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BEZIRK NIEDERBAYERN

Pressemitteilung, Landshut, 04.08.2020

Zusätzliche Führung in Massing: Das Freilichtmuseum bietet eine weitere Führung an – Reinlichkeit und Infektionsschutz waren schon früher ein Thema

Wie betrieben die Menschen früher Körperpflege? Wie reinigten sie ihre Wäsche? Wie machten sie Lebensmittel haltbar? Und was hatte es auf sich mit dem Hühnerloch auf der Gred? Diesen Fragen geht das Freilichtmuseum Massing auf den Grund.

„Durch die Corona-Krise erscheint hygienisches Verhalten aktuell besonders wichtig. Dabei ist die Hygiene keine neue Erfindung. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass die Menschen auch früher ihre Methoden hatten, Infektionen vorzubeugen, im Haushalt für Reinlichkeit zu sorgen und Nahrungsmittel so aufzubewahren, dass sie nicht verderben“, erklärt Museumspädagogin Roswitha Klingshirn.

Der Inhalt der Themen-Führung könnte zur „äußeren Form“ nicht besser passen, denn: Den aktuellen Gegebenheiten entsprechend werden sich die Teilnehmer vorrangig im Freigelände und wenig in den Höfen und Innenräumen bewegen. Außerdem werden die Besucher gebeten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und den Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten.

Einzelbesucher können sich für Samstag, 8. August, 14 Uhr, zur „Hygieneführung“ anmelden. Auch für Familien und Gruppen ist es möglich, eine Tour zu buchen (E-Mail:buchung.massing@freilichtmuseum.de oder telefonisch unter der Nummer 08724 96030). Die Führung dauert etwa eine Stunde und kostet zuzüglich zum Eintritt 2 Euro pro Person. Da sich die Teilnehmer größtenteils unter freiem Himmel aufhalten, sollten sie ihre Kleidung der jeweiligen Witterung anpassen. Weitere Informationen: www.freilichtmuseum.de.

-flm-

Foto: Archiv Freilichtmuseum

Der Bezirk Niederbayern:

Mit den anderen sechs bayerischen Bezirken bildet der Bezirk Niederbayern die dritte kommunale Ebene. Das Bezirksgebiet umfasst neun Landkreise, drei kreisfreie Städte und eine Große Kreisstadt. Die Kernaufgaben umfassen die Bereiche Soziales, Gesundheit, Kultur- und Heimatpflege, Bildung und Jugend sowie die Fachberatung für Fischerei. Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe unterstützt der Bezirk Pflegebedürftige, Senioren und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen, die auf Hilfeleistungen angewiesen sind. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie den Bezirkskrankenhäusern Landshut, Straubing und Passau sichert der Bezirk die psychiatrische Versorgung Niederbayerns. Der Bezirk Niederbayern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region: Insgesamt sind für den Bezirk und seine Einrichtungen rund 3.000 Mitarbeiter tätig. Dazu gehören neben den Bezirkskrankenhäusern auch schulische Einrichtungen wie das Institut für Hören und Sprache in Straubing sowie das Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn.
Ferner ist der Bezirk Niederbayern Träger der Freilichtmuseen Massing und Finsterau gemeinsam mit den Landkreisen Rottal-Inn und Freyung-Grafenau sowie den Marktgemeinden Massing und Mauth. 

 

Teilen eine gemeinsame Vision: Landrat des Landkreises Dingolfing-Landau, Werner Bumeder (links), und Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher.

PRESSEINFORMATION Landshut, 29. Juli 2020
Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher und Landrat Werner Bumeder sprechen über einen Ausbau der Beziehungen zwischen der Hochschule Landshut und dem Landkreis Dingolfing-Landau
Seit Mai ist Werner Bumeder neuer Landrat des Landkreises Dingolfing-Landau. Für die Hochschule ist diese Region von großer Bedeutung, unter anderem wegen des dort angesiedelten Technologiezentrums Produktions- und Logistiksysteme. „Das TZ PULS spielt eine wichtige Rolle beim wissenschaftlichen Transfer der Hochschule“, erklärte Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher. „Deshalb möchten wir uns im Landkreis Dingolfing-Landau auch gerne weiterhin engagieren.“ Um über künftige Kooperationsmöglichkeiten zwischen der Hochschule und dem Landkreis zu sprechen, lud Hochschulpräsident Pörnbacher Bumeder vor kurzem an den Landshuter Campus ein.

