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Stadtentwicklung nach schweizerischem Vorbild

PRESSEMITTEILUNG 21.09.2016

Baureferat lädt zum Vortrag ins Skulpturenmuseum

Wer einmal in Sachen Stadtentwicklung einen Blick ins schweizerische Luzern werfen möchte, ist am kommenden Dienstag im Skulpturenmuseum genau richtig. Denn das Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung der Stadt Landshut lädt am 27. September, um 20 Uhr, zu einem interessanten Vortrag ein. Hierfür gewonnen werden konnte die renommierte Züricher Architektin Ursina Fausch. Gemeindeübergreifende Abstimmungen von Planungen und Bauzonen sind gerade in Agglomerationsbereichen wie der Region Luzern besonders wichtig, um auch jeder einzelnen Gemeinde eine Entwicklungsperspektive zu eröffnen und Planungssicherheit zu schaffen. Zudem können Synergien entstehen. Um diese aktivieren zu können, muss eine neue Planungskultur entstehen, in denen Dialog, Transparenz, Öffentlichkeit und Partizipation eine ebenso große Rolle spielen wie technische und gestalterische Fragen. Im Mittelpunkt des Vortrags von Ursina Fausch steht die Entwicklung des 25 Gemeinden zählenden Verbandes „LuzernPlus“ mit über 230.000 Einwohnern. Der Gemeindeverband „Luzern-Plus“ erbringt unter anderem die Raum- und Siedlungsplanung für die Region Luzern. Die Projekte dieses Gemeindeverbandes haben zum Ziel, die Attraktivität von Arbeiten, Wohnen und Freizeitgestaltung zu steigern und der Region im Standortwettbewerb noch bessere Karten zu verschaffen. Einer der Entwicklungsschwerpunkte des Gemeindeverbandes „LuzernPlus“ ist neben „LuzernNord“ und LuzernOst“ auch das zentral gelegene Gebiet „LuzernSüd“. Auf Letzteres nimmt Fausch in ihrem Vortrag Bezug: Das Gebiet „LuzernSüd“ besteht aus drei Gemeinden, nämlich Luzern, Horw und Kriens, die sich zu einem zukunftsorientierten, zusammenhängenden Stadtteil zusammengeschlossen haben, der Raum für 15.000 Einwohner und Arbeitsplätze bietet. Zahlreiche Entwicklungs- und Bauprojekte sind geplant oder bereits im Gange. Noch erfolgen die Überlegungen stark gemeindespezifisch. Doch um eine Kohärenz zwischen den einzelnen Projekten zu schaffen, bedarf es einer übergeordneten Sichtweise, die das Gebiet als Stadtteil „LuzernSüd“ betrachtet. Als Grundlagen dienen ein gemeinsames Leitbild, ein Studienauftrag und ein Entwicklungskonzept. Doch wie lässt sich die Zusammenarbeit von Gemeinden, Regionalplanung, Eigentümern und Investoren effektiv und dauerhaft organisieren? Wie werden Siedlung und Verkehr aufeinander abgestimmt? Wie wird die Öffentlichkeit einbezogen? Auf diese Kernfragen einer gemeindeübergreifenden partnerschaftlichen Entwicklung anhand dieses schweizerischen Projektbeispiels wird Ursina Fausch am kommenden Dienstag näher eingehen.

Die Idee dazu kommt von Stadtrat Tilman von Kuepach, der sowohl im Bausenat als auch im Gestaltungsbeirat Sitz und Stimme hat.




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