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Am Donnerstag, den 10. Oktober um 18:30 Uhr berichtet Br. Pascal Sommerstorfer im

Pfarrheim Sankt Vinzenz von Paul in Auloh über den Hl. Franziskus und die Ordensgemeinschaft (Entstehung, Aufgaben) der Franziskaner in Deutschland und weltweit. Auch steht er für Fragen und Anregungen in einem offenen Dialog gerne zur Verfügung.

Bruder Pascal ist 1975 in Eggenfelden (Niederbayern) geboren und hat vor seinem Ordenseintritt eine Berufsausbildung zum Gärtner im Fachgebiet Gemüsebau bei den Missionsbenediktinern der Abtei Schweiklberg abgeschlossen.

Er studierte Theologie in Passau und Freiburg im Breisgau. Nach seiner Priesterweihe im Jahr 2010 in München war er als Seelsorger bisher in unterschiedlichen Bereichen der Jugendpastoral und als Schul- und Gemeindeseelsorger an mehreren Orten in Deutschland tätig.

Aham / Loizenkirchen:

Eine der wenigen Gelegenheiten, eine öffentliche Multivisionsshow von Gerlinde Kaltenbrunner zu besuchen bietet sich am Samstag, den 12. Oktober 2019 in der Lerchenhofhalle Aham (Landkreis Landshut). Anlässlich des 30jährigen Bestehens der Nepalhilfe-Aham wird bei dieser Benefizveranstaltung auch eine große Verlosungsaktion stattfinden. Hier spendet die Firma AlpenStrand, aus Landshut, viele wunderschöne Preise, in mehreren hundert Euro zur Verlosung.
Der gesamte Reinerlös wird so der Nepalhilfe-Aham für Ihre Projekte in Nepal zugeführt. Lassen Sie sich Ihre Chance nicht entgehen.
Die Eintrittskarten für dieses Event sind in den Vorverkaufsstellen: Landshuter Zeitung Leserservice ( jetzt Altstadt 89! ), Reklamewerkstatt Penzkofer Landshut, VR-Bank Aham, Buchhandlung Koj  Vilsbiburg, Metzgerei Sauer Geisenhausen, Poststelle Gerzen, Friseur Baumgartner Loizenkirchen, sowie an der Abendkasse erhältlich.
Beginn um 19:00 Uhr, Einlass ist ab 18:00 Uhr, freie Platzwahl. Kartenbestellungen ab sofort auch unter Email info@nepalhilfe-aham.de . VVK : 18.- € / Abendkasse : 20.- €.

Der Verein „Nepalhilfe Aham“ unterstützt seit vielen Jahren den Aufbau und den Unterhalt von Schulen in ganz Nepal. Nähere Informationen finden Sie unter: www.nepalhilfe-aham.de.
Die Nepalhilfe Aham freut sich auf Ihren Besuch.

Foto: Gerlinde Kaltenbrunner

Verfasser:   Ludwig Lindauer, Schriftführer der Nepalhilfe Aham

E-Mail: ludwig.lindauer@nepalhilfe-aham.de

Nepalhilfe Aham, Rosenstraße 18, 84168 Aham – Loizenkirchen

Busumleitungen wegen Tunnelsperrung

Sperrung aus Sicherheitsgründen

Aufgrund einer kurzfristigen Sperrung des Josef-Deimer-Tunnels sind einige Buslinien umgeleitet nötig. Die betroffenen Linien werden wie folgt umgeleitet:

Stadtbuslinien

Linie 2: Richtung Altstadt: Bis Haltestelle Stadtpark unverändert, dann über Theaterstraße – Altstadt/Fußgängerzone zur bis Altstadt/Sutor. Die Haltestellen Maximilianstraße und Regierungsplatz entfallen.

Richtung Ergolding: Altstadt/Mc Donald‘s – Altstadt/Fußgängerzone  – Obere Altstadt – Grätzberg – Ländtorplatz dann unverändert bis Ergolding. Die Haltestellen Neustadt und Maximilianstraße entfallen.

