Home Im Notfall

“Diffuses Infektionsgeschehen“ betrifft weitere Einrichtungen Seit Freitag über 136 Neuinfektionen in der Region Landshut Das Corona-Virus zieht auch in der Region Landshut immer weiter seine Kreise: Neben einer Reihe von Schulen, Klassen und Kindertagesstätten ist nun auch eine dezentrale Asylunterkunft von häuslicher Quarantäne betroffen. Hier wurde eine Familie mit drei Personen positiv auf das Corona-Virus getestet. Die Unterkunft in Essenbach mit insgesamt elf Bewohnern steht deshalb vorsorglich unter häuslicher Quarantäne, ein Sicherheitsdienst-Mitarbeiter ist vor Ort. Eine Reihentestung der übrigen Mitbewohner steht noch aus. Obwohl über das Wochenende über 136 Neuinfektionen gemeldet wurden, ist laut dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) die 7-Tagesinzidenz sowohl für die Stadt Landshut (aktuell 190,71) als auch für den Landkreis Landshut (174,49) relativ stabil geblieben. 520 laufende Corona-Infektionen sind in der Region derzeit bekannt. Seit Beginn des Infektionsgeschehens im März wurde bei insgesamt 3 087 Personen, die ihren Erstwohnsitz in Stadt oder Landkreis Landshut haben, SARS-CoV2 labortechnisch nachgewiesen. Davon gelten 2 511 als „genesen“, konnten also die häusliche Quarantäne bereits wieder verlassen. Ein weiterer Todesfall (von insgesamt bislang 56) wurde im Zusammenhang mit Covid19 verzeichnet – ein 95-jähriger ist nach einem Klinikaufenthalt an der Krankheit verstorben. Aktuell werden in den regionalen Krankenhäusern 69 mit dem Corona-Virus infizierte Patienten behandelt – 61 (-5) werden auf den Normalstationen isoliert, acht (+4) müssen intensivmedizinisch betreut werden. (Stand: 23. November 2020)

 

Antrag an den Stadtrat der Stadt Landshut

 

Landshut, 26.10.2020

Die Verwaltung prüft Möglichkeiten der Digitalisierung insbesondere im Bereich des Pflege- / Gesundheits- und des Katastrophenschutzmanagements / Ehrenamt durch Softwarelösungen und legt etwaige für die Stadt Landshut mach- und finanzierbare Optionen dem Stadtrat vor.

Dabei soll der Blick vor allem auf die Themen

  • operative Entlastung des Führungs- und Fachpersonals
  • digitale Bedarfsplanung/-deckung
  • offene Systemarchitektur der Softwarelösung zur Einbindung von weiteren Einrichtungen wie sozialen Trägern und Hilfsorganisationen
  • schnelle und effiziente Mobilisierung des zur Verfügung stehenden Personals und der angeschlossenen Einrichtungen
  • Kosten, Personal- sowie Betreuungsaufwand

gelenkt werden.

Begründung:

Digitalisierung ist auch im Bereich der Verwaltung eines der wichtigsten Zukunftsthemen. Gerade Pflege, Gesundheitswesen aber auch Katastrophenschutz / Ehrenamt stehen vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, des hohen Personaleinsatzes, des Koordinierungsaufwandes und des wachsenden Bedarfes hier im Fokus. Wir wollen, dass die Stadt Landshut (ggf. mit dem Landkreis Landshut) mit innovativen Lösungen die Herausforderungen proaktiv angeht und nicht nur auf auftretende Probleme reagiert.

Hierbei darf auch nicht zuletzt auf den Beschluss des Plenums vom 31.05.2016 zum Antrag 368 der CSU-Fraktion verwiesen werden, in dem eine Überprüfung des Personalbedarfs und die Freiwilligenkoordination der Ehrenamtlichen im Katastrophenschutz durch soziale Netzwerke / Softwarelösungen ebenso beschlossen wurde wie eine Förderung der Nachwuchsarbeit und –gewinnung.

