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Stadt und Landkreis entwickeln neue Homepage

Oberbürgermeister Alexander Putz und stellvertretender Landrat Fritz Wittmann freuen sich auf den Start der Homepage für die Keramikregion Landshut, mit der die Bedeutung des Keramikhandwerks unterstrichen werden soll. Michael Bragulla, Sachgebietsleiter Marketing und Tourismus der Stadt, präsentiert das Plakat zur Ausstellung „Werkstattplauderei“, die trotz der Haferlmarktabsage im Rathausfoyer stattfindet.

PRESSEMITTEILUNG
Startschuss fällt am 26. August zum Beginn der Ausstellung „Werkstattplauderei“ im Rathausfoyer – Haferlmarkt wegen Corona-Pandemie abgesagt

Stadt und der Landkreis entwickeln eine Internetseite für die Keramikregion Landshut. Unter der Adresse www.keramikregion-landshut.de werden sich 13 Keramiker aus der Region vorstellen und ihre Produkte präsentieren, die künftig auch online bestellt werden können. Zudem gibt es auf der Seite Informationen über die jahrtausendelange Geschichte der Keramik vor Ort, die bundesweit bedeutende Keramikschule Landshut, die Keramikausstellungen in der Landshuter Stadtresidenz und im Kröninger Hafnermuseum in Vilsbiburg sowie zur Keramik auf dem Landshuter Höhenwanderweg. Freigeschaltet wird die Homepage am 26. August zum Beginn der Ausstellung „Werkstattplauderei“ im Rathausfoyer in Landshut.

Die Initiative für die Homepage kam von Oberbürgermeister Alexander Putz als Reaktion auf die Absage des traditionellen Haferlmarkts. Wegen der Corona-Pandemie muss die für das erste September-Wochenende geplante Veranstaltung in der Freyung ausfallen. „Uns ist diese Entscheidung nicht leicht gefallen, aber in Abstimmung mit den Ausstellern sind wir zu dem Schluss gekommen, dass der Haferlmarkt wegen der Abstands- und Hygienevorgaben sein besonderes Flair verlieren würde“, sagt Putz. „Die Veranstaltung lebt vom Fühlen und Anfassen der Keramikstücke und vom intensiven Austausch zwischen Besuchern und Künstlern. Das können wir aktuell leider nicht möglich machen, denn die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten gehen vor.“

Damit aber die Keramikfreunde dennoch auf ihre Kosten kommen – und um die herausragende Bedeutung der Keramik für die Region zu unterstreichen –, geht demnächst die neue Internetseite online. „Der Raum Landshut ist ein Aushängeschild für mehr als 6000 Jahre Keramikkultur in Bayern“, sagt Putz. „Und wir haben mit der Keramikschule eine Institution in der Stadt, die seit Jahrzehnten Generationen von Keramikern in ganz Deutschland und darüber hinaus prägt. Mit der Website bieten wir dieser geschichtsträchtigen Branche eine digitale Bühne.“

Dem pflichtet der stellvertretende Landrat Fritz Wittmann bei: „Keramik hat bei uns eine sehr lange Tradition. Unsere Region war über Jahrhunderte die Heimat für bedeutende Hafnerkunst, vor allem im Raum Kröning. Das beweist auch das dazugehörige Museum mit seiner umfangreichen Ausstellung.“

Trotz der Haferlmarktabsage findet die beliebte Begleitausstellung wie geplant im Rathausfoyer statt – unter Einhaltung von Schutzmaßnahmen, die maximal 25 Besucher gleichzeitig erlauben. Auch in diesem Jahr präsentieren die Künstlerinnen und Künstler ihre Keramik auf individuell gestalteten Tischen. „Täglich wird eine Keramikerin oder ein Keramiker unter dem Motto Werkstattplaudereien anwesend sein, um den Besuchern Einblicke in die Herstellung der Werke zu geben“, sagt Michael Bragulla, Leiter des Sachgebiets Marketing und Tourismus der Stadt Landshut. „So können wir die Keramikregion Landshut in Kombination mit der neuen Keramik-Homepage auch in Corona-Zeiten gut präsentieren.“

Die Ausstellung „Werkstattplauderei“ im Landshuter Rathausfoyer ist vom 26. August bis 6. September geöffnet (Dienstag bis Donnerstag von 14 bis 18 Uhr, Freitag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr).

Foto: Stadt Landshut

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