Abendlinien

Linie 102: Altstadt/Mc Donald‘s – Fußgängerzone – Obere Altstadt – Grätzberg – Ländtorplatz – Hauptbahnhof – Industriestraße Ergolding/Rathaus und unverändert zurück bis Stadtpark dann über Theaterstraße – Altstadt/Fußgängerzone bis zur Altstadt/Mc Donald‘s.

Linie 107:  Altstadt/Mc Donald‘s – Altstadt/Fußgängerzone – Obere Altstadt – Grieserwiese – Kupfereck dann unverändert bis Altstadt/Sutor.

Schüler- und Berufslinien – morgens

Linie 506: Bis Haltestelle Grieserwiese unverändert, dann über Luitpoldstraße – Johannisstraße – Seligenthalerstraße – Altstadt – Maximilianstraße und weiter auf dem normalen Linienverlauf bis Lurzenhof.

Linie 509: Bis Haltestelle Grieserwiese unverändert, dann über Luitpoldstraße – Johannisstraße – Seligenthalerstraße – Postplatz – Am Alten Viehmarkt – Maximilianstraße – Altstadt und weiter auf dem normalen Linienverlauf bis zur Realschule Ergolding.

Linie 513: Bis Haltestelle Maximilianstraße unverändert, dann über Podewilsstraße –  Stethaimerstraße  – Johannisstraße  – Rennweg und unverändert bis Hans-Leinberger Gymnasium. Die Haltestellen Ländtorplatz / Christuskirche und Stadtpark entfallen.

Linie 526: Bis Haltestelle Grieserwiese unverändert, dann über Luitpoldstraße –  Johannisstraße – Seligenthalerstraße – Altstadt – Maximilianstraße und weiter auf dem normalen Linienverlauf bis Lurzenhof. Die Haltestellen Altstadt/Postplatz und Am Alten Viehmarkt  entfallen.
Linie 529: Bis Haltestelle Hofangerweg unverändert, dann über Luitpoldstraße –  Johannisstraße – Seligenthalerstraße – Zweibrückenstraße – Postplatz Am Alten Viehmarkt – Maximilianstraße – Altstadt. D ie Haltestellen Rennweg / Stadtpark  und Ländtorplatz entfallen.

Sollte die Sperrung am Montagvormittag weiterhin bestehen, fahren folgende Schüler- und Berufslinien mittags wie folgt:

Linie 555: Realschule Ergolding bis Hauptbahnhof unverändert, dann weiter über Kennedy-Platz – Bismarckplatz – Altstadt – Neustadt – Maximilianstraße – Justizbehörden und unverändert weiter bis Auloh.

Fahrgäste Richtung Ländtorplatz bitte am Hauptbahnhof umsteigen (Sonderbus zum Ländtorplatz)!

Linie 564:   Wirtschaftsschule bis Hofangerweg unverändert, dann weiter über Johannisstraße – Bismarckplatz – Altstadt – Neustadt – Maximilianstraße – Justizbehörden und unverändert weiter über Niedermayerstraße bis Schulstraße.

Linie 565:   Hans-Leinberger-Gymnasium bis Rennweg unverändert, dann weiter über Johannisstraße – Bismarckplatz – Altstadt – Maximilianstraße – Finanzamt und unverändert weiter über Realschule – Mitterwöhr bis Auwaldsiedlung.

Schüler mit Fahrtziel Ländtorplatz bitte Schülerlinie 562 benutzen, darüber hinaus besteht keine Fahrtmöglichkeit in Richtung Ländtorplatz!

Linie 568:     Schulstraße bis Realschule unverändert, dann weiter über Maximilianstraße – Altstadt – Bismarckplatz – Johannisstraße – Luitpoldstraße – Ländtorplatz – Grieserwiese und unverändert weiter bis Preisenberg.

Linie 573:     Altstadt bis Maximilianstraße unverändert, dann weiter über Podewillsstraße – Stethaimerstraße –Johannisstraße – Luitpoldstraße – Ländtorplatz – Grieserwiese und unverändert weiter bis Metzental/Lainerbuckel.

Linie 575:     Bismarckplatz bis Maximilianstraße unverändert,  dann weiter über Podewillsstraße – Stethaimerstraße –Johannisstraße – Luitpoldstraße – Ländtorplatz – Grieserwiese und unverändert weiter bis Kumhausen.

