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FREIE WÄHLER wollen unnötige Verschärfungen für Jäger, Sport- und Brauchtumsschützen verhindern

Umsetzung der EU-Feuerwaffenrichtlinie – keine unnötigen Verschärfungen für Sportschützen, Jäger und Brauchtumsschützen“. So lautet der erste Dringlichkeitsantrag, den die FREIEN WÄHLER am Donnerstag gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner ins Plenum des Bayerischen Landtags einbringen werden.

Dazu der innenpolitische Fraktionssprecher Wolfgang Hauber: „Deutschland hat bereits ein sehr strenges und gut kontrolliertes Waffenrecht. Wir FREIE WÄHLER möchten nicht, dass eine Verschärfung erneut zulasten von Jägern, Sport- und Brauchtumsschützen geht. Die Anforderungen für den Besitz bereits zuvor legal erworbener Waffen sollen mit dem aktuellen Waffenrechtsänderungsgesetz jedoch in erheblichem Maße angehoben werden. Das bringt Bayerns Bürgern keinerlei zusätzliche Sicherheit vor Terroranschlägen und es wird auch nicht von der Europäischen Union gefordert. Wir setzen uns stattdessen für eine Änderung mit Augenmaß ein und wollen vor allem den Extremismus bekämpfen – soweit dies durch die Umsetzung der EU-Richtlinie erforderlich und geboten ist.“

Stadtrat Willi Hess hat auf Facebook einen höchst fragwürdigen Beitrag geteilt, um ihn seinerseits mit einem satirischen Kommentar zu diskreditieren. Leider war dieser Kommentar nicht im direktem Umfeld zu sehen, eine höchst unglückliche Aktion. Zurecht hat die Öffentlichkeit deshalb Nachfragen gestellt. Wir sind froh, dass Herr Hess sehr schnell und sehr deutlich klar gemacht hat, dass es sich hier um ein Missverständnis handelt. Auch bedingt durch einen technischen Eingabefehler, der vermutlich auf mangelnde Routine im Umgang mit sozialen Medien zurückzuführen ist. Mit technischer Hilfestellung hat Herr Hess diesen Beitrag dann löschen können, damit nicht noch mehr Verwirrung entsteht. Wir kennen und schätzen Herrn Hess als aufrechten Demokraten, der sich in Landshut besonders um Toleranz und um den Dialog und die Verständigung zwischen den vielfältigen Kulturen engagiert. Auch aus seiner Erfahrung als langjähriger Vize-Chef der Landshuter Polizei ist ihm ein friedliches Miteinander aller Menschen in unserer Stadt ein Herzensanliegen. Wir betonen, dass in unser Partei kein Platz ist für extremes Gedankengut.

Dr. Thomas Haslinger
Rudolf Schnur

Für Partei und Fraktion

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Seit gestern darf sich die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Landshut im aktiven Dienst über zwei neue Feuerwehrfrauen und neun Feuerwehrmänner freuen. Nach intensiven 10 Wochen Ausbildung, an deren Ende als Höhepunkt am Freitag die Abnahme der Leistungsprüfung stand, konnten die neuen Einsatzkräfte ein Rahmen einer kleinen Feierstunde in der Landshuter Hauptfeuerwache vom 3. Bürgermeister Erwin Schneck, Verwaltungsbeirat Rudi Schnur, Stadtbrandrat Gerhard Nemela, Stadtbrandinspektor Martin Dax, dem Vorsitzenden Andreas Kei und Ausbildungsleiter Thomas Schindler in den aktiven Dienst übernommen werden. Im Rahmen der Ansprachen und Grußworte lobten alle das Engagement der neuen Feuerwehrlerinnen und Feuerwehrler, mit dem die letzten intensiven Wochen und vor allem die Übungswoche vor der Leistungsprüfung absolviert wurde. Nach den Ansprachen erhielten alle ihre Beförderung zur Feuerwehrfrau bzw. zum Feuerwehrmann, ihr Leistungsabzeichen in Bronze und ihren Funkmeldeempfänger. Alle dürfen ab sofort mit ihren Heimatlöschzügen zu den Einsätzen ausrücken.

