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Pressemitteilung von Christian Doleschal, MdEP

Mutiges und innovatives Projekt gegen Armut in Städten:
EU fördert Pilotprojekt „Home and Care“ in Landshut

Rechtzeitig zur Kita kommen, Hausaufgaben machen, den Haushalt schmeißen, immer für die Kleinen da sein und auch im Job hundert Prozent geben – Alleinerziehende sind eine wachsende Gesellschaftsschicht und zunehmend auch einem hohen Armutsrisiko ausgesetzt. Auf Initiative der Landshuter CSU-Stadtratsfraktion wird nun ein herausragend mutiges und innovatives Pilotprojekt durch EU – Mittel gefördert und schon bald an den Start gehen. Der oberpfälzische Europaabgeordnete und Mitglied im Ausschuss für Regionale Entwicklung Christian Doleschal freut sich über die Förderzusage der Europäischen Kommission im Rahmen der „Urban Innovative Action“ (UIA): „Mit dem Pilotprojekt „Home and Care“ will man in Landshut ganz gezielt das Armutsrisiko von Alleinerziehenden angehen. Ein Dreiklang aus Ausbildung der Mütter, Kinderbetreuung und Wohnen soll betroffenen Alleinerziehenden und ihren Kindern helfen die Armutsspirale zu durchbrechen. Ein tolles Projekt, das ganz maßgeblich durch die CSU im Landshuter Stadtrat initiiert wurde. Es freut mich zu sehen, dass die Fördermittel der EU hier direkt und spürbar in unserer bayerischen Heimat ankommen und den Menschen vor Ort helfen.“

Bild v.l.n.r.: Der designierte Landesvorsitzende und Europaabgeordnete Christian Doleschal, Bundesvorstandsmitglied Dr. Thomas Haslinger und der Bayerische Bau- und Verkehrsminister sowie noch Landesvorsitzende der Jungen Union Bayern, Dr. Hans Reichhart am Rande des JU-Landesvorstandes in Augsburg.

Pressemitteilung 20/2019 

Am vergangenen Wochenende fand in Augsburg eine Landesvorstandssitzung der Jungen Union Bayern statt. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Entscheidung über den bayerischen Austragungsort des Deutschlandrates der Jungen Union im Winter diesen Jahres. 

Der bayerische Bau- und Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart, MdL und sein designierter Nachfolger als Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern, der Oberpfälzer Europaabgeordnete Christian Doleschal eröffneten dem Landshuter CSU-Kreisvorsitzenden und Mitglied des JU-Bundesvorstandes, Dr. Thomas Haslinger, dass die Entscheidung auf die niederbayerische Hauptstadt Landshut gefallen ist. 

Neben dem einmal im Jahr abwechselnd in jedem Bundesland stattfindenden Deutschlandtag ist der Deutschlandrat die hochwertigste JU-Veranstaltung, die ein Verband für sich gewinnen kann. 

Beide waren sich einig: „Es freut uns sehr, dass wir den Tagungsort dieses wichtigen Gremiums nach Landshut vergeben können. Das ist eine Anerkennung der großen Verdienste und des Einsatzes den Thomas Haslinger für die Junge Union auf der Landes- und Bundesebene seit Jahren gebracht hat.“ 

Am 7. und 8. Dezember 2019 werden daher die Führungsspitzen der Jungen Union aus allen 16 Bundesländern in Landshut zusammenkommen und ihren Deutschlandrat abhalten. Dieser wird das Schwerpunktthema Spitzen- und Breitensport haben, wozu auch hochrangige Gäste und Referenten aus Politik und Sport erwartet werden. 