Linie 579:     Hans-Leinberger-Gymnasium bis Rennweg unverändert, dann weiter über Johannisstraße – Stethaimerstraße – Podewillsstraße – Maximilianstraße und unverändert weiter über Altstadt bis Hauptbahnhof.

Linie 580:     Hans-Leinberger-Gymnasium bis Rennweg unverändert, dann weiter über Johannisstraße – Bismarckplatz – Altstadt – Maximilianstraße – Justizbehörden und unverändert weiter über Niedermayerstraße bis Messepark.

 

Störungen des Objektfunks machen Sperrung aus Sicherheitsgründen erforderlich

Der Josef-Deimer-Tunnel ist seit heute, Sonntag, 11.30 Uhr, erneut gesperrt. Der Grund dafür sind dauerhafte Störungen des Objektfunks; auch die sogenannte Rückfallebene, also das als Ersatz vorgesehene System, ist betroffen. Bei einem Unfall im Tunnel wäre damit die störungsfreie Kommunikation zwischen den Rettungskräften nicht garantiert, so dass Polizei und Feuerwehr aus Sicherheitsgründen die Sperrung veranlassen mussten.

Derzeit lässt sich noch nicht abschätzen, bis wann der Fehler behoben und der Tunnel wieder freigegeben werden kann. Die Stadt Landshut bedauert die neuerlichen Unannehmlichkeiten sehr, bittet aber auch um Verständnis dafür, dass der Tunnel gesperrt werden muss.

 

von links: Die Kreisvorsitzende Monika Voland-Kleemann und die neu gewählte Landesvorsitzende Ulrike Scharf, MdL

Freitag und Samstag tagten an die 300 Landesdelegierten der Frauenunion in Veitshöchheim in der Mainfrankenhalle. Es gab viel zu tun. An die 100 Anträge mussten beraten werden und ein sehr wichtiger Punkt, es musste eine neue Landesvorstandschaft gewählt werden.

Angelika Niebler gab noch 10 Jahren als Vorsitzende der Frauenunion ihr Amt ab. So hatte die Delegierten die Aufgabe, eine neue Vorsitzende zu wählen

Zur Wahl stellte sich Ulrike Scharf, MdL, sie war von 2014 bis 2018 Bayerische Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, und die Bundestagsabgeordnete Anja Weißgerber.

Mit 151 zu 137 Stimmen entschied Ulrike Scharf diese Wahl für sich und ist nun die neue Chefin der Frauenunion in Bayern.

Für Niederbayern war es ein erfolgreicher Tag. Gudrun Zollner holte sich einen der begehrten Stellvertreterposten, Diana Königer blieb Beisitzerin und Elisabeth Zettner wurde als Schriftführerin wiedergewählt. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewählten!

Foto: Monika Voland-Kleemann

Pressemitteilung von Christian Doleschal, MdEP

Mutiges und innovatives Projekt gegen Armut in Städten:
EU fördert Pilotprojekt „Home and Care“ in Landshut

Rechtzeitig zur Kita kommen, Hausaufgaben machen, den Haushalt schmeißen, immer für die Kleinen da sein und auch im Job hundert Prozent geben – Alleinerziehende sind eine wachsende Gesellschaftsschicht und zunehmend auch einem hohen Armutsrisiko ausgesetzt. Auf Initiative der Landshuter CSU-Stadtratsfraktion wird nun ein herausragend mutiges und innovatives Pilotprojekt durch EU – Mittel gefördert und schon bald an den Start gehen. Der oberpfälzische Europaabgeordnete und Mitglied im Ausschuss für Regionale Entwicklung Christian Doleschal freut sich über die Förderzusage der Europäischen Kommission im Rahmen der „Urban Innovative Action“ (UIA): „Mit dem Pilotprojekt „Home and Care“ will man in Landshut ganz gezielt das Armutsrisiko von Alleinerziehenden angehen. Ein Dreiklang aus Ausbildung der Mütter, Kinderbetreuung und Wohnen soll betroffenen Alleinerziehenden und ihren Kindern helfen die Armutsspirale zu durchbrechen. Ein tolles Projekt, das ganz maßgeblich durch die CSU im Landshuter Stadtrat initiiert wurde. Es freut mich zu sehen, dass die Fördermittel der EU hier direkt und spürbar in unserer bayerischen Heimat ankommen und den Menschen vor Ort helfen.“

