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STOIBER: „UNSERE GEGNER WOLLEN DIE MACHT DER CSU BRECHEN“ – Wahlkampfveranstaltung der CSU im Gasthaus Lackermeier in Edenland mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Bayerns

STIOBER: „UNSERE GEGNER WOLLEN DIE MACHT DER CSU BRECHEN“ – Wahlkampfveranstaltung der CSU im Gasthaus Lackermeier in Edenland mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Bayerns

 

 

Vor ca. 350  Besucher in einer von MdL Helmut Radlmeier organisierten CSU-Veranstaltung im Rahmen des Landtagswahlkampfes, referierte der ehemalige Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber im Saal des Gasthauses Lackermeier in Edenland bei Weihmichl. Mit Unterstützung des Regierungspräsidenten von Niederbayern Rainer Haselbeck, der früher einmal Stoibers Büroleiter und rechte Hand des ehemaligen Ministerpräsidenten von Bayern war, konnte diese Veranstaltung stattfinden.

 

Ein äußerst lebendiger Alt-Ministerpräsident präsentierte sich am Freitagabend bei seiner Rede in der Gaststätte Lackermeier in Edenland. Eindringlich mahnte er, dass Bayern auch weiterhin eine stabile Regierung benötige, um auch künftig an der Spitze Europas zu bleiben. 14 Jahre lang führte Edmund Stoiber die Geschicke des Freistaats Bayern als Ministerpräsident. Sein Einsatz für die CSU ist nach wie vor ungebrochen. Der inzwischen 77-jährige Ehrenvorsitzende kämpft für seine Partei wo er nur kann und kämpft an vorderster Front um jede Stimme. Der redefreudige Ehrenvorsitzende der CSU mahnte eindringlich, dass Bayern auch weiterhin eine stabile Regierung benötigt, um auch künftig an der Spitze Europas zu bleiben.

 

 

Helmut Radlmeier betonte in seiner Begrüßungsansprache, dass Edmund Stoiber mit Alfons Goppel und Franz Josef Strauß zusammen, den politischen Rahmen für den Erfolg Bayerns nach dem 2. Weltkrieg setzten. Bayern wurde zu einem führenden Land in Deutschland und Europa und wurde dadurch auf der ganzen Welt bewundert.

„Bayern will keine Berliner Verhältnisse“, so Radlmeier. Er sprach weiter die Verunsicherung an, die mittlerweile in unserer Gesellschaft zu verspüren sei. Die unkontrollierte Einwanderung sowie die linken wie rechten Ideologen seien verantwortlich für die Verunsicherung im Lande. „Die Demagogen von rechts haben nicht die besseren Ideen, wer das denkt, der glaubt auch an den Mann im Mond,“ so der Landtagsabgeordnete Helmut Radlmeier.

„Es geht um die Probleme der Gegenwart und Zukunft“, so der Anfang von Stoibers Rede. Bayern sei ein stabiles Land und nur darum geht es am Wahlsonntag.  „Unsere Gegner wollen die Macht der CSU brechen und setzen dabei auch auf Stimmungen“, führte  Stoiber weiter aus.

Fußballfan Stoiber führte die Fußballertabelle der Bundesliga auf, in der Bayern zu anderen Mannschaften sprich Bundesländern, die Tabelle als Spitzenreiter anführt. Als den größten Motor Bayerns bezeichnete er Franz Josef Strauß. Ein Agrarland wie es Bayern einmal war, verwandelte und strukturierte Strauß in ein wirtschaftlich hochstehendes Land. Hochtechnologie wie das „Ei in Garching“, brachte Bayern auch in der Wissenschaft nach vorne.

In diesem Zusammenhang sei sich der ehemalige Ministerpräsident sicher, dass auch das Raumfahrtprogramm, das kürzlich durch Markus Söder als zukunftsweisende Technologie befürwortet wurde dazu dient, Bayern weiter wettbewerbsfähig im globalen Wettbewerb zu halten. Dass  Söder in die Zukunft investieren will, hält Stoiber für sehr wichtig, denn der Kampf in der Digitalisierung  gegen Google, Microsoft und Apple sei bereits verloren. Kein Verständnis zeigt Stoiber in diesem Zusammenhang Trumps Haltung, Deutschland als „Gegner“ zu sehen und mit Strafzöllen zu belegen. Stoiber sieht Amerika lieber als großen Bruder mit dem man offenen Handel treiben kann.

Als einen weiteren stabilen Faktor sieht Edmund Stoiber die stark gesenkte Arbeitslosigkeit in Bayern. „Dieses sei nicht Gott gegeben“, sondern hart erarbeitet mit einer stabilen Regierung“, betonte Stoiber, der besorgt ist, wenn laut Prognose bis zu sieben Parteien in den nächsten Landtag einziehen könnten, das würde eine stabile Führung verhindern. Besonders warnte der ehemalige Ministerprädsident, dass  jeder demokratisch denkende Bürger nicht die AFD wählen sollte, die die Presse- und Meinungsfreiheit einschränken will. „Kann Europa ein starker Kontinent sein, wenn die rechten Populisten die Stabilität zerstören“, fragte Stoiber und auf keinen Fall darf Bayern, das stabilste Land in Europa, eine Minderheitsregierung erhalten.“ Die CSU will und wird nicht mit den Rechtsextremen marschieren. Stoiber appellierte „ein Parlament zu wählen, das mit stabilen Mehrheiten regieren kann.“ Wenn die CSU eine Niederlage erleiden sollte,  habe  das auch Auswirkungen auf ganz Deutschland und Europa.

Ein besonderes Auge wirft Stoiber auf die Grünen. Diese Partei glaube es sei nicht nötig, den Verfassungsschutz und die Überwachung auf öffentlichen Plätzen weiter zu verbessern, um die Sicherheit besonders in Städten zu gewährleisten.  In diesem Zusammenhang stellte Stoiber einen  Vergleich zwischen dem G7-Gipfel auf Schloss Elmau und dem G20-Teffen in Hamburg her. „In Bayern ist keine Scheibe zu Bruch gegangen und Hamburg hätte ein bayerischer Innenminister nicht überlebt, auch ein Chemnitz wäre in Bayern nicht möglich gewesen.“  Mit der Forderung der Grünen den schnellen Ausstieg aus der Kohleförderung zu veranlassen, gefährde man Zehntausende Arbeitsplätze.

„Ich sehe es nicht mit Freude wie die SPD Wähler verliert und diese zur AFD laufen“, so der ehemalige Ministerpräsident. Sollte die AFD stark gewählt werden, so wird die Demokratie in Deutschland nicht mehr so atmen wie bisher.

 

„Sie haben als starker Mann eine große Fangemeinde“, lobte  MdB Florian Oßner Stoiber in einem Schlusswort. Er sei einer der wenigen prägenden Persönlichkeiten des Freistaates der fühlt, was den Bürgerinnen und Bügern Bayerns unter den Nägeln brennt.

 

 

Dr. Edmund Stoiber inmitten  der Land- und Bezirktagskandidaten (Rudolf Schnur, 2. von links, Beirkstagskandidat; Prof. Dr. Ralph Pütz, 3. von links, Landtagskandidat; Martina Hammerl, Beirkstagskandidatin; Hemut Radlmeier, 2. von rechts, Landtags- und CSU-Direktkandidat).

 

-hjl-

 

Fotos: h.j.lodermeier