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Studie bestätigt Wirtschaftskraft des Landkreises

Landkreis Landshut auf Rang acht von 402 Regionen in Deutschland

 

In seiner aktuellen Ausgabe vergleicht das Magazin Focus die Wirtschaftskraft aller 402 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland. Für den Landkreis Landshut bringt die Studie sehr gute Noten: Mit Rang acht zählt die Region zwischen Neufahrn und Wurmsham zu den wirtschaftlich stärksten Kreisen in ganz Deutschland und kann besonders in Bereichen Sicherheit und Lebensqualität sowie Produktivität und Standortkosten punkten. Auch im Bereich der Firmengründungen legte man im Vergleich zu den anderen Regionen überdurchschnittlich zu. „Das beweist die Innovations- und Wachstumskraft unserer Unternehmen und zeigt zugleich, dass unsere Kommunen und wir als Landkreis gute Rahmenbedingungen schaffen“, freut sich Landrat Peter Dreier über das Ergebnis der Studie.

 

In seinem Wirtschaftsvergleich bewertet das Magazin Focus die Landkreise und kreisfreien Städte in den Kategorien Wachstum und Jobs, Firmengründungen, Produktivität und Standortkosten, Einkommen und Attraktivität sowie Sicherheit und Lebensqualität. Dazu wurden Kennzahlen wie die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts, die Arbeitslosenquote, das Einkommen je Haushalt, die Zahl der Gewerbeanmeldungen oder die Fälle von Straßenkriminalität und Wohnungseinbrüchen miteinander verglichen. Neben Dingolfing-Landau (Rang sechs) gehört der Landkreis Landshut mit seinem achten Platz dabei zu den beiden Top-Standorten in Niederbayern und liegt beispielsweise deutlich vor dem Flughafen-Landkreis Erding (Rang 24). „Wir profitieren neben einer starken Automobilindustrie mit Zuliefer-Betrieben besonders auch von unserem gesunden Brachen-Mix. Vom Weltmarktführer bis zum Handwerksbetrieb können sich bei uns alle Unternehmen gut entwickeln“, bewertet Dreier den hervorragenden einstelligen Platz. Die Bewertung mit dem sechsten Rang im Bereich Sicherheit und Lebensqualität zeige zudem, dass sich die Menschen im Landkreis Landshut wohlfühlen und dass die Polizei eine hervorragende Arbeit mache.

„Auch wenn wir bei den Firmengründungen mit dem achten Platz im Vergleich zu den anderen Regionen sehr gut abschneiden, sehen wir hier noch Wachstumspotential und wollen beispielsweise mit dem Gründerzentrum digitale Produktion gemeinsam mit Stadt und Hochschule noch bessere Rahmenbedingungen schaffen, um Gründer langfristig bei uns zu halten“, so Dreier.

 

Bei Produktivität und Standortkosten reiht sich der Landkreis Landshut auf Rang 20 ein, während man bei Wachstum und Jobs mit Platz 100 immerhin noch im ersten Viertel liegt. „Das zeigt aber auch, dass wir uns auf dieser guten Position nicht ausruhen dürfen und unser Potential weiter ausschöpfen müssen“ bewertet Dreier die Entwicklungschancen des Landkreises. Ein Schlüssel zum Erfolg sei dabei eine gute Infrastruktur. „Wir alle sehen, wie gefragt gute Gewerbeflächen entlang unserer Entwicklungsachse Autobahn A 92 sind und profitieren auch von unserer Nähe zum Flughafen München.“ Deshalb werde laut Dreier eine leistungsfähige Nord-Süd-Verbindung und Umfahrung der Stadt Landshut im Zuge der B 15neu einen weiteren Wachstumsimpuls für den Landkreis und die gesamte Region bringen. „Das Ergebnis der Focus-Studie ist sehr erfreulich, aber letztlich nur eine Momentaufnahme. Es muss für uns alle ein Ansporn sein, weiter an der guten wirtschaftlichen Entwicklung unseres Landkreises zu arbeiten“, stellt Dreier abschließend fest.