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STADTWERKE LANDSHUT ZUM WELTWASSERTAG: “Sauberes Wasser, bei uns selbstverständlich”

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Bildtext: Landshuter Trinkwasser wird hauptsächlich im Pumpwerk Siebensee gefördert.

 

 

Laufend geprüftes Lebensmittel

Stadtwerke zum Weltwassertag: „Sauberes Wasser bei uns selbstverständlich“

 

„Niemand zurücklassen – Wasser und Sanitärversorgung für alle“, das ist das diesjährige Motto des Weltwassertages der Vereinten Nationen. Diesen Tag gibt es seit 25 Jahren und er findet jährlich am 22. März statt. Das Motto 2019 soll die Bedeutung des Zugangs zu sauberem Wasser überall auf der Welt hervorheben. Für Landshuter ist sauberes Wasser durch die Versorgung der Stadtwerke hingegen eine Selbstverständlichkeit.

Das Landshuter Wasser, hauptsächlich im Pumpwerk Siebensee gefördert, wird laufend von einem unabhängigen Labor überprüft – im Jahr 2018 wurden 218 Parameter wie zum Beispiel Pflanzenschutzmittel, Schwermetalle und Nitrat in 2042 Einzelanalysen untersucht. Die Messwerte liegen regelmäßig weit unter den gesetzlichen Grenzen und sind bei bestimmten Parametern gar nicht nachweisbar oder liegen unterhalb der Bestimmungsgrenze. „Das von den Stadtwerken Landshut geförderte Wasser ist also von bester Qualität und kann bedenkenlos aus der Leitung getrunken werden“, sagt Werkleiter Armin Bardelle.

Grundsätzlich hängt die Qualität des Wassers von der Beschaffenheit des Untergrunds ab, aber auch von den von Menschen verursachten Einflüssen. Kunstdünger und Gülle, die Bauern auf die Felder bringen, zählen zum Beispiel dazu. Diese beeinflussbaren Faktoren haben die Stadtwerke Landshut in Zusammenarbeit mit den Landwirten frühzeitig ins Visier genommen. „Seit 1994 setzen die Stadtwerke auf eine nachhaltige Bewirtschaftung des Wasserschutzgebiets in Siebensee“, erläutert Bardelle.

Von 188 Milliarden vorhandenen Kubikmetern Grund-, Oberflächen- und Quellwasser des Wasserkreislaufs werden in Deutschland pro Jahr nur etwa 2,7 Prozent gefördert. Das Wasser, das am Ende aus der Leitung kommt, ist das mit Abstand günstigste Lebensmittel in Deutschland: Ein Liter kostet laut des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) deutschlandweit im Durchschnitt nur 0,2 Cent. In Landshut ist der Liter Wasser für 0,154 Cent sogar noch günstiger.

Der durchschnittliche Wassergebrauch in Deutschland wie auch in Landshut ist seit 1990, bezogen auf die Abgabe der öffentlichen Wasserversorger im Bereich Haushalte und Kleingewerbe, um 20 Prozent gesunken. Mit Investitionen in Höhe von 2,8 Milliarden Euro im Jahr 2018 legen die Wasserversorger in Deutschland großen Wert auf die Erhaltung der hohen Qualitätsstandards. Etwa zwei Millionen Euro investieren die Stadtwerke jährlich in die Wasserversorgung, wobei der Löwenanteil in das Leitungsnetz und die Anschlussleitungen fließt.

Ebenso wichtig wie die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist die Aufbereitung des entstehenden Abwassers. In Deutschland sind etwa 97 Prozent der Haushalte an die öffentliche Kanalisation angeschlossen.

Die Verbraucher bewerten die Wasserversorgung in Deutschland grundlegend positiv. In einer aktuellen Umfrage des BDEW bescheinigen 79 Prozent der Befragten ihrem Trinkwasser gute bis sehr gute Qualität. Die Wasserversorger selbst genießen ebenfalls ein gutes Image unter den Verbrauchern.

Der Weltwassertag, 1992 von der UNESCO ins Leben gerufen, findet seit 1993 jedes Jahr am 22. März statt und soll das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Ressource Wasser schärfen. Zum Weltwassertag 2018 hat die UN-Weltwasserdekade begonnen, die bis März 2028 andauert und mit der die Vereinten Nationen besonders auf die Themen Wasser und Gewässerschutz aufmerksam machen.

 

Susanne Franck

 

Foto: Leidorf/Stadtwerke Landshut

 

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