dazu beitragen, Schlaganfälle zu verhindern“, so die Experten des Klinikums. Birgit Härtle, Projektleiterin der Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ bei Boehringer Ingelheim, ergänzt: „Es ist gerade die übergreifende Zusammenarbeit von Fachärzten, Kliniken, Selbsthilfegruppen, Herstellern, Politikern und Verbänden, die unsere Aufklärungsarbeit erfolgreich macht. Nur gemeinsam können wir die Bevölkerung für die Erkrankungen Schlaganfall und Diabetes nachhaltig sensibilisieren.“

4-Tage Wildnisabenteuer für Jugendliche (8 – 14 Jahre)

Ihr erlebt eine spannende und abenteuerliche Wildniswoche.
Feuer machen, Hütten aus dem Material des Waldes bauen,
Löffel brennen, Wildkräuter sammeln, Bogenschießen und das berühmte Scout-Spiel gehören zum Programm.
Wir vermitteln Euch spielerisch Grundtechniken des Wildnislebens.
Auf unseren Streifzügen erlernt Ihr das Anschleichen bei Tag und Nacht. Ihr könnt Speere, Wurfstöcke, Steinmesser oder Schmuck selbst herstellen und mit uns das gemeinsame Essen am Feuer genießen.

Termin: 06.06. – 09.06.2017 (4 -Tage)
Preis: 199.- € incl. Übernachtung/Bio-Verpflegung/Material Ort: Landshut

Anmeldung und weitere Informationen über www.naturundwildnis.de oder info@naturundwildnis.de oder Telefon/Fax +49(0)871/43019183

 

Dienstag, 18. Oktober, 19.30 Uhr

Vortrag: Hausapotheke Garten 1 Beet, 28 Pflanzen, Gesundheitsvorsorge und Omas Notfallmittelchen

Energieausgleich: 10,00 € incl. DinA5 Heft mit 60 Seiten

 

Sonntag, 6. Nov. , 13.00 – 18.00 Uhr

Praxiskurs Hausapotheke Garten, mit 28 Pflanzen in einem Beet Omas Notfallmittelchen zubereiten.

Vorstellung der Pflanzen, Konservierungsmöglichkeiten: in Öl ansetzen, Tinkturen herstellen, Likörherstellung, Salbenzubereitung, Tees, Smoothies.

Alles wird praktisch gezeigt und jeder kann die Zubereitungen mit nach Hause nehmen. Incl. Kursheft Energieausgleich: 65,00 € incl. Materialkosten

Teilnehmerzahl: 4 – 12

Referentin: Hannelore Zech Mienbacher Waldgarten, Selbstversorger-Akademie, Nutztier-Arche, Mienbacher Seminarhaus, Mauererstraße, 94419 Mienbach bei Reisbach www.mienbacher-waldgarten.de www.waldgartenprodukte.de www.permagarten.wordpress.com www.permakultur-bayern.de

Anmeldung beim Landshuter Umweltzentrum e.V., Neckarplatz 4a, 84036 Landshut Telefax 0871 5 17 39, Strompost: info@LA-umwelt.de

PM 49/GP

Seit Jahresbeginn gibt es in Bayern eine zentrale Telefonnummer für den Giftnotruf. Darauf hatBayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Sonntag hingewiesen. Huml betonte: “Bei einer Vergiftung zählt jede Minute! Deshalb sollte sofort der Giftnotruf verständigt werden, wenn zum Beispiel Kinder Reinigungsmittel getrunken haben. Die Telefonnummer lautet 089 / 19240 – und sie ist rund um die Uhr erreichbar.”

Die Anrufe beim 1963 gestarteten Giftnotruf in München haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Im Jahr 1999 waren es noch rund 27.000 Fälle. Die Zahl stieg um über 33 Prozent auf 36.000 im Jahr 2013. Dabei handelte es sich um Anfragen sowohl von  Bürgern als auch von Kliniken, Notärzten, und Rettungsdiensten.

Huml erläuterte: “Die Giftnotrufe betreffen zu etwa 40 Prozent Kinder im Alter bis zu vier Jahren und zu etwa 50 Prozent Erwachsene ab 18 Jahren. Im Vordergrund stehen dabei Vergiftungen mit Medikamenten, Reinigungsmitteln und Pflanzen. Aber auch allgemeine Auskünfte zur Giftigkeit von Arzneimitteln, Chemikalien und Pilzen sowie von Schlangenbissen oder Insektenstichen sind Gegenstand der Beratungen.”

