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Tabuthema: Erkrankungen im Analbereich

Bild: Dr. Ludwig Woidy, Ltd. Oberarzt der Chirurgischen Klinik I

Am Donnerstag, 16.10.2014, findet um 18:00 Uhr im Klinikum Landshut ein Patientenforum zu Erkrankungen im Analbereich statt. Veranstaltungsort ist der Raum Hammerbach.

Über Herzprobleme, Knochenbrüche oder grippale Infekte können Betroffene problemlos sprechen. Viele andere Erkrankungen werden aus Scham totgeschwiegen.

Erkrankungen im Analbereich gehören zu diesen Tabuthemen. Da das Thema oft sogar im engsten Familienkreis geleugnet wird, werden Beschwerden viel zu lange ignoriert, bis ein Arzt aufgesucht wird. Bei bösartigen Erkrankungen kann dies negative Konsequenzen haben.

Insbesondere bei jüngeren Patienten ist die Hemmschwelle hoch. Nach einer Forsa-Umfrage haben beispielsweise 52 Prozent der jüngeren Frauen Probleme über Hämorrhoiden zu reden und sich behandeln zu lassen. Dabei sind solche Erkrankungen gar nicht selten. Fast jeder wird im Laufe seines Lebens einmal mit Problemen im Analbereich konfrontiert. Am häufigsten ist ein Hämorrhoidalleiden. Der leitende Oberarzt der Chirurgischen Klinik I, Dr. Ludwig Woidy, wird über Ursache, Formen und Behandlungsmöglichkeiten sprechen. Daneben wird er weitere Erkrankungen wie den Analabszess, Analfisteln und Fissuren (Afterriss) ansprechen. Um die Angst vor einer Untersuchung zu nehmen, wird er auch schonende diagnostische Möglichkeiten aufzeigen.

 




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