Home Allgemein STIMMEN ZUR WAHL DES LANDSHUTER OBERBÜRGERMEISTERS — Landshuter Bürger äußern sich

STIMMEN ZUR WAHL DES LANDSHUTER OBERBÜRGERMEISTERS — Landshuter Bürger äußern sich

Landshuter Bürger äußern sich zur Wahl des neuen Oberbürgermeisters:

 

Herbert Zelzer:

Für Personen, die sich in Landshut in der Öffentlichkeit bewegen, ist dieses Wahlergebnis höchstens von der Höhe her, aber nicht grundsätzlich überraschend. So wie die Wähler am Sonntag gewählt haben, ist es auch nicht unbedingt das Ergebnis des Wahlkampfes. Es ist die Quittung für die Politik der CSU der letzten Jahre für die Dr. Wolfgang Götzer und Helmut Radlmeier die Verantwortung tragen. Thomas Küffner, Gabi Goderbauer und Hans-Peter Summer wurden aus der Fraktion gedrängt. Die Stadtratsfraktion der CSU ist tief zerstritten und mehr mit sich selbst beschäftigt, als mit der Entwicklung der Stadt Landshut. Die Bevölkerung Landshuts hat dieses Verhalten nicht mehr akzeptiert und der CSU einen Denkzettel verpasst. Die Wahl war keine Wahl pro Putz, es war eine Abwahl der CSU. Der Misserfolg der CSU ist auch darauf zurückzuführen, dass kein geeigneter CSU-Kandidat zur Verfügung stand. Es hat Bestrebungen gegeben, dass Gabi Goderbauer die Kandidatin der CSU und der Landshuter Mitte sein sollte. Nur Helmut Radlmeier hat dieses Ansinnen kategorisch abgelehnt, obwohl führende Kräfte der CSU dafür waren. Er hat jetzt den Preis für diese Ablehnung bezahlt.

 

Bernd Friedrich:

Wir haben uns rechtzeitig entschieden, nachdem unsere Kandidatin weggebrochen war, wir wollten etwas Neues in Landshut. Und nachdem wir festgestellt haben, dass unsere Schnittmengen mit Herrn Putz am größten sind, haben wir uns entschieden, Alexander Putz zu unterstützen. Unser Signal nach draußen war auch, „es muss eine Erneuerung in Landshut geben.“ Das Ergebnis der Wahl ist ein Signal an die CSU, sich neu aufzustellen, so kann es nicht weitergehen. Dieses Signal muss die CSU aufnehmen, sonst gehen sie völlig unter. Die Zerrissenheit in den letzten Jahren hat uns schwer geschadet. Die Unterstützung für Radlmeier durch die CSU-Oberen war kontraproduktiv, und außerdem lassen sich die Landshuter Bürger damit nicht mehr beeinflusssen. Durch die Spaltung in Landshuter Mitte, Junge Liste und sogar in der 14 Mitgliederstarken CSU-Fraktion, herrscht keine Einigkeit. Als Stadtrat habe ich das ständig gespürt in den Sitzungen des Stadtrates. Putz ist ein guter Kandidat, der seine Versprechungen halten wird, wir halten sehr viel von ihm. Trotzdem werden wir den neuen OB kritisch begleiten. Das Resultat der OB-Wahl hat gezeigt, dass er einen respektablen Rückhalt auch in der Stadt Landshut vorweisen kann. Ohne die “Bürger von Landshut” ist in den letzten 12 Jahren keiner Oberbürgermeister geworden.

 

Dr. Maria Fick:

Das Volk hat gewählt und wir (LM) haben ihn unterstützt und, ja mei, “der König ist tot, es lebe der König!”

 

Bernhard Leder:

Ich bin jemand, der sich mit Themen auseinandersetzt, der eine Meinung hat und diese dann auch vertritt und seine Meinung auch öffentlich kundtut. Viele Strömungen in der Bevölkerung hat man wahrgenommen und haben doch in die gleiche Richtung hin tendiert. Das Ergebnis ist jetzt ersichtlich. Für mich war bei dieser Stichwahl Alexander Putz der klare Favorit, aber dass das Wahlergebnis so eindeutig für Putz ausgeht, damit hat sicher keiner gerechnet und hat mich schon sehr überrascht. Die von mir im Face Book abgegebene Prognose von 56% ist damit weit übertroffen und es freut mich umso mehr!

 

Georg Baumann:

Ich habe für Putz 57 % prognostiziert. Ich habe bei der ersten Wahl 28% getippt und dabei eine Flasche Weißwein gewonnen. Als immer noch konservativer und wertedenkender Mensch, bin ich froh, dass in dieser Stadt, auf bairisch gesagt, die CSU “diese Watsch`n” bekommen hat, und sie war überfällig. Ich kann Helmut (Radlmeier) nicht verstehen, wir sind heuer beide fünfzig geworden, dass er sagt, wir müssen die gute Politik weiterführen, ich möchte damit auch Herrn Deimer und Hans Rampf einschließen! Bei 300 Millionen Euro Schulden, keine Schule, marode Sportstätten und vieles Schlechte mehr, kann man nicht von einer guten Politik sprechen. Alexander Putz ist meine Hoffnung, ich bin kein FDPler, eher ein Mensch der analytisch denkt. Der Bernlochner als Sanierungsobjekt ist vergleichbar mit einem Häuslebauer, der auch noch ein Schwimmbad einbaut, obwohl er es sich gar nicht leisten kann. Ich habe auch Herrn Oßner von der CSU letzte Woche schon erzählt, „ihr werdet die Wahl verlieren“ und habe ihm auch die 57% vorgehalten, die ich angedacht habe! Ich hoffe, dass die Leute endlich aufwachen, und wir nicht weitermachen wie bisher, wir müssen endlich nach vorne blicken.