Ausbildungsleiter Thomas Schindler dankte neben seinen Schützlingen vor allem auch den Ausbildern und Helfern aus den Löschzügen, ohne die die Ausbildung in diesem Umfang nicht möglich gewesen wäre. Für den Ausbildungslehrgang dankten Eva Mandlmeyer und Lisa Wimmer ihrem Ausbildungsleiter mit einem kleinen Präsent. Nach dem offiziellen Teil klang der Abend dann mit einem gemeinsamen Essen aus. Alle Neuen „brennen“ ab sofort natürlich darauf, ihre „Jungfernfahrt” mit der aktiven Mannschaft absolvieren zu dürfen. Die ersten Gelegenheiten gab es bereits bei den Löschzügen Stadt und Schönbrunn bei einer automatischen Brandmeldung im Biomasseheizkraftwerk (Fehlalarm) und bei einem größeren Wasserschaden in der Unteren Auenstraße.

PRESSEMITTEILUNG

Kanalanschlussarbeiten im Bereich der Neißestraße
Wegen der Erstellung eines Kanal-Hausanschlusses in Höhe der Anwesen Neißestraße 1c/1e und der exponierten Lage des Kanales in der Straßenmitte muss die Neißestraße in diesem Bereich nach der Einmündung Sankt-Vinzenz-Platz bis circa zum Anwesen 1e am Montag, 28. Oktober, in der Zeit von 7 bis voraussichtlich 17 Uhr für den gesamten Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die Kreisstraße LAs 14 – Chemnitzer Straße – Steffi-Graf-Straße und ist entsprechend ausgeschildert. Die Zufahrt zur Neißestraße und insbesondere zu dem gesamten Siedlungsgebiet Auloh ist damit an diesem Tag nur mehr über die Chemnitzer Straße – Steffi-Graf-Straße möglich. Aus dem Sankt-Vinzenz-Platz kann nur mehr nach links ausgefahren werden. Von der Sperrung sowie der Umleitung betroffen ist auch die Stadtbuslinie. Die Linie 3 beginnt an der Haltestelle „Kanalstraße“ und fährt dann zur Haltestelle „Saaleweg“. Dort wendet sie und verlässt Auloh über die Chemnitzer Straße. Gleiches gilt in umgekehrter Reihenfolge für die entgegengesetzte Fahrtrichtung. Die Haltestellen „Pregelweg“ und „Donaustraße“ können in dieser Zeit nicht bedient werden. Die Fahrgäste der Haltestelle „Pregelweg“ werden gebeten, zur Haltestelle „Auloh/Kreisstraße“ zu gehen und bei der Rückfahrt auch dort auszusteigen. Die Fahrgäste der Haltestelle „Donaustraße“ werden gebeten, zum Ein- und Aussteigen auf die Haltestelle „Saaleweg“ auszuweichen. Die Busse der Expresslinie X3 und der Abendlinie 103 sind von der Sperrung nicht betroffen. Für diese Maßnahme wird um Verständnis gebeten.

Pressebericht Freitag, 25. Oktober 2019

Stadtgebiet Landshut

LANDSHUT. Am Freitag, gegen 00:00 Uhr, kam es im Stadtpark, in der Nähe der Staudenrausstraße, zu einer Streitigkeit zwischen einem 21-Jährigen aus dem Landkreis und einer bislang unbekannten männlichen Person. Im weiteren Verlauf schlug der Unbekannte dem 21-Jährigen massiv mit der Faust in den Bauchbereich. Nach dem Vorfall flüchtete der Täter. Zeugen konnten lediglich angeben, dass er mit einer schwarzen Hose bekleidet war. Einer der Zeugen kümmerte sich um den Verletzten und nahm ihn mit nach Hause. Nach einiger Zeit brach er dort zusammen und war bewusstlos. Erst dann wurde ein Notarzt hinzugezogen. Der 21-Jährige musste mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert und notoperiert werden. Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall bzw. den Täter geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 in Verbindung zu setzen.