Huml, die selbst Ärztin und Mutter ist, fügte hinzu: “Eltern sollten gefährliche Substanzen wie Haushaltsreiniger nie in Reichweite von Kindern aufbewahren. Wichtig ist auch, Arzneimittel immer in einer verschlossenen Hausapotheke zu lagern.” Das Giftinformationszentrum (GIZ) München ist der Abteilung für Klinische Toxikologie der Technischen Universität München angegliedert und wird jährlich mit 110.500 Euro durch das Bayerische Gesundheitsministerium gefördert.

Huml unterstrich: “Der Giftnotruf ist ein bewährtes und unverzichtbares Element in der Kette der Notfallversorgung. Wer die Nummer nicht parat hat, kann aber auch die allgemeine Notrufnummer 112 für Rettungsdienst und Feuerwehr wählen. Die Integrierte Leitstelle verbindet im Bedarfsfall mit dem Giftinformationszentrum München.”

Informationen zum GIZ finden sich auch im Internet unter http://www.toxinfo.med.tum.de

Weitere Informationen: http://www.stmgp.bayern.de/aufklaerung_vorbeugung/index.htm

 

Standorte in Stadtplan: Im Stadtplan der städtischen Homepage sind aktuell die Standorte der Defibrillatoren in städtischen Einrichtungen erfasst (Button „im Notfall“, „Standorte der Defibrillatoren der Stadtverwaltung“).

Ein Förderprogramm für die Versorgung von öffentlichen Gebäuden/Einrichtungen mit Defibrillatoren existiert derzeit nicht. Oftmals wird die Anschaffung durch Banken

gesponsert.

Die App „Defi now!“ von der Universität Koblenz bietet für gemeldete Defibrillatoren eine genaue Standort- und Wegskizze zum nächsten Standort und zeigt Bilder von der

direkten Umgebung. Die Initiatoren der App bitten alle Nutzer, ihnen die Standorte von Defibrillatoren mitzuteilen. Diese werden dann in das System eingepflegt. Dies erfolgt

kostenfrei. Informationen dazu unter www.definow.org.

Auf der Internetseite www.definow.org steht eine Übersichtskarte mit Standorten der gemeldeten Defibrillatoren zur Verfügung.

Meldung von Vergiftungsfällen

In Deutschland gibt es ein vorbildliches Meldesystem für Vergiftungen. Dieses sieht vor, dass Ärzte Vergiftungen, auch im Verdachtsfall, an die Dokumentations- und Bewertungsstelle für Vergiftungen im BfR melden. Grundlage für die Meldepflicht ist § 16e des Chemikaliengesetzes.

Das BfR informiert über die aktuelle Vergiftungssituation im Rahmen der Ärztlichen Mitteilungen bei Vergiftungen: In diesem zweistufigen Produktinformationssystem erhalten Hersteller und Vertreiber Sofortmitteilungen bei schweren gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie jährliche Mitteilungen bei nicht schwerwiegenden Befunden und damit Hinweise auf gesundheitliche Beeinträchtigungen durch ihre Produkte.

Welche Vergiftungen werden gemeldet?

Vergiftungen, die an das BfR gemeldet werden, sind gesundheitliche Beeinträchtigungen durch

Wer muss melden?

Jeder Arzt, der zur Behandlung oder Beurteilung der Folgen von Erkrankungen durch chemische Stoffe oder Produkte hinzugezogen wird, ist verpflichtet, der Dokumentations- und Bewertungsstelle für Vergiftungen im BfR wesentliche Informationen zum Vergiftungsgeschehen mitzuteilen.

Vergiftungen können entweder mit Hilfe des BfR-Formulars für Mitteilungen von Vergiftungen nach § 16e Abs. 2 des Chemikaliengesetzes oder durch anonymisierte Arztbriefe/Befunde gemeldet werden. Es sind auch anonymisierte telefonische und schriftliche Meldungen per Post/Fax oder per E-mail möglich.

Das Formular für die Mitteilung von Vergiftungen kann von dieser Seite herunter geladen werden.

Anschrift für die Meldung von Vergiftungen

Bundesinstitut für Risikobewertung
Vergiftungs- und Produktdokumentation
Max-Dohrn-Str. 8-10
10589 Berlin

Fax 030-18412-3929
E-Mail: giftdok@bfr.bund.de

 

BfR-App: Vergiftungsunfälle bei Kindern

Die App wurde als Informations- und Nachschlagewerk für Vergiftungsunfälle bei Kindern und für deren Vermeidung entwickelt. Im Notfall kann direkt aus der App ein für das jeweilige Bundesland zuständiges Giftinformationszentrum angerufen werden.

Die BfR-App wurde für Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS entwickelt. In den jeweiligen App-Stores steht sie ab sofort kostenlos zum Download zur Verfügung.