 

Ingrid Leder:

Wr sind heute noch am Mittagstisch gesessen und ich habe getippt, dass Herr Putz mit 63% gewinnen wird. Nachdem ich die Zahlen der anderen am Tisch gehört habe, hat mich der Mut verlassen, dann habe ich auch weniger gesagt, aber mein ursprünglicher Tipp war 63%. Der Interviewer meinte dazu, sie wäre ja eine richtige Wahrsagerin, was Frau Leder mit großem Gelächter begleitete.

 

Bernd Hanseder:

Ich darf gestehen, dass ich den Erfolg von Putz vorausgesehen habe, bin auch schon längere Zeit mit ihm in verschiedenen Dingen in Kontakt. Ich bin froh darum, dass wir einen loyalen und überparteilich agiereden Oberbürgermeister haben werden, der seine Ziele, und die teile ich auch mit ihm, auf die Reihe bringt und ihn dabei selbstverständlich begleiten werde. Wenn es um städtebauliche Vorhaben geht, werde ich ihn tatkräftig unterstützen, da bin ich dabei. Ich bin selber CSU-Mitglied und hoffe, dass vielleicht Putz in seiner überparteilichen Verhaltensweise  der Mann sein wird, der die CSU eventuell wieder zusammenführen kann.

 

Albrecht Schöllhorn-Gaar:

Ich galube nicht an Wunder, noch bin ich überrascht, es war nur eine Frage der Höhe der Prozentzahl und das Opfer ist auch klar!

 

Harald Knips:

Ich bin sehr zufrieden über das Ergebnis und bedauere nur, dass unsere Gabi das nicht erleben durfte. Wir machen in ihrem Sinne weiter!

 

Friedrich Weimar:

Es hat sich der Kandidat durchgesetzt,der die besseren Argumente hatte. Der sich nicht emotional in eine Ecke stellen hat lassen. Er ist immer bei den Argumenten und Fakten geblieben, so kenne ich Alexander Putz. Bei PRO B15neu, wo die Grünen gegen ihn waren, er hat sich  immer mit Argumenten durchsetzen können, sei es bei dem Bundesabgeordneten Gambke oder bei der Stadträtin aus Vilsbiburg. Der Bürger hat das zur Kenntnis genommen, und man kann heute keinen Bürger mit den Worten, “schau ma mal – dann seh`n ma`s schon,” überzeugen. Sie schau`n den Kandidaten genau an und merken dann, ob einer auch eine Persönlichkeit darstellt. Alexander Putz ist diese Persönlichkeit!

 

Kirstin Sauter:

Ich freue mich wahnsinnig und unheimlich, und zwar freue ich mich deswegen, weil ich der Meinung bin, dass die CSUler glauben, sie könnten einen Besenstiel aufstellen, und der wird dann trotzdem gewählt. Es zeigt sich, dass es heute nicht mehr so ist. Der Wähler hat schon ein Wort mitzureden. Es passt nicht in mein Weltbild, dass Radlmeier Oberbürgermeister sein könnte. Ich bin sehr froh, dass der Bessere von Beiden die Stichwahl gewonnen hat.

 

Alexandra Straßberger:

Wir haben ja schon immer dran geglaubt, auch schon während der Nomierungsphase, dass wir es packen können, dass es so toll wird, natürlich muss man den Tod von Gabi bedenken, aber dann haben wir immer mehr daran geglaubt! 63 Prozent sind natürlich schon der Hammer. Ich bin sehr froh darüber, dass die Bürger von Landshut so entschieden haben, und sie haben richtig entschieden. Ein Dankeschön an die Landshuter Bürger.

 

Alexander Füßl

Ich habe mit dieser Zahl von 63 Prozent gerechnet, weil der fähigste Kandidat gewonnen hat, und sich die Bürgerinnen und Bürger von Landshut durch die Parolen und Falschinterpretationen  der gegnerischen Seite von Putz, nicht beeinflussen haben lassen.

 

Markus Wahle:

Ich habe Alexander Putz unterstützt, weil ich den Eindruck habe, dass es ihm rein um die Sache geht, dass ihm Landshut sehr am Herzen liegt, und er die Stadt als Unternehmer führen möchte. Sich nicht auf irgendwelche Errungenschaften berufen möchte, die Probleme sieht, die auf uns zukommen und parteiübergreifend Kommunalpolitik betreiben möchte. Ich habe bei dem Gegenkandidaten kein klares Konzept sehen können, das Landshut voran bringen könnte. Ich und auch meine Mitarbeiter sind froh darüber, dass der  anscheinend aufgebaute Filz von 40 Jahren, damit beendet sein wird. Ein politischer Neuanfang mit dieser Wahl von Herrn Putz in Landshut, gefällt mir sehr gut.

 

Interviews: h.j.lodermeier

(Interviews im “Tiger Lilly”)

 

 

 

 

 

 

 




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