 

Beide machten deutlich, dass sie sich eine noch engere Verzahnung zwischen der Hochschule und dem Landkreis Dingolfing-Landau wünschen. „Wir möchten die Hochschule noch mehr ins Bewusstsein aller Landkreiseinwohnerinnen und -einwohner rufen“, erklärte Bumeder. Die Vision des Landrats: nicht nur den Transfer im Rahmen des TZ PULS weiter ausbauen, sondern auch die Lehre mehr in die Region holen.

 

Engere Verzahnung zwischen Hochschule und Landkreis

 

Kooperationspotenziale sehen Pörnbacher und Bumeder unter anderem im Bereich Internationalisierung und in einer engeren Verflechtung zwischen Hochschule und BMW. Konkrete Pläne gebe es zwar noch nicht, Hochschulpräsident und Landrat diskutierten jedoch die Möglichkeit, einen zusätzlichen Hochschulstandort im Landkreis-Dingolfing zu eröffnen. „Das gilt es allerdings sehr genau zu prüfen“, so Pörnbacher, und hänge nicht zuletzt von Ressourcen und Politik ab.

 

Thema des Besuchs war außerdem eine Mitgliedschaft Bumeders im Kuratorium der Hochschule. Dieser signalisierte sofort seine Bereitschaft, dem Gremium beizutreten. „Ein solches Amt zu übernehmen, wäre eine Ehre für mich“, betonte Bumeder. „Ich stehe für einen offenen Dialog zwischen der Hochschule und dem Landkreis Dingolfing-Landau und bringe mich auch gerne persönlich in das Kuratoriums-Netzwerk ein.“ Ende Juli wurde Bumeder schließlich vom Senat ins Kuratorium berufen.

Foto: Hochschule Landshut

 

Über die Hochschule Landshut:
Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 118 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Das Foto zeigt neben dem Führungsteam auch die erfolgreichen Absolventinnen mit einem Blumenpräsent (von links) Anja Oberhofer, Janina Tlozcek, Giulia Tavolazzi, Merima Kohnic und Yulietha Purba.

PRESSEMITTEILUNG
Im Rahmen der erforderlichen coronabedingten Hygieneeinschränkungen hat kürzlich eine kleine Feierlichkeit im Magdalenenheim stattgefunden: Grund hierfür waren die bestandenen Abschlussprüfungen der fünf Pflege-Auszubildenden der beiden Stiftungsheime Hl. Geistspital und Magdalenenheim, die drei Jahre lang den theoretischen Teil in der VHS-Altenpflegeschule absolvierten. Sowohl der Stiftungsverwalter Dieter Groß als auch die Einrichtungsleiterin Jadranka Zizak (Zweite von links, hintere Reihe) gratulierten den frischgebackenen Absolventinnen herzlich und wünschten ihnen für ihre berufliche Zukunft weiterhin viel Erfolg. Auch die beiden Praxisanleiterinnen Susanne Cihaber (rechts, mittlere Reihe) und Gabriele Kubetzki (rechts, hintere Reihe) sowie die Wohnbereichsleiterin Simone Zehentner (links, hintere Reihe) ließen es sich nicht nehmen, den neuen Fachkräfte-Nachwuchs zu beglückwünschen. Wie Groß sagte, sei es aufgrund des Fachkräftemangels in der Pflege der richtige Weg, verstärkt eigene Fachkräfte auszubilden und diese nach Möglichkeit für die Zukunft an die Stiftungsheime zu binden. Drei der neuen Pflegefachkräfte werden auch künftig bestens ausgebildet in den beiden Stiftungshäusern arbeiten.

Foto: Stadt Landshut

Bildunterschrift: Der Pressevorstand des Vorstands DGSA vor der Corona-Pandemie, darunter Prof. Dr. Stefan Borrmann (1. von links) und Prof. Dr. Barbara Thiessen, (3. von rechts).
Prof. Dr. Barbara Thiessen und Prof. Dr. Stefan Borrmann von der Hochschule Landshut wurden erneut in den Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) gewählt
Die Hochschule Landshut bleibt in der wichtigsten akademischen Fachgesellschaft der Sozialen Arbeit in Deutschland weiterhin prominent vertreten. So wurde auf der 19. Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) Prof. Dr. Barbara Thiessen in ihrem Amt als Vorsitzende der akademischen Fachgesellschaft bestätigt (gemeinsam mit Prof. Dr. Michaela Köttig von der Frankfurt University of Applied Sciences). Prof. Dr. Stefan Borrmann wurde als Schriftführer wiedergewählt. Damit ist die Hochschule Landshut im Vorstand der DGSA doppelt vertreten, was die Sichtbarkeit der Fakultät Soziale Arbeit bundesweit stärkt.