 

Rudolf Schnur                                                        Dr. Thomas Haslinger

Fraktionsvorsitzender                                            Zweiter Bürgermeister

Landshuter Krankenhäuser empfehlen Abklärung über die niedergelassenen Ärzte

Stadt / Landkreis Landshut. Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Abgeschlagenheit und Fieber – im Herbst leiden viele Menschen aufgrund des Wetterumschwungs unter diesen Symptomen. Derzeit ist die Unsicherheit groß, ob es sich bei diesen Beschwerden um eine Erkältung, eine Grippe oder das Coronavirus handeln könnte und an wen sich diese Patienten wenden dürfen.
Das Klinikum Landshut, die LAKUMED Kliniken und das Kinderkrankenhaus St. Marien weisen darauf hin, dass bei Erkältungssymptomen nicht der Rettungsdienst unter der 112 gerufen oder die Notaufnahmen der Krankenhäuser aufgesucht werden sollen. „Bitte wenden Sie sich bei Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und leichtem Fieber telefonisch an Ihren Hausarzt, um das weitere Vorgehen zu besprechen“, sagt Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken. „Zusätzlich ist der Ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern rund um die Uhr unter der Telefonnummer 116 117 erreichbar, um Patienten telefonisch zu beraten und Hausbesuche durchzuführen“, ergänzt Dr. Philipp Ostwald. Bei Erkältungssymptomen kann am Abend und am Wochenende auch die Bereitschaftspraxis der KVB am Klinikum Landshut oder am Krankenhaus Landshut-Achdorf aufgesucht werden. Seit Oktober 2020 bietet auch das Kinderkrankenhaus St. Marien an Wochenenden und Feiertagen eine Bereitschaftspraxis der KVB (besetzt ausschließlich von niedergelassenen Kinderärzten) an.
Ist aufgrund der Schwere der Symptomatik eine stationäre Behandlung im Krankenhaus erforderlich, erhält der Patient vom niedergelassenen Arzt einen Einweisungsschein, mit dem er sich im Krankenhaus vorstellen kann.
Wer einen Corona-Test wünscht, kann sich über die Internetseite des Landkreises oder der Stadt Landshut für einen Test auf dem Messegelände Landshut anmelden. „In den Krankenhäusern können keine Corona-Tests für die breite Bevölkerung angeboten werden“, betont Dr. Ostwald. Der Geschäftsführer des Kinderkrankenhauses, Bernhard Brand, schließt sich dem an und verweist auch auf die Tatsache, dass das Kinderkrankenhaus keine Testung bei Begleitpersonen, sondern nur bei stationären Kindern und Jugendlichen, durchführen kann.
„Auch in der Corona-Pandemie gibt es täglich zahlreiche Notfälle, die umgehend einer kompetenten medizinischen Behandlung in den Notaufnahmen bedürfen – beispielsweise Patienten mit Herzinfarkt, Schlaganfall, plötzlichen starken Schmerzen oder nach einem Verkehrsunfall“, sagt Jakob Fuchs. Ein reibungsloser Ablauf in den Notaufnahmen ist allerdings nur dann möglich, wenn diese nicht von Patienten mit Erkältungssymptomen aufgesucht und blockiert werden. Daher appellieren die Krankenhäuser der Region Landshut an alle Patienten mit Erkältungssymptomen, die niedergelassenen Ärzte über die zuvor genannten Anlaufstellen zu konsultieren. Zudem können nur niedergelassene Ärzte eine Krankschreibung oder Rezepte zur Therapie der Erkältungssymptomatik ausstellen. „Gleichzeitig dürfen sich aber echte Notfälle nicht scheuen, die Notaufnahmen aufzusuchen oder den Rettungsdienst zu rufen – beispielsweise bei starken Herzbeschwerden, Bewusstlosigkeit oder Unfällen mit Brüchen“, erklärt Dr. Ostwald.