Bild v.l.n.r.: Der designierte Landesvorsitzende und Europaabgeordnete Christian Doleschal, Bundesvorstandsmitglied Dr. Thomas Haslinger und der Bayerische Bau- und Verkehrsminister sowie noch Landesvorsitzende der Jungen Union Bayern, Dr. Hans Reichhart am Rande des JU-Landesvorstandes in Augsburg.

Pressemitteilung 20/2019 

Am vergangenen Wochenende fand in Augsburg eine Landesvorstandssitzung der Jungen Union Bayern statt. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Entscheidung über den bayerischen Austragungsort des Deutschlandrates der Jungen Union im Winter diesen Jahres. 

Der bayerische Bau- und Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart, MdL und sein designierter Nachfolger als Landesvorsitzender der Jungen Union Bayern, der Oberpfälzer Europaabgeordnete Christian Doleschal eröffneten dem Landshuter CSU-Kreisvorsitzenden und Mitglied des JU-Bundesvorstandes, Dr. Thomas Haslinger, dass die Entscheidung auf die niederbayerische Hauptstadt Landshut gefallen ist. 

Neben dem einmal im Jahr abwechselnd in jedem Bundesland stattfindenden Deutschlandtag ist der Deutschlandrat die hochwertigste JU-Veranstaltung, die ein Verband für sich gewinnen kann. 

Beide waren sich einig: „Es freut uns sehr, dass wir den Tagungsort dieses wichtigen Gremiums nach Landshut vergeben können. Das ist eine Anerkennung der großen Verdienste und des Einsatzes den Thomas Haslinger für die Junge Union auf der Landes- und Bundesebene seit Jahren gebracht hat.“ 

Am 7. und 8. Dezember 2019 werden daher die Führungsspitzen der Jungen Union aus allen 16 Bundesländern in Landshut zusammenkommen und ihren Deutschlandrat abhalten. Dieser wird das Schwerpunktthema Spitzen- und Breitensport haben, wozu auch hochrangige Gäste und Referenten aus Politik und Sport erwartet werden. 

Dr. Thomas Haslinger zeigte sich sehr erfreut und dankbar für diese Entscheidung: „Es ist wichtig, dass unsere Stadt bundesweit für die Politik ein Begriff wird. Daher freut es mich ganz besonders, dass die zukünftigen Entscheider aus dem ganzen Bundesgebiet bei uns zu Gast sind. Wir werden alles tun, damit ihnen Landshut in guter Erinnerung bleibt und damit auch unsere Stadt ihren Vorteil daraus ziehen kann. Mit dem EVL, dem Breitensportangebot und unseren vielfältigen anderen Aktivitäten ist Landshut als Sportstadt auch thematisch bestens für den inhaltlichen Schwerpunkt des Deutschlandrates geeignet.“ 

 

Polizeiinspektion Vilsbiburg

Pressebericht vom Sonntag, 4. August 2019

VILSBIBURG, LKRS. LANDSHUT. Frau tritt nach Rettungskräften

Am 04.08.2019, gegen 00.30 Uhr, kam es in 84137 Vilsbiburg, Veldener Str, zu einem Körperverletzungsdelikt, bei dem eine Rettungssanitäterin leicht verletzt wurde. Die Besatzung des Rettungsdienstes, wurde gerufen um eine am Gehweg liegende Frau zu versorgen. Die 18 Jährige aus dem Landkreis Landshut, verweigerte jedoch die medizinische Versorgung und trat mit dem Fuß in Richtung der Ersthelfer. Die Frau hatte zuvor eine Passantin angespuckt, welche ebenfalls helfen wollte. Warum die Dame derart aggressiv gegenüber den Helfern war ist derzeit noch unklar. Sie wurde aufgrund bestehender Fremd- und Eigengefahr ins Bezirkskrankenhaus nach Landshut verbracht. Gegen die junge Frau wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

 

Bild: Die Tierärztinnen Dr. Ulrike Feigel (links) und Dr. Sibylle Hofmann (rechts) und ihre Azubis Miriam Zitzl (Zweite von rechts) und Maximiliane Köll freuen sich über Bestnoten für Abschluss und Lehre in der Landshuter Praxis.