Rekord bei Wahlbeteiligung

„Dass die Mitglieder der DSGA uns erneut in den Vorstand gewählt haben, ehrt uns sehr“, betonen Thiessen und Borrmann, „und wir freuen uns darauf, die Arbeit der Fachgesellschaft in den kommenden zwei Jahren als Vorstandsmitglieder weiter voranzutreiben.“

Aufgrund der Covid-19-Pandemie fand die Mitgliederversammlung der DGSA online statt. Die Wahlbeteiligung war dabei so hoch wie nie zuvor. 32,27% der Wahlberechtigten gaben vom 29. Juni bis 13. Juli online ihre Stimme ab und bestätigten alle Mitglieder des achtköpfigen Vorstands erneut in ihrem Amt.

Die Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit ist die wissenschaftliche Fachgesellschaft der Sozialen Arbeit und vertritt rund 900 Mitglieder. Gegründet 1989, widmet sie sich der Förderung der Disziplin und Profession der Sozialen Arbeit. Ebenso begreift die DGSA es als ihre Aufgabe, sich mit fachlichen Beiträgen aktiv in gesellschaftspolitische Debatten einzubringen und die internationale Zusammenarbeit zu fördern.
Foto: Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit

Über die Hochschule Landshut:
Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 118 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Die BGJ Klasse für Schreiner an der Staatlichen Berufsschule 1 in Landshut konnte das Projekt  „Adieu – BOX“ erfolgreich abschließen. Nachdem schon im letzten Schuljahr eine Zusammenarbeit mit dem Klinikum verwirklicht werden konnte, waren auch für dieses Jahr die Kontakte schon geknüpft und so entstand diese Jahresabschlussarbeit.

Das erste Ausbildungsjahr BGJ zum Schreinergesellen wird ausschließlich in der Berufsschule absolviert und bietet den Schülern die Möglichkeit, diesen vielfältigen Beruf in all seinen Facetten kennen zu lernen.

Die Lehrkräfte Hubert Gruber, Josef Hundhammer und Ole Wegener entwickelten mit der Referentin der Pflegedirektion Veronika Kriegl das dreiwöchige Projekt, in dem verschiedenste Kompetenzen der angehenden Schreiner gefördert werden sollten, mit dem Ziel, dass jeder Schüler eine „Adieu – BOX“ entwickelt und anfertigt. Ab der ersten Projektstunde war die Bereitschaft und Motivation der Schüler zu spüren und so wurden tolle Formen und Designs umgesetzt.

Auf Wunsch der Pflegenden des Klinikums wurden diese Adieu-Boxen angefertigt um die benötigten Utensilien für die Versorgung von Verstorbenen pietätvoll aufzubewahren.

Text: Staatliche Berufsschule 1 in Landshut

Foto: Klinikum Landshut

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Die Studierenden präsentierten die Ergebnisse ihrer Projekte in diesem Jahr digital – live aus dem Hörsaal.
Studierende der Hochschule Landshut stellten die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten im Studiengang Biomedizinische Technik vor
Für die Studierenden war das Sommersemester 2020 aufgrund der Corona-Pandemie alles andere als leicht. Doch trotz der widrigen Umstände brachten die drei Teams aus dem sechsten Semester des Studiengangs Biomedizinische Technik unter Leitung von Prof. Dr. Stefanie Remmele ihre Projekte erfolgreich ins Ziel. In einer Webkonferenz präsentierten sie live aus dem Hörsaal ihre Ergebnisse einem interessierten Publikum aus Firmen und Hochschulangehörigen.

Apps für virtuelle Exkursionen

Den Anfang machten Tobias Diermeier und Johannes Reindl. Sie verglichen in ihrem Projekt die Entwicklung von Apps, die gleichzeitig von mehreren Personen genutzt werden können. Solche Multi-User-Apps werden in der Medizintechnik beispielsweise angewandt, um angehenden Ärzten die Durchführung medizinischer Eingriffe oder die Benutzung von Medizinprodukten näherzubringen. Bei ihrer Präsentation stellten die beiden Studenten zwei von ihnen entwickelte Apps vor und legten damit den Grundstein beispielsweise für virtuelle Exkursionen in medizinischen Einrichtungen – was gerade in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und strengen Hygienevorschriften ein relevantes Thema ist. Schon seit ein paar Jahren entwickelt das Labor Medizintechnik AR- und VR-Applikationen sowohl für die Lehre, als auch, um Studierende an moderne Themen der digitalen Medizintechnik heranzuführen.