Die wichtigen Informationen sind mit derBfR-App jederzeit und überall abrufbar, egal ob auf Reisen, auf dem Spielplatz oder zu Besuch bei den Großeltern. Einmal installiert, kann die BfR-App auch ohne Internetzugang genutzt werden.

Wichtige Information über Vergiftungsrisiken:

  • Chemische Produkte
  • Spielzeuge
  • Medikamente
  • Pflanzen und Pilze

Die App enthält fachgerechte Tipps zur geeigneten Aufbewahrung von Haushaltsprodukten und Medikamenten. In der App werden jeweils detaillierte Hinweise zu Inhaltsstoffen, dem Vergiftungsbild und den Maßnahmen zur Ersten Hilfe gegeben.

Giftnotruf
Direkt aus der App ist ein Anruf bei einem der neun zuständigen deutschen Giftinformationszentren (GIZ) möglich. Wenn die Ortungsfunktion des Smartphones aktiviert ist, wird automatisch eine Verbindung zum zuständigen GIZ eines Bundeslandes hergestellt.

Wichtiger Hinweis
Die BfR-App gibt Informationen über Erste-Hilfe-Maßnahmen im Vergiftungsfall und allgemeine Maßnahmen für die Erste Hilfe. Im Ernstfall kann sie ärztliche Beratung, besonders in Vergiftungszentren, nicht ersetzen.

 

Wenn dem Hochwasserereignis 2013 überhaupt etwas positives zugerechnet werden kann, dann ist es die erfreulich rasche und umfassende finanzielle Hilfe für die Geschädigten in Bayern.

Nachstehend sind entsprechende Hinweise und Ratgeber zum Anklicken und nachlesen angeben:

Microsoft Word – llc_antrag_hwz-l_hochwasser_wohngebaeude.doc

Sitzungsvorlage-113Anlage_1_

-_Uebersicht_Hochwasserhilfen-1

Anlage_2_-_Spendenantrag-1

Meldungen bitte ans Rathaus, Altstadt 315, 84028 Landshut, Stichwort Hochwasserhilfe, beziehungsweise per E-Mail mit dem Betreff Hochwasserhilfe an thomas.link(at)landshut.de.

 

Hilfsprogramme zur Beseitigung von Hochwasserschäden

München, 1. August 2013 (stmi). Bund und Länder haben sich über die Hilfen für die vom Hochwasser Geschädigten geeinigt. Die ausgehandelten großzügigen Lösungen erlauben nun schnelle und nachhaltige Schadensbeseitigung an Wohngebäuden inklusive Hausrat sowie der Instandsetzung und der Wiederherstellung der geschädigten Infrastruktur in den Kommunen. Auch bereits begonnene Maßnahmen zur Beseitigung der entstandenen Schäden können bei der Förderung anerkannt werden.

Hilfe für betroffene Bürger und Unternehmen© Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern

„Die vom Hochwasser geschädigten Bürgerinnen und Bürger bekommen jetzt die dringend notwendige finanzielle Unterstützung zur Behebung der Hochwasserschäden an ihren Wohngebäuden und ihrem Hausrat“, freut sich Innenminister Joachim Herrmann. Auch die Gemeinden erhalten bei der Instandsetzung und der Wiederherstellung ihrer geschädigten Infrastruktur finanzielle Planungssicherheit.

Im Anschluss an die Soforthilfen erhalten die geschädigten Bürgerinnen und Bürger Aufbauhilfen zur Schadensbeseitigung an ihren Wohngebäuden in Höhe von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Instandsetzungskosten. In Härtefällen kann die Förderung erhöht werden. Auch die Reparatur beschädigter notwendiger Hausratsgegenstände oder die Wiederbeschaffung zerstörten Hausrats sind förderfähig. Bereits erhaltene Soforthilfen sind hier anzurechnen. Die Zuschussanträge sind bei der jeweiligen Kreisverwaltungsbehörde (Landratsamt, kreisfreie Stadt) zu stellen.

Zusätzlich bietet die Bayerische Landesbodenkreditanstalt ein Darlehenssonderprogramm mit besonders günstigen Konditionen an (Zins: 0,25 %, Tilgung 4 %, ohne dingliche Sicherung). Die Darlehen betragen bis zu 50.000 € je Wohnung und können mit den Mitteln aus dem Zuschussprogramm kombiniert werden.

