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STRAUBINGER OBERBÜRGERMEISTER MARKUS PANNERMAYR BEI DER CSU-STADTRATSFRAKTIONS-SITZUNG — Auf Einladung von Stadtrat Rudolf Schnur

OB Markus Pannermayr zu Besuch in der CSU-Stadtratsfraktion
Auf Einladung des Fraktionsvorsitzenden Rudolf Schnur besuchte der Straubinger Oberbürgermeister Markus Pannermayr die Fraktionssitzung der CSU-Stadtratsfraktion.
In beiden kreisfreien Städten gibt es ähnliche Herausforderungen und „Baustellen“ die Inhalt des mehrstündigen sachpolitischen Erfahrungsaustausches waren. Das Spektrum der gemeinsamen Interessenslagen erstreckte sich vom Sanierungsbedarf der Schulen und Kindergärten über die Wohnungs- und Baulandsituation bis hin zur Situation des Einzelhandels. Nicht zuletzt nahm die Sicherheits- und Gesundheitspolitik breiten Raum ein, die besonders von Dr. Thomas Haslinger einem Vergleich unterzogen wurde.
Der Gast stellte dar, dass durch die Herstellung eines Hubschrauberlandeplatzes mit Hangar und Tankstelle auf dem Dach des Straubinger Klinikums (über 5 Mio. Euro) der Standort des Rettungshubschraubers gesichert werden konnte und die Rettungszeiten um 11 Minuten gesenkt werden konnten. Nun steht die Aufrüstung zur Nachtflugtauglichkeit an.
Interessiert nahm Stadträtin Karina Habereder die Information auf, dass in Straubing alle zwei Jahre ein Zukunftsforum stattfindet, in dem eine breite Bürgerbeteiligung die Ziele und Herausforderungen der kommenden Jahre definieren kann. Die Bürger werden in die Stadtratsarbeit eingebunden und TOP-Themen kristallisieren sich dabei heraus.
Maxi Götzer und Willi Hess zeigten sich interessiert darüber, dass nicht nur quartalsmäßig ein Budgetbericht erfolgt, sondern mit seiner Hilfe Ziele definiert und Entwicklungen überwacht werden.
Da in Landshut das Sonderplenum am Freitag zur Situation Integrierte Leitstelle (ILS) ansteht, wurde auch der Vergleich der Einrichtungen in den beiden Städten vorgenommen. So wird in Straubing die ILS nicht von der Stadt, sondern vom Roten Kreuz betrieben.
Beleuchtet wurde auch die Einführung der Doppik, die in Straubing seit Jahren an Stelle der kameralistischen Buchhaltung der Stadt getreten ist. Die Einführung wurde durch die Kämmerei selbst mit einer hausinternen Projektgruppe über einen Zeitraum von knapp vier Jahren vorgenommen.
Markus Pannermayr stellte die Vorteile der größeren Transparenz und der Steuerungsmöglichkeiten dar. Letztlich war man sich aber einig, dass die Doppik nichts daran ändert wieviel Geld zur Verfügung steht und wie mit den vorhandenen Mitteln umgegangen wird.
Die Verantwortung bleibt allein bei den Entscheidungsträgern, die bereits jetzt, bei richtiger Anwendung der Kameralistik, genügend Entscheidungsgrundlagen hätten.
Nach dem intensiven und freundschaftlichen Erfahrungsaustausch, der den Stadträten der CSU aufschlussreiche Erkenntnisse brachte, bedankte sich Dr. Dagmar Kaindl im Namen der Fraktion mit einem Geschenk für den sympathischen und kompetenten Gast.