Bildtext: Das Bild zeigt die Niederlassung der Fa. Decathlon in Ergolding, die gerne auf dem Gebiet der Stadt Landshut investiert hätte

 

 

STADT LANDSHUT AUF GEWERBESTEUERN NICHT ANGEWIESEN? ES GÄRT IN DER WÄHLERSCHAFT

 

Mit 20:17 Stimmen lehnte der Landshuter Stadtrat die Umsiedlung und Vergrößerung eines Sportfachmarktes von Ergolding nach Landshut-Münchnerau ab.

Dass die Stadt Landshut finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet ist, sei hinlänglich bekannt. Umso überraschender war für viele Bürgerinnen und Bürger Landshuts die Tatsache, dass letzten Freitag im Plenum mit 20:17 Stimmen eine Umsiedlung mit zusätzlicher erheblicher Vergrößerung eines in Ergolding angesiedelten Sportfachmarktes in den Landshut Park, abgelehnt wurde.

Diese Vorgehensweise der Stadträte gärt weiter in den Medien, besonders in den „sozialen Medien“. Diese  Entscheidung des Stadtrates wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Landshut für fatal gehalten. Seit Jahren beklagen sich gerade die Stadtvertreter, dass die Stadt von eventuellen Investoren nicht berücksichtigt wird – und jetzt diese Entscheidung der Stadträte. Das Wort Synergieeffekt scheint bei gewissen Damen und Herren des Plenums ein Fremdwort zu sein.

Viele Wählerinnen und Wähler bedauern sehr, dass es den Vertretern der Niederbayerische Hauptstadt nicht um die Sache selber ging, sondern, wie man meint, sich bereits für die Kommunalwahl am 15. März nächsten Jahres zu positionieren und unliebsamen Kolleginnen und Kollegen in die Parade zu fahren.

Viele Wähler*Innen würden gerne die 20 Gegner interessieren, die eine Belebung des Einzelhandels verhindern. Auch sind viele der Meinung, dass es natürlich auch Punkte gäbe, die politisch diskutabel wären, aber wenn mit aller Kraft verhindert werde, dass Gewerbesteuern in Landshut bezahlt werden, wird es mittelfristig auch keine Anfragen von Investoren mehr geben. Es sei eine sehr arme denkwürdige Darbietung der „Verhinderer“ im Landshuter Stadtrat gewesen, meinten viele Diskutanten in den sozialen Medien und der Markt Ergolding dürfe sich besonders darüber freuen.

Außerdem fehle es an einer persönlichen Haftung der mit nein stimmenden Räte, für eine derartige Fehlentscheidung. „Würden Unternehmer so handeln wie die Stadtvertreter, so würden sie längst pleite sein oder im Knast sitzen“, waren vielfach die Meinungen. Sich selbst gaben aber auch viele Kommentatoren die Schuld, denn man fiele immer wieder auf die Versprechungen vieler Kommunalpolitiker herein, die vor den Wahlen getätigt werden. „Früher war ich einmal stolz auf meine Heimatstadt“, dieses Gefühl sei aber inzwischen der Ernüchterung gewichen und sei wahrlich ein schlechter Tag für die Stadt Landshut, führte ein Landshuter Wähler aus.

„Für die Bürgerinnen und Bürger also ein deutlicher Fingerzeig, wem man die Stimme geben sollte wenn es darum geht, für die Stadt Landshut beste Lösungen zu finden und durchzusetzen“, so ein Bürger Landshuts!

Der Verfasser dieser Zeilen möchte noch an die agierenden Stadträte appellieren, ihren Job so gut wie möglich zu machen, um im nächsten Jahr bei den Stadtratswahlen wieder gewählt zu werden oder wenn nicht, dann eben wieder als normale Bürgerin und normaler Bürger durch die Stadt zu wandeln. Außerdem wünsche er sich keine Frage mehr, die auf die Leute im Plenum zielen, um zu erfahren, wer nicht für den Umzug eines Unternehmers von Ergolding nach Landshut gestimmt habe.

