Home Allgemein Stadtmarketing: CSU geht in die Offensive – Antrag eingereicht

Stadtmarketing: CSU geht in die Offensive – Antrag eingereicht

Landshut. Die Verbesserung des Stadtmarketings beschäftigt die Politik in Landshut. Bisher ist aber nichts dabei herausgekommen. Die CSU will das nun ändern und hat im Rathaus einen Antrag eingereicht, um das zu ändern. Mehr Mittel für das Amt für Marketing und Tourismus sollen nach Wunsch der Christ-Sozialen beschlossen werden.

In den letzten Wochen und Monaten haben sich viele über Mängel beim Stadtmarketing in und für die Stadt Landshut beklagt. „Sich nur darüber beklagen, dass nichts vorangeht, reicht nicht“, findet Rudolf Schnur, Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion. Die CSU hat sich deshalb einmal in Ruhe die Zahlen und Fakten zum Bereich Stadtmarketing angesehen. „Das Budget des Amtes für Marketing und Tourismus hat sich in den letzten 10 Jahren inflationsbedingt um 12,18 % verringert“, erläutert Helmut Radlmeier, der dazu im Juli eine Plenaranfrage gestellt hatte. „Obwohl es also faktisch immer weniger Mittel hat, wird vom Amt für Marketing und Tourismus immer mehr erwartet. Das passt nicht zusammen“, so Radlmeier. Deshalb fordert die CSU-Fraktion nun in einem Stadtratsantrag, dass das Budget des Amtes erhöht wird, damit sich die Stadt Landshut auch in Zukunft ihre Stellung als Einkaufs- und Erlebnisstadt behaupten kann. Für die weitere Entwicklung von Angeboten, die Steigerung des Bekanntheitsgrades und die Erhöhung der Aufenthaltsqualität sollen 200.000 Euro für Stadtmarketingmaßnahmen in den Haushalt eingestellt werden.

Auch die kulturellen Einrichtungen nimmt der CSU-Antrag in den Fokus. Deren Schattendasein war in der jüngeren Vergangenheit oft Ziel von Kritik. Gezielte Werbekampagnen sollen daher künftig mehr Besucher anlocken. Zur Umsetzung sollen 100.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.

„Eine verbesserte Finanzierung ist die Basis für den Ausbau des Stadtmarketings. Die entsprechende Einstellung von Mitteln in den Haushalt ist daher der erste Schritt. Als CSU-Fraktion setzen wir darauf, dass die Mehrheit des Stadtrats an dieser Weiterentwicklung interessiert ist“, fassen Schnur und Radlmeier zusammen.

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