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Startschuss für Genussregion Niederbayern

Michael Kreiner, stellvertretender Leiter des ALE Niederbayern (v .l.), Genussmanager Lukas Dillinger und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich gaben am Dienstag offiziell den Startschuss für die Genussregion Niederbayern.

BEZIRK NIEDERBAYERN

Pressemitteilung

Landshut, 17.06.2020

Lukas Dillinger als Projektverantwortlicher am ALE Niederbayern – Ziel: Marke aufbauen

Landau. Der Bezirk und das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Niederbayern starten die Genussregion Niederbayern. Auf Initiative von Akteuren aus dem Ilzer Land entstand die Idee einer Genussregion. Es soll in der Bevölkerung das Bewusstsein für regionale Lebensmittel gestärkt,  ein Netzwerk von zertifizierten Produzenten und Lieferanten sowie eine starke Marke aufgebaut werden, auch um nachhaltig wirtschaftenden Betrieben mehr Wertschöpfung zu bieten. Das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat zum Aufbau der Genussregion eine Projektstelle am ALE Niederbayern bereitgestellt. Lukas Dillinger aus Hinterschmiding (Landkreis Freyung-Grafenau) wird künftig federführend dieses Netzwerk aufbauen. Als „Master in Food Culture, Communication und Marketing“ ist er laut Michael Kreiner, stellvertretendem Leiter des ALE, ein „Spezialist“, der bereits viele Ideen mitbringe.

An seinem ersten Arbeitstag am Dienstag freute sich Dillinger, „Essen in Niederbayern weiterdenken zu dürfen“. Denn Lebensmittel und Ernährung seien die größten Hebel für eine gesunde Lebensweise und eine gesunde Mutter Natur. „Ich will mithelfen, Lebensmittel in den Mittelpunkt der Gesellschaft zu stellen und mich für gute, saubere und faire Produktion einzusetzen.“

Michael Kreiner sieht in dieser neugeschaffenen Stelle eine einmalige Chance für Niederbayern. „Mit unseren 20 Integrierten Ländlichen Entwicklungen in Niederbayern haben wir eine hervorragende Basis zu einer schnellen Umsetzung der Genussregion. Ich hoffe, dass es ein Erfolg wird und wir es schaffen, den Konsum regionaler Lebensmittel in die Köpfe der Menschen zu bringen.“ Mit Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich habe man einen Unterstützer, der diese „geistige Regionalentwicklung“ mitträgt und vorantreibt. „Der Bezirk beteiligt sich, weil es zu unserer Gesamtstrategie „Regio 2030“ passt, mit der wir den Konsum regionaler Produkte fördern wollen“, so Heinrich. Auch passe es zum großen bisherigen Engagement des Bezirks in der Landwirtschaft, etwa durch das Agrarbildungszentrum Schönbrunn, den Lehr- und Beispielbetrieb für Obstbau Deutenkofen und den Fischereilichen Lehr- und Beispielbetrieb in Lindbergmühle.

Foto: Lang/Bezirk Niederbayern

Der Bezirk Niederbayern:

Mit den anderen sechs bayerischen Bezirken bildet der Bezirk Niederbayern die dritte kommunale Ebene. Das Bezirksgebiet umfasst neun Landkreise, drei kreisfreie Städte und eine Große Kreisstadt. Die Kernaufgaben umfassen die Bereiche Soziales, Gesundheit, Kultur- und Heimatpflege, Bildung und Jugend sowie die Fachberatung für Fischerei. Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe unterstützt der Bezirk Pflegebedürftige, Senioren und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen, die auf Hilfeleistungen angewiesen sind. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie den Bezirkskrankenhäusern Landshut, Straubing und Passau sichert der Bezirk die psychiatrische Versorgung Niederbayerns. Der Bezirk Niederbayern ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region: Insgesamt sind für den Bezirk und seine Einrichtungen rund 3000 Mitarbeiter tätig. Dazu gehören neben den Bezirkskrankenhäusern auch schulische Einrichtungen wie das Institut für Hören und Sprache in Straubing sowie das Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn.

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