Software-Evaluierung aus der Ferne

Das Projektteam um Marcus Assmann, Johannes Eichler und Robert Lübcke erforschte zusammen mit der Firma mediCAD Hectec in Altdorf bei Landshut, wie die Benutzerfreundlichkeit medizinischer Software auch aus der Ferne evaluiert werden kann. Die Usability von medizinischer Software ist im Zuge der Digitalisierung von elementarer Bedeutung und eines der wichtigsten Querschnittsthemen in der Medizintechnik. Die jungen Wissenschaftler gingen dabei der Frage nach, wie sie Benutzer-Beobachtungsstudien durchführen können, auch wenn die Beobachtung der Benutzer selbst nicht möglich ist, z.B. aufgrund von Coronabeschränkungen oder bei weiten Entfernungen. Dabei untersuchten sie, inwieweit die klassischen Methoden zur Evaluierung von Softwareergonomie auf Beobachtungsstudien per Webkonferenz übertragbar sind. Darüber hinaus entwickelten sie Ansätze zur Erstellung von Aktivitätskarten, indem sie die mitgefilmten Bildschirmvideos der Benutzeroberfläche analysierten, Mausklicks zählten und testeten, inwieweit konventionelle Webcams die Blickrichtung des Benutzers überwachen können. Hierdurch entdeckten sie sogar Verhaltensmuster, die über die Beobachtungsstudien nicht erfasst wurden.

Künstliche Intelligenz für EKG-Kurven

Bei der dritten Projektarbeit stand schließlich das Thema Künstliche Intelligenz im Fokus. Chiara Mezger, Max Kronschnabl, Dominik Lawall und Albert Ruckhabert untersuchten für die Firma Corscience in Erlangen, inwieweit EKG-Kurven aus eingescannten Dokumenten automatisch extrahieren werden können. Um maschinell lernende Algorithmen zu entwickeln, werden große Mengen an Daten benötigt. Doch viele medizinische Einrichtungen übermitteln aus Gründen der Sicherheit Daten nur in ausgedruckter Form auf Papier. Um die Informationen für eine Weiterverarbeitung zu digitalisieren, muss das Dokument also gescannt und die Patientendaten daraus segmentiert werden. Hierfür bieten sich maschinell lernende Algorithmen an, die beispielsweise schon erfolgreich für die Analyse von radiologischen Bildern eingesetzt werden. Diese Algorithmen müssen jedoch erst auf Daten trainiert werden. Da solche Daten aber noch nicht existieren, entwickelte das Projektteam dafür Tausende von synthetischen EKG-Scans. Tatsächlich funktioniert der Ansatz auf vergleichbaren Datensätzen sehr gut, kleinere Lücken in den extrahierten Kurven schließt die angehängte Datenverarbeitung.

Foto: Hochschule Landshut

Bildunterschrift:

 

2020-07-24_HsLa_Projektarbeiten_App
Die Studierenden entwickelten zwei Apps, mit denen virtuelle Exkursionen in medizinische Einrichtungen durchgeführt werden können.


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Mithilfe von synthetischen EKG-Scans trainierten die jungen Wissenschaftler maschinell lernende Algorithmen

Über die Hochschule Landshut:
Die Hochschule Landshut steht für exzellente Lehre, Weiterbildung und angewandte Forschung. Die sechs Fakultäten Betriebswirtschaft, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen, Informatik, Interdisziplinäre Studien, Maschinenbau und Soziale Arbeit bieten über 30 Studiengänge an. Das Angebot ist klar auf aktuelle und künftige Anforderungen des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Die rund 5.000 Studierenden profitieren vom Praxisbezug der Lehre, der individuellen Betreuung und der modernen technischen Ausstattung. Für Forschungseinrichtungen und Unternehmen bietet die Hochschule eine breite Palette an Projektthemen, die von wissenschaftlichen Fachkräften mit bestem Know-how betreut und umgesetzt werden. Über 118 Professorinnen und Professoren nehmen Aufgaben in Lehre und Forschung wahr.

