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STIFTSPROPST MSGR. Dr. BAUR: “AUCH DU, GRETA THUNBERG, DARFST WEIHNACHTEN FEIERN UND KIND SEIN”

Stiftspropst Msgr. Dr. Baur: “Auch Du, Greta Thunberg, darfst Weihnachten feiern und Kind sein”

 

Die Gnade Gottes sei erschienen um alle zu retten und so seien alle eingeladen mit ihm die Christmette zu feiern, so der Stiftspropst Msgr. Dr. Franz Josef Baur bei seiner Begrüßung an die vielen Besucher in der Landshuter Stifts-Basilika St. Martin.

 

Das “Fatschenkindl” in der Stiftsbasilika St. Martin konnte sehr viele Christmetten-Besucher begrüßen……… 

 

„Ein Kind macht Weltpolitik, das ist die jährliche Weihnachtsbotschaft, aber ich bin mir nicht sicher, ob die Mettenbesucher zuerst an das Christkind oder an Greta Thunberg denken“, so Msgr. Baur. Natürlich habe Greta Weltpolitik gemacht und ihre Politik sei der leidenschaftliche Aufschrei und die Anklage, „ihr habt mir meine Kindheit gestohlen“. Anhand der Klimakatastrophe bliebe ihr als unermüdliche Aktivistin gar nichts anderes übrig als unterwegs zu sein, um verantwortungsvoll zu handeln und zu drängen. Ob nun die Staats- und Regierungschefs oder ihre eigenen Berater und Manager der eigenen Klimabewegung ihr die Kindheit gestohlen haben, bleibt dahingestellt. Dr. Baur fragte: „Hat man ihr auch Weihnachten gestohlen und kann sie deshalb auch Weihnachten nicht feiern? Lass` Gott mal machen, auch Du liebe Greta darfst unbeschwert Weihnachten feiern und darfst unbeschwert Kind sein. Warum, weil Gott selbst die menschliche Natur angenommen hat.“ Das sei mindestens so, als wenn der chinesische Staatspräsident mal einen Monat lang in einer Kobaltmine im Kongo arbeitet oder der Brasilianische Staatspräsident ein Monat lang mit seinen Indios bei Brandrodungen am Amazonas unterwegs wäre. Oder, wenn die Chefs der Autoindustrie in einer chinesischen Stadt durch den Smog mit dem Radl täglich zu ihrem Büro fahren würden. Oder, wenn alle die zu Weihnachten Sportklamotten verschenkt haben, selbst gebastelt, sprich als Näherinnen oder Färber in einer Fabrik in Äthiopien ein paar Tage gearbeitet hätten. Diese etwas hämischen Beiträge sind nicht von der Hand zu weisen, denn in den Top-Vorstandsetagen mache manch einer solche Experimente.

Für viele mögen diese Aktionen schöne Abenteuer und sehr reizvoll sein, bei Gott sei es mehr, denn er habe die menschliche Natur angenommen, mit allem Ernst und mit allen Konsequenzen. Das Thema Natur sei bei Gott bestens aufgehoben. Es war schon immer so gewesen, dass durch die Sünden der Menschen, die Natur in Unordnung geraten war. Dass die Natur beschädigt und lebensfeindlich zu werden droht und drohte, war so seit eh und je. Die von Gott angenommene Natur wird jeden Moment heilig und der Anfang sei gemacht, durch Jesus Christus, dem Sohn Gottes, der die menschliche Natur angenommen habe. Das sei das Bild, das uns zu Weihnachten vor Augen geführt werde.

 

Die frohe Weihnachtsbotschaft………….

 

Text und Fotos: h.j.lodermeier