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Stadtwerke bauen vorsorglich mobile Hochleistungspumpe auf

Alle Schleusen auf! Für freien Ablauf der Isar sorgen derzeit die Staustufen, die dadurch allerdings weniger Strom erzeugen können als bei Normalwasserstand. Hier die Staustufe neben dem noch in Betrieb befindlichen wetterunabhängigen und grundlastfähigen AKW Isar 2.

Foto: Klartext.LA

Vorsichtsmaßnahme wegen hohen Isarpegels

Am Dienstag, 21.05.2019, stellten die Stadtwerke Landshut präventiv eine mobile Hochleistungspumpe an der Troppauer Straße auf. Weil das Wasserwirtschaftsamt vor Überschwemmungen in bebauten Gebieten warnt und die Isar im Bereich Landshut in der Nacht zum Mittwoch voraussichtlich Meldestufe drei erreichen soll sowie ein Anstieg des Grundwasserspiegels und weitere Regenfälle erwartet werden, haben die Stadtwerke die Pumpe vorsorglich aufgebaut.

Bei der Brücke an der Konrad-Adenauer-Straße befindet sich der Auslauf eines Ableitungskanals von der Breslauer Straße. Von diesem aus wird bei Starkregenereignissen mechanisch gereinigtes Wasser in die Isar abgeleitet, um den Stauraumkanal zu entlasten. Die Isar drückt bei Hochwasser allerdings gegen die Auslaufklappe, sodass der freie Abfluss des mechanisch gereinigten Wassers stark eingeschränkt ist.

Die Pumpe unterstützt dabei, einen Teil des Wassers aus dem Ableitungskanal in 3,50 Meter Tiefe anzusaugen und es über vier Druckleitungen direkt neben dem Auslaufbauwerk in die Isar zu pumpen – 300 Liter pro Sekunde schafft die Pumpe zusätzlich zur regulären Entlastung des Kanals.

 

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