Auch die Aufwendungen zur Beseitigung von hochwasserbedingten Schäden an der Infrastruktur in Städten und Gemeinden und deren Wiederherstellung werden den Gemeinden bzw. den kommunalen oder nicht-kommunalen Trägern erstattet. Die Zuwendungen für Schäden an Infrastruktureinrichtungen in Gemeinden in öffentlicher und sonstiger Trägerschaft können bis zu 100 Prozent betragen. Für individuelle Schäden an Gebäuden und Einrichtungen in nicht kommunaler Trägerschaft sind bis zu 80 Prozent vorgesehen, in begründeten Einzelfällen (Härtefällen) können sie über 80 Prozent hinausgehen. Die Gemeinden sammeln entsprechende Anträge und legen sie zur Bewilligung den Bezirksregierungen vor.

Die Antragsformulare finden Sie in der Rubrik “Formulare”.

 

Bürger-Treffen der Stadtteilgruppe Landshut-Ost am 11. Oktober 2013 in Mitterwöhr:

Die Veranstaltung war sehr gut besucht und der Unmut der Bürger ist erneut deutlich zum Ausdruck gekommen!
Konkret:
1. Die Bürger sind über die finanziellen Zuschussmöglichkeiten und Anlaufstellen bei der Stadt nicht genügend informiert.
Selbst die Bürgervertreter Wolfgang Mürdter und Herbert Wimmer kannten nicht alle Hilfemöglichkeiten.
Auch die entsprechenden Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung, die den Hochwassergeschädigten beratend bei Seite stehen sollen, sind längst nicht allen bekannt.
2. Die Vertreter der IG sind nicht ausreichend über die Umsetzung der Präventionsmaßnahmen informiert. Seitens des Wasserwirtschaftsamtes fehlen bisher sämtliche Lebenszeichen. Die Anregungen z.B. zum Thema “Tieferlegung der Isarsohlen” wurden nicht beantwortet.
Ebenso gibt es keine Hinweise auf Maßnahmen die Oberstrom eine Verbesserung der Lage (Retentionsflächen) für Mitterwöhr darstellen könnten.
Um diesen Zustand zu überwinden hat Stadtrat Rudolf Schnur spontan die Einberufung eines Runden Tisches Hochwasserschutz angekündigt. Daran sollen neben Bürgervertretern, die Stadtwerke und das Wasserwirtschaftsamt teilnehmen. Bezüglich der von ihm vorgeschlagenen Präventionsmaßnahmen hinsichtlich der Stromversorgung soll eine Prüfung der Möglichkeiten mit Unterstützung des örtlichen Elektrohandwerks durchgeführt werden.
Stadtrat Rudolf Schnur, der seit wenigen Tagen auch Verwaltungsbeirat für die Stadtwerke Landshut ist, wird diese regelmäßigen Treffen zur zügigen Umsetzung von Vorsorgemaßnahmen umgehend beim Oberbürgermeister vortragen und genehmigen lassen.
Auf der neu erstellten Homepage der Stadt Landshut vom Anfang November 2013 wurde gefunden:

Hochwasserkatastrophe: Neues Aufbauhilfeprogramm

Zum 16. August ist das neue Aufbauhilfeprogramm zur Hochwasserkatastrophe von Bund und Länder in Kraft getreten. Laut Innenministerium erhalten geschädigte Bürger im Anschluss an die Soforthilfen – sprich dem Sofortgeld (Stufe1 in Höhe von 1.500 Euro) und der Soforthilfe (Stufe2 für Hausrat- und Ölschäden), ab sofort Aufbauhilfen zur Schadensbeseitigung an ihren Wohngebäuden in Höhe von bis zu 80 Prozent der förderfähigen Instandsetzungskosten.

Das neue Aufbauhilfeprogramm umfasst Zuschüsse zur Behebung von Schäden an überwiegend zu Wohnzwecken genutzten Gebäuden. Gefördert werden können über dieses Programm Gebäudeschäden und Hausrat mit 80 Prozent, wenn die Schäden noch nicht über Sofortgeld und Soforthilfe abgedeckt werden konnten; das heißt, bereits erhaltene Soforthilfen werden angerechnet.

Unterschied zu den bisherigen Programmen ist, dass auch Eigentümer von vermietetem Wohneigentum antragsberechtigt sind. Zur Antragstellung ist eine Kostenschätzung von einer geeigneten Fachfirma vorzulegen, auch die Gebäudeschäden sind zu dokumentieren. Ein Außendienstmitarbeiter wird die Schäden überprüfen. Nach Auszahlung der Mittel muss der Antragsteller einen Verwendungsnachweis einreichen.

Nähere Informationen und entsprechende Antragsformulare gibt es auf der Internetseite des Innenministeriums unter www.stmi.bayern.de.

(Pressemitteilung vom 17. August)

14.09.2013