Dr. Thomas Haslinger zeigte sich sehr erfreut und dankbar für diese Entscheidung: „Es ist wichtig, dass unsere Stadt bundesweit für die Politik ein Begriff wird. Daher freut es mich ganz besonders, dass die zukünftigen Entscheider aus dem ganzen Bundesgebiet bei uns zu Gast sind. Wir werden alles tun, damit ihnen Landshut in guter Erinnerung bleibt und damit auch unsere Stadt ihren Vorteil daraus ziehen kann. Mit dem EVL, dem Breitensportangebot und unseren vielfältigen anderen Aktivitäten ist Landshut als Sportstadt auch thematisch bestens für den inhaltlichen Schwerpunkt des Deutschlandrates geeignet.“ 

 

Polizeiinspektion Vilsbiburg

Pressebericht vom Sonntag, 4. August 2019

VILSBIBURG, LKRS. LANDSHUT. Frau tritt nach Rettungskräften

Am 04.08.2019, gegen 00.30 Uhr, kam es in 84137 Vilsbiburg, Veldener Str, zu einem Körperverletzungsdelikt, bei dem eine Rettungssanitäterin leicht verletzt wurde. Die Besatzung des Rettungsdienstes, wurde gerufen um eine am Gehweg liegende Frau zu versorgen. Die 18 Jährige aus dem Landkreis Landshut, verweigerte jedoch die medizinische Versorgung und trat mit dem Fuß in Richtung der Ersthelfer. Die Frau hatte zuvor eine Passantin angespuckt, welche ebenfalls helfen wollte. Warum die Dame derart aggressiv gegenüber den Helfern war ist derzeit noch unklar. Sie wurde aufgrund bestehender Fremd- und Eigengefahr ins Bezirkskrankenhaus nach Landshut verbracht. Gegen die junge Frau wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

 

Bild: Die Tierärztinnen Dr. Ulrike Feigel (links) und Dr. Sibylle Hofmann (rechts) und ihre Azubis Miriam Zitzl (Zweite von rechts) und Maximiliane Köll freuen sich über Bestnoten für Abschluss und Lehre in der Landshuter Praxis.

Zwei Azubis und die Ausbilder werden für hervorragende Leistungen geehrt

Landshut. Zwei Auszubildende der Gemeinschaftspraxis für Kleintiere Dr. Ulrike Feigel und Dr. Sibylle Hofmann in Landshut haben ihre Lehre zur Tiermedizinischen Angestellten mit Auszeichnung abgeschlossen. Miriam Zitzl und Maximiliane Köll wurden von der Regierung von Niederbayern für das hervorragende Ergebnis an der Mathias-von-Flurl-Berufsschule in Straubing geehrt. Maximiliane Köll erhielt zusätzlich einen Leistungspreis des Berufsschulverbandes Straubing-Bogen. Außerdem lobten die Prüfer die herausragende Qualität der praktischen Ausbildung in der Landshuter Praxis.

„Die Ergebnisse unserer Azubis und das Lob der Berufsschule machen uns sehr stolz. Das bestätigt unseren Ansatz, Verantwortung zu übernehmen, um jungen Menschen mit einer guten Ausbildung eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu ermöglichen“, sagt Sibylle Hofmann. „Der tolle Einsatz von Ausbildern und Lehrlingen in unserer Praxis zahlt sich auch für die Kunden aus. Bei uns sind die Tiere und ihre Besitzer bei allen Teammitgliedern in guten Händen“, sagt Ulrike Feigel.

Topteam mit sechs Ärztinnen und neun Helfern

Maximiliane Köll studiert nun Tiermedizin. Miriam Zitzl wird übernommen und bleibt der Praxis erhalten. Dort decken sechs Tierärztinnen und ein neunköpfiges Helferteam – darunter aktuell vier Azubis – alle Bereiche der Kleintiermedizin ab. Mit modernsten Geräten werden innere Erkrankungen, Herzerkrankungen und Augenerkrankungen diagnostiziert und behandelt. Ein umfassend ausgestatteter Operationsraum steht für Knochen- und Gelenksoperationen als auch für Weichteiloperationen zur Verfügung. Und Dr. Sibylle Hofmann, Fachtierärztin für Kleintiere und General Practicioner in Ophthalmology, führt auch Augenoperationen durch.

Darüber hinaus gibt es einen eigenen Zahn-Operationsraum inklusive Zahnröntgengerät für professionelle Zahnsanierungen auf dem neuesten Stand der Tiermedizin. Außerdem ist die Praxis bestens auf Diagnose und Behandlung von Heimtieren wie Meerschweinchen und Kaninchen  ausgerichtet. Neben der fachlichen Kompetenz ist Dr. Feigel und Dr. Hofmann auch das Verhältnis zu ihren Patienten und den Tierbesitzern wichtig. „Wir legen großen Wert darauf, dass sich Tier und Mensch wohlfühlen“, sagt Sibylle Hofmann.

