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Stellungnahme der Bürgerinitiative Landshut Stop5G zum Thema: „Region wird Teil der 5G Initiative“

„Save the Date“ am 25.07.2020 ab 14:00 Uhr: Kundgebung auf der Ringelstecherwiese zum „Nationalen Protesttag gegen 5G“, Fachvorträge „Gesundheit statt 5G“ und Informationsstand!

Ein bekannter Bundespolitiker sagte einmal den Satz: „Digitalisierung First, Bedenken Second“ daraufhin wurde er von allen Seiten heftig kritisiert und versuchte diesen „Slogan“ zurück zu nehmen. Im Grunde genommen aber handeln alle Politiker und auch die Mobilfunkbetreiber „in diesem Sinne“, bis auf wenige Ausnahmen! Zumindest entsteht dieser Eindruck.

Persönlich hätten wir uns gewünscht, dass sich unsere Bundesregierung sachlich mit den Gefahren der Mobilfunkstrahlung auseinandersetzt und auch die Bevölkerung über mögliche Gefahren informiert und aufklärt.

Vorsorglich sollte der weitere Ausbau des Mobilfunknetzes und vor allem der „Rollout“ des 5G Netzes gestoppt werden, bis die Unbedenklichkeit seitens unabhängiger Wissenschaftler geprüft wurde. Leider wird hier nicht nach dem „Vorsorgeprinzip“ gehandelt. Die Mobilfunkbetreiber und die Regierung halten trotz vorliegender ernstzunehmender Bedenken und Studien führender Wissenschaftler am weiteren Mobilfunknetzausbau fest.

Gerade die Kommunen und die Stadtverwaltungen stehen jetzt in der Verantwortung und Pflicht die Bevölkerung zu schützen.

Das  Vorsorgeprinzip der UNESCO wurde von der EU übernommen und besagt: „Wenn menschliche Aktivitäten zu moralisch nicht hinnehmbarem Schaden führen können, der wissenschaftlich plausibel, aber unsicher ist, müssen Maßnahmen ergriffen werden, um diesen Schaden zu vermeiden oder zu verringern.“

Kommunen sind sogar zur Vorsorge verpflichtet (d.h. erweitertes Vorsorgeprinzip, für Kinder, Alte, Kranke und andere Schutzbedürftige)

„Das Vorsorgeprinzip zielt darauf ab, trotz fehlender Gewissheit bezüglich Art, Ausmaß oder Eintrittswahrscheinlichkeit von möglichen Schadensfällen vorbeugend zu handeln, um diese Schäden von vornherein zu vermeiden.“

Nach Art. 2 Abs. 2 GG genießt JEDER das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Das ist leider mit einer „Dauer-Zwangsbestrahlung“unmöglich! Besonders der „Körper“ von Kindern und Jugendlichen reagiert viel stärker auf hochfrequente Strahlung.

Bereits heute muss eine stetig steigende Anzahl elektrosensibler Menschen am Rande der Zivilisation leben. So etwas könnte man auch als „Zwangs-Social-Distancing“ bezeichnen, vermutlich fühlen sich viele der Betroffenen auch ausgegrenzt und können am „normalen“ Leben nicht teilnehmen. Welcher Lebensraum wird diesen Menschen in Zukunft noch zur Verfügung stehen, wenn jedes „Funkloch“ gestopft werden soll?

Wussten Sie, dass es keine Versicherungsgesellschaft gibt, die Strahlenschäden versichert? Egal ob es sich um Strahlenschäden durch Mobilfunk oder Atomkraft handelt.

Oder wussten Sie, dass eine repräsentative Umfrage des Digitalverbandes Bitcom zu dem Ergebnis kam, das die Hälfte der Bundesbürger aus gesundheitlichen Gründen den Ausbau des 5G Mobilfunknetzes ablehnen und nur ca. 18 % der Bevölkerung haben keine Bedenken. (Quelle: Bitcom)

Wir plädieren an Ihre Vernunft und fordern eine Technikfolgeabschätzung und eine strategische Umweltprüfung für alle tangierten Bereiche des Mobilfunks, bevor weitere Sendemasten und Sender im Landkreis und in der Stadt Landshut installiert werden.

Bürgerinitiative Landshut Stop5G I Christine Schenkenbach und Paul Zielinski

Foto/Grafik: pixabay und BI Stopp 5G

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