Öffnungszeiten der KVB-Bereitschaftspraxen in der Region Landshut:
Klinikum Landshut:

·         Freitag: 13 bis 21 Uhr

·         Samstag, Sonntag, Feiertage: 9 bis 21 Uhr
Krankenhaus Landshut-Achdorf:

·         Montag, Dienstag, Donnerstag: 18 bis 21 Uhr

·         Mittwoch, Freitag: 16 bis 21 Uhr

·         Samstag, Sonntag, Feiertage: 9 bis 21 Uhr
Kinderkrankenhaus St. Marien – Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche:

·         Samstag, Sonntag, Feiertage: 8 bis 20 Uhr

Anmeldung zum Corona-Test auf dem Messegelände Landshut:
www.landshut-baut.de/coronateststation<http://www.landshut-baut.de/coronateststation>
Aktuelle Informationen finden Sie auch unter www.LAKUMED.de<http://www.LAKUMED.de>, www.klinikum-landshut.de<http://www.klinikum-landshut.de> und www.kinderkrankenhaus-landshut.de<http://www.kinderkrankenhaus-landshut.de>.

Bildquelle: Klartext.LA

Heute pünktlich um 11 Uhr lösen Bund, Länder und Kommunen erstmals seit der Wiedervereinigung einen bundesweiten Probealarm aus. Dabei werden alle vorhandenen Warnmittel eingebunden, wie beispielsweise Warn-Apps, Radio, Fernsehen, digitale Webetafeln oder auch Sirenen und Lautsprecherwagen. Eine Entwarnung wird um 11:20 Uhr übermittelt. Der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Christoph Unger, betont: „Die Warnung ist ein enorm wichtiger Aspekt des Bevölkerungsschutzes. Mit dem ersten bundesweiten Warntag wollen wir einerseits die Warnverfahren auf Herz und Nieren testen und gehen bewusst an die Belastungsgrenze der Systeme. Andererseits wollen wir die Bürgerinnen und Bürger über die Warnung informieren. Denn eine Warnung ist erst dann effektiv, wenn die Empfängerin oder der Empfänger die Signale richtig einordnen und empfehlungsgemäß handeln kann. Menschen greifen in Krisensituationen vor allem auf Bekanntes und bereits Erlerntes zurück – und genau dieses Wissen wollen wir ausbauen. Wir werden die Ergebnisse des Warntags sorgfältig bewerten und die Erkenntnisse in die weitere Arbeit einfließen lassen. Der Auftrag zur Warnung der Bevölkerung heißt, möglichst viele Betroffene über verschiedene Warnkanäle zu erreichen.“ Die Wichtigkeit und Aktualität des Themas Warnung zeigt sich auch durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in diesem Jahr. Zur Warnung und Information der Bevölkerung nutzen Bund, Länder und Kommunen die verfügbaren Kommunikationskanäle. So werden beispielsweise über das vom BBK betriebene Modulare Warnsystem (MoWaS) und die Warn-App NINA Warnungen und Informationen der zuständigen Behörden, wie der Gesundheitsministerien des Bundes und der Länder, bereitgestellt. Nach Beschluss der Innenministerkonferenz wird der bundesweite Warntag ab dem Jahr 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September stattfinden. Er soll – ebenso wie die bereits auf Landesebene durchgeführten Warntage – dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen und damit deren Selbstschutzfertigkeiten zu erhöhen. Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich die Bedeutung der Warnsignale bewusster machen und wissen, was sie nach einer Warnung tun können. Das BBK und die Innenministerien der Länder bereiten den bundesweiten Warntag in Abstimmung mit Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Spitzenverbände gemeinsam vor und führen diesen auch gemeinsam durch.

Weitere Informationen: www.bundesweiter-warntag.de

In der Münchnerau sowie in der Wolfgang- und Bayerwaldsiedlung kam es am Donnerstagvormittag, 20.08.2020, um 10:53 Uhr zu einem rund halbstündigen Stromausfall. Ursache waren zwei Erdschlüsse im Mittelspannungsbereich aufgrund eines technischen Defekts. Dadurch entstand ein Kurzschluss, wodurch die Schutztechnik die betroffenen Netzgebiete vom Stromnetz abschaltete. Die Mitarbeiter der Stadtwerke arbeiteten sofort mit Hochdruck daran, die betroffenen Haushalte schnellstmöglich wieder an das Stromnetz zuzuschalten. Der Stadtteil Münchnerau war um 11.26 Uhr wieder mit Strom versorgt, die Wolfgang- und Bayerwaldsiedlung um 11.31 Uhr. Einige Anschlussnehmer in der Umgebung des Parkplatzes am Bahnhof an der Oberndorferstraße mussten noch bis um 11:45 Uhr warten, dann hatten auch diese wieder Strom.