 

 

Zur Erinnerung: Am 27.1.2017 beauftragte der Bausenat den Gutachter GMA mit der Erstellung eines Einzelhandelskonzepts. Als Bearbeitungszeitraum wurden fünf bis sechs Monate vorgegeben. Tatsächlich wurde endlich im April 2018 eine erste Version des Gutachtens vorgestellt, welche einen kompromisslosen Schutz der Innenstadt empfahl und diesen als gültiges Baurecht verankert sehen wollte.

Die sehr dünne Datenbasis der Erhebungen in diesem Gutachten (von 518 Einzelhandelsbetrieben wurden nicht einmal zwei Handvoll befragt, die einmalige Passantenbefragung von 263 Personen kam zu genau umgekehrten Ergebnissen wie die Interviewer des CCL, welche jährlich 1200 Personen befragen….) und eine Menge anderer Ungereimtheiten, auf die jetzt nicht näher eingegangen werden soll, brachte einige kritische Stimmen hervor. Unter anderem stellte CCL-Manager Grah im LZ-Gespräch das Gutachten völlig in Zweifel, wohingegen Obergutachter Dr. Holl in Interviews bei der lokalen Presse mit den Worten „Ihre Altstadt ist ein Schutzgut“ und „Textil, Drogerie und Sport gehören in die Innenstadt“ die eigene Position untermauerte.

Innerhalb der Stadtverwaltung gab es wohl auch sehr unterschiedliche Auffassungen über die Ausgestaltung des Zentrenschutzes, was raschen Fortschritten bei der Konzeptentwicklung offensichtlich nicht dienlich war.

In der Zwischenzeit lehnte der Ergoldinger Markgemeinderat eine Einbeziehung in das Entwicklungskonzept der Stadt mit 22:0 Stimmen ab. Begründung: „Die Landshuter Sortimentsliste (Anm.: Liste der zentrumsrelevanten Einzelhandelssortimente) geht über die Bestimmungen des Landesentwicklungsplans hinaus“. Wer nun dachte Verwaltung und Gutachter würden jetzt vielleicht einen Gang zurückschalten, der sah sich getäuscht, denn in der aktuellen Version des Gutachtens vom 22.03.2019 (liegt den Stadtratsfraktionen zur Beratung vor) wurde die „Landshuter Sortimentsliste“ noch um folgende Bereiche erweitert: Drogeriewaren, Geräte der Telekommunikation (Handys), Unterhaltungselektronik (Radio, TV, DVD-Player), Ton- und Bildträger sowie Fotobedarf sollen künftig nur noch im Zentrum genehmigt werden. Soweit so gut, darüber ist noch nicht entschieden, das Dokument gibt aber die gemeinsame Linie von Stadtverwaltung & Gutachter wieder.

Was nun jedoch am kommenden Freitag dem Bausenat unter TOP 9 „Fachmarktzentrum Landshut Park – Auswirkungsanalyse“ präsentiert werden soll, das schlägt dem Fass den Boden aus:

Verkleinerung des bestehenden Elektronikmarktes von 3100m2 auf 1500m2. Auf der frei werdenden Fläche Ansiedlung eines Drogeriemarktes mit 1200m2 Verkaufsfläche. Erweiterung der Stellplatzfläche von 700 auf 1500 Stellplätze. Neuansiedlung eines Sport-Fachmarktes (Verkaufsfläche 1800m2). Dass es sich hierbei um den geplanten Umzug des Decathlon-Sportmarktes aus Ergolding handelt berichtete die Presse schon letzte Woche, eine Decathlon-Sprecherin nannte eine Erweiterung von 800m2 auf 2000m2, also +150%! Und zu guter Letzt soll auch noch ein sog. „Non-Food-Discounter“ mit 800 m2 dazukommen, der u.a. Papier- und Schreibwaren, Bastel- und Geschenkbedarf anbietet.

