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Stadtosten diskutiert Infrastrukturprojekte mit MdB Oßner

Auf dem Foto von links nach rechts: MdB Florian Oßner, Ortsvorsitzender Rudolf Schnur, eine begeisterte Diskutantin, Stellv. Ortsvorsitzender Georg Stemberger

Bürgertreff CSU Landshut-Ost in Frauenberg

Stadtosten diskutiert Infrastrukturprojekte mit MdB Oßner

Bürgertreff zu B 15 neu und Ausbau der Stromleitung nach Altheim

Bundestagsabgeordneter Florian Oßner hat beim Bürgertreff der CSU Landshut-Ost in Frauenberg die aktuelle Planung für den Bau der B 15 neu durch die Isarhangleite vorgestellt und sich mit den Bürgern über den geplanten Ausbau der Stromleitung von Altheim nach Adlkofen ausgetauscht. Er sicherte zu, sich bei beiden Projekten weiter dafür einzusetzen, negative Auswirkungen für die betroffene Bevölkerung vor Ort so gering wie möglich zu halten.

In Sachen B 15 neu erklärte der Verkehrspolitiker, dass für Anwohner und Umwelt ein möglichst langer Tunnel durch die Isarhangleite am besten wäre. Entscheidend am Ende sei jedoch, möglichen Stolpersteinen zum Baurecht soweit wie möglich aus dem Weg zu gehen, um keine unnötigen Zeitverluste hinnehmen zu müssen. Dafür könnte die Straße in den Isarauen aufgeständert werden, damit sie die Isarhangleite auf höherem Niveau erreicht. „Durch die Aufständerung verringert sich der Aushub im FFH-Gebiet. Damit soll Klagen von Naturschutzverbänden von vornherein der Wind aus den Segeln genommen werden“, so Oßner.

B 15 neu: Auswirkungen für Anwohner im Osten so gering wie möglich halten

Grundsätzlich habe die nun geplante Ost-Süd-Umfahrung Landshuts im Verlauf der B 15 neu nicht mehr viel mit der ursprünglichen Fernstraßenplanung zu tun. Insgesamt sei das ein großer Erfolg für die Stadt und die gesamte Region. „Denn die Trasse wurde näher an Landshut herangezogen, um eine noch bessere Entlastung vom Durchgangsverkehr zu erreichen“, betonte Oßner. „Davon werden Tausende Menschen – ob als Anwohner, Pendler oder Gewerbetreibende – profitieren. Wir haben dafür gekämpft, weil für die CSU das Schutzgut Mensch immer noch am meisten zählt.“ Gleichzeitig bleibe es aber für ihn ein großes Anliegen, die Anwohner der neuen Straße im Osten der Stadt so gut wie möglich vor negativen Einflüssen zu schützen.

Das Gleiche gelte auch im Fall des geplanten Ausbaus der Stromleitung von Altheim nach Adlkofen von 220 auf 380 Kilovolt Spannung, wie der Abgeordnete sagte. Vom Publikum wurde angeregt, eine Alternative zu der bereits vorgeschlagenen Trassenführung zu prüfen, die kürzer wäre und vom jetzigen Bestand ein wenig abweichen würde.

Stromleitung nach Adlkofen: Bürger müssen für Alternative sein

Nach dem Bürgertreff in Frauenberg hat Oßner Gespräche mit dem Netzbetreiber TenneT geführt. „Dabei habe ich deutlich gemacht, dass die Öffentlichkeit und die Betroffenen vor Ort zu Recht eine bürgerfreundliche Lösung erwarten“, teilte er dazu mit. Auftraggeber des Stromleitungsbaus sei die Politik stellvertretend für die Bürger, die – vor allem die Stromkunden – dieses Projekt auch finanzierten. „Darum habe ich den dringenden Appell an TenneT gerichtet, die von den Bürgern vorgeschlagene Trasse weiter zu prüfen.“ Wichtig sei nun, dass sich die Anwohner und Grundstückseigentümer für die Alternativtrasse aussprechen. „Beim Erörterungstermin der Regierung von Niederbayern am 29. November besteht dann die Möglichkeit, das Anliegen bei den verantwortlichen Stellen nochmals deutlich zu machen“, rät Oßner abschließend.