Text und Foto: Stadtwerke Landshut

Die Stromversorgung ist wieder hergestellt!

Aktuell gibt es in einem Teil der Wolfgangsiedlung und in der Münchnerau einen Stromausfall. Grund ist eine Mittelspannungsstörung. Die Stadtwerke Landshut arbeiten bereits an der Behebung. Der Strom wird sukzessive wieder zugeschalten. Wir informieren, sobald der Strom wieder überall zugeschalten ist.

Foto: Stadtwerke Landshut

Der erste Leitfaden für Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohten Landshutern ist fertig. Er gibt eine rasche Übersicht über Anlaufstellen und Hilfeeinrichtungen in der Stadt Landshut.
Damit ist ein weiterer Teil des vermehrten Engagement bei dieser sozialen Herausforderung von Verwaltung und Stadtrat in Landshut umgesetzt. 

Die Verwaltung hat erst im Juni im Stadtrat einen ausführlichen Situationsbericht erstattet und zahlreiche Maßnahmen vorgeschlagen.

Grafik/Fotos: Stadt Landshut

München, 11. Juni 2020

PM 153/GP

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat dazu aufgerufen, auch in Corona-Zeiten wichtige Vorsorge-Untersuchungen wahrzunehmen. Huml sagte am Donnerstag in München: “Vorsorge sollte nicht aus Angst vor dem Coronavirus auf die lange Bank geschoben werden. Denn viele Krankheiten sind heilbar, wenn man sie früh genug erkennt – auch manche Krebsarten. Außerdem ist es wichtig, Hinweise auf einen möglichen Schlaganfall oder Herzinfarkt sofort vom Arzt prüfen zu lassen.”

Vorläufige Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) legen nahe, dass viele Menschen Arztpraxen seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie meiden und zentrale Vorsorge-, Früherkennungs- und Präventionsmaßnahmen aufschieben. So konstatiert die KVB zum Beispiel, dass die Arztbesuche von Patienten über 60 Jahren mit einer diagnostizierten Herzinsuffizienz Ende März um knapp ein Drittel (rund 30 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen seien.

Allgemein brachen demnach die Früherkennungsuntersuchungen bei Hausärzten in der letzten Märzwoche um mehr als 80 Prozent ein, auch bei Fachärzten, zum Beispiel Urologen (minus 60,5 Prozent) und Frauenärzten (minus 53,9 Prozent), ließ sich ein ähnlicher Trend beobachten. Bei Kindern und Jugendlichen sank der Erhebung zufolge die Zahl der U-Untersuchungen im März um rund 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die KVB befürchtet, dass sich der Trend im April und Mai über alle Arztgruppen hinweg verstetigt haben dürfte.

“Das ist sehr gefährlich”, warnte Huml. Die Ministerin fügte hinzu: “Prävention ist wichtig. Mein Ziel war immer, mehr Menschen zur Wahrnehmung der Vorsorgeangebote zu bewegen. In der Corona-Pandemie ist das umso wichtiger, denn wer aus Furcht vor einer Infektion nicht zum Arzt geht, läuft Gefahr, andere schlimme Krankheiten zu verschleppen. Die niedergelassenen Ärzte haben Vorkehrungen getroffen, um sicher zu behandeln.”

Die Ministerin warb zugleich für den sogenannten Check-up 35 – ein Vorsorgeprogramm für Erwachsene, bei dem wichtige gesundheitliche Risiken und Belastungen erfasst und der Impfstatus überprüft werden. “Ich hoffe, dass der Check-up künftig von möglichst vielen Männern und Frauen wahrgenommen wird. Zuletzt (2016) hatte deutschlandweit nur etwa ein Viertel der Berechtigten teilgenommen”, sagte Huml.