Der Gutachter schoss sich in seiner Expertise speziell auf den Ergoldinger Decathlon-Sportmarkt ein, auf Seite 69 des aktuellen Gutachtens ist zu lesen dass u.a. Decathlon eine teils intensive Wettbewerbsfunktion gegenüber der Landshuter Innenstadt übernimmt.

Man könnte meinen, diese Aussage fällt dem Gutachter nun auf die Füße, denn wie rechtfertigt man, dass bisher ein 800 m2 großer Sportmarkt in Ergolding angeblich dem Landshuter Zentrum schadet, aber ein 2000m2 großer im Landshut-Park schadet künftig nicht?

Dazu ersann man eine ganz unglaubliche Vorlage, die der Bausenat wie folgt zu lesen bekam:

Die Ansiedlung eines Drogeriemarktes entspricht den Vorgaben des Einzelhandelsentwicklungskonzeptes, da dort Flächen für zentrenrelevante Sortimente im Bereich Elektrokleingeräte, Geräte für die Telekommunikation sowie Unterhaltungselektronik durch Flächen für ebenfalls zentrenrelevante Drogeriewaren ersetzt werden. Der Sportfachmarkt ist aufgrund der o.g. Ausnahmeregelung ebenfalls mit den Vorgaben des Einzelhandelsentwicklungskonzeptes im Einklang, da dieser aus dem Bereich des Marktes Ergolding (südwestlich Schinderstraßl) in den Ergänzungsstandort Münchnerau verlagert und die Verkaufsfläche gerade noch nicht zu stark (etwa 50%) erhöht werden soll…..Beim Non-Food-Discounter sind die Vorgaben des Einzelhandelsentwicklungskonzeptes nicht ganz eingehalten, da nur ein Teil der geplanten Verkaufsfläche von der Reduzierung beim Elektrofachmarkt aufgefangen wird und der erste Punkt der Ausnahmeregelung nicht zutrifft (kein bereits bestehender Standort, siehe oben). Dennoch wird der Non-Food-Discounter in der Auswirkungsanalyse als unkritisch für die Funktionsfähigkeit des zentralen Versorgungsbereiches „Innenstadt“ angesehen.

Bezüglich der Ansiedlung des Sportfachmarktes wird in der Auswirkungsanalyse mit Umsatzumlenkungen in Höhe von rd. 0,5 Mio. € bzw. rd. 6 % aus der Innenstadt zu rechnen sein. Deutlich höhere Umsatzumlenkungen sind nach gutachterlichem Dafürhalten unwahrscheinlich, da der geplante Sportfachmarkt aufgrund seines speziellen Vertriebskonzepts (Niedrigpreisstrategie, hoher Eigenmarkenanteil, Fokus auf Randsportarten, hoher Verkehrsflächenanteil für großteilige Ausstellungsstücke) nur bedingt mit den Sportartikelanbietern der Altstadt und ihrer Ausrichtung auf Produktberatung und Markenartikel konkurriert.
Es ist nur zu hoffen, dass die Stadträte dieser Argumentation nicht auf den Leim gehen, denn bis dato sind weder Elektroware noch Drogerieware zentrenrelevant , dafür müsste das neue Konzept erst einmal beschlossen werden. Man tut aber so als ob das schon so wäre, um dann eine Ansiedlung einer jetzt zentrenrelevanten Ware (Drogerie) mit der Reduzierung einer anderen jetzt zentrenrelevanten Ware (Elektro) zu rechtfertigen. Freundlich gesprochen ist das eine sehr flexible Auslegung des Konzepts, denn eine Aufrechnung verschiedener Warengruppen wird dort mit keiner Silbe erwähnt. Es ist einfach nur so dass man jetzt einen Drogeriemarkt durchdrücken will, dem man vorher eigentlich die rote Karte zeigen wollte! Eigentlich! Und gab es bei der Genehmigung des Landshut Parks eigentlich nicht die Festlegung, dass Änderungen „durch die Hintertür“ nicht erlaubt sind? Eigentlich schon!