Zwei Azubis und die Ausbilder werden für hervorragende Leistungen geehrt

Landshut. Zwei Auszubildende der Gemeinschaftspraxis für Kleintiere Dr. Ulrike Feigel und Dr. Sibylle Hofmann in Landshut haben ihre Lehre zur Tiermedizinischen Angestellten mit Auszeichnung abgeschlossen. Miriam Zitzl und Maximiliane Köll wurden von der Regierung von Niederbayern für das hervorragende Ergebnis an der Mathias-von-Flurl-Berufsschule in Straubing geehrt. Maximiliane Köll erhielt zusätzlich einen Leistungspreis des Berufsschulverbandes Straubing-Bogen. Außerdem lobten die Prüfer die herausragende Qualität der praktischen Ausbildung in der Landshuter Praxis.

„Die Ergebnisse unserer Azubis und das Lob der Berufsschule machen uns sehr stolz. Das bestätigt unseren Ansatz, Verantwortung zu übernehmen, um jungen Menschen mit einer guten Ausbildung eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu ermöglichen“, sagt Sibylle Hofmann. „Der tolle Einsatz von Ausbildern und Lehrlingen in unserer Praxis zahlt sich auch für die Kunden aus. Bei uns sind die Tiere und ihre Besitzer bei allen Teammitgliedern in guten Händen“, sagt Ulrike Feigel.

Topteam mit sechs Ärztinnen und neun Helfern

Maximiliane Köll studiert nun Tiermedizin. Miriam Zitzl wird übernommen und bleibt der Praxis erhalten. Dort decken sechs Tierärztinnen und ein neunköpfiges Helferteam – darunter aktuell vier Azubis – alle Bereiche der Kleintiermedizin ab. Mit modernsten Geräten werden innere Erkrankungen, Herzerkrankungen und Augenerkrankungen diagnostiziert und behandelt. Ein umfassend ausgestatteter Operationsraum steht für Knochen- und Gelenksoperationen als auch für Weichteiloperationen zur Verfügung. Und Dr. Sibylle Hofmann, Fachtierärztin für Kleintiere und General Practicioner in Ophthalmology, führt auch Augenoperationen durch.

Darüber hinaus gibt es einen eigenen Zahn-Operationsraum inklusive Zahnröntgengerät für professionelle Zahnsanierungen auf dem neuesten Stand der Tiermedizin. Außerdem ist die Praxis bestens auf Diagnose und Behandlung von Heimtieren wie Meerschweinchen und Kaninchen  ausgerichtet. Neben der fachlichen Kompetenz ist Dr. Feigel und Dr. Hofmann auch das Verhältnis zu ihren Patienten und den Tierbesitzern wichtig. „Wir legen großen Wert darauf, dass sich Tier und Mensch wohlfühlen“, sagt Sibylle Hofmann.

 

 

Zur Erinnerung: Am 27.1.2017 beauftragte der Bausenat den Gutachter GMA mit der Erstellung eines Einzelhandelskonzepts. Als Bearbeitungszeitraum wurden fünf bis sechs Monate vorgegeben. Tatsächlich wurde endlich im April 2018 eine erste Version des Gutachtens vorgestellt, welche einen kompromisslosen Schutz der Innenstadt empfahl und diesen als gültiges Baurecht verankert sehen wollte.

Die sehr dünne Datenbasis der Erhebungen in diesem Gutachten (von 518 Einzelhandelsbetrieben wurden nicht einmal zwei Handvoll befragt, die einmalige Passantenbefragung von 263 Personen kam zu genau umgekehrten Ergebnissen wie die Interviewer des CCL, welche jährlich 1200 Personen befragen….) und eine Menge anderer Ungereimtheiten, auf die jetzt nicht näher eingegangen werden soll, brachte einige kritische Stimmen hervor. Unter anderem stellte CCL-Manager Grah im LZ-Gespräch das Gutachten völlig in Zweifel, wohingegen Obergutachter Dr. Holl in Interviews bei der lokalen Presse mit den Worten „Ihre Altstadt ist ein Schutzgut“ und „Textil, Drogerie und Sport gehören in die Innenstadt“ die eigene Position untermauerte.