Der Check-up 35 kann ab dem Alter von 35 Jahren alle drei Jahre in Anspruch genommen werden. Patienten zwischen 18 und 34 Jahren können sich einmalig untersuchen lassen. Die Kosten tragen die gesetzlichen Krankenkassen.

Das neue LF KatS ersetzt laut dem Bundestagsabgeordneten Florian Oßner ein 32 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug in der Feuerwache an der Watzmannstraße.

Bund stellt der Stadt ein Löschgruppenfahrzeug für Löschzug Rennweg zur Verfügung

Die Freiwillige Feuerwehr Landshut bekommt ein neues Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz (LF KatS). Wie der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner (CSU) mitteilt, stellt der Bund das Fahrzeug im Wert von rund 400.000 Euro dem Freistaat Bayern zur Verfügung, der es der Stadt Landshut zugeteilt hat. Es ersetzt ein 32 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug LF 16-TS des Löschzugs Rennweg in der Feuerwache an der Watzmannstraße.

Am 6. Mai wurde das neue Löschgruppenfahrzeug beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Bonn von einer Abordnung der Landshuter Feuerwehr um Florian Mayer, stellvertretender Zugführer des Löschzugs Rennweg, abgeholt. Nun finden für etwa vier Wochen Übungen und Einweisungen für die Maschinisten und die Mannschaft statt. Das Fahrzeug ist bereits im neuen Feuerwehrbedarfsplan der Stadt Landshut vorgesehen, der gerade erstellt wird.

Das LF KatS zeichnet sich laut Stadtbrandrat Gerhard Nemela vor allem durch seine enorme Geländegängigkeit, seinen Allradantrieb und seine Bereifung aus: „Damit bekommen wir ein universell für viele Schadenslagen einsetzbares Einsatzfahrzeug. Neben dem Einsatz bei Großschadenslagen kann das Fahrzeug mit seinem Löschwassertank und der allgemeinen feuerwehrtechnischen Ausstattung auch gut bei Brandeinsätzen und Einsätzen zur technischen Hilfeleistung eingesetzt werden.“

„Wir haben lange auf dieses Fahrzeug gewartet. Umso mehr freue ich mich, dass unsere Feuerwehr nun bald mit ihrem neuen LF-KatS ausrücken kann. Unsere Freiwillige Feuerwehr leistet eine hervorragende Arbeit, wie man auch in diesen Tagen wieder bei der Bewältigung der Corona-Krise sieht. Deshalb hat sie die bestmögliche Ausstattung verdient“, ergänzt Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier, der sich schon vor Jahren für eine Erneuerung der Katastrophenschutz-Fahrzeuge ausgesprochen hatte.

„Der Bund übernimmt mit der Ergänzung des Katastrophenschutzinventars der Länder und Kommunen mit Fahrzeugen, Ausstattung und Gerät eine wichtige Aufgabe zur Stärkung der inneren Sicherheit“, bekräftigt der Infrastrukturpolitiker Oßner, der selbst ehrenamtlicher Feuerwehrmann ist. „In der stark wachsenden Stadt Landshut ist das Löschgruppenfahrzeug deshalb auch besonders sinnvoll“, so Oßner.

 

 

In der Frageviertelstunde des Bausenats vom 24.04.2020 fragte Stadtrat und Verwaltungsbeirat für die Feuerwehr Rudolf Schnur den anwesenden Leiter des Amtes für Gebäudewirtschaft Gerhard Mayer nach dem Sachstand zum Neubau der Feuerwache Siedlung an der Oberndorfer Straße.
Mayer geht davon aus, dass der Rohbau vor Weihnachten fertig gestellt sein könnte und im nächsten Jahr dann der Betrieb aufgenommen werden kann.


Die neue und längst überfällige Feuerwache Siedlung erhält fünf Hallenstellplätze für Feuerwehrfahrzeuge.

Foto: klartext.LA / hjl