Im Vorfeld des Kultur-, Jugend- und Sportausschusses kam es mit Vertretern der Jugendbildungsstätte zu einem Gespräch mit dem Ausschussvorsitzenden, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl (rechts). Bildmitte Klosterverwalter Thomas Schneider, links Franz-Xaver Geiger, Leiter der Jugendbildungsstätte Windberg

BEZIRK NIEDERBAYERN

Pressemitteilung

Landshut, 24.07.2020

 

Mainkofen. Die im Landkreis Straubing-Bogen gelegene Jugendbildungsstätte Windberg unter der Leitung der Prämonstratenserabtei Windberg steht für hervorragende Jugendarbeit und Bildungsseminare, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Mit der offiziellen Anerkennung als Jugendbildungsstätte im Jahr 1975 wurde die “Trägergemeinschaft Jugendbildungsstätte Windberg” gegründet. Ihr gehören die Diözese Regensburg, die Abtei Windberg, der Bund der Katholischen Jugend (BDJK), Diözesanverband Regensburg, und seit 1995 auch der Bezirk Niederbayern an.

Die Jugendbildungsstätte wird im Bezirkshaushalt alljährlich durch finanzielle Zuwendungen bedacht. So wurden in der Sitzung des Kultur-, Jugend- und Sportausschusses am 23.07.2020 unter dem Vorsitz von Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl der Jugendbildungsstätte 80.000 Euro als Zuschuss zu den Kosten des laufenden Betriebs gewährt.

Franz-Xaver Geiger, Leiter der Jugendbildungsstätte Windberg, und Klosterverwalter Thomas Schneider schilderten dem Gremium die prekäre finanzielle Situation, in der sich die Jugendbildungsstätte seit der Corona-Krise befindet, da alle Seminare in der akuten Phase abgesagt werden mussten. Sorge würde vor allem aber auch bereiten, wie es künftig weitergehen soll, denn nach einer Verlautbarung des Kulturministeriums müssen alle bis Januar 2021 gebuchten Klassenseminare storniert werden. Das Defizit trage derzeit die Abtei. Vorübergehend helfe der Rettungsschirm des Freistaats Bayern über die Krise hinweg. Eine Situation, die auf Dauer nicht tragbar sei, weshalb die Jugendbildungsstätte um finanzielle Unterstützung bitte.

“Die Jugendbildungsstätte leistet hervorragende Arbeit und ist wichtig für die Fort- und Weiterbildung gerade junger Menschen. Sie angemessen und ausreichend zu fördern, ist eine wichtige Aufgabe, der der Bezirk auch nachkommen will” betonte Dr. Pröckl, dem die Vertreter der Jugendbildungsstätte in einem persönlichen Gespräch im Vorfeld der Ausschusssitzung die dramatische Lage dargelegt hatten. Bereits bei diesem Gespräch wurde vereinbart, dass sich die Trägergemeinschaft – Bezirk, Diözese, BDJK und Abtei – zeitnah treffen sollen, um eine gangbare Regelung für den Betrieb der Jugendbildungsstätte zu finden.

– ck –

 

Foto: S. Kleyboldt

Pressemitteilung
des Tagungspräsidenten 2020 der Bayerische Röntgengesellschaft vom 24.07.2020

Der für den 15.10.2020 – 17.10.2020 in den Räumlichkeiten der Eskara-Halle in Landshut-Essenbach geplante Radiologen-Kongress muss aufgrund der Corona-Situation leider verschoben werden. Wie Kongresspräsident Privatdozent Dr. Hans-Peter Dinkel, Chefarzt der Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie am Klinikum Landshut, mitteilt muss der mit ca. 700 Teilnehmern geplante, überregionale Radiologie-Kongress, verschoben werden. Hintergrund ist ein entsprechender Beschluss des Vorstands der Bayerischen Röntgengesellschaft, welcher heute per Videokonferenz unter Leitung des Präsidenten, Herrn Univ.-Prof. Michael Uder (Ordinarius Radiologie, Uniklinik Erlangen), getroffen wurde. Wegen der noch geltenden Corona-Situation und behördlicher Auflagen sehen sich die Röntgengesellschaft und die organisierende Veranstalterfirma Conventus aktuell nicht in der Lage, einen derartig großen Kongress in Form einer Präsenzveranstaltung durchzuführen. Aufgrund des hohen Wertes persönlicher Kontakte bei der Veranstaltung hat die Bayerische Röntgengesellschaft auf eine Ausrichtung als reiner Online-Kongress verzichtet. Die zweieinhalbtägige Veranstaltung soll daher im Oktober 2021 stattfinden. Räumlichkeiten und Caterer waren zwar schon gebucht, die Partner zeigten sich aber aufgrund der herrschenden Situation äußerst kulant.
Gemäß Vorstandsbeschluss wird die Tagungspräsidentschaft von Herrn Privatdozent Dr. Dinkel auf 2021 verlängert. 2022 findet der Kongress dann gemeinsam mit der Österreichischen Röntgengesellschaft in Salzburg statt. 2023 ist die Austragung in Nürnberg geplant. An den Kongressen nehmen jeweils mehrere hundert Ärzte aus der Radiologie, mehrere hundert radiologisch technische Fachangestellte und mehrere hundert Teilnehmer aus dem Medizintechnik Bereich teil.
Privatdozent Dr. Dinkel, Landshut._________________________________________
Privatdozent Dr. med. Hans-Peter Dinkel
Tagungspräsident Kongress 2020 der Bayerischen Röntgengesellschaft Chefarzt Klinik für diagnostische und interventionelle Radiologie KLINIKUM LANDSHUT gemeinnützige GmbH
Robert-Koch-Straße 1
84034 Landshut
Tel.: 0871 – 698 3350
Fax: 0871 – 698 3468
Email: hp.dinkel@klinikum-landshut.de
Web: www.klinikum-landshut.de

