Home Allgemein Staffelübergabe im Finanzreferat: Klaus Peißinger löst im September scheidenden Kämmerer Rupert...

Staffelübergabe im Finanzreferat: Klaus Peißinger löst im September scheidenden Kämmerer Rupert Aigner ab

Oberbürgermeister Alexander Putz mit Kämmerer Rupert Aigner und dessen designierten Nachfolger Klaus Peißinger (links)

PRESSEMITTEILUNG                                                                                  08.05.2020

Der 39-Jährige leitet bisher das Sachgebiet Haushalt und ist die erklärte Wunschlösung

von OB Alexander Putz – Entscheidung im Personalsenat fiel einstimmig

Das Referat für Finanzen, Liegenschaften und Stiftungen steht vor einem Führungs- und Generationswechsel: Stadtkämmerer Rupert Aigner verabschiedet sich Ende August nach beinahe zwei Jahrzehnten im Amt in den wohlverdienten Ruhestand. Seine Nachfolge wird zum 1. September der 39-jährige Klaus Peißinger antreten. Diese Entscheidung traf der Personalsenat des Stadtrats in der vergangenen Woche und sprach sich damit einstimmig für die erklärte Wunschlösung von Oberbürgermeister Alexander Putz aus.  

„Klaus Peißinger wird als hoch kompetenter Finanz- und Haushaltsexperte in der Verwaltung und im Stadtrat gleichermaßen sehr geschätzt“, so Putz. „Er war bereits in den vergangenen Jahren zusammen mit Herrn Aigner und Frau Boll, die vor wenigen Monaten altersbedingt ausgeschieden ist, federführend an der Aufstellung der Haushaltspläne beteiligt.“ Peißinger kenne daher wie kaum ein anderer die Finanzlage der Stadt, aber auch die „in den kommenden Jahren auf uns zukommenden Herausforderungen, die angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie sicher nicht kleiner werden“, sagt der OB. Dass sich der Personalsenat einstimmig für Klaus Peißinger ausgesprochen hat, begrüßt Putz sehr. Denn dadurch sei gewährleistet, dass die anstehende Staffelübergabe an der Referatsspitze reibungslos vonstattengehe und die erfolgreiche Finanzpolitik verlässlich fortgesetzt werde: „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Herrn Peißinger als neuem Kämmerer für die Zukunft hervorragend aufgestellt sind.“

Vor dem Eintritt in die Stadtverwaltung im Jahr 2001 absolvierte der gebürtige Landshuter Peißinger, der mit seiner Familie in der Stadt lebt, eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Nach Beendigung des Studiums zum Diplom-Verwaltungswirt (FH) an der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern war er in verschiedenen Positionen im Finanzreferat tätig, unter anderem als Sachbearbeiter für Grundstücksgeschäfte im Liegenschaftsamt. Mitte 2011 wechselte Peißinger in die Stadtkämmerei, wo er derzeit das Sachgebiet Haushalt und Vermögensverwaltung leitet. Gleichzeitig fungiert er als stellvertretender Leiter des Amts für Finanzen und auch als ständiger Vertreter von Kämmerer Aigner, dessen Nachfolge er im September übernimmt.

Als Stadtkämmerer obliegt Klaus Peißinger dann die Leitung des Referats 2 mit den Bereichen Amt für Finanzen, Stadtkasse, Liegenschaftsamt und Stiftungsverwaltung. In den Ämtern werden unter anderem die Haushalte der Stadt und der von ihr vertretenen Stiftungen aufgestellt, die Jahresabschlüsse erstellt, die gemeindlichen Steuern, Abgaben und Gebühren sowie Ausbau- und Erschließungsbeiträge erhoben und der komplette Zahlungsverkehr der Stadt abgewickelt. Bearbeitet werden außerdem die Themen Steuerrecht und Beteiligungen der Stadt. Aber auch für den Betrieb der beiden Senioren- und Pflegeheime Heilig-Geistspital und Magdalenenheim ist das Referat 2 zuständig. In der Stiftungsverwaltung ist darüber hinaus die Forstverwaltung angesiedelt, die rund 800 Hektar Waldfläche bewirtschaftet.

„Angesichts dieses vielfältigen Aufgabenspektrums kommt dem Stadtkämmerer natürlich eine Schlüsselrolle innerhalb der Verwaltung zu“, betont OB Putz. Klaus Peißinger bringe alle Voraussetzungen dafür mit, die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern. „Ich freue mich sehr darauf, die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihm weiter zu vertiefen und wünsche ihm in seiner neuen Position stets eine glückliche Hand zum Wohl unserer Stadt.“

Foto:

Stadt Landshut/Christine Vincon