 

h.j.lodermeier

 

Foto: h.j. lodermeier

 

  GEGENDARSTELLUNG gegen drei Veröffentlichungen

In der Landshuter Zeitung vom 12. Oktober 2019 sind auf Seite 25 unter den Titeln „Verschollene Schätze“, „Vermisst: Franz Xaver Krenkls Taschenuhr“ und „Alles ins Depot“ drei Artikel erschienen, die unter anderem den Umgang der Museen der Stadt Landshut mit archäologischen Funden thematisieren. Im Wesentlichen inhaltsgleiche Artikel derselben Autorin wurden unter den Titeln „Die verschwundenen Schätze“ und „Vermisst! Wo ist Franz Xaver Krenkls Taschenuhr geblieben?“ ebenfalls am 12. Oktober 2019 auf Seite 3 der Abendzeitung Landshut sowie in Landshut aktuell am 16. Oktober 2019 auf Seite 12 veröffentlicht. In diesen Beiträgen werden eine Reihe unwahrer Tatsachenbehauptungen verbreitet, die die Museen der Stadt Landshut wie folgt richtig stellen:

  1. Unwahr ist die in der Bildunterschrift zu vier Vitus Lechner zugeschriebenen Fotos aufgestellte Behauptung, dass sich die abgebildeten, 1985 entdeckten Funde aus dem Gräberfeld in Bruckberg „heute im Fundus der städtischen Museen Landshut befinden“ sollen. Richtig ist: Drei der in der LZ abgebildeten Objekte wurden auf Kosten der Stadt Landshut restauriert und befinden sich zusammen mit einer weiteren restaurierten Bruckberger Bernsteinkette seit 2012 sicher in zwei Vitrinen der Ausstellung „ArchäologieRegion Landshut“ in der Stadtresidenz. Sie sind während der Öffnungszeiten bei freiem Eintritt für jedermann zugänglich.
  1. Unwahr ist die dem Bruckberger Heimatpfleger Vitus Lechner zugeschriebene Behauptung, „aus Landshut eine Auskunft zu Ausgrabungsgegenständen zu bekommen, geschweige denn eine Überlassung zur Vermessung oder Fertigung von Repliken, sei schwierig“. Richtig ist: Die städtischen Museen haben 2017 und – mit großem Aufwand – 2018 Objektrecherchen für zwei Anfragen von zwei Bruckberger Funktionsträgern erbracht (diese können auf Wunsch von der Redaktion eingesehen werden, sind aber nicht zur Veröffentlichung bestimmt). In diesem Rahmen wurden Angebote für Repliken auf der Grundlage von detaillierten Objektbeschreibungen eingeholt und im November 2018 nach Bruckberg übermittelt. Die dritte Anfrage stammt von Herrn Bürgermeister Wilhelm Hutzenthaler und ging im August 2019 – also während der Urlaubszeit – ein. Sie bedurfte vonseiten der Museen der Stadt Landshut Recherchen beim Landesamt für Denkmalpflege, da ein Fundkonvolut zur wissenschaftlichen Bearbeitung dorthin überstellt worden war. Zwischenzeitlich konnte die Rückgabe des Fundkomplexes geklärt werden. Damit steht einer Beantwortung der Anfrage von Herrn Bürgermeister Hutzenthaler nun nichts mehr im Wege.
  2. Unwahr ist die Behauptung, es sei „für Fachleute auch nicht leicht, an Objekte heranzukommen, die den Landshuter Museen überlassen wurden“, sowie das der langjährigen Leiterin des Heimatmuseums Adlhochhaus in Altdorf, Monika Weigl, zugeschriebene Zitat „Wir haben nichts gekriegt, obwohl wir uns mehrmals um einen Austausch bemüht haben“. Richtig ist, dass die Leihanfragen von Frau Weigl für das damalige Altdorfer Heimatmuseum durch keinen seriösen Facilities Report gestützt wurden. Vor der Neugestaltung des Adlhochhauses durch ihre akademische Nachfolgerin war im Altdorfer Museum die Korrosion auf Eisenobjekten mit bloßem Auge sichtbar. Unter diesen die Objekte gefährdenden Umständen konnten die Museen der Stadt Landshut den gewünschten Leihgaben leider nicht zustimmen. Von einer im Beitrag suggerierten generellen Verweigerungshaltung Leihanfragen gegenüber kann jedoch keine Rede sein: Vielmehr sind unter den deutlich verbesserten, aktuellen Bedingungen Leihgaben der städtischen Museen sehr wohl auch in der Altdorfer Dauerausstellung präsent.