Was die Argumente zu Decathlon betrifft so ist der Verwaltung zugute zu halten, dass sie zumindest nur eine Rolle rückwärts macht. Der Gutachter dagegen scheint wie ein Fähnchen im Wind. Von ihm gibt es eine andere Expertise für einen anderen Auftraggeber, wo er zu dem Schluss kommt, dass die Ansiedlung von Decathlon in den Außenbezirken der Städte Aachen, Bielefeld, Laatzen und Würzburg dem Sportfachhandel der jeweiligen Innenstädte gut getan hat. In diesem Gutachten ist erstaunlicherweise auch zu lesen, dass Decathlon einen hohen Anteil an zentrenrelevanten Sportsortimenten führt (v.a. Sportbekleidung, -schuhe, -kleingeräte) und eine hohe Orientierung auf Einzelsportarten aufweist. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Wie sich Stadtverwaltung und Gutachter derzeit verrenken, um eine Vergrößerung bzw. gravierende Umgestaltung des Landshut-Parks zu rechtfertigen, dagegen schienen die vielzitierten Wendehälse aus der DDR-Zeit geradezu eine Genickstarre zu haben.

Letztlich stellt sich die Frage, was das immerhin 34.000 Euro teure Gutachten eigentlich wert ist. Ein Sprichwort fällt mir dazu ein: „Trauen Sie keiner Statistik, die Sie nicht selber….“

Martin Forster, 84028 Landshut

 

 

 

Wie stimmen die Freien Wähler im Landshuter Stadtrat nun bei der Entscheidung zur Bebauung der Ochsenau ab?

Bevölkerung und Wirtschaft im Freistaat wachsen ständig. Deswegen liegt der Flächenverbrauch in Bayern seit Jahren auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Bisher konnte sich der Freistaat seine einmaligen Ortsbilder und prägenden Natur- und Kul- turlandschaften zwar bewahren – dennoch ist es an der Zeit, den Flächenverbrauch dauerhaft und deutlich zu verringern.

Zentrale Zielsetzung der FREIEN WÄHLER ist es, im ganzen Land gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen zu schaffen. Das bedeutet für uns:

  • bayernweit bedarfsgerechter und bezahlbarer Wohnraum,
  • gute Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft,
  • Ansiedelungsmöglichkeiten für die Wirtschaft sowie
  • eine zukunftsfähige Verkehrsinfrastruktur.

    Um das Flächensparen mit diesen Zielen in Einklang zu bringen, wollen wir erreichen, dass Flächen in Bayern zielgerichtet, nachhaltig, durchdacht und sparsam in Anspruch genommen werden. Als zentrale Qualitätsfaktoren wollen wir dabei die Bodenversie- gelung verringern und die ökologische Qualität der Flächennutzungen erhöhen. Wir dürfen nachhaltiges Flächensparen also nicht nur über die blanken Zahlen begreifen, sondern müssen auch die Qualität der Flächengestaltung berücksichtigen. Wir möch- ten unsere schöne Heimat weiterentwickeln und aufwerten. Sie darf nicht zubetoniert und verschandelt werden.

    Dabei setzen wir auf freiwillige Maßnahmen. Verwaltung und Bevölkerung wollen wir für Problemstellungen und Lösungsmöglichkeiten beim Flächenverbrauch sensibi- lisieren. Gleichzeitig werden wir Kommunen und Bürger tatkräftig beim Flächensparen und Flächenrecycling unterstützen. Zudem haben wir im Koalitionsvertrag vereinbart, im Bayerischen Landesplanungsgesetz eine Richtgröße für den Flächenverbrauch von fünf Hektar pro Tag anzustreben.

    Flächenverbrauch ist die erstmalige Inanspruchnahme von Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke. Bayern ist gut 70.000 km2 groß. Nur zwölf Prozent da- von sind Siedlungs- und Verkehrsfläche. Dies ist der niedrigste Wert aller westdeut- schen Länder und auch der bundesweite Durchschnitt mit knapp 14 Prozent ist höher als in Bayern.