Innerhalb der Stadtverwaltung gab es wohl auch sehr unterschiedliche Auffassungen über die Ausgestaltung des Zentrenschutzes, was raschen Fortschritten bei der Konzeptentwicklung offensichtlich nicht dienlich war.

In der Zwischenzeit lehnte der Ergoldinger Markgemeinderat eine Einbeziehung in das Entwicklungskonzept der Stadt mit 22:0 Stimmen ab. Begründung: „Die Landshuter Sortimentsliste (Anm.: Liste der zentrumsrelevanten Einzelhandelssortimente) geht über die Bestimmungen des Landesentwicklungsplans hinaus“. Wer nun dachte Verwaltung und Gutachter würden jetzt vielleicht einen Gang zurückschalten, der sah sich getäuscht, denn in der aktuellen Version des Gutachtens vom 22.03.2019 (liegt den Stadtratsfraktionen zur Beratung vor) wurde die „Landshuter Sortimentsliste“ noch um folgende Bereiche erweitert: Drogeriewaren, Geräte der Telekommunikation (Handys), Unterhaltungselektronik (Radio, TV, DVD-Player), Ton- und Bildträger sowie Fotobedarf sollen künftig nur noch im Zentrum genehmigt werden. Soweit so gut, darüber ist noch nicht entschieden, das Dokument gibt aber die gemeinsame Linie von Stadtverwaltung & Gutachter wieder.

Was nun jedoch am kommenden Freitag dem Bausenat unter TOP 9 „Fachmarktzentrum Landshut Park – Auswirkungsanalyse“ präsentiert werden soll, das schlägt dem Fass den Boden aus:

Verkleinerung des bestehenden Elektronikmarktes von 3100m2 auf 1500m2. Auf der frei werdenden Fläche Ansiedlung eines Drogeriemarktes mit 1200m2 Verkaufsfläche. Erweiterung der Stellplatzfläche von 700 auf 1500 Stellplätze. Neuansiedlung eines Sport-Fachmarktes (Verkaufsfläche 1800m2). Dass es sich hierbei um den geplanten Umzug des Decathlon-Sportmarktes aus Ergolding handelt berichtete die Presse schon letzte Woche, eine Decathlon-Sprecherin nannte eine Erweiterung von 800m2 auf 2000m2, also +150%! Und zu guter Letzt soll auch noch ein sog. „Non-Food-Discounter“ mit 800 m2 dazukommen, der u.a. Papier- und Schreibwaren, Bastel- und Geschenkbedarf anbietet.

Der Gutachter schoss sich in seiner Expertise speziell auf den Ergoldinger Decathlon-Sportmarkt ein, auf Seite 69 des aktuellen Gutachtens ist zu lesen dass u.a. Decathlon eine teils intensive Wettbewerbsfunktion gegenüber der Landshuter Innenstadt übernimmt.

Man könnte meinen, diese Aussage fällt dem Gutachter nun auf die Füße, denn wie rechtfertigt man, dass bisher ein 800 m2 großer Sportmarkt in Ergolding angeblich dem Landshuter Zentrum schadet, aber ein 2000m2 großer im Landshut-Park schadet künftig nicht?

Dazu ersann man eine ganz unglaubliche Vorlage, die der Bausenat wie folgt zu lesen bekam:

Die Ansiedlung eines Drogeriemarktes entspricht den Vorgaben des Einzelhandelsentwicklungskonzeptes, da dort Flächen für zentrenrelevante Sortimente im Bereich Elektrokleingeräte, Geräte für die Telekommunikation sowie Unterhaltungselektronik durch Flächen für ebenfalls zentrenrelevante Drogeriewaren ersetzt werden. Der Sportfachmarkt ist aufgrund der o.g. Ausnahmeregelung ebenfalls mit den Vorgaben des Einzelhandelsentwicklungskonzeptes im Einklang, da dieser aus dem Bereich des Marktes Ergolding (südwestlich Schinderstraßl) in den Ergänzungsstandort Münchnerau verlagert und die Verkaufsfläche gerade noch nicht zu stark (etwa 50%) erhöht werden soll…..Beim Non-Food-Discounter sind die Vorgaben des Einzelhandelsentwicklungskonzeptes nicht ganz eingehalten, da nur ein Teil der geplanten Verkaufsfläche von der Reduzierung beim Elektrofachmarkt aufgefangen wird und der erste Punkt der Ausnahmeregelung nicht zutrifft (kein bereits bestehender Standort, siehe oben). Dennoch wird der Non-Food-Discounter in der Auswirkungsanalyse als unkritisch für die Funktionsfähigkeit des zentralen Versorgungsbereiches „Innenstadt“ angesehen.

Bezüglich der Ansiedlung des Sportfachmarktes wird in der Auswirkungsanalyse mit Umsatzumlenkungen in Höhe von rd. 0,5 Mio. € bzw. rd. 6 % aus der Innenstadt zu rechnen sein. Deutlich höhere Umsatzumlenkungen sind nach gutachterlichem Dafürhalten unwahrscheinlich, da der geplante Sportfachmarkt aufgrund seines speziellen Vertriebskonzepts (Niedrigpreisstrategie, hoher Eigenmarkenanteil, Fokus auf Randsportarten, hoher Verkehrsflächenanteil für großteilige Ausstellungsstücke) nur bedingt mit den Sportartikelanbietern der Altstadt und ihrer Ausrichtung auf Produktberatung und Markenartikel konkurriert.
Es ist nur zu hoffen, dass die Stadträte dieser Argumentation nicht auf den Leim gehen, denn bis dato sind weder Elektroware noch Drogerieware zentrenrelevant , dafür müsste das neue Konzept erst einmal beschlossen werden. Man tut aber so als ob das schon so wäre, um dann eine Ansiedlung einer jetzt zentrenrelevanten Ware (Drogerie) mit der Reduzierung einer anderen jetzt zentrenrelevanten Ware (Elektro) zu rechtfertigen. Freundlich gesprochen ist das eine sehr flexible Auslegung des Konzepts, denn eine Aufrechnung verschiedener Warengruppen wird dort mit keiner Silbe erwähnt. Es ist einfach nur so dass man jetzt einen Drogeriemarkt durchdrücken will, dem man vorher eigentlich die rote Karte zeigen wollte! Eigentlich! Und gab es bei der Genehmigung des Landshut Parks eigentlich nicht die Festlegung, dass Änderungen „durch die Hintertür“ nicht erlaubt sind? Eigentlich schon!

Was die Argumente zu Decathlon betrifft so ist der Verwaltung zugute zu halten, dass sie zumindest nur eine Rolle rückwärts macht. Der Gutachter dagegen scheint wie ein Fähnchen im Wind. Von ihm gibt es eine andere Expertise für einen anderen Auftraggeber, wo er zu dem Schluss kommt, dass die Ansiedlung von Decathlon in den Außenbezirken der Städte Aachen, Bielefeld, Laatzen und Würzburg dem Sportfachhandel der jeweiligen Innenstädte gut getan hat. In diesem Gutachten ist erstaunlicherweise auch zu lesen, dass Decathlon einen hohen Anteil an zentrenrelevanten Sportsortimenten führt (v.a. Sportbekleidung, -schuhe, -kleingeräte) und eine hohe Orientierung auf Einzelsportarten aufweist. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

Wie sich Stadtverwaltung und Gutachter derzeit verrenken, um eine Vergrößerung bzw. gravierende Umgestaltung des Landshut-Parks zu rechtfertigen, dagegen schienen die vielzitierten Wendehälse aus der DDR-Zeit geradezu eine Genickstarre zu haben.

Letztlich stellt sich die Frage, was das immerhin 34.000 Euro teure Gutachten eigentlich wert ist. Ein Sprichwort fällt mir dazu ein: „Trauen Sie keiner Statistik, die Sie nicht selber….“

Martin Forster, 84028 Landshut