Fotos/Grafiken: Dr. Dinkel, Bayerische Röntgengesellschaft e.V.

Bildunterschrift: Die Landshuter Stadtratsfraktion CSU/LM/JL/BfL steht weiterhin zu einem Grünen Zentrum für die Region Landshut

PRESSEMTTEILUNG 24.07.2020 

CSU / LM / JL / BfL – Fraktion bekennt sich zum Grünen Zentrum 

Landshut. “Wir stehen weiter voll und ganz hinter dem Grünen Zentrum”, macht Rudolf Schnur, Vorsitzender der CSU/LM/JL/BfL-Stadtratsfraktion deutlich. Nach jahrelanger Planung und Vorbereitung dürfe man dieses Projekt nicht in Frage stellen. Mehr noch: “Wir wollen eine rasche Umsetzung im Interesse von Stadt und Landkreis Landshut”, so Schnur im Namen aller Fraktionsmitglieder. 

Seit Jahren laufen die Planungen für ein Grünes Zentrum in Landshut. Dort soll neben dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, dem Bauernverband, dem Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern auch der Tiergesundheitsdienst einziehen. Nachdem aufgrund mangelnder Schülerzahlen die Abteilung Landwirtschaft der Landwirtschaftsschule künftig geschlossen wird, kamen Zweifel über das Grüne Zentrum im Gesamten auf. 

Die Stadtratsfraktion CSU/LM/JL/BfL will Spekulationen über ein mögliches Aus des Grünen Zentrums entschieden entgegentreten: “Wegen 6 Schülern, die nun nicht mehr in die Landwirtschaftsschule gehen können, darf man nicht das komplette, millionenschwere Projekt beenden”, betont stellvertretender Fraktionsvorsitzender Hans-Peter Summer. 

“Viele Jahre lang haben Stadt und Landkreis Landshut in München für das Grüne Zentrum gekämpft”, ergänzt Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier. Nun liege endlich Baurecht vor. Auch der Bebauungsplan und der Flächennutzungsplan für das Areal wurde geändert. Das Landwirtschaftsministerium hat im März den Planungsauftrag erteilt. Man dürfe jetzt nicht bremsen, sondern das Projekt vorantreiben, so Radlmeier. 

“Das Grüne Zentrum muss kommen”, unterstreicht auch Dr. Thomas Haslinger, 2. Bürgermeister der Stadt Landshut. Alles andere wäre ein herber Schlag für die Region – auch mit Blick auf die Glaubwürdigkeit: “Seit Jahren fordern wir das Grüne Zentrum. Wenn die Region jetzt einen Rückzieher macht, wo die Sache am Laufen ist, machen wir uns unglaubwürdig”. 

Einfach hinnehmen will die Fraktion CSU/LM/JL/BfL auch das Aus der Landwirtschafsschule nicht: Hier sprach sich die Fraktion für ein gemeinsames Vorgehen aller Unterstützer in der Region aus. Da Landrat Dreier schon seit über zwei Monaten von der Schließung wisse, habe er vielleicht bereits Ansatzpunkte erarbeiten lassen, wie man die Schule noch retten könnte. Zudem habe man mit Hubert Aiwanger einen Staatsminister aus der Region am Kabinettstisch. Diese Schlagkraft wolle man nutzen: Sowohl für den Erhalt der Landwirtschaftsschule als auch für eine zügige Realisierung des Grünen Zentrums, bekräftigt die Stadtratsfraktion.