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Daneben gibt es in Bayern gut 46 Prozent Landwirtschaftsfläche, 35 Prozent Waldflä- che, knapp zwei Prozent Wasserfläche und knapp fünf Prozent sonstige Flächen. Von der Siedlungs- und Verkehrsfläche in Bayern ist nur rund die Hälfte versiegelt. Wir sollten sparsame und nachhaltige Flächennutzung daher nicht nur quantitativ, son- dern vor allem auch qualitativ begreifen. Flächennutzung muss unsere schöne Heimat weiterentwickeln und aufwerten.

Definition des Flächenverbrauchs

Der Flächenverbrauch ist auf das notwendige Maß zu reduzieren, Flächenverschwen- dung darf es nicht mehr geben. Deshalb wollen wir bei der Bemessung des Flächen- verbrauchs auch die tatsächlich versiegelte Fläche in den Blick nehmen. Potenzielle Konflikte mit ökologischen, sozialen und ökonomischen Belangen gilt es zu vermeiden. Bund und Länder haben einen gemeinsamen Standard zur statistischen Erhebung der Flächeninanspruchnahme durch Siedlung und Verkehr. Wir plädieren aber für eine insgesamt differenziertere Erfassung des Flächenverbrauchs in Bayern. Dabei ist zu berücksichtigen:

  •   Die nach dem Agrarstatistikgesetz in Anspruch genommene Fläche. Dazu zäh- len auch die nicht bebauten Flächen, die durch Siedlung oder Verkehr geprägt sind wie Sport, Freizeit und Erholung sowie Friedhöfe.
  •   Die erstmalig planerisch in Anspruch genommene Fläche, als Frühindikator für die zukünftige Inanspruchnahme von Flächen.
  •   Die tatsächlich versiegelte Fläche als zusätzliches Erfassungs- und Qualitäts- kriterium.

    10-Punkte-Plan der FREIEN WÄHLER
    für eine effiziente und sparsame Flächennutzung

    Unser Ziel sind gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern. Dabei wollen wir mit unserer bayerischen Natur und unseren einzigartigen Landschaften verantwortungs- voll umgehen und den Flächenverbrauch so wirkungsvoll wie möglich verringern. Bei nachgewiesenem Bedarf muss Entwicklung weiterhin möglich sein!

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Zur Unterstützung der Zielsetzung sorgfältiger und nachhaltiger Flächennutzung wol- len wir FREIE WÄHLER folgende zehn Maßnahmen ergreifen:

  1. Ortskerne stärken: Innenentwicklung vor Außenentwicklung.
  2. Bedarfsgerechte Entwicklung von Städten und Gemeinden – Aus- wüchse bei der Neuausweisung von Gewerbegebieten durch konse- quente Anwendung bestehenden Städtebaurechts verhindern.

Die Aufsichtsbehörden können über die Vorschriften des § 1 Abs. 3 BauGB (Erforder- lichkeit der Bauleitplanung) und § 1 a Abs. 3 BauGB (sparsamer Umgang mit Fläche) korrigierend eingreifen, müssen aber das Selbstverwaltungsrecht der Gemeinde ach- ten. Hier sind aktualisierte Vollzugshinweise durch das Ministerium an Regierungen, Landratsämter, Städte und Gemeinden wünschenswert.

3. Bauordnung und Stellplatzverordnung weiterentwickeln – schonende Flächennutzung durch Reduzierung zusätzlicher Parkflächen bei Ge- werbe, Einzelhandelsvorhaben und Wohnungen.

Gerade im Bereich des Handels und des Gewerbebaus dürfen zukünftig für die erfor- derlichen Parkplätze nur noch ein festzulegender Prozentsatz von der Verkaufs- bzw. Gewerbefläche zusätzlich für Parkraum versiegelt werden. Im Wohnungsbau soll die Zahl der Parkplätze begrenzt und stattdessen Parkgaragen vorgeschrieben werden.

4. Flächenverbrauch im Straßenbau reduzieren – Verkehrsinfrastruktur dennoch leistungsfähig und sicher ausbauen!

Verzicht auf besonders flächenintensive Maßnahmen wie überdimensionierte Kreuzungspunkte – Straßensanierung vor Neubau!