  1. Unwahr ist die im Zusammenhang mit der 2001 im Adelmannschloss durchgeführten Ausstellung „Bernsteinperlen und Bronzeschwerter“ aufgestellte und in Teilen dem heutigen Leiter des Archäologischen Museums Frankfurt am Main Dr. Wolfgang David zugeschriebene Behauptung, Museumsleiter Dr. Franz Niehoff „sei nicht an der archäologischen Ausstellung interessiert gewesen“. Richtig ist, dass sogar zwei Mitarbeiter der städtischen Museen damals zur intensiven Betreuung der Ausstellung abgeordnet wurden. Von angeblichem Desinteresse oder gar einer Blockadehaltung der Museen der Stadt Landshut bzw. deren Leitung kann nicht gesprochen werden.
  2. Unwahr sind weiterhin die anonymen Fachleuten zugeschriebenen Behauptungen, Museumsleiter Dr. Niehoff persönlich habe an dem Fachgebiet – gemeint ist die Archäologie – „nie Interesse gezeigt“, das Depot der städtischen Museen sei „die reinste Rumpelkammer, in der die Funde aus 17 Jahren Stadtarchäologie vermoderten“ und „auch spätere Funde seien weder konservatorisch behandelt noch restauriert worden“. Richtig ist vielmehr, dass seit dem Amtsantritt von Dr. Niehoff im Jahr 1996 regelmäßig wichtige und aufwändige Maßnahmen für das Sachgebiet Archäologie in den Landshuter Museen durchgeführt wurden. Darunter sind bis heute allein fünf Wechsel- und Dauerausstellungen zur Archäologie der Vorgeschichte und Stadtgeschichte zu nennen, ferner die Verlagerung der umfangreichen Bestände aus dem Adelmannschloss. Darüber hinaus wurden Leihgaben für verschiedenste Ausstellungen nach Nah (Altdorf, Ergolding, Essenbach, Goldern, Künzing) und Fern (Aalen, Bonn, Halle, Stuttgart und Nijmegen/Niederlande) ermöglicht. Regelmäßig werden auch wissenschaftliche Anfragen beantwortet. Objekte aus der archäologischen Sammlung wurden und werden selbstverständlich für eine wissenschaftliche Bearbeitung bereitgestellt.
    Seit 2012 präsentieren die Museen der Stadt auf 400 Quadratmetern eine Dauerausstellung zur „ArchäologieRegion Landshut“ in der Residenz, nachdem bereits von 2004 bis 2008 dort eine ebenso große Ausstellung zum selben Thema zu sehen war. Über Jahre hat Frau Dr. Angelika Hofmann, die heute für das Germanische Nationalmuseum Nürnberg tätig ist, die Sammlung der Museen der Stadt Landshut wissenschaftlich erschlossen und durch wichtige Publikationen – darunter zwei Ausstellungskataloge und mehrere wissenschaftliche Aufsätze – entscheidend vorangebracht.
  3. Unwahr ist der im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den unklaren Verbleib von in der Stadtresidenz gemachten Grabungsfunden vermittelte Eindruck, dass auch die Museen der Stadt Landshut zumindest mitverantwortlich dafür seien, dass „Grabungsfunde im Lauf der Zeit […] verlustig gegangen“ seien. Richtig ist, dass für diese Ausgrabungen in der Residenz, die sich bekanntlich im Besitz der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung und damit des Freistaats befindet, das Landesamt für Denkmalpflege zuständig war und ist. Damit sind in diesem Fall zwei staatliche Institutionen unter sich. Die Stadt Landshut im Allgemeinen und ihre Museen im Besonderen hatten mit der Grabung im März 2005 nichts zu tun.
  1. Unwahr ist schließlich die dem Landshuter Erich Weingärtner zugeschriebene Behauptung, dass eine von seinem Großvater übernommene, vermisste Taschenuhr von dem legendären Münchner Lohnkutscher Franz Xaver Krenkl stamme. Richtig ist, dass es sich bei der Uhr, einer sog. Spindeluhr, um eine Arbeit des Landshuter Kleinuhrmachers Xaver Krenkl handelt. Die Uhr wurde 1939 von dem Auktionator und Antiquitätenhändler Josef Groß zum Preis von 5 Mark angekauft. Über eine Herkunft aus dem Besitz des Münchner Lohnkutschers Franz Xaver Krenkl ist im Inventar der städtischen Museen nichts vermerkt. Die im Inventarverzeichnis unter der Nummer 2115 geführte „Spindeluhr des Kleinuhrmachers Xaver Krenkl“ wurde übrigens bereits lange vor Amtsantritt des aktuellen Museumsleiters im Jahr 1996 aus unbekanntem Grund aus der Schausammlung entfernt und in ein Depot verbracht. Keiner der heutigen Bediensteten der Museen der Stadt Landshut hat diese Uhr gesehen, es existiert offenbar auch kein Dokumentationsfoto davon.