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Steuerliche Anreize für Ortskernentwicklung schaffen – steuerfreie Veräußerung von Landwirtschafts- und Industriebrachen zum Ver- kehrswert an Kommunen steuerfrei ermöglichen, Nachnutzung land- wirtschaftlicher Gebäude im Innenbereich statt nur landwirtschaftliche Reinvestition.

  1. Lockerung des Anbindegebots evaluieren, gelockerte Gewerbeansied- lung an Autobahnen rückgängig machen.
  2. Reaktivierung von Bestandsimmobilien durch Anpassung an neue Be- dürfnisse und Wohnformen.

Ältere Menschen sollen ermutigt werden, ihr ehemaliges Familienwohnheim gegen kleinere seniorengerechte Einheiten einzutauschen – gegebenenfalls auch mit neuen Wohnformen; bestehende große Häuser können für größere Familien oder gemein- schaftliches Wohnen ertüchtigt werden. Dabei sollte auf den Bund eingewirkt werden, die Standards bei Umbau zu senken.

8. Interkommunale Zusammenarbeit erleichtern und stärker fördern.

9. Flächennutzung intelligenter gestalten – Doppelnutzung von Fläche för- dern

Ebenerdigen Einzelhandel durch Wohnbau aufstocken, Parkplätze und Verkehrsflä- chen durch Gebäude in Stelzenbauweise überplanen, Geschosswohnungsbau von überzogenen Regelungen befreien, vertikale Urbanisierung vor horizontaler Entwick- lung.

10. Flächennutzung ökologisch gestalten: Aufgeständerte Energieanlagen auf naturnaher Fläche, Ausgleichsflächen reduzieren, Grünflächen ökolo- gischer gestalten.

Pressebericht vom Sonntag, 16. Juni 2019  

VILSBIBURG, LKRS. LANDSHUT.
Heranwachsender wird bewusstlos geschlagen.
In der Nacht vom Samstag, den 15.06.19, zum Sonntag, den 16.06.19, wurde gegen 02.00 Uhr ein 19 Jähriger in der Frontenhausener Straße durch einen bislang unbekannten Täter verletzt. Er wurde mit zwei Faustschlägen getroffen, sodass er bewusstlos zu Boden ging. Er kam zur Behandlung in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Der Unbekannte kann folgendermaßen beschrieben werden: ca. 20 Jahre alt, 1,75m groß, schwarze zurückgekämmte Haare, schlank, vermutlich afghanischer Herkunft. Er trug ein helles T-Shirt und eine kurze Jogginghose. Er wurde begleitet von zwei bislang ebenfalls unbekannten Männern, welche vermutlich ebenfalls afghanischer Herkunft waren.

Wer konnte in dieser Nacht etwas Verdächtiges wahrnehmen? Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Vilsbiburg, Tel. 08741/96270.

Nach 9-monatiger Bauzeit eröffnete das Familienunternehmen Auer aus Erding seinen top modernen Betrieb im Gewerbegebiet Münchnerau. 

Das Angebot an erstklassigen Qualitätsprodukten richtet sich sowohl an leistungsorientierte gewerbliche Profikunden als auch an anspruchsvolle private Heimwerker, Haus- oder Wohnungsbesitzer. Den gesamten Bedarf für Bauen, Renovieren und Modernisieren findet man bei Auer aus einer Hand inkl. Montage- und Verlegeservice. 

Häuser und Gebäude entstehen zunächst mit dem Rohbau. Die Auswahl für die Materialien vom Keller bis zum Dach ist bei Auer riesig und der moderne Baufachmarkt für Werkzeug, Maschinen, Arbeitskleidung und Farben lässt keine Wünsche offen. 

Highlight sind die wunderschönen, großzügigen und doch übersichtlichen Ausstellungen für Bauelemente (Fenster, Türen, Tore), Böden, Fliesen – Bäder und Garten. Modernste LED-Lichttechnik, hochwertiges Wohnambiente und eine Vielzahl von Serviceangeboten geben dem Kunden ein Gefühl des Willkommenseins und der Sicherheit. „Wir wollen dem Kunden ein ganz einzigartiges neues Einkaufserlebnis bieten“, so Anton Stimmer, Geschäftsführer der AUER GmbH & Co. KG. „Der Besuch des Schauraums, der umgeben ist von einer Silhouette der Landshuter Altstadt, soll zum Staunen und Verweilen einladen. Unser neuartiges Konzept verbindet die reellen Eindrücke, die die Exponate und Musterkojen vermitteln mit einer vierten, multimedialen Dimension“ erklärt er. 

Digitale Ausstellungsmodule ermöglichen es, Bauelemente, Böden oder Fliesen visuell in allen verfügbaren Varianten darzustellen und zu kombinieren. Diesen Service gibt es im weitesten Umkreis nur bei Auer in Landshut. 

Der Geschäftsbetrieb von Auer Landshut beginnt am 04.06.19. Am Donnerstag, 13.06.2019, wird das Gebäude im Familien- und Mitarbeiterkreis kirchlich geweiht. Zur anschließenden Eröffnungsfeier im festlichen Rahmen sind rund 150 gewerbliche Kunden und Ehrengäste geladen. 

Am Samstag, 15. Juni, ab 10 Uhr, können sich alle Interessenten beim Tag der offenen Tür von Service und Sortiment bei Auer Landshut überzeugen. Umrahmt wird der Tag mit Essen, Trinken, Gewinnchancen, einem bunten Familienprogramm und attraktiven Eröffnungsangeboten. Das Auer-Team heißt alle herzlich willkommen! 

Und auch an Sonntagen können sich Bauherren und Renovierer ihre Wohnträume ganz individuell zusammenstellen – denn da ist bei AUER Schautag von 13 bis 16 Uhr. Und natürlich bietet die geschmackvolle Gartenausstellung im Außenbereich täglich und rund um die Uhr tolle Inspirationen und Gestaltungsbeispiele. 

Auer Baustoffe ist in den oberbayrischen Landkreisen Erding, Freising, Ebersberg und nun auch im niederbayrischen Landshut ansässig. Insgesamt beschäftigt Auer rund 170 hoch motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Landshut rundet das Vertriebsgebiet ab, dort sind aktuell 30 neue Arbeitsplätze entstanden. 

Die Firma AUER setzt auch hier in Landshut auf beste Beratungsqualität. Bestmögliche Qualifizierung durch Aus- und Weiterbildung stehen dabei im Fokus und ein hervorragendes Betriebsklima spiegelt sich dann auch auf die Kunden. 

„An unserem Stammsitz in Erding wird das Auer Bauzentrum schon seit vielen Jahren als Branchensieger beim Erdinger Kundenspiegel, einer repräsentativen Umfrage zur Bewertung von Freundlichkeit, Beratungsqualität sowie Preis-Leistungs-Verhältnis, ausgezeichnet“, so Maximilian Auer, der das über 130-jährige Unternehmen seit 1994 zusammen mit Anton Stimmer führt. „In Landshut wollen wir das gleiche erreichen und erste Adresse für Handwerksbetriebe sowie Bauherren und Modernisierer sein.“ 

Nach derzeitiger Prognose werde im weiteren Verlauf in der Nacht auf Mittwoch auch die Meldestufe 3 überschritten. Es muss somit auch vom Anspringen der Flutmulde in der Nacht auf Mittwoch ausgegangen werden.
Im Zuge dessen wird die Freiwillige Feuerwehr heute Abend – rein vorsorglich – entlang der Isarpromenade im Bereich der Luitpoldbrücke bis zum Mühlensteg die Hochwasserschutzwände aufstellen.
In diesem Zusammenhang werden Radfahrer und Fußgänger darum gebeten, den dortigen Bereich während der Arbeiten (ca. 17 Uhr) zu meiden.  
 
Für alle tiefer gelegenen Gebiete in Landshut kann durch schnell ansteigendes Grundwasser eine Gefährdung hervorgehen. Den Bewohnern dieser Stadtgebiete wird empfohlen, ihre tiefer gelegenen Räume (Keller, Tiefgarage etc.) zu kontrollieren.
 
Aktuelle Informationen zur Entwicklung gibt es nachfolgend auf der Internetseite des Bayerischen Landesamts für Umwelt – Hochwassernachrichtendienst Bayern: https://www.hnd.bayern.de/warnungen?id=274&warnungstyp=lkr