Landshut, den 17. Oktober 2019

gez.

Dr. Franz Niehoff

Direktor der Museen der Stadt Landshut

 

 

 

 

 

 

Am Donnerstag, den 10. Oktober um 18:30 Uhr berichtet Br. Pascal Sommerstorfer im

Pfarrheim Sankt Vinzenz von Paul in Auloh über den Hl. Franziskus und die Ordensgemeinschaft (Entstehung, Aufgaben) der Franziskaner in Deutschland und weltweit. Auch steht er für Fragen und Anregungen in einem offenen Dialog gerne zur Verfügung.

Bruder Pascal ist 1975 in Eggenfelden (Niederbayern) geboren und hat vor seinem Ordenseintritt eine Berufsausbildung zum Gärtner im Fachgebiet Gemüsebau bei den Missionsbenediktinern der Abtei Schweiklberg abgeschlossen.

Er studierte Theologie in Passau und Freiburg im Breisgau. Nach seiner Priesterweihe im Jahr 2010 in München war er als Seelsorger bisher in unterschiedlichen Bereichen der Jugendpastoral und als Schul- und Gemeindeseelsorger an mehreren Orten in Deutschland tätig.

Aham / Loizenkirchen:

Eine der wenigen Gelegenheiten, eine öffentliche Multivisionsshow von Gerlinde Kaltenbrunner zu besuchen bietet sich am Samstag, den 12. Oktober 2019 in der Lerchenhofhalle Aham (Landkreis Landshut). Anlässlich des 30jährigen Bestehens der Nepalhilfe-Aham wird bei dieser Benefizveranstaltung auch eine große Verlosungsaktion stattfinden. Hier spendet die Firma AlpenStrand, aus Landshut, viele wunderschöne Preise, in mehreren hundert Euro zur Verlosung.
Der gesamte Reinerlös wird so der Nepalhilfe-Aham für Ihre Projekte in Nepal zugeführt. Lassen Sie sich Ihre Chance nicht entgehen.
Die Eintrittskarten für dieses Event sind in den Vorverkaufsstellen: Landshuter Zeitung Leserservice ( jetzt Altstadt 89! ), Reklamewerkstatt Penzkofer Landshut, VR-Bank Aham, Buchhandlung Koj  Vilsbiburg, Metzgerei Sauer Geisenhausen, Poststelle Gerzen, Friseur Baumgartner Loizenkirchen, sowie an der Abendkasse erhältlich.
Beginn um 19:00 Uhr, Einlass ist ab 18:00 Uhr, freie Platzwahl. Kartenbestellungen ab sofort auch unter Email info@nepalhilfe-aham.de . VVK : 18.- € / Abendkasse : 20.- €.

Der Verein „Nepalhilfe Aham“ unterstützt seit vielen Jahren den Aufbau und den Unterhalt von Schulen in ganz Nepal. Nähere Informationen finden Sie unter: www.nepalhilfe-aham.de.
Die Nepalhilfe Aham freut sich auf Ihren Besuch.

Foto: Gerlinde Kaltenbrunner

Verfasser:   Ludwig Lindauer, Schriftführer der Nepalhilfe Aham

E-Mail: ludwig.lindauer@nepalhilfe-aham.de

Nepalhilfe Aham, Rosenstraße 18, 84168 Aham – Loizenkirchen